EPROM-image vom Drucker 1525?

Es gibt 46 Antworten in diesem Thema, welches 6.185 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. Dezember 2019 um 16:27) ist von ADAC.

  • Nun wird´s spannend:

    Im mir vorliegenden Drucker ist KEIN EPROM verbaut!

    Der Platz auf der Platine ist vorhanden und beschriftet, aber es ist kein EPROM drin.:nixwiss:

    Auf der Platine steht Rev.No. 12345

    Der Selbsttest funktioniert aber ohne angeschlossenen Rechner.

    CPU ist beschriftet mit

    831302

    M5M8050H

    Weiss jemand was dazu?

  • CPU ist beschriftet mit

    831302

    M5M8050H

    Da sind 4K ROM drin.

    Vermutlich gibt es auch eine Variante von der CPU mit externem ROM. Dafür ist dann möglicherweise der Sockel.

    Auslesen dürfte also schwierig werden.

  • Einfach mal die Abkürzung nehmen: Selbsttest OK => ROM OK.

    Daß bei defektem ROM der Selbsttest ohne Fehler durchläuft darf man getrost als unwahrscheinlich bezeichnen.

    Da müssten sich schon die Fehler gegenseitig bei der Prüfzummenberechnung aufheben.

    Wenn der Drucker am Rechner nicht druckt, und das Schnittstellenkabel OK ist (mit einem anderen Gerät testen), ist die Schnittstelle im Drucker die wahrscheinlichste Fehlerquelle.

    Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.
    Edmund Burke (1729-1797)

  • Man sollte sich einfach mal das alte Druckerbuch von DATA Becker durchlesen. Da steht auch fast alles zu dem MPS 801 drin, inkl. ROM-Listing und was man sonst noch braucht oder auch nicht.

    Und der 1525 ist ja das gleiche wie der MPS 801, nur halt anderes Gehäuse.

  • Einfach mal die Abkürzung nehmen: Selbsttest OK => ROM OK.

    Daß bei defektem ROM der Selbsttest ohne Fehler durchläuft darf man getrost als unwahrscheinlich bezeichnen.

    Da müssten sich schon die Fehler gegenseitig bei der Prüfzummenberechnung aufheben.

    Wenn der Drucker am Rechner nicht druckt, und das Schnittstellenkabel OK ist (mit einem anderen Gerät testen), ist die Schnittstelle im Drucker die wahrscheinlichste Fehlerquelle.

    Ich habe nicht gesagt, dass der Drucker nicht druckt oder dass ich nicht weiss,

    was ein Selbsttest ist.

    Es fing damit an, dass ich mir den Schaltplan angesehen habe, bevor (!) ich den Drucker bekam

    und daher dachte, das ein Auslesen des EPROMS nicht schadet, bevor neimand mehr selbiges

    besitzt.

    Nun stutzte ich, dass gar kein EPROM verbaut ist.

  • Und der 1525 ist ja das gleiche wie der MPS 801, nur halt anderes Gehäuse.

    Wieder was gelernt. :)

    Ich wusste bisher nur vom baugleichen Seikosha GP-100VC.

    Laut Wikipedia ist der MPS-801 baugleich mit dem Seikosha GP-500VC.

    Dann müssten ja GP-100VC und GP-500VC auch baugleich sein.

  • Im ersten Satz des ersten Beitrags steht, daß der Drucker defekt ist.

    Ohne genauere Fehlerbeschreibung bedeutet das für mich, daß das nicht druckt.

    Wenn Du geholfen werden willst, laß uns wissen, was das Problem ist.

    Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.
    Edmund Burke (1729-1797)

  • Im ersten Satz des ersten Beitrags steht, daß der Drucker defekt ist.

    Ohne genauere Fehlerbeschreibung bedeutet das für mich, daß das nicht druckt.

    Wenn Du geholfen werden willst, laß uns wissen, was das Problem ist.

    Das Problem WAR altes Öl und Dreck, wodurch der Schlitten nicht per Federkraft in die

    Startposition fuhr.

    Ich habe nicht gefragt "Was kann kaputt sein?", sondern fragte zuerst allgemein,

    ob schon jemand das EPROM ausgelesen hat.

    Dann wunderte ich mich, dass keins verbaut ist, obwohl im Service-Manual eins eingezeichnet ist.

    Da meiner kein EPROM hat, kann ich die Aufgabe für die Nachwelt nicht übernehmen. ;)

    Nun wundere ich mich, dass der 1525 und der MPS-801 baugleich sind und frage mich,

    warum Commodore den 1525-Drucker in ein neues Gehäuse gesteckt hat.

  • Nun wundere ich mich, dass der 1525 und der MPS-801 baugleich sind und frage mich,

    warum Commodore den 1525-Drucker in ein neues Gehäuse gesteckt hat.

    Weil Commodore zu der Zeit keine eigenen Nadeldrucker hergestellt hat und quasi *zugekauft* hat. Also eine Art *rebranding*.

    1525 ist baugleich mit dem Seikosha GP-100VC. Steht ja auch SEIKOSHA auf deiner Platine drauf.

  • Nun wundere ich mich, dass der 1525 und der MPS-801 baugleich sind und frage mich,

    warum Commodore den 1525-Drucker in ein neues Gehäuse gesteckt hat.

    Weil Commodore zu der Zeit keine eigenen Nadeldrucker hergestellt hat und quasi *zugekauft* hat. Also eine Art *rebranding*.

    1525 ist baugleich mit dem Seikosha GP-100VC. Steht ja auch SEIKOSHA auf deiner Platine drauf.

    Ich bezweifle, dass Commodore überhaupt jemals eigene Nadeldrucker hergestellt hat.

  • 1525 ist baugleich mit dem Seikosha GP-100VC. Steht ja auch SEIKOSHA auf deiner Platine drauf.

    Dann eben:

    Warum baut Seikosha DREI baugleiche Drucker (1525, GP-100VC, MPS-801)?

    Das sind doch dreimal Entwicklungs-/Designkosten und es müssen drei verschiedene Gehäuse gefertigt werden,

    ebenso wie drei unterschiedliche Anleitungen. Auch die gesamte Werbung kostet doch dreimal so viel,

    weil ja für jedes Gehäuse neue Werbung erstellt werden muss.

    Ich kapier´ den Sinn dahinter nicht. Irgendeinen Grund muss es doch dafür gegeben haben.

  • Warum baut Seikosha DREI baugleiche Drucker

    Es sind sogar mindestens vier. Das gleiche Ding gabs auch für Atari.


    Das sind doch dreimal Entwicklungs-/Designkosten und es müssen drei verschiedene Gehäuse gefertigt werden,

    ebenso wie drei unterschiedliche Anleitungen. Auch die gesamte Werbung kostet doch dreimal so viel,

    weil ja für jedes Gehäuse neue Werbung erstellt werden muss.

    Die haben selber nur den GV-100VC verkauft. Alle anderen waren Großkundenaufträge... da entfällt die Werbung und es das gemacht was der Kunde gerne haben möchte.

    Das sind also schlicht zwei verschiedene Welten.

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  • Wenn man den 2732 in der Deviceliste des TL866 findet, dann kann er es auch lesen.

    Wenn man entsprechende Adapter baut, kann man den 2732 auch als 2764 oder was weiß ich lesen, dann sind halt vier oder noch mehr kB "leer". Lesen ist sicher nicht das Problem, wie Detlef schon schrieb, sonst könnte keine MPU der Welt ein EPROM lesen. Zumindest vom 2516 weg brauchen alle EPROMs nur 5 V an Vcc und Vpp für den Lesebetrieb.

    Laut Wikipedia ist der MPS-801 baugleich mit dem Seikosha GP-500VC.

    Dann müssten ja GP-100VC und GP-500VC auch baugleich sein.

    So ist es. Der VC1525 ist nicht baugleich mit dem MPS-801. Schon optisch nicht, da braucht man keine Brille. Mag sein, dass die Technik ähnlich ist, aber GP-100VC = VC-1525 und GP-500VC = MPS801. Die "GPs". die hinten was anderes als "VC" hatten sind für andere Systeme als Krummodore (zumindest anderes Interface).

  • aber GP-100VC = VC-1525 und GP-500VC = MPS801. Die "GPs". die hinten was anderes als "VC" hatten sind für andere Systeme als Krummodore (zumindest anderes Interface).

    Die ganze Technik ist aber praktisch gleich. Es hat sich nur das Gehäuse geändert und es ist ein vernünftiges Rad für das Papier hinzugekommen.

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  • Zudem gehört der 1525 und Konsorten ja eher zu VC-20. Ich kann mir gut vorstellen, dass Commodore da schon etwas optisch passendes für den 64er haben wollte. Der war dann sicher auch etwas teurer (ich kenne aber die Preise jetzt nicht)

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  • Also ich mag mich irren, aber laut Service Manual hat der 1525 (GP-100VC) einen MOS-6504-Prozessor; der MPS-801 (GP-500VC) einen mit 10 MHz getakteten Intel µC ... also nach gleicher Technik sieht mir das nicht aus.

    [edit]

    Wenn ich da was reininterpretieren soll: Der VC-1525 wurde bei Commodore entworfen (6504, 6522, 6532 an Bord) und von Seikosha als Auftragsfertiger gebaut. Die haben ihn dann auch selbst als GP-100VC verkauft. Der GP-500VC wurde bei Seikosha (daraus weiter-) entwickelt und schließlich auch von Commodore als OEM vertrieben (also genau andersrum).

    Alles wie immer wilde Spekulation. :D

    [/edit]