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1571 schonen und 1541 kaufen?

  • Das schaut interessant aus. Zerlegen mit Plan?

    Konfuzius sagt…Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt.

    Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.


    Wenn ich tot bin, dann begrabt mich mit dem Gesicht nach unten! Dann kann mich die Welt mich am Arsch lecken. ** Der Joker **

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  • Danke für die vielen und schnellen Antworten.


    Ich habe auch einen 128er, aber der tut es gerade nicht. Setze mich erst morgen wieder in Ruhe ran. Der 128DCR löppt, hat aber ja sein eingebautes 1571. Das habe ich heute ein wenig maltretiert, nachdem ich es geputzt habe. Bei der Gelegenheit habe ich mal ein paar Disketten aussortiert.


    Falls die 1551 nicht zufällig vom Himmel fällt, werde ich wohl keine haben. Bei den Preisen kriegt man ja die Motten. Wäre natürlich aus Sammlersicht ein Hammer. Aber für ein kaputtet Teil einen Hunni hinzulegen :oob:, ohne zu Wissen, was dabei rumkommt fällt mir sehr schwer.


    Bei der 1571 habe ich ziemlich Schwein gehabt. Sie hat 15 Jahre ohne Diskette dagestanden und auf mich gewartet und es trotzdem überlebt. :thumbsup:

    Der Sohnemann von der Verkäuferin hatte die damals einfach weggestellt.8\|


    Ich bin zur Vorsicht einmal mit dem Pinsel durchgegangen und habe eine Sichtkontrolle der Elkos vorgenommen. Die Köpfe wollte ich noch reinigen, habe aber bisher keine Leseprobleme gehabt.

  • Das schaut interessant aus. Zerlegen mit Plan?

    Ja klar ... was bleibt einem anderes übrig, wenn die Geräte verstaubt, verdreckt und/oder defekt sind. Steckt sehr viel Arbeit drin ...

  • Achte nur immer darauf, dass Du immer ne Disk oder die Schutzpappe drin hast, das ist bei der 1571 ziemlich wichtig.

    Ich habe selber seit kürzerem eine 1571, und weiß um das Problem. Den Pin oder dünne / wenig breite Lasche, die zum Bruch führen könnte, habe ich da aber nicht entdeckt (u. halte es daher für unötig ;) ).

    Sind alles sehr breite / breitflächige Bleche. Nix dünnes was je brechen könnte. Aber vlt. habe ich eine andere Bauart oder ich hab' etwas übersehen.

    Ich muss nur u. einzig den ca. 1cm kurzen Stift für den Knebel (der die Platte nach unten drückt) immer 'mal wieder ein paar mm nach hinten schieben, da er mit der Zeit nach vorne rutscht u. somit aus der Knebelmechanik heraus.. . Dann lässt sich logischerwiese nichts mehr herunterdrücken und schliessen.


    Das könnte man aber simpel beheben, mit einem Lötkleks hinten am Stift oder etwas besserem ('nem dünnen Ring drum herum) bzw. tut ja nichts schlimmes. Schieb' ich halt nach, wenn der Stift 'mal wieder herausgerutscht ist.

  • Ich habe ja kaum 10 Floppies auseinandergehabt, aber habe weder Dreck noch Verschleiß an den Köpfen gefunden. Das sind Extremerscheinungen, die wohl gerade 'Dachbodenfunden' fehlen.

    Geht Kopfverschleiß denn mit Dreck einher ? Am Q-Tip mit Isopropanol habe ich nie signifikant Dreck gefunden. Und im Gegenlicht sahen die Köpfe nie komisch aus.


    Ich kann nur aus der Materialprüfung der DDR Ende der 80er über Magnetbandtonköpfe berichten: Selbst da hatte man Kopfverschleiß zwischenzeitlich im Griff.

    Ich vermute ja, dass das alles Legenden aus der Frühzeit der Diskettenlaufwerke sind, die es später kaum noch unter normalem Gebrauch gab.

    Oder hat Commodore beim Kopfzulieferer downgegradet ? Das glaube ich kaum, der Markt hatte sich entwickelt und gut war's.

  • Durchbrennen, das ist ja wieder was ganz anderes. Vielleicht auch auf die 220-240Volt-Umstellung in den 80ern zurückzuführen ?


    Kann mal bitte jemand ein schönes Foto von einem abgenutzen S/L-Kopf posten ?


    Ich denke schon, dass jemand, der damals neben der Sandkiste 1-2 Jahre lang jeden Tag 100 Disketten für die Schulhöfe seiner Großstadt kopiert hat,

    Probleme bekam. Die Frage war nur, wo in der Mechanik zuerst, wenn nicht das Netzteil zuerst durchbrannte.

  • Die Mitsumi/Newtronics-Köpfe scheinen ein ernsthaftes Problem mit Tendenz zum Durchbrennen zu haben. Wahrscheinlich nicht mechanischer Natur.

    Doch, es ist ein rein mechanisches Problem. Es bericht der Kupferlackdraht aus dem die Spule im Kopf gewickelt ist. Ich tippe darauf das die etwas zu fest gewickelt wurde.

  • Die Mitsumi/Newtronics-Köpfe scheinen ein ernsthaftes Problem mit Tendenz zum Durchbrennen zu haben. Wahrscheinlich nicht mechanischer Natur.

    Doch, es ist ein rein mechanisches Problem. Es bericht der Kupferlackdraht aus dem die Spule im Kopf gewickelt ist. Ich tippe darauf das die etwas zu fest gewickelt wurde.

    Aaaaah! :thumbsup:

    Und geschieht das proportional zur Nutzung oder zum Alter?

    (Schwere Frage, oder?)

  • Und geschieht das proportional zur Nutzung oder zum Alter?

    Mit der Nutzung hat das nichts zu tun. Wenn dann mit dem Alter (Materialermüdung) oder/und mit Temperaturschwankungen.

    Alles klar, also, wattie hatte Recht! :-D Das heißt, ordentlich abnutzen, bevor sie von alleine kaputt geht! :hatsoff:

  • Also ich würde hier wohl eher den Geldvorteil sehen. Eine funktionsfähige 1571 läßt sich teurer verkaufen, als eine 1541 im Kauf kosten würde. Man könnte daraus einen Gewinn erzielen.


    Am C64 hat man aus meiner Erfahrung keinerlei Vorteile von einer 1571. Die ganzen Features einer 1571 sind doch nur mit einem C128 nutzbar. Den Plus 4 kenne ich jetzt nicht, ob er von einer 1571 profitieren könnte, falls nicht wäre es für mich daher keine Frage.


    Sollte jedoch jemals mit einem C128 Projekt geliebäugelt werden würde ich sie aber behalten und schlicht benutzen.


    Auf der anderen Seite, solange die 1571 funktionsfähig ist / bleibt, dürfte ihr wert weiterhin steigen, da sie höchstwahrscheinlich immer mehr zur seltenheit wird.

  • Mechanischen Verschleiß würde ich nur erwarten, wenn die Köpfe im Diskettenlaufwerk viel mit "sandigem" Staub konfrontiert wären oder die Diskettenschicht schadhaft ist. Sonst nicht.

    Magnetbandtonköpfe sind in der Regel aus Metall. Das ist nicht so hart wie Keramik und nutzt sich schneller ab, besonders wenn nicht nur Typ I Bänder verwendet werden. Aber Tonköpfe aus Metall kann man (in begrenztem Maß) wieder aufarbeiten. Die sind also nicht zwingend gleich zum Schrott degradiert, wenn die viel genutzt wurden.

  • Und geschieht das proportional zur Nutzung oder zum Alter?

    Mit der Nutzung hat das nichts zu tun. Wenn dann mit dem Alter (Materialermüdung) oder/und mit Temperaturschwankungen.

    Mit dem Alter alleine hat das sicherlich nicht viel zu tun. Ich würde eher auf Temperatur bedingte mechanische Spannungen tippen, die dazu führen, dass das Material ermüdet.

  • Also, wenn Du C128 und C128D hast, dann würde ich die VC1571 auf jeden Fall dafür verwenden. Auch ein C128D macht mit einem zweiten Laufwerk noch mehr Spaß. Für den +4 würde ich dann eine VC1541-II besorgen, wenn es günstig sein soll, sonst auch eine VC1551, wenn das Mehr an Geld dafür da ist.

  • Ich habe ca. 1993 einen C128 samt 1571-Floppy von einem Freund erworben und nutze beides seit damals als einziges "64er-System" mehr oder weniger regelmäßig bzw. zumindest gelegentlich.


    Die 1571 funktioniert immer noch tadellos wie am ersten Tag. Aus eigener Erfahrung kann ich daher sagen, dass eine regelmäßige Verwendung sicher nicht schädlich sein kann und dass eine Schonung bei der 1571 wohl nicht notwendig ist.


    Das Gehäuse hat lediglich ein wenig Gilb angesetzt, ich sollte mal im Sommer "Bleichen nur durch die Sonne" probieren.


    Den Tranportsicherungs-Karton habe ich *nie* eingesetzt (ich habe erst neulich davon erfahren, dass man den immer drinnen haben sollte). Aber das heißt natürlich nicht, dass das nicht notwendig ist und das dass Nicht-Einsetzen nicht langfristig doch schädlich ist (ich sollte jetzt wohl besser damit anfangen).


    Vom hohen Marktwert der 1571 habe ich auch erst kürzlich erfahren - ich verfolge nämlich nur die Preisentwicklung jener Sachen, die ich noch *nicht* habe...