Trennlinie im Directory

Es gibt 31 Antworten in diesem Thema, welches 5.706 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. September 2019 um 23:26) ist von phat-phu.

  • HeyHo!

    Mich würde mal interessieren wie ich in Basic die beliebten Trennlinien im Directory erzeuge.

    Also quasi sowas "-------------------" DEL

    Das sind ja offenbar gelöschte Files wieder sichtbar gemacht, aber wie geht das überhaupt? ^^

    Besten Dank im Voraus!

    [edit]

    Die Kür wäre natürlich das dann an eine bestimmte Position im Directory zu packen.

    Geht das überhaupt mit Bordmitteln? Ich stell mir das bisher so vor (z.B. DiskWizard),

    dass man eher das Directory "vorkonfiguriert" und dann die Diskette danach erstellt wird.

    Oder werden da tatsächlich die Files "verschoben"? thx.

    [/edit]

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    Einmal editiert, zuletzt von phat-phu (26. August 2019 um 15:21)

  • Ein Directory Editor ist dein Freund.....

    Oder ein Monitor der Dir den Block 18/1ff. einliesst und du die Daten händisch anpasst. Ich würde zum DirEditor tendieren.

    Händisch sähe das so aus:

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    Allerdings setzt das ein wenig Wissen voraus!

  • Hey! Danke für die Antworten.

    Mich interressiert eher wie man das in Basic machen würde.

    Wenn du "Disk Wizard" eh schon kennst/nennst, hast du doch alles, was du brauchst? :nixwiss:

    Stimmt- aber ich kapier' einfach das Prinzip dahinter nicht.

    Wann wird denn eine gelöschte Datei wieder sichtbar?

    Wovon hängt es ab an welcher Position sie steht?

    Und wie läuft das in Basic?

    Vielleicht suche ich nichtz gut genug, aber so richtig viel konnte ich bislang dazu nicht finden.

    LG!

  • Wann wird denn eine gelöschte Datei wieder sichtbar?

    Wenn man das entsprechende Byte im Directory ändert, was auf Lesen, Editieren und Schreiben des Directory-Sektors hinausläuft. Einen offiziellen DOS-Befehl dafür gab und gibt es nicht.

    Wovon hängt es ab an welcher Position sie steht?

    Beim Löschen eines Eintrags wird dieser vom DOS als frei markiert, beim Neu-Anlegen eines Eintrags benutzt das DOS den ersten freien Eintrag. Da es keinen offiziellen DOS-Befehl zum Erzeugen von Trennstrichen (bzw. dieser DEL-Dateien) gibt und das alles per direkter Sektormanipulation gemacht wird, ist das aber egal.

    Und wie läuft das in Basic?

    Ob die Sektor-Lese- und Sektor-Schreibe-Kommandos von einem Basic- oder einem Assemblerprogramm kommen, ist dem Laufwerks-DOS egal, das merkt da gar keinen Unterschied.

    Vielleicht suche ich nichtz gut genug, aber so richtig viel konnte ich bislang dazu nicht finden.

    Im Laufwerkshandbuch sollte sowohl der Directory-Aufbau als auch die Kommandos U1 und U2 beschrieben sein. Alles Weitere muss man manuell machen.

    Yes, I'm the guy responsible for the Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. cross assembler. And some Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

  • Wann wird denn eine gelöschte Datei wieder sichtbar?

    Die Datei selbst ist eh nicht (mehr) sichtbar, nur der EIntrag im Directory.

    Wovon hängt es ab an welcher Position sie steht?

    Von der Position des Eintrags im Directory auf Spur 18, Sektor 0.

    Und wie läuft das in Basic?

    Spur 18, Sektor 0 einlesen, z. B. in ein Array, Einträge sortieren und wieder zurückschreiben. Eigentlich einfach. :D

    Vielleicht suche ich nichtz gut genug, aber so richtig viel konnte ich bislang dazu nicht finden.

    Och, da gibt's sicher irgendwo was, von Data Becker z. B.

  • Ein sehr empfehlenswertes PDF-Buch zum dem Thema ist Die Floppy 1541 von Karsten Schramm

    In Kapitel 3 steht eigentlich alles Wissenswerte zu dem Thema drin, inkl. Beispielen in BASIC.

    Vorstellung Raveolution BBS -> Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Raveolution BBS -> raveolution.hopto.org:64128
    Raveolution Gopher Hole -> gopher://raveolution.hopto.org:70

  • Spur 18, Sektor 0

    Vorsicht! Sektor 0 enthält die BAM. Das Directory geht in 18/1 los. Zweiter Block ist 18/4 usw...

    Man sieht, ich hab nicht wirklich Ahnung davon. Aber immerhin nahe genug dran war ich ... :P

  • Für den C64 selbst [...]

    Ich habe aufgeschnappt, dass einige Programme zum Editieren des Directories später Schnellkopierer aus dem Tritt bringen und man dann unvollständige Kopien erhält.

    Die erste Frage Frage wäre daher, welche sind diesbezüglich gut und welche schlecht auf dem C64?

    Und die Kür wäre dann noch wie sich das auf den 264ern - also am plus/4 - verhält. Welcher Verzeichnismanipulator ist da auch Schnellkopiertauglich?

    Ihr habt das über die Jahre doch bestimmt ausgeknobelt. Ich freue mich schon auf die Namen der Gewinner! ^^

    Ideen, die ich mit eurer Hilfe gerne wahr machen würde:

    1. Eine wirklich neue Maus am C64 auf Basis der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    2. Die erste echte Maus für die 264er mittels Anschluss einer Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Ich habe aufgeschnappt, dass einige Programme zum Editieren des Directories später Schnellkopierer aus dem Tritt bringen und man dann unvollständige Kopien erhält.

    Lässt sich ganz einfach vermeiden, indem man ein Programm nimmt, das sich bei der Kopie eben nicht nach der BAM richtet bzw. wo man so eine Option ggf. deaktivieren kann (bei kompletter Diskettenkopie) oder ein entsprechend sicheres Filecopy. Maverick gehört am C64 dazu beispielsweise (enthält File- und Diskcopy).

    Die erste Frage Frage wäre daher, welche sind diesbezüglich gut und welche schlecht auf dem C64?

    Das wird sicher weniger am Directory-Editior liegen als an der Art der Directorymanipulation. Genauso könnte man aber auch behaupten, es handelt sich um eine Fehlfunktion im Kopierprogramm.

  • Ich habe aufgeschnappt, dass einige Programme zum Editieren des Directories später Schnellkopierer aus dem Tritt bringen und man dann unvollständige Kopien erhält.

    Das ergibt keinen Sinn. "Unvollständige Kopien" weil "Schnellkopierer aus dem Tritt" gebracht werden kann eigentlich nur heißen, dass die Informationen in der BAM falsch sind. An der BAM fummelt ein Directory-Editor aber gar nicht herum. Wenn ein Programm tatsächlich so einen dicken Bug enthält, könnte man auf die Disk danach nicht einmal mehr sicher Dateien abspeichern (denn vorhandene Dateien könnten überschrieben werden).

    Oder meinst Du das Füllstands-Byte im letzten Directory-Sektor?

    Yes, I'm the guy responsible for the Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. cross assembler. And some Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

  • An der BAM fummelt ein Directory-Editor aber gar nicht herum.

    Beim Disc Wizard z.B. kann ich mir schon eher vorstellen, dass da versehentlich was passieren kann (Anwenderfehler), da das Programm ja letztlich doch eher allg. Diskmanipulationstool ist als spezialisierter Dir-Editor.

    Aber auch der von mir verlinkte Dir Master manipuliert durchaus die BAM. Zum einen kann man damit eine Nachricht in der BAM hinterlassen und zum anderen kann man mit dem Tool auch Tracks über 35 formatieren.

  • Das Directory geht in 18/1 los.

    Und zwar auch dann, wenn in 18/0 ein anderer Folgesektor steht. Der wird vom DOS ignoriert.

    Zweiter Block ist 18/4 usw...

    Nicht zwangsläufig. Im Normalfall ja, aber wenn der Sektor belegt ist, sollte das DOS auch einen anderen Folgesektor wählen. Und wenn das Directory manipuliert wurde, sind auch andere Sektoren möglich.

    An der BAM fummelt ein Directory-Editor aber gar nicht herum.

    Sollte es aber, wenn das Directory um ein oder mehrere Blocks verlängert wird. Auf jeden Fall ist das so eine Tücke im Disk Wizard. Beim Verlängern also immer an Validate denken. Sonst könnten mit dem nächsten SAVE Dateieinträge überschrieben werden.

  • Spur 18, Sektor 0

    Vorsicht! Sektor 0 enthält die BAM. Das Directory geht in 18/1 los. Zweiter Block ist 18/4 usw...

    Aber nur wenn ein Speeder (z.B. Jiffy) Eingebaut ist. Sonst ist es bei der 1541 18/1 - 18/11 - 18/21 - 18/10 usw. also Interlave 10, die 1571 hat ein Interlave von 6.

    Wem es beim Bit zählen schwindelig wird, der hat zuviel davon.

    Alt werden ist schön, das Altern nicht.

  • An dieser Stelle sei mir ein Hinweis auf Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. gestattet, das mit der Option -V Images auf alle möglichen Probleme scannt (z.B. ob die BAM konsistent mit den Sektor-Chains der Files ist). Aber halt leider nicht am Cevi, sonden nur unter Windows/Linux/MacOS.

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