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Diskussion: Tiefgang von Spielereviews - aus „Von euch seinerzeit gelesene Computerzeitschriften“

  • Die Power Play war die beste Zeitschrift, auch wenn die Jounralisten manchmal etwas gar puristisch waren. Die Besprechung von Shadow of the Beast für den Amiga beispielsweise war mikrig klein und ritt einzig auf dem Umstand rum, dass der Spielspass nicht überragend war. Damals haben die Amiga-Liebhaber das Spiel trotzdem gekauft, weil die Grafik und der Sound gut waren. Insofern hat die Power Play die ZEichen der Zeit nicht erkannt. In dieser Hinsicht waren andere Zeitschriften (insbesondere im Ausland) weniger zaghaft.

  • chaos engineer

    Shadow of the Beast ist ein Beispiel, wo in beiden Magazinen Tests stehen, die man in der Form heute nicht mehr schreiben würde.


    Das Review in der PowerPlay ist streng genommen eine Inhaltsangabe. Die Kritik beschränkt sich im Meinungskasten auf einen Satz, der ohne das Wort "beschränkt" auf jeden Arcade-Prügler anwendbar gewesen wäre, egal wie gut. Auch die Formulierung "bescheidenes Spielprinzip" im Wertungskasten bleibt schuldig, warum es eigentlich bescheiden ist. Es wurde die Kritik nicht begründet, kein Wort über Leveldesign, Spielbarkeit, mangelnde Abwechslung oder sonst welche gameplay-relevanten Dinge. Es gibt nur eine mittelmäßige Zahlenwertung und dass man als PP-Leser darauf konditioniert war, dass Bombast-Inszenierung ein Malus ist, wenn das Spiel dahinter einfacher gestrickt ist.


    Bei der ASM war der Test an sich ein Erfahrungsbericht. Wenn man das Geschwurbel mal weglässt, gibt es ein paar Formulierungen mehr, welche die technischen und künstlerischen Qualitäten hervorheben. Die Kritik an dem Spiel wird etwas mehr im Text mit der Beschreibung des Spielverlaufs verflochten, allerdings muss man die als Leser in der Form interpretieren, dass die Action zwar sehr ähnlich wie in Arcade-Games verläuft, aber halt nicht gut. Warum in diesem Fall nicht gut, woran man das festmacht, steht nirgends. Es werden als Vergleich die Spiele Altered Beast und Wonderboy Monster Lair erwähnt, wobei der Sega-Prügler in der Tat naheliegend ist (Monster Lair war zwar vom Gameplay vergleichbar simpel, nur ein völlig anderes Konzept und wurde in der ASM mit Hitstern ausgezeichnet). Nur dafür muss man zu der Zeit an sich ein Mega Drive im Zugriff haben oder die Arcade-Versionen kennen, um den Vergleich nachvollziehen zu können. Sonst bleibt auch hier nur der Wertungskasten.

  • "c’t – magazin für computertechnik" // Abo

    "Alles für SHARP Computer" // einige

    "Happy Computer", "INPUT 64" // anfangs; dann durch "64'er" verdrängt

    "ASM", "Power Play", "PC Player", "Videogames" // selten

    "Archimedes – Computer Faszination" // einige

    "64’er – Das Magazin für Computer-Fans" // Abo, + ein paar Sonderhefte

    "PCgo" // Abo, resultierend aus dem 64'er Abo

  • Vor einer Weile gab es zwei Podcasts von Auf ein Bier zusammen mit Stay Forever, wo beide Magazine auf journalistische Qualität abgeklopft wurden und abseits der professionelleren Form kam der Punkt, dass die journalistische Substanz nach heutigen Verständnis bei beiden ähnlich dünn und vor allem willkürlich war.

    Wobei man natürlich noch mit dazu sagen muss, dass "nach heutigem Verständnis" dann aber auch bedeuten würde dass


    - man viel mehr dem Mainstream folgen müsste in vielen Bereichen des Journalismus

    - manche Arten von "zweifelhaften" Games dann gar nicht erst getestet würden im Heft

    - in den Leserbriefen noch viel mehr zensiert würde

    - noch viel stärker auf "political correctness" in jeder Hinsicht geachtet würde

    - in großen Teilen "weichgespülte" Redakteure (vergleichbar mit der heutigen Politiker-Generation) immer super umsichtig ihre Berichte schreiben und so auch die Leserbriefe beantworten, die eh vorsortiert sind, weil wirklich kritische erst gar nicht mehr im Heft auftauchen würden

    - Games in denen Gewalt oder Sex vorkommt, von Haus aus immer kritisiert würden egal ob gut spielbar oder nicht


    Ganz ehrlich, dann wäre so ein Magazin aber auch irgendwie langweilig, oder? Hat halt immer alles zwei Seiten. Daher bin ich schon froh, dass die Journalisten damals in den 80ern da noch "freier" waren, in der Art wie sie Games, die Crackerszene und überhaupt das ganze Computer-Zeugs und seine "Auswirkungen" gesehen haben. Es wurde eben NICHT gleich jedes Wort, was dort im Heft von wem auch immer stand, auf die Goldwaage gelegt, wie es heute in den Magazinen viel mehr der Fall ist. Manche heutige Computerspiel-Magazine kann man mit vielen der heutigen, neu produzierten, Zeichentrickserien vergleichen. Sie sind langweilig, WEIL, zu korrekt in allem, immer nach dem Motto "wir müssen Vorbild sein". :)

  • AW182

    Wobei man auch dazu sagen muss, dass Print im modernen Spielejournalismus wenig relevant ist und seit Jahren Abschied auf Raten praktiziert. Bei der Gamestar, aktuell das reichweitenstärkste Magazin, sind die Hefte überwiegend Zweitverwertung von deren Bezahl-Onlineangebot.


    Bei einigen Punkten hast du zweifellos recht. Nur sind die Zeiten, dass in Reviews dem Mainstream gefolgt werden muss, weitgehend vorbei.

    Es gibt fast keine Publikationen mehr, die überhaupt nach objektivierten Maßstäben bewerten. Nur begründete Kritik setze ich inzwischen voraus und die ist glücklicherweise zum Standard geworden.

    Gewalt in Spielen ist heutzutage so überhaupt gar kein Thema mehr - spätestens seit Mortal Kombat X. Bei Sex bin ich mir nicht so sicher. Da wird immer so getan, als ob alles geht, aber irgendwie ist der Zeitgeist deutlich prüder als vor 20 Jahren.

    Leserbriefe sind in meiner Filterbubble eher Raritäten, aber Kommentare werden auf größeren Spieleseiten häufig geblockt. Wobei man auch sagen muss, dass der Umgangston von manchen Leuten extrem beleidigend ist und nicht viel mit Leserbriefen von früher gemein hat.

  • Auch die Formulierung "bescheidenes Spielprinzip" im Wertungskasten bleibt schuldig, warum es eigentlich bescheiden ist. Es wurde die Kritik nicht begründet

    Man könnte aber auch sagen, diese Formulierung bringt es auf den Punkt. Mehr brauche ich prinziepiell gar nicht an Info, denn ich kann u. konnte mir da (in die Redaktion hineindenkend) schon vorstellen wie sie das und dies gerade so meinen.. (wenn man sie oder ihre Art kennt*). Denn das Spielprinzip ist dies auch, v.a. viel auswendig lernen, pixelgenau nötige Boxorgien, (daher) kein Flow. Die ber der PP waren halt etwas puristisch beim Schreiben.


    *Das war auch immer so das Personen bezogene Feeling u. Unterhaltungsfaktor, als man noch sagen konnte: der und der lusige Typ (mit Bild) schreibt das gerade von dem bin ich Fan, oder so halt, was heute fehlt.

  • CommieSurfer:

    Das ist ja genau der Punkt. Die Tests waren zur Kaufberatung gedacht und nicht, dass man das Spiel schon gespielt hat. In der gleichen Ausgabe wurde vom selben Redakteur Wonderboy Monster Lair für die PC Engine mit 77% getestet. Das Spiel ist vergleichbar simpel wie Shadow of the Beast. Versuch mal anhand der Texte zu erkennen, warum Monster Lair um so vieles besser ist. Kannst du nicht, weil der Text nicht genügend Infos hergibt.


    Die Reviews in der PowerPlay funktionierten nach dem Schema "glaub uns einfach", geben aber keinen Kontext, um es zu Begründen oder Erklären. Was an der Stelle die ASM hier schlechter gemacht haben soll, erschließt sich mir jedenfalls nicht. Dort findet sich die gleiche Haltung, der Tester kommt zum gleichen Schluss und bleibt dabei ausführlicher.

  • Auch die Formulierung "bescheidenes Spielprinzip" im Wertungskasten bleibt schuldig, warum es eigentlich bescheiden ist. Es wurde die Kritik nicht begründet

    Man könnte aber auch sagen, diese Formulierung bringt es auf den Punkt. Mehr brauche ich prinziepiell gar nicht an Info, denn ich kann u. konnte mir da (in die Redaktion hineindenkend) schon vorstellen wie sie das und dies gerade so meinen.. (wenn man sie oder ihre Art kennt*). Denn das Spielprinzip ist dies auch, v.a. viel auswendig lernen, pixelgenau nötige Boxorgien, (daher) kein Flow. Die ber der PP waren halt etwas puristisch beim Schreiben.


    *Das war auch immer so das Personen bezogene Feeling u. Unterhaltungsfaktor, als man noch sagen konnte: der und der lusige Typ (mit Bild) schreibt das gerade von dem bin ich Fan, oder so halt, was heute fehlt.

    Ich habe mir den Test jetzt auch nochmal angesehen. Und da ich Shadow Of The Beast kenne, stimme ich dem Review der Power Play auch zu.
    Aber, wie Veto schon anmerkte, sind die Tests für Leute geschrieben die das Spiel eben nicht kennen. Und da finde ich die Analyse des Gameplays auch sehr sehr dünn.
    Klar, die Steuerung wirkt verzögert weil die geschmeidige Animation offenbar wichtiger war als ein flüssiges Gamedesign. Die Gegnerformationen sind arg unfair, weshalb man eher dazu tendiert sich immer nur schrittweise zu bewegen. Und die Kollisionsabfrage ist auch eine Katastrophe. Die Bezeichnung "bescheiden" ist für den spielerischen Aspekt durchaus angemessen. Allerdings kann ich dieses auch nur nachvollziehen, weil ich das Spiel eben kenne. Aufgrund des Testes wüsste ich jetzt nicht WARUM dieses Spiel denn so bescheiden ist. Kritik zur Kollision, Steuerung etc. sind im Test nicht erwähnt. Und diese sind arg offensichtlich.

    Und ein "bescheidenes Spielprinzip" ist ein sehr weitläufiger Begriff. Viele Actionklassiker sind vom eigentlichem Spielprinzip "bescheiden".
    Vom Spielprinzip her waren auch Spiele wie "Super Mario 3", "Turrican", R-Type", "Ghouls`n`Ghosts" etc. bescheiden. Dennoch stachen diese durch ein gutes Leveldesign und ein flüssiges Gameplay hervor. Die eigentlichen Spielprinzip war aber bereits Ende der 80er Jahre nicht das umfangreichste.

    Ich habe jetzt ehrlich gesagt nicht mehr allzuviele Power Play Tests im Kopf. Aber das Shadow Of The Beast Review wirkt schon, als hätte der Redakter generell wenig Erfahrung mit Actiontiteln oder - wo ich bei Henrik eher von ausgehe - bekam zu wenig Freiraum oder Platz für den Test.

  • Bei der ASM hatte ich seinerzeit auch eher das Gefühl, dass da irgendwelche Nerds komplett aus dem Bauch ein Magazin gestalten, weil sie da Bock drauf hatten. Das ganze wirkte irgendwie chaotischer und impulsiver. Die PP hatte zweifelsohne auch Interesse an dem Medium, wirkten mir aber immer zu seriös und erwachsen. Als damaliger Teenie gefiel mir das eher locker-chaotische der ASM besser.

    Richtig.Man hatte das Gefühl das ist eher Semi-professionell und die Tester und Redakteure sind coole Typen und haben genauso viel Spaß beim Testen und schreiben wie wir beim lesen und später selber spielen.

  • Ich habe jetzt ehrlich gesagt nicht mehr allzuviele Power Play Tests im Kopf. Aber das Shadow Of The Beast Review wirkt schon, als hätte der Redakter generell wenig Erfahrung mit Actiontiteln oder - wo ich bei Henrik eher von ausgehe - bekam zu wenig Freiraum oder Platz für den Test.

    Das liegt auch nicht am Redakteur. Henrik lag nach meinem Empfinden oder auch Geschmack meist richtig. Das hat eher was damit zu tun, wie die Tests damals aufgebaut waren und weil die Beurteilung nie hinterfragt wurde, obwohl sie nicht begründet wurde. MMn kommt viel von dem Standing der PowerPlay durch den nüchternen Text und dass man dem Ganzen ein Gesicht gibt. Inhaltlich geben die Halbseitentests durch die Bank wenig her und selbst bei Doppelseitern gibt man der Kritik auch nicht mehr Platz als dem Meinungskasten. Dagegen trug die ASM das Schild der Einzelmeinung auf der Stirn und hatte offensichtlich keine festen Maßstäbe für die Beurteilung. Lag die PowerPlay bei den Wertungen daneben, hat man allen Spielraum der Welt, warum sie doch gerechtfertigt war. Bei der ASM geht das nicht auf, wenn man den Spielablauf niederschreibt.

  • neu erschienene Ausgabe.

    :search: Donnerwetter,na die muss ich mir mal genauer anschauen. :bgdev:D

  • dass Bombast-Inszenierung ein Malus ist, wenn das Spiel dahinter einfacher gestrickt ist.

    Was ja nicht unbedingt falsch ist. Kein Amiga-Fan erinnert sich an Shadow of the Beast ob des Gameplays. Gleiches wage ich mal etwas abgeschwächt auch über Last Ninja 1 auf dem C64 zu sagen. Die ASM gab "Werner -mach hin" zum Beispiel imho 10/10 Punkten (!), die Powerplay irgendwas unter 50%. Eine Zeitschrift, die schlechte Spiele gut bewertet halte ich am Ende für weniger geeignet als eine Zeitschrift, die gute Spiele auch mal verkennt/schlechter bewertet. Wobei ich nicht sagen möchte, die ASM sei unserös gewesen! Da gab es ganz andere...


    Generell ließ sich die Powerplay selten blenden und hatte (für mich) gefühlt eher den Langzeitspass bzw. Preis/Leistung für den Käufer im Hinterkopf. Das geht natürlich beim C64 und dessen Raubkopierer-Kultur etwas an der Zielgruppe vorbei. :)


    (...) die ASM (...) hatte offensichtlich keine festen Maßstäbe für die Beurteilung

    Für mich das KO-Kriterium für eine Zeitschrift über Spieletests.


    Ich möchte auch nochmal die Zzap!64 nennen, die dank der englischen Sprache oft international als Maßstab herangezogen wird. Die finde ich nämlich auch überbewertet und schlechter als die Powerplay... :weg:

  • Was ja nicht unbedingt falsch ist.

    Das sehe ich inzwischen ambivalent. In den 80ern kam das ja der Einordnung eines Grafikblenders gleich, nur einerseits war die Präsentation auch damals schon Teil des Spaßes und in den frühen 90ern ging es ja los, dass Inszenierung zum Kernelement von Spielen wurde.


    Bzw um auf diese Einordnung, ob Spiele zu gut oder zu schlecht bewertet wurden, einzugehen: In meinen Augen ist beides gleich schlecht. Bei Letzterem vor allem, weil es sich teils über Jahrzehnte das Meinungsbild prägt, obwohl es dem Spiel retrospektiv Unrecht tut. Last Ninja 1 ist mMn ein frühes Beispiel, dass es bei Spielen nicht unbedingt eine eindeutige Wahrheit gibt, was dessen Qualität angeht. Wobei die Situation bei der PP bei dem Spiel schon ins Absurde ging, dass ein Spiel von jemanden getestet wurde, der die Thematik nicht leiden konnte und von der Redaktion sonst größtenteils ignoriert. Wenn das Spiel auf Spieleseiten zur Sprache kommt, kann man die Uhr danach stellen, dass der HC-Test als Meinungshoheit genannt wird und im gleichen Atemzug erwähnt, dass man die Steuerung nicht kapiert hätte (anders gesagt, selbst nie wirklich damit auseinandergesetzt). Beim Retrokompott haben wir vor einiger Zeit mal zu dritt die Spielereihe besprochen und dabei bemüht, die polarisierten Meinungen zu berücksichtigen (wenn es jemand interessiert, das Thema gibt es hier: Retrokompott Classic - The Last Ninja).


    Was für mich tatsächlich schwer einzuordnen ist, welches Magazin wirklich wie gut lag. Ich hatte bereits in den 80ern relativ viele Spiele gekauft und nach meiner Ausbeute hatte ich eher mehr Fehlkäufe aufgrund von PP-Tests. Als Beispiele sind das z.B. Zoids und Soldier of Fortune für C64 gewesen, wo sich mMn die Tester in beiden Fällen von der professionellen Aufmachung haben blenden lassen, obwohl die Spiele an sich kaputt sind (Zoids vom gesamten Gameplay, bei SoF das missratene Balancing). Sowas prägte später auch meine Haltung gegenüber den Magazinen. Wenn sich ein Magazin seriös gibt, kann man nicht automatisch auf den Inhalt schließen und umgekehrt liegt jemand, der seinem Bauchgefühl folgt, zuweilen näher am Kern, was das getestete Programm ausmacht.

  • Richtig.Man hatte das Gefühl das ist eher Semi-professionell und die Tester und Redakteure sind coole Typen und haben genauso viel Spaß beim Testen und schreiben wie wir beim lesen und später selber spielen.


    Genau. Und das kam für mich immer sympathisch rüber und war einer der Gründe, warum ich die ASM immer gerne las (und eigentlich immernoch gerne lese, wie etwa etwa gestern erst wieder in der Badewanne, als Zeitvertreib *lol*).


    BIS, und ich betone, BIS dann die Nachfolge-Redaktion der ASM das alles über den Haufen warf um 1992 herum. Dann empfand ich die nicht mehr als coole Typen, vor allem dann nicht, wenn am Monatsanfang mal wieder eine neue Ausgabe im Postkasten lag und die ersten 15 Seiten des Heftes dann irgendwelche PC Rollenspiele betrafen und ich das Heft am liebsten da schon in die Tonne gekloppt hätte. :hammer: Und wie konnten die eigentlich die (von mir heissgeliebte) Arcade-Ecke am Schluss des Heftes wegstreichen? :roll: Auf der Arcade beruhten doch schließlich viele der Spiel-Ideen der ganzen auf die Computer und Konsolen portierten Games und die Spielhallengames hatten auch immer die beste Grafik und Gameplay überhaupt damals. Diese Seiten habe ich immer regelrecht verschlungen. Das werde ich nie kapieren, dass das dann verschwand aus dem Heft.



    Die Powerplay, die bei vielen hier ja anscheinend gut ankam, war auch nicht schlecht, aber immer recht "brav" im Vergleich. War ein Spiel echt gut, aber gleichzeitig auch recht brutal, kam es in der Powerplay schonmal von Haus aus eher schlecht weg, weil ständig auf der Brutalität des Gameplays herumgeritten wurde. Konnte ich nie so ganz nachvollziehen damals und mal ehrlich, was erreichten die Redakteure GENAU DAMIT? Na dass genau dieses Spiel, dann am Pausenhof noch begehrter als Tauschobjekt war, weil jeder das ach so brutale Gameplay, selbst mal sehen wollte. :)

  • Die Power Play war die beste Zeitschrift, auch wenn die Jounralisten manchmal etwas gar puristisch waren. Die Besprechung von Shadow of the Beast für den Amiga beispielsweise war mikrig klein und ritt einzig auf dem Umstand rum, dass der Spielspass nicht überragend war. Damals haben die Amiga-Liebhaber das Spiel trotzdem gekauft, weil die Grafik und der Sound gut waren. Insofern hat die Power Play die ZEichen der Zeit nicht erkannt. In dieser Hinsicht waren andere Zeitschriften (insbesondere im Ausland) weniger zaghaft.

    Na die PP hat IMO schon völlig richtig erkannt, dass Shadow of the Beast ein Grafik- und Soundblender war.


    Ich fand ASM/Joker immer ziemlich trashig - ich war eindeutig ein Powerplayer ;)

  • Lutz G

    In der ASM bekam das Spiel genauso sein Fett weg. Es hat hier niemand behauptet, dass einer der Tests falsch lag. Die Tests waren inhaltlich äußerst dünn und beide Magazine on par in der Beziehung.

    Hab ich deutlich anders erlebt. Gerade Adventures, etc wurden in der PP wunderbar detailliert und kompetent besprochen :thumbup:



    Also Starkiller war IMO mächtig amüsant.

    Zu den Comics in der ASM kann ich nicht viel sagen, da ich kaum was richtig kannte. Wirkten auf mich bei Stichproben aber auch ziemlich trashig und eher unlustig


    Dass man in der PP nix zum epochalen Penthouse Puzzle fand, konnte man verschmerzen, insbesondere wenn es z.B. dafür n tolles Special über ein Softwarehaus gab ;)