WIN10 zum Verkauf vorbereiten

Es gibt 57 Antworten in diesem Thema, welches 8.933 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. November 2019 um 10:23) ist von controlport2.

  • Wieso machen das eigentlich die Hardwarehersteller mit und bauen einen fixen Key für ein Betriebssystem eines anderen Herstellers ein?

    Na, rate mal ... weil's billiger ist.

    Was ist billiger? Einen Key wegzulassen wäre doch sicherlich günstiger als ihn einzubauen?

  • Wenn Linux drauf installiert ist, dürfte dieser Key im UEFI nicht stören, nehme ich an?

    Nein, der stört natürlich nicht.

    Was ist billiger? Einen Key wegzulassen wäre doch sicherlich günstiger als ihn einzubauen?

    Der (Normal-) Kunde will ein OS, sonst kauft er ja einen Ziegelstein. Und damit das auch ja schön brav von Micro$oft ist und nicht was anderes, kosten OEM-Keys fast nix.

  • Wenn Linux drauf installiert ist, dürfte dieser Key im UEFI nicht stören, nehme ich an?

    Nein, der stört natürlich nicht.

    Was ist billiger? Einen Key wegzulassen wäre doch sicherlich günstiger als ihn einzubauen?

    Der (Normal-) Kunde will ein OS, sonst kauft er ja einen Ziegelstein. Und damit das auch ja schön brav von Micro$oft ist und nicht was anderes, kosten OEM-Keys fast nix.

    Ah, okay, jetzt ist der Groschen bei mir gefallen. Danke fürs geduldige Erklären! :thumbup:

  • Das genau war der Punkt des Threads

    Eben, dann plattmachen, Windows 8.1 Recovery und Update auf Windows 10, und der Fisch ist gelutscht.

    (Und jetzt bin ich endgültig raus. :rolleyes: )

    [edit]

    Ceterum censeo Micro$oft esse delendam.

    (SNCR)

    [/edit]
  • Windows 7 Sicherheitsupdates laufen im Januar aus! Schon bekannt? Windows sollte doch schon nerven, oder?

    [...]

    das Win10 mit dem Win7 Key des jeweils anderen Rechners aktiviert.

    Naja, bei uns ist oftmals das OS von der benötigten Version der Software abhängig,

    ebenso die Treiberrevisionen der verwendeten Video-/Grafik-Hardware. Wegen der

    Aktualität des OS schmeißen wir sicher keine funktionierenden Plätze weg. Gegebenenfalls

    wird der Aktionsradius der betroffenen Rechner eingeschränkt, oder eine externe HDD

    ersetzt den Zugriff auf den Fileserver, damit das Netzwerkkabel ab kann.

    Was auf den Bürorechnern easy werden dürfte, probieren wir an den Workstations in

    verkehrsschwachen Zeiten mit Backups.

    Dass da Keys ins UEFI geschrieben werden, schmeckt mir in der Hinsicht wenig, aber

    zumindest klingt das untere Statement so, als könnte ich Win10 neu von einer

    vorhandenen DVD installieren und den Win7 Product Key, der zur Win7-Installation gehörte,

    zur Aktivierung benutzen? Was ist, wenn ich dann wieder die Win7-Platte reinwerfe,

    muss ich die neu im UEFI anmelden? Puh... oder gibt's einen Schreibschutz fürs UEFI?

    Notfalls muss ich tatsächlich zwischen 2 Betriebssystemen umherschalten können.

    Da würde ich mich aber beeilen, offiziell geht das schon seit zweieinhalb Jahren nicht mehr

    Neee, bloss keine Eile!

    Wenn ich notfalls pro Rechner 120 Eur. auf den Kopp kloppen muss, kann ich das besser begründen,

    als wenn ich eilig etwas upgrade und dann etwas anders funktioniert, als Kunde/Chef/Kollege

    es gewohnt ist oder gar irgendeinem Kundenprojekt damit Versionskonflikte entstehen.

    Chef habe ich vor einem Jahr noch ein XP neu aufgesetzt, weil der alte Scanner auf Win7 nicht

    will... für zuhause, wo's auch kein Internet gibt. :rolleyes:

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    '°'°'°'°'°'°'°'°'°Oo.~>| BASIC programmers never die! They just GOSUB without RETURN! |<~.oO°'°'°'°'°'°'°'°'°'

  • Da würde ich mich aber beeilen, offiziell geht das schon seit zweieinhalb Jahren nicht mehr

    Neee, bloss keine Eile!

    Windows 7 auf externe Platte klonen, auf Windows 10 upgraden und aktivieren -> Windows 7 Key wird bei Microsoft als "für Windows 10 gültig" hinterlegt.

    Jetzt entweder bei Windows 10 bleiben oder wieder zurück auf Windows 7 durch zurückklonen -> Windows 7 Key bleibt bei Microsoft als "für Windows 10 gültig" hinterlegt, keine Eile mehr notwendig.

    Aber ja, vielleicht rentiert sich das wegen 120 Euro nicht.

  • Nochmal kurz zur Übernahme eines Win10 Keys ( Retail ) auf andere Rechner.

    Dazu reicht es auf dem alten System in der Konsole ( als Administrator ausführen ) folgendes zu tippern:

    Code
    slmgr -upk

    Dann kommt nach wenigen Sekunden die Meldung, dass der Produktschlüssel erfolgreich deinstalliert wurde. Windows ist nun nicht mehr aktiviert.

    Auf dem "neuen" Rechner dann einfach in die Aktivierung gehen und ProductKey ändern klicken. Hier den Schlüssel eintragen und feddich...

    Schon häufig so gemacht, nie Probleme gehabt.

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  • Auf dem "neuen" Rechner dann einfach in die Aktivierung gehen und ProductKey ändern klicken. Hier den Schlüssel eintragen und feddich...

    Bei einem OEM-aktivierten Windows hast du nur keinen Schlüssel ... bei Retail- und System-Builder-Versionen geht das natürlich.

  • Danke an DP64, das war mir auch neu.

    kinzi : kann man dann nicht einen anderen Key eingeben?

  • kinzi : kann man dann nicht einen anderen Key eingeben?

    Das sollte funktionieren ... so man einen hat. ;) Derzeit funktionieren auch noch Windows 7 Keys. Allerdings muss der Key zur Edition passen, wenn man es schon installiert hat. Ein bereits installiertes Windows 10 Pro kriegst du mit einem "Home"-Key natürlich nicht aktiviert.

    Den "vorhandenen" (und darum ging es ja) übernehmen geht aber nicht, weil man ja nicht an ihn rankommt. Wie gesagt, das gilt bei OEM-aktivierten Versionen mit Lizenz im BIOS.

  • Dann bleibt für mich die Erkenntnis, dass ich - wenn ich ein Gerät mit Lizenz im UEFI - verkaufe, ich meine Lizenz eh mit verkaufe - richtig?


    Es gibt aber doch Programme, um Keys auszulesen und anzeigen zu lassen - wird dann so ein ausgelesener UEFI-Key auf einem anderen Gerät dann gar nicht akzeptiert?

  • Dann bleibt für mich die Erkenntnis, dass ich - wenn ich ein Gerät mit Lizenz im UEFI - verkaufe, ich meine Lizenz eh mit verkaufe - richtig?

    Aus meiner Erfahrung: richtig.

    Deshalb schrieb ich oben ja: Platt machen, OEM-aktiviertes Windows installieren, verkaufen. Und eigene, separat gekaufte Lizenz behalten.

    Es gibt aber doch Programme, um Keys auszulesen und anzeigen zu lassen - wird dann so ein ausgelesener UEFI-Key auf einem anderen Gerät dann gar nicht akzeptiert?

    Ja, aber diese Programme liefern bei OEM-aktivierten Lizenzen immer den gleichen, generischen Key (weil es eben keinen gibt). Und diesen ausgelesenen, generischen Key kann man auch nicht eingeben ... besser gesagt, man kann ihn natürlich eingeben, aber er nützt nix. :D

    Das sind meine Erfahrungen und Erkenntnisse.

  • Es gibt aber doch Programme, um Keys auszulesen und anzeigen zu lassen - wird dann so ein ausgelesener UEFI-Key auf einem anderen Gerät dann gar nicht akzeptiert?

    Ja, aber diese Programme liefern bei OEM-aktivierten Lizenzen immer den gleichen, generischen Key

    Ist mir auch bereits aufgefallen, als ich für jemanden einen Rechner gemacht habe und bei meinen anderen Rechnern Keys ausgelesen habe (schon 4/5 Jahre her) In meinem Microsoft Account standen 3 Rechner mit entsprechenden Keys und ich hatte zwei Windowsrechner am laufen und wollte rausfinden, welcher Key unbenutzt ist....Pustekuchen :D

    Hab dann einfach einen von den drei Keys eingegeben und schwupps....lief.

  • Das ist jetzt etwas meta, aber ich finde, man muss sich angesichts eines solchen heillosen Durcheinanders immer vor Augen halten, dass das ja keine automatische Notwendigkeit ist die ein modernes Betriebssystems halt so mit sich bringt, sondern dass Microsoft das genau so will, bzw. einen solchen kaum noch durchschaubaren Aktivierungs-, Schlüssel- und Lizenzwildwuchs hat gedeihen lassen, bei dem sie selbst manchmal nur noch mit Mühe nachvollziehen können, wer wann was unter welchen ihrer eigenen künstlich erfundenen Rahmenbedingungen legal benutzen darf und wer nicht, und woher was für Schlüssel und Lizenzen "da draussen" genau stammen.

    Wir nähern uns einem Punkt, an dem man als kleiner Privatkunde am besten einfach irgendwas irgendwie benutzt und aktiviert, und sollte Microsoft ein Problem damit haben, dann können sie sich ja gerne im Gerichtssaal erklären lassen dass dieser Wirrsing nur noch verbraucherunfreundlich und niemandem mehr aufzubürden ist. Schwer les- und verstehbare EULAs stehen juristisch ja auch schon länger auf tönernen Füssen. Die werden schon wissen warum sie heutzutage viele scheinbare "Verstösse" garnicht mehr grossartig verfolgen und eine Windowsinstallation im Zweifelsfall halt lieber wegschenken.

  • Da gebe ich dir vollkommen recht...Das wird bei Apple deutlich einfacher gehandhabt...Haste nen Mac, dann kannste MacOS installieren. fertig. Ich versteh MS, dass die natürlich mit ihrer Software Geld verdienen wollen, aber der Dschungel wird langsam undurchdringlich! Zum Glück weiss ich jetzt, dass ich zehn Lizenzen hab und die per Angabe meine MS-Kontodaten aktivieren und deaktiveren kann. Ich bin weder Windows-Hasser noch Apple-Fanboy, aber manchmal würde ich mir wünschen, dass die grossen Spielehersteller ihre Spiele auch für Linux compilieren würden...dann wüsste ich, was ich mir installiere!

  • Ja, da bin ich ebenfalls vollkommen bei Euch.

    Und in der heutigen Zeit, da Lizenzen gebraucht eh für ganz kleines Geld zu haben sind, sehe ich das eh noch entspannter. :)