MC68010P12 14Mhz Hack

Es gibt 105 Antworten in diesem Thema, welches 17.077 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (30. November 2019 um 20:13) ist von Jan.

  • Einen HCT hatte ich am Anfang, versucht, mit dem ging es auch nicht

    Die F habe ich dann erst bestellt weil es mit den HCT nicht ging.

    Ein Foto mach ich später, wenn ich wieder dran bin, aber im Prinzip ist es nur das FF, das an recht kurzen Kabeln über dem MC68000 hängt.

  • FF = Flip Flop

    Achso.... das musst du aber auch dazuschreiben ;)

    Also das einzige was mir dazu einfällt ist: die anderen Takte sind ja davon völlig abgekoppelt, richtig?

    Durch den f74 kann es aber sein, dass der Takt nicht mehr Synchron ist (also Versatz hat... das Gatter hat ja auch ein Laufzeit). Eine kleine Kapazität verzögert das Signal aber weiter, so dass es wieder passt.

    Ich würde mir mal einen kleinen Trimmer besorgen 0-20pF z.b. und den da einschleifen. Aber nicht zwischen Singal und GND oder VCC... einfach zwischen f74 und CPU Pin15

    Den Trimmer dann zwischen Signal-Ausgang vom F74 und GND einbauen.

    Ob dein FlipFlop nun bei 'low' oder 'high' anfängt ist Wumpe...

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    Einmal editiert, zuletzt von ADAC (14. September 2019 um 23:11)

  • Da fällt mir ein ich habe glaube ich sogar noch so einen kleinen trimmer weil ich den von meinem A2000 ersetzen musste.

    Soll ich dann die beiden äußeren pins vom Trimmer nehmen und den in der Mitte frei lassen oder den in der Mitte auch mit verbinden?

    Laut der einen Anleitung im Internet sollte aber ein F74 schnell genug sein. Ich kann es aber trotzdem mal versuchen.

    Außerdem läuft der amiga ja weiter wenn ich das kabel dann weg mache nach dem einschalten.

  • Unsinn geschrieben.... den Trimmer natürlich zwischen Singal und GND... sonst Trimmt der nix.

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  • Soll ich dann die beiden äußeren pins vom Trimmer nehmen und den in der Mitte frei lassen oder den in der Mitte auch mit verbinden?

    Ähm... kein Poti... einen TrimmKondi. Die haben üblicherweise nur zwei Pins (mehr wäre auch Blödsinn)

    Mach mal ein Bild von dem Teil was du da hast. Und dann auch gleich ein paar Bilder von deinen gesamten Aufbau bitte.

    Soll ich gnd vom FF nehmen oder lieber wo anders GND abnehmen?

    Das ist ziemlich egal.

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  • Die haben üblicherweise nur zwei Pins (mehr wäre auch Blödsinn)

    Es gibt schon auch häufig welche mit drei, da sind dann zwei miteinander verbunden und liegen üblicherweise am Stator, WIMRE.

    Das ist ziemlich egal.

    Ich würde das nächstliegende nehmen. Deshalb wäre auch ein Foto schön, damit man mal den Aufbau sieht. Lange Drähte sind bei vielen MHz nämlich eher kontraproduktiv.

  • Ich hatte damals leider doch nur einen von diesen Trimmern bestellt. Den kleinsten Kondensator, den ich habe ist 47pF, aber ich habe ein paar, die ich in Reihe schalten kann.

    Ich hoffe man kann auf dem Bild was erkennen. Das Kabel von 28Mhz (das nehme ich zwischen Agnus und dem Oszillator ab) zum Flip Flop ist etwas länger. Dann sind da noch drei Kabel auf in der nähe vom Oszilator angelötet, die sind CDAC, /CDAC und 7M von dem Versuch mit den XORs. Das zweite FF vom F74 ist an das E Signal vom Prozessor angeschlossen, dessen Output wird aber nicht verwendet im Moment. Der 1 Ohm Widerstand da ist in Reihe vom 14Mhz Signal, der ist noch vom rumprobieren, aber es hat keinen unterschied gemacht. Es hat auch keinen Unterschied gemacht auf welcher Seite vom Widerstand ich das extra Kabel angeschlossen habe.

  • Ist der Draht, der die 28 MHz "liefert" in etwa gleich lang wie der "extra Draht", der offen zur Entstörung herumbaumelt?

    Du solltest meiner Meinung nach nicht unbedingt die 28 MHz so offen herumführen. Ich würde da ein abgeschirmtes Kabel verwenden, wenn ich es so weit führen müsste.

    Sehe ich nur keinen Block-Kondensator (100 nF) an der Versorgung des 74F74 oder ist da wirklich keiner?

  • Der 1 Ohm Widerstand da ist in Reihe vom 14Mhz Signal, der ist noch vom rumprobieren, aber es hat keinen unterschied gemacht. Es hat auch keinen Unterschied gemacht auf welcher Seite vom Widerstand ich das extra Kabel angeschlossen habe.

    Den würde ich schon mal rausnehmen... davon ist nirgendwo die Rede

    Und: ist das ein Metallfilm-Widerstand? Die verhalten aich bei hohen Frequenzen gerne wie Induktivitäten.... oder ist das doch ein anderer... sieht reichlich Fett aus..

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  • Ist der Draht, der die 28 MHz "liefert" in etwa gleich lang wie der "extra Draht", der offen zur Entstörung herumbaumelt?

    Er dürfte etwa doppelt so lang sein.

    Du solltest meiner Meinung nach nicht unbedingt die 28 MHz so offen herumführen. Ich würde da ein abgeschirmtes Kabel verwenden, wenn ich es so weit führen müsste.

    Ich kann es noch um einiges kürzen, aber es schien keinen Unterschied zu machen, als ich mal ein sehr kurzes hatte, das war allerdings noch mit einem HCT74, bevor die F74 ankamen.

    Sehe ich nur keinen Block-Kondensator (100 nF) an der Versorgung des 74F74 oder ist da wirklich keiner?

    Da ist auch keiner, ich hatte da mal 10nF, aber wenn der da war habe ich den Amiga nicht zum booten gebracht. Der nächste Kondensator an der Versorgungsleitung sollte der von der CPU auf dem Mainboard sein (über den ich auch recht am Anfang beim experimentieren noch einen 47µF gesetzt habe.


    .

    Den würde ich schon mal rausnehmen... davon ist nirgendwo die Rede

    Und: ist das ein Metallfilm-Widerstand? Die verhalten aich bei hohen Frequenzen gerne wie Induktivitäten.... oder ist das doch ein anderer... sieht reichlich Fett aus..

    Es ist so ein Widerstand hier: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.? Den habe ich erst eingebaut nachdem ich das mit dem Multimeter dranhalten festgestellt habe, da ich auf manchen Schematics auch einen kleinen Widerstand gesehen habe.

    Ich kann ich aber gerne wieder ausbauen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (nach Double Trouble suchen) sollte es eigentlich ganz einfach gehen mit dem FF.

    EDIT: ich habe den Widerstand ausgebaut und das E kabel vom E Pin Am prozessor weggemacht (vorallem weil ich da Probleme mit dem Sockel hatte und den Pin nicht weiter beschädigen will, dass er abbricht. Beim ersten einschalten wollte er nicht, aber danach startet er zuverlässig bei jedem versuch.

    Das extra Kabel ist 28cm lang.

    EDIT2: ich habe das Kabel mal Stückweise gekürzt, bei 13cm ging es noch, bei 7cm geht es manchmal.

  • Da ist auch keiner

    Da gehört aber einer hin. :P

    ch hatte da mal 10nF, aber wenn der da war habe ich den Amiga nicht zum booten gebracht.

    Dann ist aber was faul, wenn ein Block-C über der Versorgung deine Schaltung stört.

    Irgendwie riecht es danach, dass begünstigt durch die Verdrahtung und den fehlenden C irgendwas mit sehr hoher Frequenz schwingt und durch den "Saugkreis" (offener Draht) weggefiltert wird. Ich würde mal die Drähte verkürzen und die 28 MHz über eine abgeschirmte Leitung heranführen, außerdem noch die Versorgung mit 100 nF abblocken.

    [edit]

    Wenn es dann wirklich auch noch ein Metallfilm-Widerstand ist, ist der Oszillator perfekt ...

    [/edit]
  • Ich habe die drähte für 28Mhz gekürzt und den Widerstand entfernt. Außerdem habe ich mit der Länge von dem extrakabel experimentiert, siehe die edits im letzten Post.

  • Da gehört aber einer hin. :P

    Dann funktioniert es aber leider nicht...

    Wie kinzi schon schrieb: dann stimmt da etwas prinzipiell noch nicht. Versuch mal herauszufinden, warum der Blockkondensator mit 100 nF keramisch Deine Schaltung blockiert, den im Normalfall verbessert dieser sie.

  • Es funktioniert besser, wenn ich mein Multimeter zum frequenzmessen an den CLK pin halte. Kann mir das jemand erklären? Das sollte doch das signal nur schlechter machen. Ist es der widerstand zu ground? Wirkt es wie ein Kondensator?

    Was da tatsächlich passiert, siehst Du nur mit einem Oszilloskop. Mit dem Kabelverhau ist es aber wahrscheinlich, dass Du Störungen, Über-/Unterschwinger auf den Leitungen hast oder Störungen einfängst bzw. verteilst. Da passiert dann ganz schnell mal etwas, was man so auf A nhieb nicht nachvollziehen kann.

    Miss am besten mal mit einem echten Oszilloskop nach.

  • Da gehört aber einer hin. :P

    Dann funktioniert es aber leider nicht...

    Dann ist aber was faul, wenn ein Block-C über der Versorgung deine Schaltung stört.

    Meine persönliche Meinung: Die Schaltung gehört nochmals sauber aufgebaut, am besten auf Lochraster. Die weiteren Tipps habe ich schon gegeben:

    • Zuleitung abschirmen.
    • So kurze Leitungen wie möglich benutzen.
    • Versorgung abblocken.
    • Die Leitungen vom zweiten Flip Flop wieder entfernen, wenn es eh nicht benutzt wird.
    • Unbenutzte Eingänge des 74F74 auf GND oder Vcc legen.

    Das sind Basics, die für jede Schaltung gelten, gerade wenn höhere Frequenzen im Spiel sind. Dass es mit irgendwelchen "Hacks" (offenes Kabel) manchmal geht zeigt, dass es sehr wahrscheinlich kein prinzipielles Problem mit der Schaltung ist, sondern mit der Art des Aufbaus.