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[OT] Linux hat sich nicht durchgesetzt

  • Das geht bei Windows nicht, weil es seit den Windows-Mäusen keine mittlere Maustaste mehr gibt. Und das als mittlere Maustaste funktioniernde Scrollrad erfreut nur die Maushersteller - quasi als die Sollbruchstelle.

    Ich benutze das Scrollrad seit Jahren als mittlere Taste unter Linux für Paste und um im Browser einen Link in einem neuen Tab zu öffnen. Funktioniert einwandfrei. Defekte Taste hatte ich noch keine.


    Ich markiere mit LShift+Cursor/Pos1/Ende, kopiere mit RStrg+Einf und füge mit RShift+Einf ein, und das geht viel schneller als jedes Mal erst zur Maus zu wechseln, die bei mir beim Programmieren und Briefschreiben grundsätzlich Pause hat.

    Wenn man nur in einem Fenster arbeitet geht das. Ist bei mir der Sonderfall, typischerweise brauche ich Daten aus Fenster 1 in Fenster 2 und dann ist man per Maus schneller. ALT-TAB bei einer zweistelligen Anzahl Fenster ist eher suboptimal, speziell wenn es fast alles xterms sind.

  • Dass diese Tastatur/Mausbutton-Belegungen irgendwas mit der Akzeptanz von Linux zu tun haben, glaube ich nicht. Könnte man sich nicht vielleicht wieder auf das Thema zurückbesinnen? Zur Erinnerung: Es geht darum, was die Gründe für die geringe Verbreitung (manche sagen: das Scheitern) von Linux auf dem Desktop sind – und im Anschluss vielleicht, ob der "Desktop" überhaupt noch relevant für den Endverbraucher ist und ob es Mittel und Wege gibt, doch noch erfolgreich zu werden, selbst wenn einige Linux-Entwickler/-User das anscheinend gar nicht wollen.

  • Ich fluche immer unter Windows wo das nicht geht. Ausnahme ist Powershell, aber da ist es die rechte Maustaste für Paste und nicht die mittlere.

    Natürlich geht das unter Windows auch in "CMD.EXE" - man muss nur einmalig den "Quickedit"-Modus in dessen Einstellungen aktivieren, dann kann man mit "Linke Maus" + Enter Text kopieren und mit "Rechte Maus" einfach einfügen.

  • Dass diese Tastatur/Mausbutton-Belegungen irgendwas mit der Akzeptanz von Linux zu tun haben, glaube ich nicht. Könnte man sich nicht vielleicht wieder auf das Thema zurückbesinnen? Zur Erinnerung: Es geht darum, was die Gründe für die geringe Verbreitung (manche sagen: das Scheitern) von Linux auf dem Desktop sind – und im Anschluss vielleicht, ob der "Desktop" überhaupt noch relevant für den Endverbraucher ist und ob es Mittel und Wege gibt, doch noch erfolgreich zu werden, selbst wenn einige Linux-Entwickler/-User das anscheinend gar nicht wollen.

    Der Treadtitel ist aber irreführend, denn 'Windows' hat sich auch nicht 'durchgesetzt', sondern ist durchgeboxt worden mit sehr oft unlauteren Methoden u.A. mit Knebelverträge, die Meldung das Windows auf DR-DOS nicht richtig funktionieren kann etc.pp

  • Also ich lese mir jetzt nicht alles hier durch, möchte aber dennoch meinen Senf dazu geben :D


    Ich habe mir die 15 Seiten mal grob durchgeschaut und lese doch irgendwie häufig irgendwelche Argumente, welche nun ein System zum Besten überhaupt machen sollen, dabei schauen aber nur wenige, was sie da eigentlich brauchen und gehen auf die Schiene "Weil ich das halt immer nutze". Ja mir ging das Kompilieren vor Jahren tierisch aufn Sack und man kam sich erstmal vor, als müsse man vorher noch studieren und mindestens eine Rakete zum Mond geschickt haben, doch dann kam die Lösung ganz schnell... Ich Dummkopf hab natürlich die für mich falsche Distribution benutzt :S Setzt man sich nur ein bisschen damit auseinander, geht der Rest eigentlich fix.


    Und eins kann ich euch aus Erfahrung sagen, M$ hat bei mir schon länger verschissen! Da willst du einen popligen Minecraft-Server aufsetzen und Windows Server 2008 und Server 2012 haben eine Treiber-Datenbank unter aller Sau! Dass Server 2008 vielleicht den SAS-Controller in einem Server nicht kennt, weil dieser erst 2 Jahre nach Veröffentlichung des Systems gebaut wurde, ok. Aber Server 2012 kennt diesen auch nicht, auch nicht mit Treibern! Windows 7 kennt den gleichen Controller aber komischerweise und ist älter, als Server 2012 :huh: Hätte Windows 7 nicht das Problem, dass es nicht mehr, als 2 Physikalsche Prozessoren verwalten kann, wäre die Kiste auch damit erst mal gerannt. Doch damit ja nicht genug, Linux-Distris, egal welches ich benutzte kam sofort mit der Hardware klar. Da kriegst du schon nen dezenten Hals... Mittlerweile läuft die Kiste mit dem kostenlosen XCP-ng und hostet zuverlässig die VM, welche selbst als VM wesentlich leistungsfähiger ist, als die Server-Anwendung auf Windows und bare metal! Wobei mir eins nicht in den Kopf gehen will, warum der Server so viel RAM benötigt bzw. warum andere was von 8GB schreiben bei 50 Spielern und unserer schon damals(tm) mit dem Erscheinen von Version 1.7 nach mehr geschrien hat und mittlerweile gut das Dreifache in Beschlag nimmt... Aber das ist ja ein anderes Thema und vor allem ist es Java :D

    Trotzdem brauche ich für die meisten Spiele Windows, lehne es auch nicht völlig ab, doch M$ hat bei der Kompatibilität ganz schön nachgelassen, weshalb ich liebend gerne alte Systeme laufen lasse, wie sie sind und darauf eben nichts anderes, als zu spielen.


    Und das ist nur ein Beispiel, bei dem Windows mich ganz schön hat hängen lassen... Linux lässt mich nur hängen, wenn es was dafür nicht gibt, aber dafür kann ja das System selbst nichts und ist nicht schlechter dadurch ;)


    Jedenfalls werden meine Server so schnell kein M$-Produkt mehr sehen. Mal von den bereits genügend angesprochenen anderen Problemen, die Windows mitbringt...


    Edit: Das muss ich jetzt noch loswerden. Diese dämlichen Updates von Microsoft, die dir Nachts sogar den Laptop ausm Standby holen, für den Quatsch, der eh nicht funktioniert und Windows dich am nächsten Tag erstmal begrüßt mit dem Satz, dass das Update erst noch fertig eingerichtet wird und dann merkt, dass es, wie die anderen 3 mal davor auch schon, nicht funktioniert, dann alles rückgängig gemacht wird und du effektiv ne Stunde die Kiste nicht gebrauchen kannst! :cursing: Ey Microsoft! Wenn ich darauf Bock habe, lade ich mir ein Game von Kassette aufm C64! Heute erwarte ich Technik die läuft und zwar wenn ich will und nicht, wenn ihr ausgeschissen habt!:nuss:

  • Natürlich geht das unter Windows auch in "CMD.EXE" - man muss nur einmalig den "Quickedit"-Modus in dessen Einstellungen aktivieren, dann kann man mit "Linke Maus" + Enter Text kopieren und mit "Rechte Maus" einfach einfügen.

    Warum ist das nicht der Default? Sonst schaltet MS doch alles frei was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Copy/Paste ist eine Grundfunktion.

  • Da beißt sich die Katze eben mal wieder selbst in den Schwanz - wie leider so oft.

    Es gibt außer Windows für den Consumer keine Alternative - es sei denn, der "Consumer" beschäftigt sich selbst mit der Materie und wechselt von sich aus auf Linux.

    Tut "er" aber nicht - er läuft lieber der Herde hinterher. Und das ist doch fast überall so - so werden Vöker regiert... um dem Ganzen jetzt mal einen NOCH globaleren Anstrich zu verleihen. :)

  • Ich lebe seit 15 Jahren so. Ich rede mir das nicht ein. Ich habe mich aktiv dazu entschieden.


    Ich habe mich auch aktiv dazu entschieden kein Auto mehr zu haben, keine Flugreisen mehr zu tätigen, kein Fleisch mehr zu Essen, keine Google, kein Android, kein Amazon, kein Apple, kein Social Media, kein WhatsApp. Und hey - ich lebe noch ;)

    Das klingt für mich aber wie eine Anleitung zum Unglücklichsein. Dabei bin ich niemand, der im Luxus schwelgt und dem Konsumrausch verfällt und überlege meist lange was ich wirklich brauche und haben will. Doch das Bischen, was dann übrig bleibt muss schon umgesetzt werden, denn wenn ich mich dann da noch mit der korrekten, politischen Haltung einschränken würde, bleibt am Ende gar nichts mehr für mich übrig.


    So als Beispiele: Im Retro-Bereich beschränke ich mich auf die 264er damit das Hobby nicht ausartet. Der einzige Emulator der was taugt ist YAPE für Windows. Ich müsste dann also das aufgeben, warum ich eigentlich hier bin. Dann wandere ich gerne. Mit Schuhgröße 50 ist die Auswahl beschränkt, passend fertigt da eigentlich nur Jack Wolfskin Treckingschuhe. Voll politisch inkorrekt in Fernost gefertigt, also auch das Hobby aufgeben. Tja, und zu guter Letzt bin ich auch groß und fahre (von Frühling bis Herbst!) mit dem Rad zur Arbeit. Das soll aber auch halten und passen, also habe ich mir einen Stahlrahmen von Surly aus den USA gekauft. USA? Die muss man doch boykottieren! Wäre noch etwas weg, das mir den Alltag angenehm macht.


    Die Krönung wäre aber der Verzicht auf Google/Android. Allein aus Spaß daran habe ich das letzte Jahrzehnt viel Zeit mit den mobilen Nischensystemen verbracht. Ich habe Belle Delight auf Nokia-Symbian-Smartphones geflasht, die mir in die Finger kamen, ich habe mit Tools und UberKernal webOS-Geräte so lange genutzt, wie es ging und ich nutze aktuell noch ein Lumia 650, bis bei uns in der Firma im Februar de Synchronisation von Windows 10 Mobile endgültig abgedreht wird. Danach ist es aber vorbei, jetzt gibt es nur noch iOS (extrem enges Gefängnis) und eben Android von Google. Gerade bei letzterem habe ich jüngst erst gemerkt, wie toll ein LineageOS auf alter Hardware (Samsung Galaxy S4 mini) funktioniert und ein Verzicht damit jetzt quasi einen Rückfall in Vor-Smartphone-Zeiten bedeuten würde. Das halte ich aber für ökologisch nicht vertretbar, denn für mich gibt es ÖPNV nur mit dem Smartphone in der Hand. Anders ist das einfach nicht zumutbar. Mit gedruckten Papierplänen setze ich mich nicht in den Zug, um dann mit Verspätung irgendwo zu stranden ohne Chance auf Recherche der Alternativen. Und was ist wohl besser ÖPNV mit Smartphone oder gleich das Auto für alles?


    Daraus habe ich gelernt, dass ich mich mit Haltung letztendlich nur selber schädige und von den Aktivisten noch nicht mal wohlwollende Anerkennung erfahre sonder nur Grund zur Kritik. Dass ich das ganze letzte Jahrzehnt nie geflogen bin, nur mit der Bahn (Winter) und dem Rad (der Rest des Jahres) zur Arbeit fahre, ist egal, ich bin ja ein alter weisser Mann. Da wird dann eben weiter gebohrt, um mir doch noch "Umweltsau!" vor den Latz zu klatschen. Wenn man tief genug gräbt findet sich ja auch was: Die fast 30 km zur Arbeit setze ich mit dem Rad einmal mit der Fähre über. Die fährt mit Diesel! Unverantwortlich!


    Dazu kommt, dass ich nicht mit in das Horn blase, die Überwachung amerikanischer Konzerne wäre ja das Allerschlimmste, was passieren kann (und die Chinesen erst!). Für mich war und ist, was Böswilligkeit an Überwachung betrifft, immer noch UNSER Staat führend. Nicht nur bis 1945 (oder 1990 im Osten), sondern ganz aktuell. Erst heute war der Titel im Winsener Anzeiger (wie wohl in allen Zeitungen, die am Redaktionsnetzwerk Deutschland hängen) der Aufmacher, dass Politiker aus CDU und SPD eine Klarnamenpflicht im Internet fordern. Ist ja leicht zu begründen, wenn man über Bande spielt: Erst posaunt man raus "Essen muss viel teurer werden in Deutschland!" und dann wartet man auf die Beleidigungen von Denjenigen, denen man mit der Umsetzung der Forderung finanziell den Boden unter den Füßen bzw. die Wurst vom Brot ziehen würde. Was man mit der Forderung aber kaputt macht - ganze Selbsthilfegruppenforen, wie Anonyme Alkoholiker, wären auf einen Schlag tot - ist unserer Regierung anscheinend egal, denen geht's nur um sich selbst und ihre Deutungshoheit. Google hatte mal das Motto "Don't be evil", aus Berlin erwarte ich nicht mal den Versuch dieser Idee nachzueifern.


    Was nun Betriebssysteme betrifft, war ich - nach Lesen eines P.M.Computer-Artikels Ende der 1980er - unheimlich fasziniert von NeXTStep. Ein Traum wurde wahr als das System dann 2001 in der Form von Mac OS X tatsächlich kaufbar für Endkunden wieder auferstanden ist. Mit dem Wechsel auf Intel-Prozessoren war ich dann bei einem Mac mini rechertechnisch zu Hause. So und nicht an anders musste ein System aussehen! Schicke Oberfläche, einheitliches Design, kommerzielle Software verfügbar und durch die UNIX-Basis Zugriff auch auf all die kleinen, kostenfreien, nützlichen Helfer. So hätte es bleiben können (nur mit Sicherheitsupdates bis in alle Ewigkeit). Dann fing Apple aber an für selbstverständlich gehaltene Komponenten rauszuwerfen. Das ging mit Front Row los (der Mac mini wäre eigentlich optimal am TV gewesen und war es bis Snow Leopard auch) und gipfelt jetzt in der Abschaffung von OpenGL. Was wird das mittelfristig bedeuten? Kein Inkscape, GIMP und co. mehr am Mac? Unbrauchbar! Ganz unabhängig davon, dass auch VICE auf dem Mac immer schlechter wird.


    Ich habe den Eindruck, dass wir uns da in der Welt der PC-Betriebssysteme wieder in einem Tief wie 1993/94 befinden. ST, Amiga und Archimedes waren gerade gestorben und was bezahlbar für den Normalnutzer blieb war DOS/Windows3. Was war das für ein Rückschritt! Damals hielt dieses Loch bis 1997/98 an als Microsoft mit Windows NT 4.0 SP3 kam, das dann tatsächlich einen Standard darstellte, bezahlbar war und wirklich besser lief als die Home-Systeme zuvor (und auch das Mac-System zu der Zeit). Heute scheint dieses Tief etwa 2012 begonnen zu haben und bis heute anzudauern.


    Was ich damit sagen will, die Kaufsysteme bringen aktuell schon ein gefühltes Downgrade zu dem Kunden, der Ersatz ordern muss, weil seine Hardware aussteigt. Wenn man dann noch fordert noch mehr aufzugeben, um sich Linux anzupassen, rekrutiert das doch keine neuen Interessenten. Man! Wir sind doch damals vom C16 oder C64 auf dem Amiga umgestiegen, weil da alles bunter, schöner und polyphoner war! Fragt doch mal euer eigenes Ich von damals, was es von einem drastischen Funktions-Downgrade beim Wechsel des Systems gehalten hätte (ich tippe da auf obszöne Beleidigungen ...).


    So ähnlich sieht's dann auch bei dem Wechsel auf Linux aus, das muss "sexy" sein und Lust auf mehr machen, wenn es klappen soll mit der Transition. Wenn es aber von Personen propagiert wird, die sich dem aktuellen Trend folgend erst mal in ihrem ganzen Privatleben neu kasteit haben und dazu auch alle sinnvollen Funktionen aufgeben und sich auf ein Basisgerüst beschränken, weckt das kaum Interesse derer, denen der PC eigentlich eine Hilfe sein sollte. Ich hatte daher gehofft, dass schicke Distributionen, wie etwa ElementaryOS Aufwind bekommen würden. Besser wäre es aber, wenn die verbliebenen Mobilsysteme iOS und Android jeweils einen Standarddesktop hätten (wenn das Smartphone mit Bluetooth-Maus und -Tastatur an den Monitor gekoppelt würde) und das dann bei wahrscheinlich 80% der Menschen, bei heutiger Smartphone-Leistungsfähigkeit, den Windows- oder Linux-Desktop obsolet machen würden (obwohl, bei Android wäre das dann ja sogar ein abgespeckter Linux-Desktop). Aber irgendwie läuft die Entwicklung anders und das sieht mit meinen Augen ziemlich falsch aus.

  • Warum ist das nicht der Default?

    Ich vermute weil es in Konflikt mit der Maussteuerung von Konsolenanwendungen steht.

  • Versuche es mal damit: -> https://q4os.org/

    Btw.: It's "Made in Germany".

    was genau ist das? Da steht: Windows-Installation unter anderem... und alles auf englisch - gemacht in Deutschland, aber komplett auf englisch?! Mein Englisch ist unterirdisch

    Das ist ein Linux, besonders für altersschwache CPUs.

    Deswegen gibt es dort sogar noch eine 32bit Fassung

    Das klingt so, als hättest du mit der Distribution Erfahrung, insbesondere in der Geschmacksrichtung 32 Bit.


    Die MHz-Angabe ist ja nur die halbe Wahrheit, weißt du welche Anforderungen an die CPU wirklich gestellt werden, damit es läuft (SSE? SSE2?)? Ich vermute ja, dass das System auch mit Trintity-Desktop nicht auf einem Pentium MMX läuft auch wenn er mit 300 MHz getaktet ist und das System mehr als 128 GB Hauptspeicher hat.

  • Ja und nein ;-)

    Also: aufmerksam wurde ich auf dieses Q4OS als ich eine Alternative für Raspbian für meinem Raspberry Pi 3 Model B auf der suche war.

    Obwohl der Raspi wahrlich kein Powerrechner ist, läuft das Q4OS sehr flüssig darauf.

    Danach habe ich die 64Bit version auf meinem ThinkPad T61 installiert, und bin damit (genau wie beim Raspi) sehr zufrieden damit.

    Leider hat mein T61er zZ Lüfterprobleme, so daß ich zZ ein alter T43 mit WindowsXP (aufpoliert mit einige Tools und das Design von Win7).

    Noch kann man damit einigermaßen als Heimanwender alles erledigen (ich bin kein Zocker), nichtsdesto trotz habe ich, angeregt durch diese Diskution, mit gestern die 32Bit-Fassung von Q4OS heruntergeladen, und werde in den nächsten Tagen wohl hier auf dem 32-Bit T43 installieren (wahrscheinlich als Dual-Boot).


    Also Pentium MMX habe ich keinen mehr. Aber ein 'Butterfly'-ThinkPad habe ich noch im Keller, das ist noch ein 486er.

    Aber den will ich nit nutzen, der ist eher sowas wie "Guck mal wie die Tastatur aufklappt, wenn ich den Rechner öffne"

    :-D

  • Leider hat mein T61er zZ Lüfterprobleme, so daß ich zZ ein alter T43 mit WindowsXP (aufpoliert mit einige Tools und das Design von Win7).

    Ich habe noch ein FSC LifeBook mit XP, das habe ich am Internet auch bis 2016 betrieben, da bis dahin - mit dem POSReady-Patch - noch Updates von Microsoft kamen und auch der Firefox ESR regelmäßig upgedated wurde. Danach war das aber vorbei und bei dem Rechner darf nun nur noch EAC beim Auslesen von Musik-CDs ins Netz. Ansonsten wird der Rechner mit CoolEdit Pro ab und an zur Musikaufnahme eingesetzt und mal ein Bild gescannt, weil der Scannertreiber auf neueren Systemen nicht verfügbar ist.


    Optisch angepasst hatte ich das System mit XPize, das vor allem in den Tiefen der DLLs die letzten Windows-3-Icons und -Animationen ersetzt hat. Was hast du zur Anpassung genommen - und viel spannender - wofür setzt du den Rechner noch ein?

    Noch kann man damit einigermaßen als Heimanwender alles erledigen (ich bin kein Zocker), nichtsdesto trotz habe ich, angeregt durch diese Diskution, mit gestern die 32Bit-Fassung von Q4OS heruntergeladen, und werde in den nächsten Tagen wohl hier auf dem 32-Bit T43 installieren (wahrscheinlich als Dual-Boot).

    Da bin ich betreffend deines Erfolgs mal gespannt. Ich habe auf einem FSC T-BIRD (PIII 1GHz, 1GB RAM) als Zweitsystem ein Lubuntu laufen und das startet und aktualisiert auch, aber der integrierte Firefox stürzt ab, weil er - so glaube ich - auch in der 32-Bit-Version ein neueres SSE erfordert als die CPU hat. Daer bin ich gespannt, was dein Thinkpad macht.

  • Mit dem Wechsel auf Intel-Prozessoren war ich dann bei einem Mac mini rechertechnisch zu Hause. So und nicht an anders musste ein System aussehen! Schicke Oberfläche, einheitliches Design, kommerzielle Software verfügbar und durch die UNIX-Basis Zugriff auch auf all die kleinen, kostenfreien, nützlichen Helfer. So hätte es bleiben können (nur mit Sicherheitsupdates bis in alle Ewigkeit). Dann fing Apple aber an für selbstverständlich gehaltene Komponenten rauszuwerfen. Das ging mit Front Row los (der Mac mini wäre eigentlich optimal am TV gewesen und war es bis Snow Leopard auch) und gipfelt jetzt in der Abschaffung von OpenGL. Was wird das mittelfristig bedeuten? Kein Inkscape, GIMP und co. mehr am Mac? Unbrauchbar! Ganz unabhängig davon, dass auch VICE auf dem Mac immer schlechter wird.

    Die Aufgabe von Front Row fand ich auch etwas schade – man wollte wahrscheinlich das Apple TV pushen. Aber man kann sich ähnliche Funktionen ja mit 3rd-Party Mediaplayern nachrüsten. Und was OpenGL angeht, sind/werden ja jetzt schon die meisten Anwendungen und (Spiele-) Frameworks auf "Metal" angepasst, was sie deutlich beschleunigt. Und dass VICE auf dem Mac immer "schlechter" wird, eint es mit dem Windows-Port. Ich hoffe ja, dass sich das irgendwann auch mal wieder ändert, was allerdings auch ein wenig vom VICE-Team abhängt. Ich setze z.Z. einige Hoffnungen auf das Multiplattform-Projekt "Denise" als Alternative zu VICE, zumindest was die C64-Emulation angeht.


    Auch für mich hätte man einfach die eine oder andere Änderung bleiben lassen können – Altes ist nicht immer schlecht. Das Abschneiden des optionalen 32-Bit-Zopfes geht mir persönlich zu schnell, auch wenn es langfristig wahrscheinlich der richtige Weg ist. Trotzdem gibt es diverse macOS-Funktionen, die ich zumindest bei Windows vermissen würde – wie das bei Linux wäre, hängt wahrscheinlich wieder von der konkreten Distri oder verwendeten Zusatz-Tools ab. Das herauszufinden, würde mal wieder ganz schön lange dauern.


    So ähnlich sieht's dann auch bei dem Wechsel auf Linux aus, das muss "sexy" sein und Lust auf mehr machen, wenn es klappen soll mit der Transition. Wenn es aber von Personen propagiert wird, die sich dem aktuellen Trend folgend erst mal in ihrem ganzen Privatleben neu kasteit haben und dazu auch alle sinnvollen Funktionen aufgeben und sich auf ein Basisgerüst beschränken, weckt das kaum Interesse derer, denen der PC eigentlich eine Hilfe sein sollte.

    Das deckt sich ja mit meinen Wünschen – Linux nicht als Selbstkasteiung, sondern als der goldenen Weg (auch für reine Anwender). Da ist man aber wohl noch ein Stück von entfernt.

  • IOptisch angepasst hatte ich das System mit XPize, das vor allem in den Tiefen der DLLs die letzten Windows-3-Icons und -Animationen ersetzt hat. Was hast du zur Anpassung genommen - und viel spannender - wofür setzt du den Rechner noch ein?

    Da bin ich betreffend deines Erfolgs mal gespannt. Ich habe auf einem FSC T-BIRD (PIII 1GHz, 1GB RAM) als Zweitsystem ein Lubuntu laufen und das startet und aktualisiert auch, aber der integrierte Firefox stürzt ab, weil er - so glaube ich - auch in der 32-Bit-Version ein neueres SSE erfordert als die CPU hat. Daer bin ich gespannt, was dein Thinkpad macht.

    Die optische Anpassung wurde nach folgendem Rezept gemacht : ->

  • Das klingt für mich aber wie eine Anleitung zum Unglücklichsein.

    Ich lebe deutlich entspannter als früher.


    Und mit den technischen Möglichkeiten, die es heute gibt, bin ich mehr als zufrieden:

    - wir haben 2 freie Betriebssystem (Linux / BSD)

    - ich kann mit Lineage OS mein Smartphone Googlefrei betreiben

    - mit Coreboot gibt's einen tollen Ersatz für diese unsägliche UEFI

    - OpenHardware gewinnt immer mehr an Fahrt

    - es gibt tolle, billige Bastelrechner wie den RasPi

    - leistungsfähige Microcontroller wie der ESP8266 oder der ESP32 sind billig wie Kaugummi

    - Emulation auf FPGA Basis ist bezahlbar und praktikabel geworden


    Also ich bin mit dem Status Quo im allgemeinen und mit Linux im speziellen sehr glücklich.


    Ich erwarte von der Soft- und Hardware Industrie überhaupt nichts mehr.

    Die Produkte oder Dienste, die die mir verkaufen wollen, interessieren mich einfach nicht mehr.

    Und was andere Leute, Politiker oder Industrielle denken oder machen ist mir schon lange egal.


    So ähnlich sieht's dann auch bei dem Wechsel auf Linux aus, das muss "sexy" sein und Lust auf mehr machen, wenn es klappen soll mit der Transition

    Ähhh, nein.

    Linux ist so wie es ist, weil die Leute, die es gemacht haben, das genau so haben wollen.

    Wenn Ihr wollt, das Linux "sexy" wird, dann müsst Ihr was dafür tun. Von alleine wird sich Linux nicht in die Richtung entwickeln, die Ihr haben wollt.


    Ich finde es eigentlich auch ziemlich anmaßend, an ein kostenloses Produkt auch noch Ansprüche zu stellen, dass es nicht so ist, wie man das selbst gerne hätte.


    Ich weise nochmals auf diesen Artikel hin: Linux ist nicht Windows

    Da werden die Gründe dafür ausführlich erklärt.

  • Hmm...

    nicht übel nehmen, aber für mich liest sich das wie "oh mein Gott, Hauptsache nicht Mainstream, ich muss anders sein, damit alles gut ist"...


    Wenn es Dir so gefällt, bitte.


    Aber warum darf man nicht sagen: Wenn Linux noch dieses und jenes täte oder könnte, wäre es attraktiver.


    Woher immer diese Arroganz, dass man sich gefälligst alles selber machen können soll, wenn man lediglich Wünsche äußerst?

    Vielleicht, ja unter Umständen, würde Linux dann auch für noch mehr attraktiver...


    Damit dreht man sich aber wohl weiter im Kreis.

    Man muss es hinnehmen, dass Linuxer offenbar "anders" und auch "elitär" sein müssen - so sein wie die breite Masse?

    Um Gottes willen, nein, das darf nicht sein...


    Edit:

    Wie man hier mitbekommt, bin ich kein grosser Linux-Kenner. Heisst aber auch nicht, dass ich es nicht versuche oder mir anschaue.

    In meinem Fall habe ich Linux Mint im Dualboot mit Windows 10 auf einem 8 Jahre alten Thinkpad T420 mit einer SSD.

    Und: Es gibt in Geschwindigkeit und Workflow keinen Unterschied. Booten, Firefox starten, etc.

    Das "alltägliche Surfen", 'nen Video gucken oder 'ne MP3 hören geht unter beidem - weder besser noch schlechter.

  • Aber warum darf man nicht sagen: Wenn Linux noch dieses und jenes täte oder könnte, wäre es attraktiver.

    Du darfst das schon sagen, nur interessiert sich kein einziger Linux Entwickler dafür.

    Linux hat kein Interesse daran hat, attraktiver für Windows Nutzer zu sein.


    Lies bitte einfach den verlinkten Artikel. Der Autor hat sich wirklich Mühe gegeben genau das zu erklären.