Ein RAM Tester für 2114 RAMs auf Basis eines Arduino Nano

Es gibt 99 Antworten in diesem Thema, welches 23.151 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (11. Februar 2024 um 20:41) ist von Dcobain.

  • Ich kann gerne die beiden Anpassungen am Platinen-Layout vornehmen, wenn das gewünscht ist. (Das Bild war übrigens nicht meins, sondern das von CapFuture1975 .)

    Ich selbst würde aber eher -- jetzt wo wir ein wenig diskutiert und nachgedacht haben -- ein paar Schritte weitergehen, und das ganze so erweitern, dass man auch die anderen typischen RAM-Chips damit testen kann, insbesondere auch DRAM. Da gibt es ja schon ein paar Projekte, die man "integrieren" könnte. Aber das geht natürlich "mal eben schnell".

    (Und ja, ich weiß, wenn z.B. ein 4164 so einen Test besteht, heißt das nicht unbedingt, dass er auch in einem C64 einwandfrei funktioniert.)

  • Die Löcher des DIP Sockels auf 0.9 aufbohren

    Kann man sich im Prinzip schenken: ein ZIF passt da sowieso nicht ohne IC-Sockel drauf (Da ist die Buchsenleiste im Weg)

    Ich hab aber noch einen 100nF Block-C (SMD) für das Ram hinzugefügt (nur der Ordnung halber) ;)

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  • Kann man sich im Prinzip schenken: ein ZIF passt da sowieso nicht ohne IC-Sockel drauf (Da ist die Buchsenleiste im Weg)

    Häh? Ich dachte, die Buchsenleisten gehören auf die Unterseite der Platine?

  • Häh? Ich dachte, die Buchsenleisten gehören auf die Unterseite der Platine?

    Ja, die Pins und die Lötstellen tragen aber auf... dann sitzt der Sockel nicht mehr plan auf der Platine. Das geht sich zwar grad noch so aus, ist also eher eine rein optische Sache.

    Aber im Grunde isses egal: nen einfachen IC-Sockel kann man auch in 0,9er Holes packen...

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  • Man muss die pins der leisten auf der oberseite halt bündig abzwicken und dann verlöten. Dann passt auch ein zif sockel gut drauf. Das habe ich so bei meinem TL866 adapter gemacht. Wenns ordentlich werden soll, dann solltet ihr die löcher auf alle fälle für zif sockel anpassen.

  • Dann macht doch die Platine ruhig etwas größer. Evtl. kommt ja noch was dabei, da hier schon verschiedene Wünsche geäußert wurde.

    Evtl. mit Oled Display :weg: duck und weg

  • Mal so eine blöde Frage:

    Eigentlich müsste doch ein C64 oder ein VC20 mit ZIF-Sockel zum schnellen Testen des 2114 SRAMs ausreichen oder?

  • Mal so eine blöde Frage:

    Eigentlich müsste doch ein C64 oder ein VC20 mit ZIF-Sockel zum schnellen Testen des 2114 SRAMs ausreichen oder?

    Ja sicher. Es führen viele Wege zum Ziel. Der Charme dieser Lösung ist meiner Meinung nach der Standalone-Betrieb. Einfach USB Netzteil dran und nach 5 Sekunden hat man das Ergebnis.

  • Eigentlich müsste doch ein C64 oder ein VC20 mit ZIF-Sockel zum schnellen Testen des 2114 SRAMs ausreichen oder?

    Ja, das Argument kam in diesem Kontext schon häufiger. Und Du hast vermutlich recht: Wenn Du immer einen offenen aber betriebsbereiten C64 mit 2114 im ZIF-Sockel und entsprechendem Diagnose-Modul griffbereit hast, dann genügt der zum schnellen Testen des 2114 SRAMs. Für alle anderen könnte ein dedizierter RAM-Tester in der Schublade schon nützlich sein. :smile:

  • Für alle anderen könnte ein dedizierter RAM-Tester in der Schublade schon nützlich sein. :smile:

    Wir sind ja schon bei 20 Stk. Das ist schon mehr als ich erwartet habe... es wird also auf jedenfall welche geben.

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  • OMG! :emojiSmiley-33:

    Da habe ich ja noch gar nicht dran gedacht! Er wird mir mein Baby aus den Armen reißen!!!!

    :bgdev..........:streichel:

    EDIT: Meine Adresse hast ja sicher noch:Peace

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  • So, weil ja immer die Frage nach den dynamischen RAMs kam, habe ich mich mal da ran gesetzt und einen Test für 4164 RAMs geschrieben. Um es vorweg zu sagen: Im Prinzip funktioniert das soweit, ABER...

    Mit meiner reinen Softwarelösung gelingt es mir nicht das Refresh-Timing der RAMs einzuhalten. Spezifiziert sind 4ms, ich erreiche 45ms Refresh Cycle. Dennoch funktionieren damit zumindest die RAM Chips, die ich hier habe. Allerdings kann ich auch das Timing der Zugriffe nicht genau genug kontrollieren. Eigentlich kann ich da sogar gar nichts kontrollieren und die erforderliche Genauigkeit im 100 Nanosekunden-Bereich ist vollkommen illusorisch.

    Das bedeutet also: Der Test ist nur ein sehr grober Schätzwert, ob das RAM überhaupt irgend etwas tut. Funktionierende RAMs fallen oft trotzdem durch den Test. Nur defekte werden recht zuverlässig erkannt. Ausserdem dauert der Test für ein RAM (Alle 65536 Speicherbits fünf mal mit Zufallsbits geschrieben und gelesen) ca 2 Minuten.

    Unter diesen Umständen werde ich den Arduino-Sketch hier erst mal nicht veröffentlichen. Wer sich aber damit beschäftigen will, darf ihn gerne von mir haben (per PN). Aber da sowieso im Moment niemand über die Hardware verfügt, dürfte das wohl schwierig werden.

    ;(

  • Mit meiner reinen Softwarelösung gelingt es mir nicht das Refresh-Timing der RAMs einzuhalten. Spezifiziert sind 4ms, ich erreiche 45ms Refresh Cycle. Dennoch funktionieren damit zumindest die RAM Chips, die ich hier habe.

    Das ist doch zumindest schon mal etwas.


    Das bedeutet also: Der Test ist nur ein sehr grober Schätzwert, ob das RAM überhaupt irgend etwas tut. Funktionierende RAMs fallen oft trotzdem durch den Test. Nur defekte werden recht zuverlässig erkannt.

    Immerhin.

    Ausserdem dauert der Test für ein RAM (Alle 65536 Speicherbits fünf mal mit Zufallsbits geschrieben und gelesen) ca 2 Minuten.

    Finde ich nicht schlimm.

    Läuft das mit dem gleichen Adapter? Oder brauchts da nen anderes Shield?

    Gruß, Gerd

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  • Läuft das mit dem gleichen Adapter? Oder brauchts da nen anderes Shield?

    Das habe ich vergessen zu erwähnen:

    Ich stecke das RAM in den gleichen Adapter, aber auf dem Kopf, also mit Pin1 am IC in Pin 10 des Sockels und nur in die unteren 16 Pins. Pin 1 und 18 des Sockels bleiben dann also frei. Die Stromversorgung bekommt das RAM aus einem Portpin der einfach dauerhaft auf high gelegt wird.

    Evtl wäre da tatsächlich ein eigener Adapter hilfreich. Wenn der geschickt verdrahtet wird, braucht man auch nicht alle Adressbits auf verschiedene Ports des ATMEGA zu verteilen. Das könnte der Sache dienlich sein.

  • Ich stecke das RAM in den gleichen Adapter, aber auf dem Kopf, also mit Pin1 am IC in Pin 10 des Sockels und nur in die unteren 16 Pins. Pin 1 und 18 des Sockels bleiben dann also frei.

    Habe ich mir schon fast gedacht. :thumbup:

    Kann man das zusammen führen und da evtl. eine SW draus machten (Auswahl per Jumper beim Einschalten? wenn noch ein Pin Frei ist) ?

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