Die Nexus Karte will nun doch, nur beim Einschalten, muss ich manchmal auf 7Mhz gehen.
Der Gvp freezt sofort das System, sobald ich auf 14mhz umschalten. Wenn ich aber an AS und DTACK Messe, scheint die CPU noch irgendwas zu tun.
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Die Nexus Karte will nun doch, nur beim Einschalten, muss ich manchmal auf 7Mhz gehen.
Der Gvp freezt sofort das System, sobald ich auf 14mhz umschalten. Wenn ich aber an AS und DTACK Messe, scheint die CPU noch irgendwas zu tun.
Hm als mein Amiga eben kalt war hat er perfekt funktioniert, mit 3.1 ROM Emulation (den er über 2 Wochen gehalten hat) und dem Nexus Controller bei 14Mhz. Nach 20 Minuten speichertest hat er sich aber aufgehängt und ist jetzt nicht mehr stabil bei 14Mhz.
Ist das Verhalten wieder normal, wenn der Amiga richtig abgekühlt ist?
Es hat wohl doch nichts mit der Temperatur zu tun. Der Raum war die woche über abgelühlt und er will trotzdem nicht.
Dafür ist mir aber etwas anderes Aufgefallen: er scheint immer abzustürzen sobald er Code vom RAM auf dem SCSI Controller ausführt. Beim Booten geht es eine Zeit lang gut, aber stürtzt immer nach ungefähr der gleichen Zeit ab, wahrscheinlich ab da, wenn der KS sachen in dem RAM der Zorro Karte legt.
Wenn ich ihn booten lasse und MBRTest-2 aus meinem C00000 RAM ausführe und dann hochtakte läuft er (sogar der auf dem Zorro RAM findet er keine Fehler, oder erst nach langer Zeit). Stürtzt dann aber gerne beim bewegen der Maus ab.
Das erste was meine startup-sequence mancht ist den C00000 RAM zu Priorisieren. Bis das passiert ist, hat der KS aber trotzdem einige Sachen in den Zorro RAM gelegt.
EDIT: Den RAM auf der Zorro Karte zu deaktivieren hilft auch. Und ich kann sogar bei 14Mhz Booten, wenn der RAM auf der Karte deaktiviert ist und sie im letzten Zorro Slot steckt (am weitesten Weg von der CPU). Im Slot der nahe bei der CPU ist, freezt es beim ersten Floppy Zugriff.
Sollte ich der CPU vielleicht einen größeren Bypass Cap verpassen?
EDIT2: Der Nexus Controller hat einen "Memory Test" Jumper, der verhindert, dass der Speicher autoconfiguriert wird, aber vom zugehörigen Testprogramm erkannt wird. Der Test findet Keine Fehler und der Amiga läuft gut, wenn die Karte im letzten Slot ist.
Aus sicht vom Bus sollte es doch keinen Unterschied machen, ob sich die CPU daten oder Instruktionen vom Speicher holt.
Ein Extra Bypass Cap an der CPU hat übrigens nicht geholfen.
Und mein Board hat schon die Pull ups, an den Zorro Bus Transciver.
Fortschritt: Bei MBRTest-2 habe ich vermehrt Fehler bei DTADD und FLOAT gesehen auf der Zorro Karte, die anderen Tests, zeigten aber keine Fehler. Das deutet auf ein Problem mit den Adressen hin. Laut Schematics kommt für die Bus Transceiver für den Zorro Bus 74LS245 und 74ALS245 zum Einsatz. Der Datenbus und die unteren 16 Bit verwenden LS, die oberen 8Bit des Adressbusses und und die Control Signale wie BAS verwenden einen ALS. Dass hier für die oberen 8Bit ein ALS verwendet wurde, deutet an, dass sie da wohl Probleme mit dem Timing hatten.
Ich habe jetzt mal das AS Signal von der CPU zum Bus hin durch 2 NOT Gates verzögert, sodass die Adressbus Transceiver etwas mehr Zeit haben. Jetzt läuft er wesentlich stabiler. Er kann mit dem Zorro RAM problemlos bei 14Mhz booten. Allerdings bleibt nun der Speichertest manchmal einfach hängen, die Maus lässt sich aber trotzdem noch bewegen.
EDIT: So wie es aussieht, mochte die C00000 Erweiterung die Verzögerung nicht, diese ist jetzt einfach direkt mit AS der CPU verbunden und bis jetzt läuft es ohne Probleme...
Im ersten Zorro Sltop will die Nexus Karte trotzdem nicht bei 14Mhz, Außer ich stecke noch ein Bridgeboard in einen der hinteren Slots...