Scan von Vobis-Denkzettel zwischen 1992 bis 1997

Es gibt 69 Antworten in diesem Thema, welches 22.756 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (17. Juli 2024 um 14:49) ist von Tobias.

  • Passend zum Thema hier noch der Fund vom Denkzettel vom April 1991:

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    Sogar noch mit Atari 1040 und Amiga 500 und 2000 im Angebot. :)

    Der C64 II und C128D sind da auch noch zu haben. :P

  • Zitat

    Unter Umständen kurzfristige Lieferzeiten

    :thumbsup:


    Super thread, ich mag solche alten Prospekte.


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  • @Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - DANKE auch dafür, das ist genial, und irgendwie toll zu sehen, daß in den Prospekten/Preislisten damals noch der 64er regulär neben "modernen" PCs im Verkauf angeboten wurde!

    Muß mal schauen, ob ich nicht auch noch alte Preislisten aus den 90ern oder früher finde...

  • Ich mag auch diese alten Anzeigen (Software, Hardware, private Kleinanzeigen usw.), die in den Computer Heften immer mit abgedruckt wurden.

    ...in Erinnerung sind mir noch die Anzeigen "Armen Schüler sucht..." :rolleyes:

    Bin zwar nicht auf dem aktuellen Stand, aber in den meisten Scanns der Zeitschriften fehlen diese Seiten. ich habe in letzter Zeit aber auch nicht nachgeschaut ob sich dahin etwas getan hat. Meine auch mal, evtl. hier, gelesen zu haben das dies was mit unserem "super" Datenschutz zu tun hat ???

    Oder wurden die Seiten nur als "nicht scannenswert" eingestuft.

    Weiß jemand zu dem Thema etwas ?

    a. man sollte nicht alles glauben was man denkt

    b. nicht Wundern, sondern Staunen

    c. Computer helfen uns Probleme zu lösen die wir ohne sie nicht hätten !

    d. Manchmal muss man einfach eine Gesunde Portion Ignoranz an den Tag legen !

  • Eher nicht scannenswert - damals war das unwichtig.

    Danke auch für den Thread. Auch ich mag diese alten Prospekte - in Gedanken stehe ich dann wieder in einem der alten Läden...

    Meine ersten PC-Erfahrungen kamen mit einem PS/2-System das mein Dad angeschleppt hat (und dann auch tatsächlich genutzt, im Gegensatz zum Cevi :D ).

    Mein erster eigener PC war ein schön schwarter Escom 486SX25 mit schwarzer Tastatur, schwarzem Moni und schwarzem Trackball... alles "original Escom".... hach ja.... *inerinnerungenschwelg* .....

    :D

    edit: hier, DAS war er: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein.
    Gruß - cp2

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  • ... daß in den Prospekten/Preislisten damals noch der 64er regulär neben "modernen" PCs im Verkauf angeboten wurde!

    Das hat mich auch gewundert, dass in Zeiten, in denen schon 80386er Laptops beworben worden sind, man noch ganz "normal" auch C64 und C128 im Prospekt sah. Die waren halt damals schon "für die Ewigkeit". :)

  • Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    So sahen die Preise bei Vobis im September 1985 aus - Scan aus der Chip.

    Zu ESCOM und PC hab ich auch noch 'ne lustige Anekdote:

    Ich war kein DOSen Fan, aber mein Vater bekam ca. 1992 einen alten Schneider MiniAT von seinem Bruder - mit EGA. Das war mir verwöhnten AMIGA User natürlich nicht bunt genug und ich hab von nem Kumpel günstig ne alte VGA Karte abgegriffen und dafür mit TurboPascal und Inline-Asm lustige Grafikroutinen für den Mode 13 geschrieben.

    Dann wollte mein Vater was schnelleres für Windows 3.11 etc. und hat bei ESCOM einen 486DX2-50 gekauft (wohl so 1993). Ich hab natürlich wissen wollen, wie schnell meine Routinen darauf sind.

    Aber so richtig umgehauen hat mich das Ergebnis nicht. Eine Weile später hat die c't von gefälschtem 2nd Level Tag RAMs geschrieben und ich hab zum erstenmal in die BIOS Settings der Kiste geschaut.

    Und siehe da: 1st-Level und 2nd-Level Cache Settings sagten beide "off".

    Nachdem ich die auf "on" geschaltet habe, hat sich schon WfW 3.11 deutlich flotter angefühlt. Und als ich meine Grafikdemos testen wollte, waren die so schnell, das man kaum noch erkennen konnte,

    was da auf dem Screen alles rumflutscht.

    ESCOM hatte das Teil mit völlig vergurkten BIOS Settings verkauft. Gegenüber dem 286er schien es ja auch erstmal deutlich schneller, aber mit Caching war es blitzschnell.

    Für Windows 95 musste ich meinem Vater dann 3-4 Jahre später noch einen P5-166 zusammenbauen. Das waren Zeiten - jeder neue Computer deutlich schneller als der zuvor.

  • dafür musste es aber unbedingt (warum eigentlich?) die Soundblaster AWE 32 sein.

    weil das eine sehr geile Soundkarte war mit z.T. professionellen Möglichkeiten für Heimanwender (Soundfonts, SPDif Ausgang)

    Ich hatte die damalsTM auch ein meinem Pentium 75. Hab 8MB Sample-RAM draufgepackt, schweineteuer damals. Aber so konnte ich mit dem Keyboard schön meine Soundfonts hoch und runter spielen. Und im Gegensatz zum Amiga-Protracker waren das nicht nur 8 bit sondern 16bit/44kHz-Samples

    Hab damit meine ersten Tunes mit Midi gemacht und hab damit gelernt, war System Exclusive-Befehle sind, um z.B. Filtereinstellung im Stück zu verändern :)

    Viele Grüße,
    GI-Joe
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  • Warum heißt det "Denkzettel"? :gruebel

    Damals gab es einen sehr sehr großen Konkurrenz-Kampf zwischen den Computer-Händlern, vor allem ESCOM und Vobis führten einen erbitterten Preiskampf, der Name "Denkzettel" war also nicht nur an die Kunden gerichtet, sondern zielte auch auf die direkte Konkurrenz. Heute kann man sich dass kaum noch vorstellen, wie viele Computer-Händler es in einer Stadt damals gab, dazu kamen auch noch die Kaufhaus-Ketten und der eine oder andere Elektronik-Fachmarkt oder auch der ganz normale Radio/TV-Händler der nebenbei auch noch Computer verkaufte, heute gibt es Computer-Technik ja fast nur noch in den Elektronik-Fachmärkten (MediaMarkt/Saturn usw) oder eben im Internet.

    … später führte dieser Preiskampf auch zum Anfang vom Ende von VOBIS-Konkurrenten "ESCOM", die hatten sich vor dem Weihnachtsgeschäft vielen Pentium 60-CPUs auf Lager gelegt, aber wenig später gab es dann den Pentium 90 fürs gleiche Geld - ESCOM blieb auf seinen Pentium 60 sitzen …

    Zitat Wiki:

    Escom agierte im PC-Markt als aggressiver Niedrigpreisanbieter, mit chronisch niedrigen Margen und daher hohem Risiko. Der entscheidende Einbruch passierte zum Weihnachtsgeschäft 1995, als man als scheinbares Schnäppchen größere Mengen von Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.-Prozessoren mit 60 MHz einkaufte und sie sich für Weihnachten auf Lager legte. Da die Konkurrenz aber zu nur geringfügig höheren Preisen schon PCs mit 90 MHz Taktfrequenz anbieten konnte, blieb Escom auf den Lagerbeständen sitzen, was sich als fatal erwies. Die deutsche Escom-Vertriebsgesellschaft stand aber trotz dieser Einkaufsfehlentscheidungen zum Weihnachtsgeschäft 1995 noch relativ gut da.

  • Nett! In dem Denkzettel vom 16.11.1992 ist mein erster PC drin. Ein 486DX50/8MB/170MB für 3699,- DM. Nur die Tastatur hat von dem noch irgendwo auf dem Dachboden überlebt.

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  • Ich bekomme Lust, mal wieder den Quelle-Katalog vom Fruehjahr 94 anzuschauen. Da war "mein" C64 drin. Ich weiss auch noch genau wie das Bild aussah. Leider habe ich den Katalog nicht mehr und finde auch keinen Scan. Und auf eBay wollen die ein Schweinegeld fuer den Katalog. Hat den jemand ganz rein zufaellig?

    - neue Spiele für den C64 -
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  • Das hat mich auch gewundert, dass in Zeiten, in denen schon 80386er Laptops beworben worden sind, man noch ganz "normal" auch C64 und C128 im Prospekt sah.

    Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich immer die C64/Amiga Besitzer beneidet habe. Programme die dafür geschrieben wurden liefen einfach. Wir hatten immer PCs und die waren ja schon fast wieder veraltet bis man sie vom Laden nach Hause gebracht hatte. Mein erster PC war ein 286er mit EGA Grafik. Die meisten neuen Spiele liefen aber nur auf VGA.

  • weil das eine sehr geile Soundkarte war mit z.T. professionellen Möglichkeiten für Heimanwender (Soundfonts, SPDif Ausgang)

    Ich hatte die damalsTM auch ein meinem Pentium 75. Hab 8MB Sample-RAM draufgepackt, schweineteuer damals. Aber so konnte ich mit dem Keyboard schön meine Soundfonts hoch und runter spielen. Und im Gegensatz zum Amiga-Protracker waren das nicht nur 8 bit sondern 16bit/44kHz-Samples

    Hab damit meine ersten Tunes mit Midi gemacht und hab damit gelernt, war System Exclusive-Befehle sind, um z.B. Filtereinstellung im Stück zu verändern :)

    Ja - das mag alles so stimmen. In meinem Fall habe ich da aber vermutlich genau gar nichts von benutzt/gebraucht... ich wollte doch nur zocken - und da hat sich bis heute nichts dran geändert. :thumbup:

    Ich denke zu der Zeit "musste" es einfach diese Karte sein - genau wie später dann die "Diamond Monster 3D" als zusätzlicher 3D-Beschleuniger... tja - man war halt jung und hatte (kein) Geld.... :D

  • Passend zum Thema hier noch der Fund vom Denkzettel vom April 1991:

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    Sogar noch mit Atari 1040 und Amiga 500 und 2000 im Angebot. :)

    Wenn es vor allem um Unterhaltung ging, dann sieht man ja am Preis, dass der Amiga 500 da unschlagbar war, zumal der Commodore 16-Biter zu der Zeit auch noch nicht tot war, sondern gerade so noch im Mainstream lag. Wenn ich dagegen die Preise für einen PC ansehe, dann kann ich schon verstehen, warum der 500er in Deutschland sich auch in der Zeit noch gut gehalten hat. Zumal konnte man ja auch mit dem Amiga Textverarbeitung und Drucken. Zumindest im Heimbereich habe ich da, wenn ich an diese Zeit denke, noch keinen echten Grund gesehen (außer eventuell das schnellere Laden von Festplatte - auch hier war der 500er mit Festplatte noch um einiges günstiger als ein PC) unbedingt einen PC haben zu müssen.

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    (die Retro Netzwerkparty in Hamburg - klick mich für mehr Info's)

  • Hat den jemand ganz rein zufaellig?

    Vielleicht hab ich noch 1, 2 Kataloge aus den 90ern zu Hause, wahrscheinlich aber eher Neckermann.

  • Ja, PCs waren, auch gesehen auf die damalige Kaufkraft, ein teures Spielzeug, wenn man überlegt, was man heute für 1200 € (damals 2400 DM) für einen Spitzen-PC bekommt, der dann aber auch die nächsten 5-8 jahren zu gebrauchen ist ...

    Das Verhältnis ist ja noch extremer, wenn man die Beträge bezüglich der Kaufkraft normiert. Bei 25 Jahren kommt man da schon auf eine Verdopplung des Preises bzw. Halbierung des Wertes. Die heutigen EUR 1200,- war dann früher faktisch eher DM 1200,- "wert". Und für das Geld hat man wirklich nix bekommen.

  • Yep, aber damals hatte man auch kaum Möglichkeiten Geld auszugeben. Zumindest bei uns in der Kleinstadt gabs in den Supermärkten nur Nahrungsmittel, Bäcker, Metzger, ein kleiner Werkzeughändler und einen TV/Radio Laden.

  • Yep, aber damals hatte man auch kaum Möglichkeiten Geld auszugeben. Zumindest bei uns in der Kleinstadt gabs in den Supermärkten nur Nahrungsmittel, Bäcker, Metzger, ein kleiner Werkzeughändler und einen TV/Radio Laden.

    Naja, in den 80er, vorallem am Anfang der 80er Jahren, waren Fernseher, Ghettoblaster, Videorecorder, Fotokameras, Hifi-Anlagen noch richtig teuer, eine Geschirrspüler konnten sich da die wenigesten leisten und oft kam erst in den 80er der ersten Farb-TV in den Haushalt, es lag also weniger an der Möglichkeit, sondern eher am Geld ...

  • ...oft kam erst in den 80er der ersten Farb-TV in den Haushalt...

    Passt glaub ich bei meiner Familie, mag auch 1978 gewesen sein.

    Aber wenn Du in die 80er zurückgehst, dann musst Du auch die Deutsche Teilung beachten.