Hello, Guest the thread was called15k times and contains 446 replays

last post from TheRealWanderer at the

[OT] Linux hat sich nicht durchgesetzt

  • Nur merkwürdig, warum Linux dann einfach in den Desktop-Anwenderzahlen einfach nicht in den Quark kommt...

    Das hat nichts mit gut/besser/schlechter usw zu tun, dafuer gibt es ganz andere Gruende. Einer davon ist, dass die Umstellung von etwas jahrelang genutztem auf etwas anderes vielen schwer faellt, was man hier im Thread ja auch schon lesen kann.

  • ich finde die benutzeroberfläche von windows 10 ist eigentlich die beste, die sie je hatten.

    ich hab mir vor 2 monaten ein notebook gekauft mit windows. das lass ich auch darauf,

    da ich das zum auslesen dess geräteprüfers, programmierung von alarm- und bmz-anlagen

    benötige.


    privat brauch ich windows für exakt 2 dinge. um meine logitech fernbedienung zu programmieren

    und für den 64/128er cbm studio. gäbs hierfür alternativen würd ich windows privat nicht mehr nutzen.


    kinzi hat das mit seinen contra argumenten gut auf den punkt gebracht. mit "werbung" meint

    er wohl diesen vorinstallierten kram wie candycrush oder minecraft. welches man ja kaufen soll.

    was bei windows auch total fürn arsch ist, ist die tatsache das da zig sachen von microsoft installiert sind,

    die ich nicht haben will und ohne zusatztools auch nicht mal so eben löschen kann.

    ich meine, das ist mein pc und was da rauf kommt und was nicht, ist meine angelegenheit.


    auf meinem privaten pc nutze ich nur noch ubuntu mate. daran habe ich einen postscriptlaser drucker

    und der läuft genauso gut wie unter windows. im gegensatz zu vielen tintenpissern.


    was bei linux aber wirklich schlecht ist, ist immer noch die tatsache das man bei etwas "exotischer" hardware

    in zig konfigurationsdateien rumfuhrwerken muss um die dann zum laufen zu bekommen.


    war z.b. bei meinem alten brother drucker so. der konnte dann unter windows bilder in fotoqualität ausdrucken,

    unter linux waren es bestenfalls strichmännchen.


    wenn wir grad bei linux sind. ich hab noch ein sehr gut erhaltenen asus eeepc 1000he mit ssd. gibts dafür noch sinnvolle

    anwendung ?



    ach ja, an dieser stelle noch mal ein großes danke an alle windows befürworter. bitte bleibt bei eurer meinung und versucht

    auch freunde und verwandte davon zu überzeugen das windows das beste für sie ist.

    dann bleibt linux ein nischenprodukt, die hacker interessieren sich nicht dafür und mein computer bleibt so ein stück sicherer. :thumbsup:

  • Du kannst auch problemlos einen grafischen Desktop in WSL installieren. Dazu brauchst du einen X Server für Windows (zum Beispiel https://sourceforge.net/projects/vcxsrv/ ) und dann "export DISPLAY=:0" auf der linux shell eingeben. Wenn du dann den X Server startest, kannst du über die linux shell deinen Desktop öffnen.

    Ja, ich weiß. :) Aber der eine Fall, wo ich Linux wirklich brauche: Linux Binaries für XC=Edit erstellen.

    Bitte einen Blick in das Startmenü von Windows 10 werfen.

    Hier mal ein Screenshot von meinem Startmenü:


    pasted-from-clipboard.png


    Ist halt alles eine Konfigurationssache, genau wie bei Linux.

    Unter Windows wird man zudem zugeballert von irgendwelchen Popups vom Virenscanner, vom Drucker, von Microsoft selbst, davon bleibt man unter Linux angenehm verschont.

    Ich habe bspw. seit mindestens 2012 keinen externen Virenscanner mehr laufen. Das einzige, was ich noch nutze, ist der eingebaute Windows Defender, welcher bei Tests immer Höchstwertungen bekommt. Virenscanner sind unter Windows schon längst überflüssig, wenn man nicht aus Prinzip auf jeden Mailanhang klickt, wie das Eltern gerne machen. ;) Auch Raubkopien verschmähe ich seit vielen Jahren komplett. Selbst Photoshop ist mit seinem Lizenzmodell inzwischen bezahlbar.


    Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich mal ne Jahreslizenz von BitDefender installiert hatte, die ich aber nach ein paar Tagen wieder runtergeschmissen habe, weil das ständige "Oh, es könnte sein, dass ich gerade einen Virus gefunden habe. Warte, ich guck mal nach... Achne, war doch nix! Glück gehabt, aber beim nächsten Mal könnte ich was finden!!!"-Popup wirklich genervt hat.

    Bis Windows 8 war ja nicht mal ein PDF-Reader dabei :-P

    Was ich immer wieder erstaunlich finde: Sich auf der einen Seite beschweren, dass soviel Quatsch bei Windows vorinstalliert ist und auf der anderen Seite sagen, dass Windows ja nicht mal nen PDF-Reader hat. Ich kann halt mit den gleichen Argumenten kommen, dass Linux mich mit Software gängelt, die ich im schlimmsten Fall gar nicht brauche. Ja, die ist dann halt Opensource, aber trotzdem ist je nach Distro bei einer Standardinstallation ne Menge Quatsch dabei, den ich nicht benötige. Und ein PDF-Reader ist ja schnell installiert. Da wird natürlich nicht das Monster AdobeReader benutzt, sondern eine schlanke Alternative wie SumatraPDF.


    Mein Fazit: Ich möchte niemanden überzeugen, dass Windows besser ist als Linux, aber gerade in den letzten Jahren hat sich bei Microsoft eine Menge bewegt und viele (teils berechtigte) Kritikpunkte existieren inzwischen nicht mehr.

  • Dann zeigt doch mal die Werbung in Windows10, die ich nicht in Windows10 kenne.

    Klick doch mal ins Start-Menü, nur so als Beispiel. Oder verwende Edge.


    Gegenfrage: Warum gibt es beim Windows-Setup einen Punkt, in dem man die Werbung abschalten kann, wenn es doch keine gibt?

    Auf welchen Eintrag im Startmenü soll ich klicken um Werbung zu sehen?

    Edge habe ich noch nie verwendet, Opera ist mein Favorit.


    Deine Gegenfrage kann ich nicht beantworten, da ich Windows10 noch nie nackt installiert habe.

    Die Beantwortung meiner Frage ist noch offen ;)

  • 03cbd9deb0a586bc.jpeg

    Fairerweise muss man hier sagen, dass es um Smartphone-Betriebssysteme geht (und damit zu einem gewissen Teil auch Tablets beinhaltet). Allerdings werden diese Geraete auch immer mehr genutzt, viele haben ja zuhause gar keinen Rechner mehr stehen. Von daher ist auch hier etwas wahres dran.


    Dazu kommen die ganzen Server usw., auf denen Linux laeuft. Selbst Microsoft setzt zum Teil Linux-Server ein...


    Auch wenn es auf dem Desktop noch nicht so allgegenwaertig ist, in allen anderen Bereichen wird Linux immer wichtiger und verbreiteter. Jeder Raspberry Pi, jede SetTop-Box, jeder Smart TV, jeder Schnickschnack, das verwendet am Ende alles Linux oder zumindest einen Linux-Kernel, weil dieser eben auch leicht zu bekommen ist.


    Und sogar Microsoft wird immer Linux-freundlicher, warum sonst gibt es inzwischen das Linux-Subsystem. Vielleicht ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Windows irgendwann auch einen Linux-Kernel nutzt ;)

  • Ja, ich weiß. :) Aber der eine Fall, wo ich Linux wirklich brauche: Linux Binaries für XC=Edit erstellen.

    Hier mal ein Screenshot von meinem Startmenü:


    pasted-from-clipboard.png

    eine frage dazu, wie oft hast du das labyrinth schon geschafft ? :D

  • Was ich immer wieder erstaunlich finde: Sich auf der einen Seite beschweren, dass soviel Quatsch bei Windows vorinstalliert ist und auf der anderen Seite sagen, dass Windows ja nicht mal nen PDF-Reader hat. Ich kann halt mit den gleichen Argumenten kommen, dass Linux mich mit Software gängelt, die ich im schlimmsten Fall gar nicht brauche. Ja, die ist dann halt Opensource, aber trotzdem ist je nach Distro bei einer Standardinstallation ne Menge Quatsch dabei, den ich nicht benötige. Und ein PDF-Reader ist ja schnell installiert. Da wird natürlich nicht das Monster AdobeReader benutzt, sondern eine schlanke Alternative wie SumatraPDF.

    Mein Fazit: Ich möchte niemanden überzeugen, dass Windows besser ist als Linux, aber gerade in den letzten Jahren hat sich bei Microsoft eine Menge bewegt und viele (teils berechtigte) Kritikpunkte existieren inzwischen nicht mehr.

    Naja unter Linux ist die meiste "dabei-Software" aber schon von Haus aus schlank. Bei Windows muss man erstmal auf irgendwelchen Download-Portalen suchen, wo man 6x auf weiter klicken muss, dabei tausende Werbe-Banner und Fake-Download-Buttons angezeigt bekommt, bis man dann den Installer saugen kann, der einem dann noch 30 Toolbars installieren moechte und ein Virenscanner-Abo andrehen will. Unter Linux ist ein schlichter, fast namensloser PDF-Reader integriert, der einfach funktioniert und fertig. Und das gilt fuer die meisten anderen Tools auch - selbst wenn ich die nachinstallieren muss, dann genuegt eine Zeile auf der Command Line und das Programm wird aus dem Repo installiert. Ohne Werbebanner, ohne Fake-Download, ohne Viren, ohne Toolbars.

  • Na komm, bleib mal fair.

    Wenn sich dieselbe OpenSource Software unter Windows hinter solchen Akrobatstaktiken versteckt - wer is dann Schuld?

    Das Downloadportal? Der Autor der Software?


    Also jetzt driften die Argumente in alberne Welten ab.

    Wenn der Programmierer unter Windows Geld damit verdienen will, seine Software anzubieten ist das wohl kaum die Schuld von Windows.

  • Unter Windows 10 bin ich kein besonders glücklicher Nutzer des Startmenüs. Aber dank Openshell (Werbung, trallalla~) ... geht da einiges. Linux bleibt Standard für alles weitere, aber Gaming gibt's für mich eben unter Windows 10.


    Ein kleiner Berg an winzigen Freewaretools (viele davon dieselben wie unter Linux) macht Windows 10 Untertan. OOshutup10 erwähnte ich bereits. Statt Explorer nutze ich den Far Commander 3, Statt Teamspeak und Discord benutze ich Mumble, Fences auf dem Desktop, SuperF4 um hängende Spiele abzuschiessen, ClickMonitorDCC um niemals mehr das doofe Monitor Menü mit den Monitor Tasten benutzen zu müssen (das eingebaute Menü ist schrecklich!), usw.

    Ich mache auch viel Videobearbeitung, und bevorzuge immer noch OBS und VEGAS den ganzen freien Lösungen, welche aber auch nicht schlecht sind (alles Gewohnheit).

  • eine frage dazu, wie oft hast du das labyrinth schon geschafft ?

    Noch kein Mal. :D Das überlasse ich gerne anderen Leuten. Ich weiß aber von mindestens 2 Videos (Beispiel bei Twitch), wo Leute das wirklich bis zum Ende gespielt und geschafft haben.


    Naja unter Linux ist die meiste "dabei-Software" aber schon von Haus aus schlank. Bei Windows muss man erstmal auf irgendwelchen Download-Portalen suchen, wo man 6x auf weiter klicken muss, dabei tausende Werbe-Banner und Fake-Download-Buttons angezeigt bekommt, bis man dann den Installer saugen kann, der einem dann noch 30 Toolbars installieren moechte und ein Virenscanner-Abo andrehen will. Unter Linux ist ein schlichter, fast namensloser PDF-Reader integriert, der einfach funktioniert und fertig. Und das gilt fuer die meisten anderen Tools auch - selbst wenn ich die nachinstallieren muss, dann genuegt eine Zeile auf der Command Line und das Programm wird aus dem Repo installiert. Ohne Werbebanner, ohne Fake-Download, ohne Viren, ohne Toolbars.

    Mit Chocolatey gibt es die einfache Installation für Windows auch. Wie gesagt, die Welt hat sich auch bei Windows weitergedreht und ist nicht mehr so schlimm. ^^

  • Naja unter Linux ist die meiste "dabei-Software" aber schon von Haus aus schlank. Bei Windows muss man erstmal auf irgendwelchen Download-Portalen suchen, wo man 6x auf weiter klicken muss, dabei tausende Werbe-Banner und Fake-Download-Buttons angezeigt bekommt, bis man dann den Installer saugen kann, der einem dann noch 30 Toolbars installieren moechte und ein Virenscanner-Abo andrehen will. Unter Linux ist ein schlichter, fast namensloser PDF-Reader integriert, der einfach funktioniert und fertig. Und das gilt fuer die meisten anderen Tools auch - selbst wenn ich die nachinstallieren muss, dann genuegt eine Zeile auf der Command Line und das Programm wird aus dem Repo installiert. Ohne Werbebanner, ohne Fake-Download, ohne Viren, ohne Toolbars.

    Hier ganz kurz ein kleiner Tipp, für alle die das gerne besser unter Windows lösen möchten:

    https://chocolatey.org/


    PS: Hahaha! Ich war zu spät.

  • ach ja, an dieser stelle noch mal ein großes danke an alle windows befürworter. bitte bleibt bei eurer meinung und versucht

    auch freunde und verwandte davon zu überzeugen das windows das beste für sie ist.

    dann bleibt linux ein nischenprodukt, die hacker interessieren sich nicht dafür und mein computer bleibt so ein stück sicherer.

    saugeiles Argument :thumbsup: Genauso sehe ich es auch und darüber hinaus kann ICH bei Linux bestimmen was auf meiner Kiste drauf ist und wie sie aussieht.

    Ich finde Windows10 von der Optik her nicht schlecht aber alleine das ich ohne Zusatztools Dinge wie XBox Gedönse und Co nicht de-installieren kann ist für

    mich der total Abtörn ( geschrieben mit meinem ThinkPad und Arch Linux :D )

  • Nur merkwürdig, warum Linux dann einfach in den Desktop-Anwenderzahlen einfach nicht in den Quark kommt...

    Weil die meisten Anwendern die heute Windows und MacOS nutzen mit einen c64er, c16, AppleII oder ähnliches damals überfordert gewesen wären.

    Nicht umsonst gab (und gibt) es Spielekonsolen, wo nur Cartridge bzw. CD rein, und losballern angesagt ist.

  • Ich finde es sehr schön, dass man unter mehreren Betriebssystemen die Auswahl hat. So kann jeder nach seinen persönlichen Präferenzen entscheiden und muss nicht schlucken, was ein Monopolist vorschreibt. Ich benutze sogar drei Betriebssystem, MAC OSX für die täglichen Erledigungen, wie Textverarbeitung, Online-Banking, Mail, usw. Windows ist für mich die ideale Spiele-Maschine, besonders seit es Steam gibt. Linux ist wegen der riesigen Basis an kostenloser Software faszinierend und vieles kann man sogar im Sourcecode bekommen. Außerdem ist die Linux/Unix die Nummer 1 bei Servern und Mainframes. Ich war selbst jahrzehntelang Systemadministrator für 6-8 Server und war von der Stabilität von Linux begeistert. Die Server liefen oft ein ganzes jahr non stop ohne Restart und das absolut stabil (Suse Linux Enterprise). Wenn nicht alljährlich eine Stromabschaltung vorgenommen worden wäre, um Wartungsarbeiten am Stromnetz vorzunehmen, wären die auch länger ohne Restart gelaufen und das trotz regelmäßiger Updates bei laufendem System und vielen eingeloggten Usern. Und seht euch mal die Top 500 der Supercomputer an: Die laufen fast alle unter UNIX/Linux.

  • Ja gut, wenn man so eine "alle Anwender sind per se doof"-Einstellung hat, muss man sich natürlich mit Linux-Nutzung schon elitär vorkommen.


    Witzig, wenn dann über aussehen gewitzelt wird, aber nahezu alle Linux-Desktop-Distris das Styling vom Windows-OS der früheren Versionen übernommen haben... wenn doch alles immer so furchtbar war, schon immer.

  • Spielekonsolen, wo nur Cartridge bzw. CD rein, und losballern angesagt ist.

    wenn es denn mal so wäre. ich spiel in letzter zeit auch recht wenig. aber wenn ich dann

    mal die ps4 anschmeiße, das erste was sie will, sind updates. nach einer stunde warten

    hab ich in der regel dann schon keinen bock mehr. war noch nie so der geduldsmensch :thumbdown:


    da macht prototype auf der ps3 dann doch mehr spass.

  • Ich könnte hier ein Dutzend Programme aufzählen die ich regelmäßig nutze die es nativ für Linux nicht gibt. Auch nicht als gleichwertige Alternative. Also warum Linux verwenden nur um dann Windows zu emulieren?


    - Windows funktioniert auch wenn es mancher nicht wahrhaben will.

    - Windows ist einfach. Auch wenn das mancher als Klicki-Bunti herunterredet.

    - Auch für Windows gibt es massenhaft freie Software. Wahrscheinlich mehr als für Linux.

    - Windows ist der Desktop Standard. Ich hab immer schlechte Erfahrungen damit gemacht den Standard krampfhaft meiden zu wollen.

    - Die Technik, das System, die Idee hinter einem BS ist mir scheiß egal solange es für mich funktioniert.

    - Die Linux Dateistruktur macht mich kirre.

    - Es liegt kein Mehrwert darin Linux zu nutzen.

  • Fairerweise muss man hier sagen, dass es um Smartphone-Betriebssysteme geht (und damit zu einem gewissen Teil auch Tablets beinhaltet). Allerdings werden diese Geraete auch immer mehr genutzt, viele haben ja zuhause gar keinen Rechner mehr stehen. Von daher ist auch hier etwas wahres dran.

    In der Statistik geht es nur um Smartphones, bei Tablets ist der iOS-Anteil wesentlich höher (rund 1/3, außerdem steht es so in der Überschrift der Tabelle). Was aber von deiner Aussage stimmt, ist die Tatsache, dass Windows langsam schwindet – und zwar darüber, dass immer weniger PCs eingesetzt werden für die gängigen Tätigkeiten, vor allem im Internet. Viele private PCs wurden ja in den ersten 10 Jahren des Jahrhunderts angeschafft, um damit ins Internet zu kommen (und natürlich auch zum Spielen und für Multimedia-Kram ...). Dafür braucht man aber den PC nicht mehr unbedingt – jüngere machen das alles mit dem Smartphone (in Schwellenländern sowieso) und viele ältere z.B. auch mit den sehr einfach zu bedienenden Tablets (oft iPads), ohne sich lange mit Betriebssystemen, Verzeichnissen, Installationen usw. herumschlagen zu müssen.


    Wenn man in die Internet-Nutzungs-Statistik guckt (z.B. bei Statcounter), sieht man, dass Windows nur noch auf 34% der Geräte läuft, mit denen die Menschen weltweit ins Internet gehen (Tendenz weiter fallend). Schon vorletztes Jahr hat Android (das nicht als Linux gezählt wird und auch nicht mehr viel damit zu tun hat) Windows überholt und nun rund 40% erreicht. Die Apple-Systeme ergeben zusammen immerhin schon 22% der Geräte, die im Internet unterwegs sind. Linux erreicht in dieser Statistik, in der Computer, Tablets, Smartphones etc. zusammengefasst werden, allerdings nur (stabil) 0,8%. Aber – Windows schwindet, wird kleiner und unwichtiger, das Netz wird heterogener. Das wird wohl auch der Grund sein, weswegen selbst Microsoft angefangen hat, Brücken zur Konkurrenz aufzubauen – sie haben eben nicht mehr die Monopolstellung, die sie mal innehatten. Auf dem Desktop stimmt das mit dem Quasi-Monopol zwar immer noch – aber insgesamt haben sie die Marktführerschaft eingebüßt und müssen halt selbst ein wenig dafür sorgen, "kompatibel zum Rest der Welt" zu bleiben.

  • Was ich immer wieder erstaunlich finde: Sich auf der einen Seite beschweren, dass soviel Quatsch bei Windows vorinstalliert ist und auf der anderen Seite sagen, dass Windows ja nicht mal nen PDF-Reader hat. Ich kann halt mit den gleichen Argumenten kommen, dass Linux mich mit Software gängelt, die ich im schlimmsten Fall gar nicht brauche. Ja, die ist dann halt Opensource, aber trotzdem ist je nach Distro bei einer Standardinstallation ne Menge Quatsch dabei, den ich nicht benötige. Und ein PDF-Reader ist ja schnell installiert. Da wird natürlich nicht das Monster AdobeReader benutzt, sondern eine schlanke Alternative wie SumatraPDF.

    Mit dem Unterschied, dass Linux mit allem in etwa gleich viel Platz auf der SSD belegt wie Windows X ohne irgendwas ;-)

    - Windows funktioniert auch wenn es mancher nicht wahrhaben will.

    - Windows ist einfach. Auch wenn das mancher als Klicki-Bunti herunterredet.

    Bei Fehlern ist es aber nahezu unmöglich, sich selbst zu helfen. Ich sag nur: "Es ist ein Fehler aufgetreten. Versuchen Sie es später erneut". Ja meine Fresse: Welcher Fehler? Ich brauch doch Details, um zu sehen, was ich machen muss.


    Unter Linux kann ich mir mittels "dmesg" alle Fehler anzeigen lassen und ggf. Googlen, wenn ich selbst nicht weiter weiß

    - Auch für Windows gibt es massenhaft freie Software. Wahrscheinlich mehr als für Linux.

    Was für mich der Grund für den Wechsel zu Linux war. Als Schüler hatte ich kein Geld für teure Software und hab halt immer schon die Windows Versionen der Linux Programm verwendet.

    - Windows ist der Desktop Standard. Ich hab immer schlechte Erfahrungen damit gemacht den Standard krampfhaft meiden zu wollen.

    Um mal bei der NT-Reihe zu bleiben:

    3.51->4->radikal veränderter Desktop

    W2K->XP->moderat veränderter Desktop

    XP->Vista/7->stark veränderter Desktop

    7->8.1->radikal veränderter Desktop

    8.1->X->radikal veränderter Desktop

    - Die Linux Dateistruktur macht mich kirre.

    Weil du dich nie darüber schlau gemacht hast. Die folgt einem immer gleichen nachvollziehbaren Schema.

    Unter Windows können DLLs in "Progamme (x86)", "Programme", "Program Files", "AppData", im Userprofil oder irgendwo im Windowsordner sein.

    - Es liegt kein Mehrwert darin Linux zu nutzen.

    Du hast ein "für mich" vergessen ;-)

    Im Ernst: Das ist ja auch völlig in Ordnung so. Wenn du mit Windows glücklich und zufrieden bist freut mich das sehr für dich (nicht ironisch gemeint).


    Bei mir ist es halt anders. Mir bietet Windows keinen Mehrwert.

  • Als Autor eines Freeware-Programms unter Windows weiss ich, dass sowas auch von den Portalen selbst gemacht wird. Das muss also nicht mal der Autor in Auftrag gegeben haben. Mein Tool war schon gebundlet in irgendwelche Installer mit Toolbars - ohne dass nachgefragt wurde.


    Und ich sage ja nicht, dass Windows schuld ist - aber es gehoert zur Windows-Welt und der damit verbundenen Nutzung dazu. Diese Problematik erlebe ich unter Linux halt nicht. Und das ist ein weiterer Grund warum ich froh bin, Linux zu nutzen. Also darf ich das doch hier auch erwaehnen oder nicht?