Amiga Wertigkeit

Es gibt 47 Antworten in diesem Thema, welches 10.324 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (8. Februar 2006 um 18:27) ist von Kratznagel.

  • nun meld ich mich auch mal zu wort,
    also ich würde gerne amiga poweruser werden, am liebsten mit nem a1200 wegen aga, weil man mit dem amiga 1200 auch mp3 wiedergabe hinbekommt etc.
    ich hab nur nen a600HD und zocke wenn nur dran bis jetzt, für mich ist amiga auch neuland, da ich damals vom c64 gleich auf einen 486er umgestiegen bin.

    so nun bevor ich mir nen 1200er hertune dachte ich ich probiere erstmal, wozu gibt es winuae.
    klar der emuliert keine ppc karten aber normale turbokarten und massig ram geht da(ich kann mit meinen 2GB arbeitsspeicher im laptop halt auch a weng was abzwacken)
    so nun hab ich hier amiga OS 3.9 im emulator laufen,und um da poweruser zu werden fehlen dem amigasystem leider ein paar existenzielle sachen(poweruser heißt ich möchte die meisten sachen am amiga machen können die ich am pc auch mache, klar buchhaltung und so muß jetzt nicht sein aber wenigstens surfen,mailen,chatten, filme schauen, mal was grafiktechnisches, bißchen programmieren, musik hören usw.

    Zitat

    Wer aber aus seinem Amiga in Hightechgerät machen möchte. Nur zu und warum nicht. Wenn ich des Geld hätte, würde ich es ja just for fun auch machen. Dann kann man mit dem Amiga ja alles machen, was man mittem PC machen kann wie Videos ansehen, Musik hören, arbeiten, spielen, im inet surfen, cds brennen und und und. Aber selbst sie gebrauchen Erweiterungen kosten heute noch massig Geld

    von wegen, nach meiner erfahrung nicht.unter linux ist es fast einfacher nen fil zum laufen zu bekommen als am amiga,zumal es da nicht wirklich funktionale player gibt und eine portierung der w32 codecs wie unter linux hab ich auch noch nicht gefunden.gut mp3s hören funzt am amiga, aber beim internet muss man fast schon passen, da es keinen wirklich guten browser gibt der alle standarts unterstützt, das bedeutet man muß oft mit einschränkungen rechnen, und nachdem das internet voll von javascript, javaapplets, flash und shokwave sachen ist ist im netz surfen nur eingeschränkt möglich.chatten bedeutet für mich dass ich mich per ssh auf meinem server einlogge wo mein irc chatprogramm läuft.das ist das nächste problem, einen ssh client wie zum beispiel unter windows putty den gibt es zwar aber er ist nur bedingt nutzbar da doch wesentliche sachen nicht richtig funktioniern(tastatursteuerung wird nicht richtig weitergegeben)Grafik, kann ja sein dass ich da als nicht amiga benutzer nicht so den plan habe aber wenn ich zum beispiel ppaint starte dann ist meine schön emulierte gute auflösung futsch(klar ist im original auch nicht dafür ausgelegt)also fällt diese grafiker-lösung für mich aus.so ich bin wie gesagt nicht wirklich ein amiga nutzer, wäre aber gerne einer. und viel geld für aktuelle amiga hardware (amiga one oder pegasos) ist nicht drin, ich kann nicht so viel geld in ein system stecken, dass eine nunja vielleicht totgeburt ist, da programme nur schleppend kommen, die betriebssystementwicklung und zukunft seit jahren unsicher ist und der amigaone ja eigentlich auch schon wieder veraltete hardware für 800 euro ist.jetzt dürft ihr mich gerne berichtigen, sehe ich das falsch?1. mit dem klassischen amiga ist man als poweruser in einigen dingen aufgeschmissen2. neue amigahardware ist eigentlich auch schon wieder alt und selbst wenn die nutzbarkeit aktueller ist, ist die zukunft zu unsicherwo ist denn die amigagemeinde geblieben von der ich so viel gelesen habe, warum schlägt die open source welle nicht richtig bis zum amiga durch?was ist aus der genialen idee geworden amizilla (mozilla am amiga) geworden?warum kämpft die amiga gemeinde nicht mehr wirklich ums überleben wie sie es früher getan hat?warum setzt die amigascene nicht auf linux wenn sie von Hyperion Haage und partner etc hängengelassen wird mit dem betriebssystem (linux gibt es ja in der 68k variante)somit hätte man wenigstens einen aktuelleren softwarepool.an der optik der workbench kanns ja nicht liegen, die lässt sich ja mit einem window manager unter linux so herstellen.warum wird nicht open source das amigasystem nachgebildet basierend auf nem linux kernel vielleicht, wenn schon das amigaOS das einzige geblieben ist wenn es keine neue hardware gibt , was man als amiga-fan nutzen kann. warum lässt die scene sich von firmen die nicht wirklich interesse zeigen ihr baby aus der hand nehmen.....man bin ich heute wieder theatralisch, sorry

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Styling Pioneers

  • Zitat

    Originally posted by le-friseur
    (linux gibt es ja in der 68k variante)


    Nur der Vollstaendigkeit halber, netbsd koennte da auch interessant sein.

  • Es gab schon einen vielversprechenden Anfang mit Amithlon, nur wurde das zugunsten des A-One leider wieder eingestampft. Die Software war so ausgerichtet, das unter der A-OS Oberfläche noch ein Mini-Linux namens QNX lief. Dadurch wurde es möglich, auf einem X86 ohne Windoof und UAE ein lauffähiges Amiga-OS starten zu können.

  • es gibt beispielsweise debian-portierungen für 68k-prozessoren, ganz zu schweigen von linux für ppc, wenn man eine solche karte sein eigen nennt hat man im prinzip die gleichen möglichkeiten wie auf dem mac oder einem x86. ansonsten ist es logisch dass die unterstützung so schlecht ist, ich selbst benutze linux auf einem x86, und alle anderen linuxer können wohl ein lied davon singen wie schwierig es manchmal ist bestimmte hard- und software zu bekommen die den gleichen funktionsumfang besitzen wie sie sie unter windows hätten. die breite masse benutzt eben windows, dementsprechend wird von den herstellern und programmierern konzipiert. der amiga besitzt ein noch viel größeres nischen-dasein, und so können die entwickler eigentlich immer nur nachziehen was die aktualität angeht. solange niemand bereit ist für ein amiga-system geld auszugeben bleiben die serien eben klein und werden so auch automatisch noch teurer. genauso sieht es mit der software aus, die wird dann meistens von einzelnen leuten geschrieben die einfach nur gerne ein programm hätten um damit funktionen auszuführen die auf anderen systemen schon längst zum standard gehören.
    vielleicht ist einfach nur die erwartungshaltung zu groß, man kann sich nicht ein mittlerweile 20 jahre altes system hinstellen und erwarten dass alles genauso funktioniert wie auf einem modernen system für das in den letzten jahren milliarden von dollar in die weiterentwicklung geflossen sind...

  • Zitat

    Original von RetroStyle
    Es gab schon einen vielversprechenden Anfang mit Amithlon, nur wurde das zugunsten des A-One leider wieder eingestampft. Die Software war so ausgerichtet, das unter der A-OS Oberfläche noch ein Mini-Linux namens QNX lief. Dadurch wurde es möglich, auf einem X86 ohne Windoof und UAE ein lauffähiges Amiga-OS starten zu können.

    Naja, so ganz stimmt das ja nicht. Amithlon selbst basiert auf einem Linux Kernel worauf eine 68k Emulation sitzt. AmigaOS XL war ein Paket auf QNX und UAE.

  • Zitat

    Original von Gobbo
    ich selbst benutze linux auf einem x86, und alle anderen linuxer können wohl ein lied davon singen wie schwierig es manchmal ist bestimmte hard- und software zu bekommen

    das kannst du LAUT! sagen
    Musste auf vieles verzichten,Scanner,Drucker(keine Treiber) und das bei SuSE 10.0
    Aber das ist es mir wert.Wenn ich mir überlege,das mein Linux noch NIE abgestürzt,hengengeblieben oder sonst was ist,kann ich nur über Windoof lachen :D

  • ich bin mit dem linux auf meinem alten laptop auch zufrieden, und bis jetzt hab ich das meiste zum laufen bekommen außer vielleicht meine webcam.

    auf meinem neuen laptop ist das schon schwieriger, ich hänge immer noch am x server der nicht mag.
    und mit meinem amd64 is auch nicht so easy ales

    ne is klar dass ein 20 jahre altes system nicht mehr so supportet wird wie was neues, aber man könnte doch denken dass die amiga scene(in der sich ja auch fähige programmierer befinden) daran interessiert seinen sollte das alles voran zu treiben und vielleicht sogar auf eigene faust.

    und was software angeht, also ich habe unter linux noch nicht viel vermisst, außer photoshop, das liegt aber wohl eher daran dass ich nicht den nerv hab mich mit gimp auseinander zu setzen.

    mein posting war ja auch eher nicht soooo ernst zu nehmen, aber an alle amigauser dies drauf haben:
    baut ne workbench für linux und dann gehts weiter...gg

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Styling Pioneers

  • Zitat

    Original von Amiga3000
    [QUOTE]Dank des Kick3.1 laufen eh nicht mehr alle spiele,oder nur fehlerhaft.


    Das war ja auch der grösste Bockmist den Commodore verzapfen konnte.
    Die Kicks nicht richtig rückwärtskompatibel zu halten sondern nur so larifari-mässig :-/

    Blog: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - The Seventies Board: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ein Terminal und ein Z80 :D

  • Zitat

    Original von BastetFurry


    Das war ja auch der grösste Bockmist den Commodore verzapfen konnte.
    Die Kicks nicht richtig rückwärtskompatibel zu halten sondern nur so larifari-mässig :-/


    Man sollte sich auch informieren bevor man so´n Mist schreibt :rolleyes:

    Ein Kickrom hat leider nur eine begrenzte Kapazität und irgendwo muss ein Kompromiss zwischen Kompatibilität und Fortschritt gefunden werden. Wenn man alle alten Routinen im Kick dringelassen hätte, wäre kein Platz (oder kaum) für neue Sachen gewesen und sowas bedeutet Stillstand, bedeutet man kann gleich beim alten Kick bleiben !

    Für eine neuere, modernere WB war aber ein erweitertes/verbessertes Kick zwingen notwendig, nicht umsonst setzt sich das OS beim Amiga aus Kick und WB zusammen !

    Klar, heutzutage kann man sagen -> Na und ? Sony konnte das mit der PS2 ja auch z.B. ! Denkste, hier wurde ja quasi die komplette PSX Hardware mit einem zusätzlichen Chip nachgebildet und siehe da ...... nicht mal hier läuft ALLES :P

    Betrachtet man das ganze mal unter dem Gesichtspunkt der Technik und des Know-Hows von 1985 - 1995 ca. so muss man doch rückwirkend feststellen :

    kein neues Kick -> kein neues OS -> kein neuer Rechner denn mit den alten Kicks liessen sich halt niemals die in den neueren Amigas verbauten Chips ansprechen, angefangen vom internen IDE Port über AGA bis hin zu PCMCIA !

    Und dann ??? kein neuer Rechner, keine neuen Käufer -> Pleite !

    Na gut, sie sind trotzdem Pleite gegangen, was aber gewisslich nicht an neuen Kickstarts lag :P :hammer:

  • Das merk ich bei Windows 3.11 Spielen *g* (BI3, DTVR, ...)

    @Retroman:
    Ich hätt keine Probleme gehabt wenn man in neueren Amigas ne alte Kickstart hätte einlegen können. Der A1200 hat 2 MB Ram, da passt Kick1.3 locker rein, von mich aus auch eine modifizierte Fassung, solange der alte Krempel läuft.
    Wenn du lust hast, schreib mir mal wie man Gauntlet 2 (Original!) aufm A1200 zum laufen bekommt. Hab nämlich keinen Platz für alle Geräte und für einen Amiga im aufgebautem Zustand muss ich mich halt mal entscheiden :-/

    Blog: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - The Seventies Board: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ein Terminal und ein Z80 :D

  • Softwaremässig ist das doch kein Problem, es gibt genug Softkicker um ein Kick von Disk in den Mem Speicher zu klatschen ;)

    Such mal im Aminet nach ReKick, SKick, MKick etcpp. :)

  • Irgendwie bin ich zu schusselig die zu bedienen, gibts da nix mit GUI und in Narrensicher?
    Wenn ich jetzt nämlich Beispielsweise "kickback degrade" (ich glaube es war kickback, müsst ich jetzt nachschauen....) eingebe bekomme ich nur nen Guru und trotzdem läuft nix :sad:

    Blog: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - The Seventies Board: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ein Terminal und ein Z80 :D

  • da hilft nur -> :rtfm:

    :] :P

    Oder du besorgst dir RELOKICK, ist ein fertiges ADF Image um Kick 1.3 soft-zu-kicken ;)

  • eine umschaltplatine wirkt da auch manchmal wunder...

  • Naja,bei 1200'er hast immer noch das problem mit dem AGA modus! Den mußt eh erstmal abschalten.Dein GURU kommt wohl daher,da kick1.3 kein AGA unterstützt!

  • Watn stress -.-
    Kann mir keiner von euch mal ne ADF fertig machen die das alles für mich mach, die ich dann auf ne richtige Disk schreibe und einfach von boote?
    Ich glaube ich währ nicht der einzige der so was haben will.

    Blog: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - The Seventies Board: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ein Terminal und ein Z80 :D

  • Das gibts doch bereits, liest hier eigentlich jemand meine Beiträge auch durch :baby:

    Such doch einfach mal per Google nach RELOKICK !!!!!

  • Hallo,
    BastetFurry: Ja, du hast zwar recht, dass es irgendwie blöd ist, dass die alten Spiele mit Kick 2.0/3.0 nicht mehr funktionieren.

    Ich finde, dass Commodore einfach etwas falsch gemacht hat: Sie hätten, als sie von den Problemen hörten, jeden Rechner mit einer SERIENMÄßIGEN Kickstart-Umschaltplatine ausrüsten sollen!

    Ich habe nen A-600 HD mit Umschaltplatine (1.3 (das beste 1.0er) und 2.05 (v37.300)). Kann mit dem neuen alle tollen Möglichkeiten des A-600 nutzen und mit dem alten die Spiele spielen (das ist super, da ich bis jetzt mit ECS (statt A-500 OCS) noch nie Probleme mit ECS und 1.3er hatte!).

    UND ich bin einer der wenigen, die den A-600 nicht schlecht finden (da viele sagen, ohne A-600 hätte Commodore keine Problme gehabt)! Er hätte nur etwas billiger sein müssen, den A-500 früher ablösen müssen, billige PCMCIA-Hardware vorhanden sein müssen und eine größere Tastatur haben müssen! Dann wäre noch viel Platz für intene Erweiterungen oder billigere 3.5" Festplatten. Das wäre so toll gewesen, allerdings schätze ich am 600er auch seine kleine Größe. So hätte er auch neben AGA eine Chance gehabt (eben billiger und besser). (heute ist das alles kein Problem mehr und auch mein Lieblingsamiga!)

    So hätte sich Commodore auch das A-570 und A-590 ersart und hätte neue Käufer für den neuen Amiga angezogen.

    ICH bin sicher einer der wenigen, die meinen, dass der A-3000 Blödsinn war (da viele einen TOLL AUFGERÜSTETEN haben :baby:). Damals war der A2000 noch in Produktion und der A3000 kein wirklicher Fortschritt. Commodore hätte den verbesserten A600, den A1200 und den A4000 bringen sollen! Sie haben allerdings nie mit Profi-Amigas verdient (A-1000, A-3000 und evt. auch A-4000). ;(

    MfG C=+A USER (wieder viel Stoff für gegenangriffe :D )

  • na ja, auf den 600er hätte man genauso wie auf den 3000er gut verzichten können, dafür waren die leistungssteigerungen gegenüber a500 und a2000 zu gering und taugen höchstens als zwischending. dann doch lieber a500 und a2000 irgendwann konsequent ersetzen durch a1200 und a4000, mit bestmöglicher abwärtskompatibilität (tolles wort).

    eigentlich hätte commodore aus den fehlern mit der produktion von c16 und co lernen sollen, die rechner mögen zwar toll sein, der normaluser braucht aber keine leistungsstarken rechner wenn er nix damit anfangen kann... hätte sich commodore bei der amigareihe auf diese vier modelle konzentriert hätte alles anders ausgehen können...