Assy 250407, Rev B - nur schwarzer Bildschirm, auch Module gehen nicht

Es gibt 242 Antworten in diesem Thema, welches 29.411 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (11. Dezember 2019 um 13:21) ist von Mikson.

  • So, habe noch ein paar Messungen gemacht. Alles komplett ohne SID, CIAs, RAMs, ROMs und mit einer CPLD-PLA

    Zunächst mal CAS (I0 - Pin 9) und CASRAM (F0 - Pin 18) an der PLA:

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    Die PLA soll CASRAM ja aus CAS erzeugen. Ohne tiefere Analyse sieht das für mich erstmal so aus, als würde die (CPLD-)PLA tun.

    PLA F1 (BASIC, Pin17) und F2 (KERNAL, Pin 16) an der PLA -> nicht aktiv (wie erwartet im Dead-Test)

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    PLA F3 (CHAR, Pin15) und F4 (GR/W, Pin13) an der PLA-> nicht aktiv (wie erwartet im Dead-Test)

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    PLA F5 (IO, Pin12) und F6 (ROML, Pin11) -> nicht aktiv (wie erwartet im Dead-Test)

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    PLA F7 (ROMH, Pin10) und I13 (GAME, Pin22) -> Aktivität auf Ausgang ROMH, Eingang GAME ist low -> sieht OK aus für Dead Test, oder?

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    Die Datenleitungen DB0 und DB1 sehen nach wie vor etwas merkwürdig aus. Mag daran liegen, daß der Bus zwischenzeitlich hochohmig wird. Müßte ich wohl mit R/W o.ä. messen:

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    Habe spaßeshalber noch die Adreßleitungen A0/A1 gemessen:

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    Diese Pegel sehen ebenfalls eigenartig aus. A0/A1 sollten doch direkt von der CPU kommen und immer von der CPU getrieben sein. Oder sehe ich das falsch?

    Sind diese unterschiedlichen High-Pegel irgendwie anders zu erklären als mit einem Defekt an der CPU (oder am Bus). Wobei am Bus jetzt nur noch das Dead-Test-Modul und der VIC hängen.

    Irgendwelche konstruktiven Vorschläge?

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    Ja, Du kaufst den hier:

    und vergleichst. :wink:

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    '°'°'°'°'°'°'°'°'°Oo.~>| BASIC programmers never die! They just GOSUB without RETURN! |<~.oO°'°'°'°'°'°'°'°'°'

  • Wie gesagt: im Prinzip ist mir klar, daß ich ohne funktionstüchtiges Board zum Testen nicht vernünftig weiterkomme. Mir ist auch klar, daß die von den Kollegen kinzi und advotax ein paar Seiten zuvor genannten maximal 40€ für einen vollständig funktionstüchtigen Brotkasten in gutem Zustand etwas arg optimistisch angesetzt waren. Insofern wäre ich durchaus bereit, bis zu 50€ für ein vollständig funktionstüchtiges Board (250407, zur Not 250425) in gutem Zustand auszugeben. Wenn die großen ICs bereits gesockelt sind, würde mir die Entscheidung noch deutlich leichter fallen. Ich würde auch bis zu 80€ für einen Brotkasten in gutem Zustand ausgeben (richtige Assy, große ICs nach Möglichkeit bereits gesockelt), aber dann müßte die Tastatur in gutem bis sehr gutem Zustand sein, damit ich sie später eventuell für einen Ultimate 64 o.ä. benutzen kann. Insofern wäre Deine Angebot (das aber wohl vermutlich besser in einer persönlichen Nachricht aufgehoben gewesen wäre) im Prinzip OK, aber diese gräßliche Tastaturmonstrosität will ich wirklich nicht haben. Und ehrlich gesagt finde ich die Kühlkörper auf den ICs auch eher abschreckend, weil man so die Beschriftung der ICs nicht mehr lesen kann und ich eh nicht so 100% sicher bin, daß Kühlkörper ohne ernsthafte Konvektion eine richtig gute Idee sind. Schlimmstenfalls macht der doppelte Wärmeübergang die Situation schlimmer und nicht besser.

    So oder so wäre es hilfreich, wenn noch jemand was zu meinen Messungen sagen könnte.

  • Du fragtest, was wir bereit wären, dafür auszugeben. Je höher die Nachfrage, desto höher Preis. Je dringender, desto höher die Bereitschaft. Ich frage derzeit nicht nach, ich biete eher an. Wenn du noch ein wenig Zeit hast, suche ich die Woche bei mir nach einem (vollständigen und funtkionstüchtigen) 407er. Sockel kann ich nicht versprechen, hab aber mindestens eins, wo die mindestens CPU gesockelt ist. Die Chance auf 50€ soll ich nicht ausschlagen, wurde mir soeben zugetragen. :)

  • Ich weise an dieser Stelle darauf hin, daß mir von einem fast (bis auf die RAMs) vollständig gesockeltem 250407er Board für 65€ (inklusive Porto) in diesem Thread abgeraten wurde, weil es viel zu teuer sei. Ich könnte auch einen etwas vergilbten Brotkasten mit großteils gesockeltem 250407er für 77€ bekommen. Ich bin durchaus für bessere Angebote dankbar, würde aber persönliche Nachrichten bevorzugen, um diesen Thread nicht weiter abdriften zu lassen.

    Und eigentlich hatte ich mir irgendeinen Kommentar zu meinen Messungen erhofft.

  • Ich weiss nicht aus welcher Ecke du kommst, und ich kann auch nichts konstruktives zu deinen

    Messungen sagen, aber ich habe hier ein Assy 250407 Board das ist fast komplett gesockelt.

    Das Gerät war ein defekter Kellerfund, und hat mich ähnlich viel Nerven gekostet wie deiner.


    Im Endeffekt hab ich quasi die komplette Logik getauscht, und das Farbram. Dafür ist nun aber

    ziemlich viel gesockelt, leider aber mit Präzisionssockeln... Den Fehler mach ich nie wieder!

    Bis auf 2 IC's ist aber alles gesockelt, auch sämtliche Custom-Chips, sowie die ROM's und das

    komplette RAM.

    Das einzige Problemchen, ich will das Baord nicht verkaufen, würde es aber für Messungen zur

    Verfügung stellen. Das lohnt natürlich nur wenn du in der Nähe wohnst, sonst dürften schon

    die Portokosten den Wert des Boards übersteigen.

    Mfg Jood

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  • leider aber mit Präzisionssockeln... Den Fehler mach ich nie wieder!

    Ich sehe ein, dass gerade asugelötete Chips meist besser in Federsockel passen, aber gerade für Eprom-Adapter und Sachen wie Reprom finde ich die Präzisionssockel geeigneter, da dann rund in rund geht.

  • Hm, ich habe bislang ausschließlich Präzisionssockel benutzt und bisher zufrieden damit. Jedenfalls geht ein normaler IC viel besser in einen Präzisionssockel als eine Präzsisionsstiftleiste (CPLD PLA, EPROM-Adapter usw.) in einen normalen Sockel. Auch die ausgelötete PLA geht noch problemlos in den Präzisionssockel. Was spricht also dagegen?

    Wie auch immer, ich fürchte ich wohne nicht mal annähernd in der Nähe von Oldenburg. Und ganz ehrlich: ich würde mich besser fühlen, ein Testboard zu kaufen, statt es zu leihen. Ist ja nicht ausgeschlossen, daß bei der Testerei was kaputt geht und dann ist es mir lieber, das geht geht auf meine Kappe und gibt kein böses Blut.

    Ich hoffe außerdem immer noch, daß sich nochmal jemand meldet. der sich zu meinen Messungen äußern kann.

    • Meine CAS/CASRAM-Messung zeigt, daß nur jeder 4. Halbzyklus (1.97MHz) tatsächlich von der PLA aufs RAM durchgelassen wird. Gleichzeitig sieht man auf ROMH PLA F7 einen Takt von 985kHz. Ist das ein zu ewartendes Verhalten im Ultimax- bzw. Dead-Test-Modus? Ich könnte mir z.B. vorstellen, daß das 985kHz-Signal auf ROMH für das Maskieren von zwei CAS-Zyklen sorgt. Oder zeigt diese Muster eh nur, daß die CPU es nicht schafft, den Resetvektor auszulesen?
    • Die stufenförmigen Störungen in den Daten- und Adreßleitungen haben ziemlich genau die Struktur des 1.97MHz CAS-Signals. Sind solche Störungen üblich oder das Anzeichen eines Defekts?
    • Kann man die Zwischenpegel auf den Adreßleitungen A0/A1 irgendwie ohne CPU-Defekt erklären? Der Schaltplan im Servicehandbuch ist zerstückelt und schwer zu lesen. Aber ich habe nicht den Eindruck, daß ich noch irgendwelche anderen Chips eingebaut gelassen bzw. nicht getauscht habe, die das Signal auf den Adreßleitungen der CPU beschädigen könnten.
  • Um mal etwas weiter zu monologisieren: ich hatte verdrängt, daß das Tristating des Adreßbusses ein spezielles Feature des 6510 gegenüber dem 6502 war.

    Zitat

    The Address Bus, R/W, and Data Bus are valid only when the Address Enable Control line is high. When low, the Address Bus, R/W and Data Bus are in a high- impedance state.

    AEC hatte ich irgendwann mal gemessen und da war glaub ich ein 985KHz-Signal zu messen. Muß ich mal morgen oder so zusammen mit Datenbus, Adreßbus usw. aufzeichnen.

    Eventuell kann man dann eher einschätzen, ob die CPU (AEC high) oder der VIC (AEC low) einen Hau hat.

  • Ist es völlig undenkbar, daß seine Bustreiber einen Schuß haben, obwohl seine Signalausgabe noch tut? Die CPU ist ja auf jeden Fall auch teilweise funktionstüchtig.

    Vielleicht muß ich mir aber auch langsam mal die beiden 5V-Leitungen mit dem Scope ansehen. Bisher habe ich das immer nur mit dem Multimeter geprüft, aber weiß der Henker.

  • Ist es völlig undenkbar, daß seine Bustreiber einen Schuß haben, obwohl seine Signalausgabe noch tut?

    Undenkbar nicht..... aber _alle_ defekte VICs die ich hier hatte (und das nicht wenige) verhalten sich ganz anders.

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  • Um meine Aussage mit den RAM unten links zu korrigieren:

    Da hängt ein NE556... Effektiv 2x NE555 in einem Gehäuse.

    Inventar:
    PET2001 (defekt), CBM3032 (defekt), CBM8032-SK (braucht mal ne Reinigung), Proxa 720 (diverse Macken), mehrere C64 (manche davon defekt - kommt Zeit, kommt Hardware für ne einfachere Reparatur ^^), Modding C64 (mit neuem Gehaeuse, MixSID, Keyman64), Ultimate64 - definitiv einer meiner Favorits!, SX-64 (seit der CC2019 defekt - repariertes Netzteil muss wieder eingebaut werden.), Amiga1200 (in der Lernphase :böse ), Amiga 500
    PI1541, Easyflash3, KungFuFlash, SD2IEC, PETSD+, Tapecart, Tapduino...

  • Zitat

    Wie auch immer, ich fürchte ich wohne nicht mal annähernd in der Nähe von Oldenburg...

    Wenn Du nicht so geheimnisvoll tätest und zumindest die ersten vier Ziffern Deiner Postleitzahl verrätst, so könnte sich mitunter noch jemand melden, der in Deiner Nähe wohnt ;)

    Und sei es nur, um einen funktionierenden C64 mit Deinem HDMI-Adapter zu testen...

  • Inzwischen sind diese Unsicherheitsfaktoren alle ausgeschlossen. Die Videokette ist genauso OK wie mein Dead-Test-Modul.

    Wobei das Videothema im Prinzip schon vor mehreren Seiten abgefrühstückt war: meine Messungen am VIC und am DIN-Stecker hatten ja da schon gezeigt, daß da nichts außer Sync-Pulsen und vertikaler Abtastlücke rauskommt.

  • Habe spaßeshalber noch die Adreßleitungen A0/A1 gemessen:

    ich sehe nur ziemliches Einschwingen, ehe der Pegel erreicht wird.

    "Was heute noch wie ein Märchen klingt,kann morgen Wirklichkeit sein.Hier ist ein Märchen von übermorgen.Es gibt keine Kupferka­bel mehr,es gibt nur noch die Glasfaser und Terminals in jedem Raum.Man siedelt auf fernen Rech­nern.Die Mailboxen sind als Wohnraum erschlossen.Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Computerclubs unser Da­tenverbundsystem.Einer dieser Com­puterclubs ist der CCC.Gigantischer Teil eines winzigen Sicher­heitssystems,das die Erde vor Bedrohungen durch den Gilb schützt.Begleiten wir den CCC und seine Mitglieder bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unkenntlich­keit. CCC'84 nach ORION'64"

  • Bei den Adreßleitungen bin ich mit den Masseanschlüssen der Tastköpfe nicht mehr an die Blechabschirmung um den VIC rangekommen. Um größere Aktionen zu vermeiden, habe ich deshalb eine deutlich längere Masseleitung verwendet als bei den anderen Messungen. Ich denke mal, das "Einschwingen" ist in diesem Fall eher also durch die Messung bedingt und kann ignoriert werden. Beunruhigender finde ich die unterschiedlichen Spannungspegel. Selbst wenn man beachtet, daß durch den AEC-Takt von 985kHz die Signale in zwei nebeneinanderliegenden Teilungen (1div = 500ns) nicht zusammengehören, sondern jeweils die aus den geraden bzw. ungeraden Teilungen, scheint der High-Pegel deutlich zu variieren. Das könnte in den hochohmigen Phasen (Tristate) passieren, sieht aber nicht so aus, weil die Übergänge zu steilflankig sind. Die Lowpegel auf Daten- und Adreßbus scheinen dagegen immer mit der AEC-Phase zu variieren. Aber auch da fehlt mir der Vergleich, ob das "normal" ist.

    Bin heute leider nicht dazu gekommen, jeweils eine Messung mit AEC zu machen. Dann könnte man besser sehen, welche Pegel von der CPU kommen und welche nicht.

    Wenn ich die Tage dazu komme, werde ich auch nochmal ein Bild von R/W aufnehmen. Das Signal sah schon auf den ersten Screenshots komisch aus, weil vor der ersten echten Low-Phase irgendwie immer eine verkürzte/abgeschnitte Low-Phase kommt. Auch hier fehlt mir der Vergleich, wie normal das ist. Aber so richtig gesund sieht das halt auch nicht aus. Den 1.5k Pullup zwischen R/W und VCC konnte ich allerdings messen (1k47 oder so, aber im Rahmen).