Warum unterstützt GEOS 2.0 keine CBM Files auf der 1581?

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema, welches 1.638 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (28. Dezember 2019 um 23:53) ist von darkvision.

  • Diese Frage ist sicher berechtigt. Gewundert habe ich mich darüber schon immer. Vielleicht kennt jemand von euch die Antwort.

  • Gewundert habe ich mich darüber schon immer.

    Verstehe die Frage nicht. Kannst Du mal näher erläutern, was Du machen willst?

    Ein Beispiel:

    Wenn ich eine 1581-Bootdiskette für Geos mit CMD's GeoMakeBoot erstellen will, dann muss ich eine CBM-Datei (GEOS) auf die 1581 kopieren und eine 2. (das zu ladenen Geos-Kernel) wird von GeoMakeBoot erstellt und dann beim Booten auch benutzt.

    Gruß

    Werner

  • Mit CBM Files meinte ich ein Unterverzeichniss.

    Nun, CBM-Files und 1581 Unterverzeichnisse sind aber 2 Paar Schuhe .... :wink: .

    Und ja, Geos und seine Nachfolger unterstützen keine 1581 Unterverzeichnisse. Befindet sich ein 1581 Unterverzeichnis auf einer 1581-Disk, so steht es selbst und sein gesamter Speicher unter Geos nicht zur Verfügung. War schon immer so. Die Frage nach dem Warum kann ich nicht wirklich beantworten. Vielleicht, weil es niemand programmiert hat? :wink:

    Selbst die CMD-UVs funktionieren ja unter reinem Geos nicht. Dazu mußte man damals GateWay (geändertes Geos) benutzen ......

    Gruß

    Werner

  • Stellt sich die Frage: Warum haben die Jungs von BSW das nie getan? Die haben es doch drauf gehabt. Vielleicht kann man eine USR Datei mit dem Infoblock nicht reinkopieren oder dort erstellen. Warum auch immer. Rom verbugt oder ähnliches. Wer weiß...

  • Stellt sich die Frage: Warum haben die Jungs von BSW das nie getan? Die haben es doch drauf gehabt.

    Vielleicht hatten die es "drauf"... aber das Format ist nicht so einfach und die Regeln für solche Partitionen sind ziemlich strikt:

    1. If must start on sector 0

    2. It's size must be in multiples of 40 sectors

    3. It must be a minimum of 120 sectors long (3 tracks)

    4. If must not start on or cross track 40, which limits the biggest directory to 1600 sectors (tracks 1-39).

    Auch die Position der BAM ist eine andere:

    The BAM track for the sub-directory exists on the first track of the

    partition, and has the same layout as the disk BAM on track 40.

    Damit müsste man entweder alle Programme darauf anpassen oder die BAM "faken", so wie es aktuell mit dem Disknamen noch der Fall ist. Und NativeMode wird auch nicht von allen Programmen unterstützt. 1581-Partitionen wären da also nicht anders gewesen.

    Ist man also Innerhalb einer "1581-Partition", dann ist die BAM eine andere: Während in der Haupt-BAM alle Blocks der 1581-Partition als belegt markiert sind, hat die BAM der 1581-Partition die "korrekten" Informationen über die belegten Sektoren innerhalb der Partition. Es gibt also mehrere BAMs was den Verwaltungsaufwand im Treiber erhöht.

    Bei Native-Unterverzeichnissen ist das etwas anders, da gibt es nur eine BAM. Und bei mehreren Partitionen auf einer CMDFD/HD/RL hat jede Partition ebenfalls Ihre eigene BAM. Hier ist also alles viel einfacher.

    Und bei 790Kb max. die Diskette zu unterteilen macht doch wenig Sinn wenn man den Aufwand dahinter bedenkt. Commodore hat da evtl. anders gedacht und wollte das als Vorteil mit einbauen. Ich hatte aber nie eine Disk in der Hand bzw. gesehen die solche Partitionen beinhaltet hat.

    Und immer bedenken: Der Platz innerhalb der Laufwerkstreiber war früher wie heute stark beschränkt. Würde man das TurboDOS weglassen, dann sieht das anders aus. Wäre aber auch deutlich langsamer.

    Ich will damit nicht sagen das es nicht geht... es ist nur nicht ganz so einfach wie bei CMD.

  • Danke für die Antwort. Also ist das gesamte Konzept eigentlich vermurkst. Jetzt verstehe ich auch den Grund. Bei Geos 2.0 war der Speicher ja schon praktisch voll.

  • Ich hatte aber nie eine Disk in der Hand bzw. gesehen die solche Partitionen beinhaltet hat.

    Manche Versionen der 1581 Test/Demo-Disk enthalten eine, die die Bilder für ein ebenfalls enthaltenes Diashow-Programm enthält.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Bitte, hier ist sie:

    Danke... hätte selbst noch danach gesucht, aber war heute mit anderem beschäftigt :)

    Mit PartitionAid kann ich die "Partitionen" wechseln. Die bleiben auch aktiv wie CMD-Verzeichnisse/Partitionen. Aber für das Beispiel hätte mir ein Separator "---IMAGES-------" auch gereicht. Die Disk hat ja weniger all 296 Dateien.

    Bei Native macht das Sinn... da die Verzeichnisse und Dateien fast unbegrenzt sind. Und auf Grund der größeren Medien machen da echte Partitionen Sinn. Aber bei 1581? Klar kann man damit mehr als 296 sehr kleine Dateien in verschiedenen Partitionen speichern. Aber wenn das nicht alle Programme unterstützen... Ich hätte das nie genutzt.