Amiga 2000 Problem mit dem Zorro Bus - Endlosschleife

Es gibt 1 Antwort in diesem Thema, welches 742 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (2. Dezember 2019 um 21:09) ist von muellerarmack.

  • Der Teufel ist ein Eichhörnchen. Folgende Situation:

    2 Amiga 2000 Boards Rev. 6.x. Board A lief einwandfrei, Board B war defekt. Nach einigen Lötereien und Chip-Quertausch-Aktionen wurde Board B repariert. Die Chips

    waren alle i.O.

    Board A macht aber nun Probleme, obwohl es nicht verändert wurde. Ohne eine eingesteckte Erweiterungskarte läuft Board A einwandfrei, aber sobald

    eine Zorro-Karte reinkommt bleibt der Rechner beim Start-Check in der Endlosschleife hängen. Kein Blinken auf dem Keyboard, keine Farbcodes auf dem

    Screen, aber die Power-LED blinkt(vermutlich normaler Reset-Blink). Entferne ich die Karte, läuft alles wieder. Den Buster habe ich nochmal mit dem Board B quergetauscht und kann daher

    einen Defekt des Chips ausschließen. Da die Erweiterungskarte auch auf dem B Board einwandfrei geht, wird es an dieser auch nicht liegen. Für das Fehlerbild

    ist es egal, welchen Zorro-Slot ich von Board A verwende, das Problem tritt immer auf. Die Pins der Slots sehen alle gut aus, haben (Feder)Spannung und auch Kontakt.

    Beide Boards sind gleich bejumpert, haben haben beide den ECS Chipsatz drin, Board B rennt mit Kick 2.X, Board A mit 1.3.

    Wisst Ihr, was ich am A Board versaut haben könnte? Vielen Dank für Tipps!

    Meine beiden Vermutungen: Vielleicht hat sich ein erneuter Leitungsschaden eingestellt und ich würde in dieser Richtung erneut "rummessen". Andere Idee wäre

    vielleicht ein defekt RAM-Chip. Durch die Erweiterungskarte wird auch 2 MB Fast-RAM bereitgestellt. Ich kann diesen auf der Karte deaktivieren und bekomme dann den

    Guru angezeigt (im Gegensatz zur Endlosschleife), aber nach einem Mausklick/Reset landet er dann wieder im Guru. Auf dem Board B läuft die Karte mit deakt. Fast-RAM einwandfrei.

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • Ich konnte zwischenzeitlich das Problem selbst lösen, hier meine Erkenntnis, falls jm. sich mit etwas Ähnlichem rumplagen muss:

    Meine erste Vermutung ging in die richtige Richtung. Eine Leitung, die bereits geflickt war hat einen leichten Widerstand von ca. 24 Ohm. Da Durchgangsprüfer bis ca. 50-70 Ohm piepsen, fällt das erst bei einer Widerstandsmessung auf. Ein kurzes Nachlöten und die Kiste rennt wieder.


    Frohes Löten!

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)