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XP Rechner basteln für Retrosachen

  • Wozu braucht ein XP-Rechner überhaupt noch Diskettenlaufwerke? Als XP erschien, waren wir doch längst im Zeitalter der DVD angekommen.

    Das macht den XP-Rechner einfach vielseitiger.

    Aber meine Herren! ;-)

    Wenn während der Installation der Treiber für den Controller, an dem die Zielfestplatte hängt, nachgeladen werden muss, geht das bei XP ausschließlich über eine Diskette.

    Alternativ müßte man sich sonst ein verändertes Installationsmedium basteln, auf dem selbiger dann schon vorab integriert ist.

    3332-dc5ecddb.jpg

    '°'°'°'°'°'°'°'°'°Oo.~>| BASIC programmers never die! They just GOSUB without RETURN! |<~.oO°'°'°'°'°'°'°'°'°'

  • wieso, läuft doch :D


    Noch. Läuft NOCH. :P Und natürlich wünsche ich Dir, dass es noch lange läuft, aber cool ist ein HxC schon, ein Bekannter von mir hat es in einem Roland Synthesizer drin seit circa 2 Jahren. Vorher musste er hunderte Disketten herumliegen haben um das Gerät herum, damit er immer Zugriff auf alles Mögliche hat. Nun geht alles über die ganzen Diskimages auf der SD-Karte des im Synthi eingebauten HxC's und nichts liegt mehr aussenrum.


    Aber stimmt schon, Disketten haben auch ihren Flair, muss ich auch sagen. Am Amiga kopiere ich sogar jetzt immernoch alle guten neuen Demos und Spiele auf leere Disketten rüber, zusätzlich zu den Images auf meinen Floppyemulatoren (HxC/Gotek). Es hat auch was für sich, auch wenn sich die Diskettenboxen mittlerweile schon auf dem Fußboden meiner Küche stapeln, weil ich aus Platzgründen einfach nicht mehr weiß, wohin mit all dem Zeug. :)

  • Disketten sind mir inzwischen viel zu unzuverlässig geworden. Deswegen verwende ich auch ein HxC. Hab ich aber echt noch nie für XP oder jüngeren Systemen gebraucht. Normalerweise betreibe ich es am DOS-PC oder am Amiga.

    Die Software kann übrigens auch d64, aber um damit was anzufangen fehlt der 1541 leider das Shugart-Interface.

  • Ganz allgemein zu dem Thema: Dass jemand original Homecomputer wie C64 und Co als echtes Gerät vor sich stehen haben will, kann ich mitunter noch nachvollziehen. Die Optik und Haptik ist manchen wichtig.


    Aber bei einem Windows XP-Rechner? Optisch schauen die doch quasi genauso aus wie heutige Rechner. Und ein aktueller PC schläft ja im Grunde ein, während er ein XP-System in der Virtualbox o.ä. laufen lässt. 95% aller Anwendungsfälle laufen problemlos in der Box.


    Da sehe ich bis auf die wenigen Ausnahmefälle keinen Sinn darin, sich mehr oder weniger mühsam ein reales XP-System hinzustellen. Braucht ja auch Platz und Pflege. ;)

    Dem würde ich gerne widersprechen, denn glaub mir: Das fühlt sich anders an, das hört sich anders an, das riecht anders :D


    Habe gerade wieder etwas aufgebaut: AMD Athlon XP 1500+, Windows 98 “third” edition

    Auf dem Bild fehlen noch klassisch weiße PC-Lautsprecher anno 2001 und eine Cherry PS/2 Tastatur. Beide müssen noch gereinigt werden.


    >> ATARI Falcon 030 14MB * Atari 1040 STE TOS 2.06 4MB UltraSatan * C64 mit 1541-Ultimate-II * C64II * Gameboy classic * PSP 1000 * XBOX classic (softmod) <<

  • Auf Original Hardware zu spielen ist definitiv etwas anderes, als wenn ich auf dieser Kiste



    einen Emulator starte ;)

    >> ATARI Falcon 030 14MB * Atari 1040 STE TOS 2.06 4MB UltraSatan * C64 mit 1541-Ultimate-II * C64II * Gameboy classic * PSP 1000 * XBOX classic (softmod) <<

  • Habe gerade wieder etwas aufgebaut: AMD Athlon XP 1500+

    Mein Althon XP habe ich vor kurzem verschenkt, weil Platz für den Ryzon 5 her mußte. Nach meinen Empfinden ist das nur eine veraltete Krücke ohne nostalgischen Wert gewesen. Strom zieht er immer auf Volllast und kann mangels SSE2 viele Titel nicht aktualisieren. Der hatte nichts, was mein Phenom II nicht auch könnte.

    Anders sieht's mit DOS-PCs aus. Den Pentium 200mmx-PC gebe ich so schnell nicht weg.

    Auf dem Bild fehlen noch klassisch weiße PC-Lautsprecher anno 2001 und eine Cherry PS/2 Tastatur.

    Mir kommen nur richtige Hi-Fi-Komponenten und Model-M-Tastaturen an PCs.

    Mit PMPO-Protz-Aktiv-Böxchen habe ich mich nie abgegeben. Weniger wegen Spiele, die ich sowieso meistens mit Kopfhörer spiele, sondern weil ich PCs auch für Filme und Musik verwende.

  • Das kenne ich noch gar nicht, dieses "Disk2FDI". Muss mich mal einlesen dort auf der Homepage, wie das funktioniert. Da arbeitet man dann aber "nur" mit Images, wie ich das verstehe, während das "Catweasel" direkt die Disketten lesen kann.

    Das funktioniert wirklich zum Erstellen von Images von Diskette aus richtigen Amiga-Disketten. Auf meinem Pentium-PC funktionierte das mit zwei 3,5"-Laufwerken, die ganz normal - so wie vorgesehen - am Diskettencontroller angeschlossen und im BIOS aktiviert waren. Allerdings kannst du so nur auslesen. Das Rückschreiben eines ADF-Images auf eine Diskette ist auf dem Weg nicht möglich.

    Ich suche kaputte plus/4-Netzteile, bitte nicht wegwerfen, solltet ihr eins haben! :thumbup:

    Hintergrund: Die quadratischen Stecker mit vier Pins gibt es anscheinend nicht mehr am Markt. Ich würde gerne mal ein paar zerlegen und vermessen, um damit mal zu schauen ob ich in der Lage bin ein vernünftiges 3D-Druck-Modell zu konstruieren. Neben der Tatsache, dass das wohl noch niemand gemacht hat, erscheint mir dieses Projekt auch von der Größe sehr erfolgversprechend. Ach ja, und wenn ihr ein plus/4-Netzteil auf C64 umbauen wollt, bezahle ich euch gerne den runden DIN-Stecker, wenn ich dann den abgeschnittenen Quadratischen haben kann.

  • Das funktioniert wirklich zum Erstellen von Images von Diskette aus richtigen Amiga-Disketten. Auf meinem Pentium-PC funktionierte das mit zwei 3,5"-Laufwerken, die ganz normal - so wie vorgesehen - am Diskettencontroller angeschlossen und im BIOS aktiviert waren. Allerdings kannst du so nur auslesen. Das Rückschreiben eines ADF-Images auf eine Diskette ist auf dem Weg nicht möglich.

    Verstehe. Cooles Tool definitiv, werde ich mal einen Blick drauf werfen und das mal testen. Mein alter PC hat auch noch ein Diskfloppy, der neue nicht mehr. Einen ganzen "Catweasel" kann diese Software zwar nicht voll ersetzen, aber dennoch erstaunlich, dass man das Problem der unterschiedlichen Disk-Formatierungen (Amiga/PC) hier NUR durch eine Software soweit lösen konnte, dass es damit möglich ist, eine 880kb AmigaDiskette über ein normales PC-Floppy, anscheinend ohne jegliche Zusatzhardware, zu einem Image auf dem PC einzulesen. Schon interessant auf jedenfall.

  • Also nur 1 3,5" Floppy rein.

    Ich würde so einen Intel Core 2 Quad nehmen mit 2,x GHz.

    Was empfiehlt sich denn da als Board?


    ( Die Treiber werde ich bei den jeweiligen Sachen schon noch wo im Netz finden? )


    Anscheinend hat BananaJoe sich ja bereits für ein System entschieden. :)

  • Ich muss ehrlich sagen, mir erschließt ein Retro PC mit Windows XP nicht. Die meisten Anwendungend die für Windows XP konzipiert wurden, laufen auch heute noch auf einem modernen Windows (und ja, es gibt auch einige Fälle, wo es nicht so ist - aber nich super viele). Bei Win9X Software sieht es da oftmals anders aus. Deshalb sehe ich auch eher bei Retro PCs, dass man auf Windows 95/98/ME setzen sollte, sofern es ein Windows sein soll. Oder halt gleich MS-Dos, wenn es noch älter sein soll.

  • Ich muss ehrlich sagen, mir erschließt ein Retro PC mit Windows XP nicht. Die meisten Anwendungend die für Windows XP konzipiert wurden, laufen auch heute noch auf einem modernen Windows (und ja, es gibt auch einige Fälle, wo es nicht so ist - aber nich super viele).

    Manchmal sind es genau die entscheidenden Anwendungen, die nicht mehr laufen. Der Druckerport-Treiber für meinen Prommer läuft nur bis Windows XP.

  • Bei mir ist es ähnlich: mein Scanner läuft nur bis WinXP - unter Linux habe ich den nicht zu laufen bekommen.

    Also ein aufgerüsteter Fujitsu Futro S700 mit 2Gb Ram und 60 Gb SSD auf WinXP getrimmt; XP, Fotoshop 7 und die Scannersoftware drauf - fertisch...


    Nebenbei kann man auch Spiele zocken, Platz ist genug.


    folgende Futros sind zur Zeit günstig in der Bucht zu haben (Preise von oben nach unten steigend)

    Fujitsu Futro S700 - nachrüsten 5V- Anschluss für SSD ; mSATA zu SATA - Adapter ( oder eine mSATA HD)

    Fujitsu Futro S720 - kein Nachrüsten nötig (ausser größere HD und mehr Speicher -> 4 GB) XP; Win 7 emb. ( win 10 nicht getestet )

    Fujitsu Futro S900 - kein Nachrüsten nötig (ausser größere HD und mehr Speicher -> 4 GB) Windows 7 (auch emb.) oder Windows IoT oder Windows 10 möglich

    Fujitsu Futro S920 - kein Nachrüsten nötig (ausser größere HD und mehr Speicher -> 16 GB) Windows 7 (auch emb.) oder Windows IoT oder Windows 10 möglich