Mit "woanders" meinte ich ausserhalb des VC-20. Aktuell hab ich die aus dem USB des Monitor, das klappt auch sehr gut.
Mein erster VC20 (Oder: Ugh! Kann man bei dem Bild noch was machen?)
-
bigby -
14. August 2019 um 21:00 -
Erledigt
Es gibt 216 Antworten in diesem Thema, welches 47.537 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (
-
-
Ja, war mir schon klar.

Vom USB geht natürlich auch. Ich hab halt gerne so wenig wie möglich Kabel, da kommt die Versorgung aus VC-20/C64 gerade recht.
Du machst das schon.

-
- Interessanter Beitrag
Hallo,
ich möchte Euch hier meine Erfahrungen beschreiben, die ich in den vergangenen Wochen mit kinzis S-Video-Mod gemacht habe. Vielleicht kann der eine oder andere Nutzen daraus ziehen. Ich finde die folgende Beschreibung besonders interessant, da ich zwei sehr unterschiedliche Wege beschritt um ans Ziel zu kommen. Dabei bin ich im ersten Anlauf gescheitert: das Ergebnis, die Bildausgabe meines VC-20, war nicht zufriedenstellend, sondern eher schlicht mangelhaft. Im zweiten Anlauf dagegen hatte ich, nach einigen Tagen und vielen Stunden Tüftelei, schließlich Erfolg.
Vorausgeschickt sei, dass im Folgenden zwei beinahe identische ("ältere") Boards aus dem Jahre 1981 zum Einsatz kamen (ASSY 324003), also diejenigen mit 2-Pin/9-Volt-AC-Stromversorgung und unterschiedlichen Signalen auf den Pins 4 und 5 der Videobuchse ("Video Low" und "Video High"). Das ist wichtig zu erwähnen, da in diesem Thread stets von Boards der ("neueren") Revisionen ab 1982 die Rede ist, die u.a. einen mehr oder weniger vollständigen Käfig um den VIC haben und deren Signale an den Pins 4 und 5 im Unterschied zu den ersten Boards identisch sind.
Nachdem ich Kinzis Bausatz bestellt, erhalten und zusammengebaut hatte bemerkte ich, dass ich auf halber Strecke auf dem Weg zu einem besseren Bild mit getrenntem Luma-/Chroma- anstelle eines gewöhnlichen, gemischten Composite-Signals liegen blieb. Ich hatte mir im Vorfeld noch keine ernsthaften Gedanken gemacht und dachte nur: alles notwendige sollte in diesem Thread oder anderswo im Netz stehen sowie in kinzis Anleitung. Also folgte ich erstmal diesem Weg, den ich im Nachhinein den invasiven Weg nennen möchte. Invasiv deshalb, da er einen nicht unerheblichen Eingriff auf das jeweilige Board voraussetzt. Mein im Anschluss eingeschlagener, alternativer Weg dagegen stellt eine nicht-invasive Lösung dar, bei der das Board vollkommen unversehrt bleibt.
Als erstes stand also, wie hier vorgeschlagen, der Austausch der 5-Pin-Videobuchse gegen eine 8-Pin-Videobuchse an. Bereits hier hatte ich Pech, ich riess während des Auslötens nicht nur die Buchse aus dem Board, sondern auch Teile des anliegenden Kupfers an den Lötaugen heraus (Bild1). Macht nichts, dachte ich mir, es wird im Anschluss sowieso noch alles neu verdrahtet und verlötet. Als nächstes durchtrennte ich auf der Unterseite des Boards die Leitungen 1 (6V DC), 4 und 5 (Video) und verdrahtete den Signalweg für Luma auf Pin 1 der neuen 8-Pin-Buchse (Bild2). Nur die 3 für's Audiosignal und die 2 für Masse blieben auf dem bisherigen Pfad, da diese beiden Wege bei VC-20 und C64 die gleichen sind. Als nächstes verlötete ich die beiden vom S-Video-Adapter ausgehenden Leitungen mit Pin 6 auf der Rückseite der Videobuchse (für Chroma) bzw. mit dem Board (GND) (Bild3). Das Ergebnis dieser Operation könnt ihr in Bild4 sehen. Aus irgendeinem Grund erhielt ich ein gestörtes Bild: horizontal verlaufende, unregelmäßig unterbrochene Streifen legten sich über das Einschaltbild. Außerdem wanderten diese Streifen langsam von oben nach unten durch das Bild. Anscheinend war der Signalweg vom Adapter ausgehend bis zum Monitor nicht sauber.
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Nach dieser Enttäuschung versuchte ich es noch einmal mit einem zweiten, fast identischem Board (gleiche ASSY No.) und setzte dort den Adapter ein (Bild5). Diesmal entschloss ich mich dazu, alles auf dem Board zu belassen wie es ist und das mit Hilfe des Adapters vom Composite-Signal abgekoppelte Chroma-Signal meinem Monitor erst außerhalb des VC-20 mit auf den Weg zu geben. Dafür musste ein spezielles Kabel her, das die Signalwege entsprechend anpasst. Da es ein solches Kabel nicht zu kaufen gibt bastelte ich mir selbst eines.
Als erstes nutzte ich die Tatsache, dass jedes Videokabel am VC-20 entweder Pin 4 oder Pin 5 für das Composite-Signal nutzt, jedoch niemals beide zugleich. Nach einigen Tests mit unterschiedlichen Kabeln, von denen manche Pin 4, andere Pin 5 als Signalweg nutzen, entschied ich mich dazu, Pin 4 für das Compositesignal zu nutzen und daher Pin 5 für das vom Adapter ausgehende (neue, dh. isolierte) Chromasignal zu nutzen. Damit bleibe ich außerdem ohne weiteren Aufwand kompatibel mit Videokabeln für den C64. Um den Pin-5-Signalweg vom Board in das neue Kabel zu unterbrechen durchschnitt ich Pin 5 im Stecker (Bild6), so dass nur noch 4 Pins in der Videobuchse des VC-20 verbleiben.
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Mit einem Steckbrückenkabel konnte ich nun auf der Innen- bzw. Rückseite des Steckers auf Pin 5 das Chromasignal vom Adapter mit einem Kabel verlöten, das zur 8-Pin-Buchse weiterführt (Bild7). In letzterem landet dieses Kabel auf Pin 6, während das Signal von Pin 4 im Stecker bzw. vom Board in der grau ummantelten Buchse auf Pin 1 landet, womit C64-Kompatibilität hergestellt wird und mit dieser Lösung jedes entsprechende Kabel genutzt werden kann. Der 6V-Strom auf Pin 1 vom VC-20 kommend läuft dagegen ins Leere, ist also mit keiner Leitung im Kabel verbunden (habe keinen Bedarf dafür). Auf der Platine sieht diese zweite Lösung aus wie in Bild8 zu sehen. Die Leitung für die Masse (schwarz) habe ich einfach mit einer bereits vorliegenden Schraube ganz links mit dem Board verschraubt.
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Das Ergebnis hat mich spontan sehr beeindruckt (Bild9) und ich bin heilfroh, doch noch das von mir gewünschte Ziel erreicht zu haben. Und es ist eine Sache, nur Fotos aus dem Netz für diesen Mod zu sehen oder ihn direkt vor sich auf seinem eigenen Monitor zu haben. Dieses Bild wird übrigens zusätzlich durch einen Analog/Digital-Konverter geschickt, der das Bild absolut ruhig macht (ohne flimmert es ein wenig). Damit habe ich eine Bildausgabequalität erreicht, die mit derjenigen aus meinem C64 reloaded MK II (via S-Video) absolut vergleichbar ist! Das habe ich noch vor einigen Monaten nicht für möglich gehalten. Und im Übrigen zeigt es für mich eindrucksvoll, welche schon immer verborgenen Fähigkeiten aus dem betagten VC-20 noch herauszuholen sind!
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Vielen Dank an dieser Stelle an kinzi für seine Arbeit an diesem durchdachten Adapter! Mit seiner Lösung habe ich nun stets die Wahl den Originalzustand herzustellen (Jumper auf "Composite" in Verbindung mit einem "VC-20-Kabel") oder die S-Video-Ausgabe zu nehmen (Jumper auf "Y/C" und eigenes Spezialkabel). Keine andere Lösung, die ich im Netz gesehen habe, lässt mir beide Wege gleichermaßen offen.
-
Danke für die ausführlichen Infos!

-
Muss ich auch noch einbauen.
Auch ich werde nichts an der Videobuchse machen, sondern auch eine Leitung nach außen führen und ins Kabel einspeisen. Ich werde aber da auch noch ne Verbidnung mit reinmachen, um das modifizierte Kabel abzuziehen. Ich werde dafür aber wohl Cinch nehmen.Zum Umschalten zwischen Composite/S-Video wollte ich den Jumper als Schalter auch nach außen führen.
Den ersten Versuch oben verstehe ich nicht. Der "Witz" an dem Kinzi-Board ist doch gerade, dass man nix am Board rumkratzen muss, oder?
mfg Tobias
-
Den ersten Versuch oben verstehe ich nicht. Der "Witz" an dem Kinzi-Board ist doch gerade, dass man nix am Board rumkratzen muss, oder?
Das dachte ich zuerst auch. Wie man hier in diesem Thread u.a. in den Beiträgen #187-188 und #197-198 jedoch nachlesen kann wird das Auftrennen von Leitungen auf dem VC-20-Board ausdrücklich empfohlen. Nur wer den Jumper auf der Position "Composite" belässt braucht natürlich keine Auftrennung dieser Leiterbahnen. Aber dann braucht man auch keinen S-Video-Mod, da der Signalweg der Bildausgabe dann unbeeinflusst bleibt.
Der Jumper auf Position Y/C gibt ohne weitere Modifikationen intern oder extern ein Schwarz-Weiß-Bild aus, da die Farbe (Chroma) dann separiert auf der Rückseite des Adapters auf eine neuen Leitung umgelegt wird die für den VC-20 so nie vorgesehen war. Übrig bleibt dann das Helligkeitssignal (Luma) auf dem VIDEO-Signalweg. Im Unterschied zum Videoanschluss des C64 gibt es keine(n) unbelegten Anschluss/Anschlüsse an der nur 5-poligen DIN-Buchse des VC-20. Dafür bekommt man das Compositesignal gleich zweifach (Pin 4 und 5), was die Möglichkeit eröffnet eines dieser redundanten Signalwege extern zu kappen um sie neu zu belegen wie ich es oben im zweiten Anlauf beschrieben habe. Leider fehlte in diesem Thread bisher die Beschreibung einer solchen externen Lösung, da stets versucht wurde den Videoausgang eines VC-20 C64-kompatibel zu machen und damit zu ersetzen. Das funktioniert leider nicht ohne Auftrennen von Leiterbahnen auf dem Board, die u.a. die anliegende 6V-Spannung auf Pin 1 unterbricht um diese für das Luma-Signal neu zu belegen. Der S-Video-Adapter hat auf diese Neubelegungen keinerlei Einfluss. Er verhindert lediglich, dass das vom VIC ausgehende Chromasignal auf das Board gelangt und mit Luma zu einem Compositesignal gemischt wird. Das ist im Grunde genommen alles.
-
Zum Umschalten zwischen Composite/S-Video wollte ich den Jumper als Schalter auch nach außen führen.
Keine gute Idee. Das ist ein HF-Signal, das nicht über lange Leitungen und Schalter im Gerät herumgeführt werden sollte. Außerdem kann Composite extern erzeugt werden, in dem man Y und C z. B. im Stecker zusammenführt. Eine Umschaltung im Gerät ist eigentlich nicht notwendig.
Den ersten Versuch oben verstehe ich nicht. Der "Witz" an dem Kinzi-Board ist doch gerade, dass man nix am Board rumkratzen muss, oder?
Für den Einbau und die Nutzung der Schaltung muss am Board nichts "rumgekratzt" werden. Dann muss man sich allerdings Gedanken machen, wie man Chroma aus dem VC-20 rausbekommt.
Das wird ohne eine einzige Modifikation nicht gehen, zumindest einen "Draht" wird man irgendwie raushängen lassen müssen, wie philio o es hier macht. (Ich würde übrigens keinen Draht, sondern ein abgeschirmtes Kabel dafür nehmen, um Störungen zu vermeiden - genau aus diesem Grund ist der Chroma-Anschluss auf der Platine zweipolig ausgeführt.)
Leider fehlte in diesem Thread bisher die Beschreibung einer solchen externen Lösung, da stets versucht wurde den Videoausgang eines VC-20 C64-kompatibel zu machen und damit zu ersetzen
Die Idee, Pin 5 dafür zu verwenden, ist hier im Thread auch gekommen:
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Dazu muss aber auch die Verbindung von Pin 4 und 5 an der Buchse aufgetrennt werden.
Wie man hier in diesem Thread u.a. in den Beiträgen #187-188 und #197-198 jedoch nachlesen kann wird das Auftrennen von Leitungen auf dem VC-20-Board ausdrücklich empfohlen.
In den zitierten Beiträgen geht es ausdrücklich um den Einbau einer 8-poligen C64-Buchse. Für den Umbau auf 8-polige Buchse mit C64-Belegung ist es notwendig, Leitungen aufzutrennen, da im VC-20 manche Pins (z. B. Pin 1) anders verwendet werden.
Für mich persönlich ist es am sinnvollsten, wenn ich direkt ein Kabel mit C64-Belegung verwenden kann. Man hat dann etwas, was wenigstens "Irgendeinem" Standard entspricht. Ich habe oft genug bei mir selbst erlebt, dass ich nach Monaten nicht mehr wusste, was (bzw. überhaupt dass) ich damals (etwas) modifiziert hatte. Daher habe ich den Umbau auf eine 8-polige C64-Buchse durchgeführt und beschrieben. Ich habe diese Modifikation mehrmals an alten und neuen (CR) Boards durchgeführt (auch für andere) und keine Probleme damit beobachtet.
Das Schöne ist, dass viele Wege zum Ziel führen.

-
Keine gute Idee. Das ist ein HF-Signal, das nicht über lange Leitungen und Schalter im Gerät herumgeführt werden sollte.
Ok, danke. In die Richtung hatte ich nicht gedacht. Bin nicht so der Elektronikcrack.
Ich hab mir den Jumper als ne Art Schalter vorgestellt, nicht, dass das nur die Wege des Signals ändert. Aber ist halt ein Jumper. Mein Fehler. 
Man bräuchte also so ne Art Relais, das den Jumper auf möglichst kurzem Weg schaltet? Die Idee wäre, dass man quasi "on-the-fly" zwischen Monochrom und Composite umschalten könnte.Außerdem kann Composite extern erzeugt werden, in dem man Y und C z. B. im Stecker zusammenführt.
Ist das tatsächlich so trivial?
In den zitierten Beiträgen geht es ausdrücklich um den Einbau einer 8-poligen C64-Buchse. Für den Umbau auf 8-polige Buchse mit C64-Belegung ist es notwendig, Leitungen aufzutrennen, da im VC-20 manche Pins (z. B. Pin 1) anders verwendet werden.
Für mich persönlich ist es am sinnvollsten, wenn ich direkt ein Kabel mit C64-Belegung verwenden kann. Man hat dann etwas, was wenigstens "Irgendeinem" Standard entspricht.Ich möchte halt wirklich NICHTS im VC20 ändern, was man nicht einfach wieder rückgängig machen kann. Daher lasse ich die Videobuchse, wie sie ist. Ich greife da einfach das Lumasignal und Audio ab, Chroma führe ich über eine separate Leitung raus. Die Chromaleitung mit Buchse/Stecker trennbar. Die Videosignale dann entweder per Cinch an Commodore Monitore oder S-Video-Stecker auf andere Systeme.
Falls man Composite wirklich einfach durch das Zusamenschalten der beiden Signalleitungen bekommt, würde sich 2x Cinch (Commodore) anbieten, das man dann mit 2 Adaptern auf S-Video Hosiden oder Composite Cinch weiterführt.
Das Kabel kann man ja entsprechend Beschriften mit so nem Labelwriter, den VC20 Ausgang auch.
Das Schöne ist, dass viele Wege zum Ziel führen.
Das ist wahr.

mfg Tobias
-
Man bräuchte also so ne Art Relais, das den Jumper auf möglichst kurzem Weg schaltet? Die Idee wäre, dass man quasi "on-the-fly" zwischen Monochrom und Composite umschalten könnte.
Das ginge, ja. Passt dann aber wohl nicht mehr auf die Platine.
Ist das tatsächlich so trivial?
Ja. Wenn du mir nicht glaubst, siehe Schaltplan des VC-20:
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Luma- (rot) und Chroma-Ausgang (grün) des VIC werden einfach über 220 pF (blau) addiert. Die Transistorstufe dahinter ist ein Emitterfolger mit Spannungsverstärlkung = 1; ebenso die Stufe auf dem Adapterboard (ist ja 1:1 der Nachbau dieser Stufe auf dem Board). Daher sind auch die Spannungen nach den beiden Transistorstufen noch exakt gleich groß wie am Ausgang des VIC und können auf die gleiche Art und Weise addiert werden - mit 1 x 220 pF im Stecker.
Ich möchte halt wirklich NICHTS im VC20 ändern, was man nicht einfach wieder rückgängig machen kann. Daher lasse ich die Videobuchse, wie sie ist. Ich greife da einfach das Lumasignal und Audio ab, Chroma führe ich über eine separate Leitung raus. Die Chromaleitung mit Buchse/Stecker trennbar. Die Videosignale dann entweder per Cinch an Commodore Monitore oder S-Video-Stecker auf andere Systeme.
Sicher, jeder wie er will.
-
Ja. Wenn du mir nicht glaubst, siehe Schaltplan des VC-20:Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Luma- (rot) und Chroma-Ausgang (grün) des VIC werden einfach über 220 pF (blau) addiert. Die Transistorstufe dahinter ist ein Emitterfolger mit Spannungsverstärlkung = 1; ebenso die Stufe auf dem Adapterboard (ist ja 1:1 der Nachbau dieser Stufe auf dem Board). Daher sind auch die Spannungen nach den beiden Transistorstufen noch exakt gleich groß wie am Ausgang des VIC und können auf die gleiche Art und Weise addiert werden - mit 1 x 220 pF im Stecker.
Sicher glaube ich Dir, ich frag nur lieber immer zuviel als zuwenig.

Und in dem Fall hat es ja sogar was gebracht. Ohne Deine zusätzlichen Ausführungen hätte ich das einfach zusammengeklemmt. Ohne Kondesnator.
Wofür ist der da bzw. was wäre passiert, wenn der nicht drin ist?Danke und Gruß,
Tobias
-
"Passiert" im Sinne von "zerstört" wäre nix.
Sowohl Luma als auch Chroma kommen aus dem VIC als Wechselspannungssignal, das einem Gleichanteil überlagert ist. Der Kondensator filtert den Gleichanteil von Chroma weg, sodass der reine Wechselanteil überbleibt. Ansonsten könnte es sein, dass das resultierende FBAS-Signal (Composite) um diesen Gleichanteil nach oben verschoben ist, was unter Umständen bei manchen Anzeigegeräten zu nicht korrekter Darstellung führen würde.
-
Alles klar, danke Dir für die Erklärung.

mfg Tobias
-
Die Idee, Pin 5 dafür zu verwenden, ist hier im Thread auch gekommen:
Du hast recht. Das war noch, bevor der Adapter in die Welt kam, also in der Planungsphase

Ich hatte nur noch die späteren, also Post-Adapter-Beiträge in diesem Thread im Kopf.
Das mit den Standards hat natürlich etwas für sich: ich habe zB. zwei Kabel für meinen VC-20, von denen einer das Compositesignal meines 1981er-VC-20 auf Pin 4 abnimmt (weitergeführt auf Scart) und ein weiteres, das dieses Signal auf Pin 5 abnimmt (weitergeführt auf Koaxial-Cinch). Die Ausgabequalität der beiden Wege ist durchaus ein wenig unterschiedlich. Ohne Beschriftung der beiden Kabel mit "4" bzw. "5" als Gedächtnisstütze wüsste ich ohne Ausmessen wahrscheinlich schon nach Wochen, geschweige denn nach Monaten nicht mehr mit Gewissheit, woher genau nun welches Kabel welche Videoausgabe bekommt. Bei einem Einbau einer 8-poligen, C64-kompatiblen Buchse kann einem das nicht mehr passieren. Da gibt es nur eine Norm. Insofern spricht natürlich so manches für den (leider invasiven) Einbau einer 8-poligen Videobuchse auf die VC-20-Platine.
-
- Interessanter Beitrag
Ich will hier auch mal einen kleinen Bericht abliefern wie ich den Umbau gestaltet habe:
- die drei überstehenden Beine der neuen 8 poligen DIN Buchse gekürzt aber nur soweit das sie noch innerhalb der Kunststoffführung bleiben aber nicht durch bis auf die Platine stehen
- 5 polige DIN Buchse ausgelötet
- Lötzinn der Durchkontaktierung von Pin 1 entfernt
- Leiterbahn von Pin 1 durchtrennt
- Leiterbahn zwischen Pin 4 und Pin 5 durchtrennt
- alles schön mit Isopropanol sauber gemacht
- Durchkontaktierung Pin 1 mit DIN Buchse Pin 8 verbunden (+5V)
- Pin 4 mit DIN Buchse Pin 1 verbunden (Luma)
- neue modifizierrte 8 Pin DIN Buchse eingelötet
- Chroma-Ausgang der VIC-Adapter-Platine mit Pin 6 der neuen modifizierten DIN Buchse verbunden
- VIC-Adapter Platine eingesetzt (Deckel passt nicht mehr auf den Kasten
) - Testlauf
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Ich habe jetzt noch nichts am Poti gedreht oder so, auch das S-Video-Kabel habe ich eher schlecht als recht quick and dirty zusammengebrutzelt ABER es funktioniert

Wichtiger Hinweis um einen Irrglauben hier im Thread aufzuklären. Das ist keine Plug and Play Lösung für ein besseres Bild über Composite. Der VIC-Adapter bringt euch ohne Chroma herauszuführen überhaupt nix. Wenn der Jumper auf Composite steht wird das Signal 1:1 an die Hauptplatine weitergeleitet. es wird weder verstärkt noch anders verändert. Das Bild ist dann also 1:1 wie vorher. Wer die Adapterplatine verkauft und das Gegenteil behauptet betuppt den Käufer. Die Qualitätsverbesserung des Bildes findet erst statt in Verbindung mit Chroma und dem Anschluß an S-Video am Fernsehgerät.
-
- Interessanter Beitrag
Hi,
habe mal meinen Umbau mit einer Kamera begleitet.
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Gruß
Thomas
-
arris super gemacht das Video. Dein Kanal ist ab sofort abonniert

-
Hallo zusammen,
den Umbaun habe ich mit meinem VC20 mit Shortboard erfolgreich durchgeführt.
Jetzt habe ich noch einen Umbausatz für meinen zweiten VC20 übrig. Das ist aber ein Longboard und da passt die Anleitung nicht wirklich. Hat das jemand schonmal gemacht und hat eine Anleitung dazu?
-