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XP Rechner basteln für Retrosachen

  • Ich habe aber noch nie System Shock 2 unter einem virtuellem WindowsME zum Laufen bekommen. Grafikkartenmässig wird von VM-Ware da eine Grafikkarte emuliert, welche mit System Shock 2 einfach nicht zusammenarbeiten will.

    Geht es dir da primär um XP und alte Hardware (nennen wir es mal retro experience), oder eher darum System Shock 2 wieder spielen zu können?


    Weil, SS2 hat ja quasi die gleiche Engine wie Thief (1/2), und die Thief-Spiele laufen wie Schnittbrot Deluxe auf moderner Hardware und modernem Windows wenn man sie mit den Fan-Patches aufbohrt. Und die gibt's meines Wissens genauso für SS2, sogar die Communities wohnen quasi nebeneinander.

  • Das Leiseste wäre das richtige für mich, wobei ich nicht wirklich weiß welches optische Laufwerk das wäre.

    Ein Plextor - bei den "echten" Plextor-Laufwerken kannst Du mit den PlexTools die Geschwindigkeit softwaremäßig drosseln.

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    '°'°'°'°'°'°'°'°'°Oo.~>| BASIC programmers never die! They just GOSUB without RETURN! |<~.oO°'°'°'°'°'°'°'°'°'

  • Das dumme ist, dass dann der Rechner erst mal laufen muss. Wenn man also den Rechner startet und es liegt noch ne CD drin heult er trotzdem los. Bei meinem Wunsch XP Rechner, würde ich am liebsten das hardwaremäßig leiseste Drive reintun. Wenn es dann langsamer wäre ist es eh Wurst. Ist ja retro.

  • Ha, und ich versuche immer die 32fach Teile zu bekommen, weil mir der aufwirbelnde Lärm von den höheren Geschwindigkeiten ja sowas von auf den Zeiger geht...

    Das Leiseste wäre das richtige für mich, wobei ich nicht wirklich weiß welches optische Laufwerk das wäre.

    In dieser Hinsicht war das 72x-Laufwerk schon extrem gut, denn es kommt mit relativ niedrigen Drehzahlen aus.

    Gibt auch ein klasse Video dazu:


    Aber wirklich unschlagbar dürfte bei der Geräuschentwicklung wohl der Urvater aller CD-ROM-Laufwerke selbst sein, denn es läuft nur mit 1-facher-Geschwindigkeit:

  • Ich habe aber noch nie System Shock 2 unter einem virtuellem WindowsME zum Laufen bekommen. Grafikkartenmässig wird von VM-Ware da eine Grafikkarte emuliert, welche mit System Shock 2 einfach nicht zusammenarbeiten will.

    Geht es dir da primär um XP und alte Hardware (nennen wir es mal retro experience), oder eher darum System Shock 2 wieder spielen zu können?


    Weil, SS2 hat ja quasi die gleiche Engine wie Thief (1/2), und die Thief-Spiele laufen wie Schnittbrot Deluxe auf moderner Hardware und modernem Windows wenn man sie mit den Fan-Patches aufbohrt. Und die gibt's meines Wissens genauso für SS2, sogar die Communities wohnen quasi nebeneinander.


    Ich kann ja System Shock spielen unter WindowsME.


    Ich kenne die Patches die es für System Shock2 gibt. Den Blutpatch, den Patch für besser gezeichnete Figuren. Es gibt auch einen Patch um System Shock 2 unter WindowsXP spielen zu können. Da hatte ich aber schon mehrere Abstürze.



    Mein Retrorechner läuft sehr zuverlässig. Da habe ich die meissten alten SpieleCDs und DVDs als ISO-Datei drauf und mounte dann das Image zum spielen. Die älteren ISOs laufen sogar ohne irgendwelche "No-CD"- Cracks.

    Ich hab die Originale im Regal stehen und spiele einfach von der ISO.

  • nur mal so anmerk - es gehen auch die 1155er-CHipsets noch mit XP native (d.h. ohne Emulator). Also H61/H67/Q68/P68/B65/Z68. Die zusammen mit einem Xeon V1 oder V2 für den alten Sockel und ein paar DDR3-Sticks gibt ein rattenschnelles natives System.

    Einige der Boards haben sogar noch einen Floppy-Anschluß (ich glaub, das Asrock z68Pro3 gehört dazu, bin mir aber nicht sicher)

  • Das dumme ist, dass dann der Rechner erst mal laufen muss. Wenn man also den Rechner startet und es liegt noch ne CD drin heult er trotzdem los. Bei meinem Wunsch XP Rechner, würde ich am liebsten das hardwaremäßig leiseste Drive reintun. Wenn es dann langsamer wäre ist es eh Wurst. Ist ja retro.

    Dann probier doch mal ein Mitsumi-Laufwerk FX300 aus. Oder kennst Du das schon und sagt Dir auch nicht zu?

  • Wohl auch ein schnelles CD bzw DVD Laufwerk. Ich hatte da mal an diese 72x von Kenwood gedacht.

    Was man über die Teile so liest, ist es wohl fast unmöglich, eins zu bekommen, das noch funktioniert. Bei der Ausgangslage würde ich da wohl keine Mühen für verschwenden, eins aufzutreiben, welches dann möglicherweise doch in kürzester Zeit stirbt. Das ist natürlich sehr schade, daß sich diese Technik nicht durchgesetzt hat, und für DVD gar nicht erst erschienen ist.

    Dann brauchst Du einen extra Floppy-Kontroller. Diese gibt es wohl nur für den ISA-Bus.

    Oder als externes USB-Laufwerk, welches man bestimmt auch nach intern umbasteln könnte.

    USB-Diskettenlaufwerke können leider oft nicht die beliebigen Formate, die die normalen Standard-FDD's können. Der USB-Bridge-IC ist da in der Regel der limitierende Faktor.

  • Auf ist die Empfehlung von Win 98se pauschal auch nicht immer richtig. Win 95 macht unter Umständen mehr Sinn, wenn die Speicherausstattung kleiner ausfällt. Bis 64 MB läuft das 95 erheblich schneller auf älteren Rechnern, da deutlich weniger Festplattenaktivität erforderlich ist. Wenn man dann nur mal ein älteres Spiel oder ähnliches installiert hat, ist das eine super Kombi.

    64 MB ist aber auch für Win98se ziemlich gut. Ich habe hier einen P100 damit laufen. Geschwindigkeit ist top. Ich hatte damas "nur" einen 486er mit 4 MB. Was habe ich da über die RAM-Knappheit geflucht

    Das stimmt, Windows 98 läuft mit 64 MB gut, wenn man nicht zuviele Anwendungen geöffnet hat. Mit 64 MB fühlt sich meinem Empfinden nach Windows 95 dennoch flüssiger an.

    Einen 486DX33 in einem Compaq-PC hatte ich mit 16 MB mal mit Windows 95 laufen. Das ging soweit mit einer geöffneten Anwendung ganz gut. Mit 4 MB kann man das installieren. Aber dann beschäftigt man eigentlich nur die Festplatte. Wirklich arbeiten geht damit nicht. Bei 4MB nimmt man dann lieber Windows 3.0.

  • Ohne jetzt den ganzen Thread gelesen zu haben (also vielleicht wurde es schon genannt) - ein "Catweasel", falls man das noch bekommt, wäre noch cool zum einbauen in den Rechner, damit kann der PC dann beispielsweise direkt Amiga 880kb Disketten lesen (3,5") usw. Für das C64 Floppy 1541 gibt es Adapterkabel wie etwa das XM-1541, um es an den Parallelport des PC's anschließen zu können, dann gehen auch C64 Disketten zum lesen.


    Und was mir persönlich noch wichtig wäre, wenn es mein Rechner wäre - falls mit dem Rechner Retro-Emulatoren genutzt werden sollen, dann braucht man unbedingt einen Monitor der entweder 100Hz oder 50Hz Vollbild-Modi darstellen kann. Sonst macht die Emulation von PAL Spielen keinen Spaß damit wegen der Ruckelei im Scrolling.


    Und dann noch eine Sache die ich für wichtig halte, falls Emulatoren-Nutzung mit im Vordergrund stehen sollte auf diesem Rechner. Das wären gute und schnell reagierende Joystick/Gamepad Adapter auf USB. Man will ja die verschiedenen Spiele der einzelnen Retro-Systeme in gleicher Qualität dann am PC zocken, wie man es vorher auf der Originalhardware getan hat. Das geht zumeist nur unter Verwendung der jeweiligen Originalcontroller, daher sollte man schon gute USB-Adapter haben, für die Systeme die einem am wichtigsten sind, wie etwa "Amiga/C64/Atari (also 9PIN)", "SNES", "Mega-Drive (anderes 9PIN)", "Nintendo64, "Playstation", "GameCube" undsoweiter.

    "PC-Engine", "Neo-Geo", "NES" und "Master-System" Spiele lassen sich auch mit den "SNES" oder "Mega-Drive" Gamepads sehr gut spielen, finde ich. Für die Emulation von Arcade Spielen, empfehle ich einen grossen USB Arcade-Joystick (Seimitsu/Sanwa/Hori usw) mit ausreichend Buttons. KEINEN Input-Lag zu haben bei den jeweiligen Joystick-USB-Adaptern, ist hier immer sehr wichtig, es muss jeweils immer ein wirklich schnell reagierender Adapter sein. Sonst kann man das alles vergessen. Zumindest für mich persönlich ist das ein sehr wichtiger Punkt.

  • Ohne jetzt den ganzen Thread gelesen zu haben (also vielleicht wurde es schon genannt) - ein "Catweasel", falls man das noch bekommt, wäre noch cool zum einbauen in den Rechner, damit kann der PC dann beispielsweise direkt Amiga 880kb Disketten lesen (3,5") usw.

    Braucht man aber nicht. Zwei gewöhnliche 3,5"-Laufwerke hintereinander am Floppykabel am internen Floppycontroler (nein, USB geht nicht!) und Disk2FDI tut's auch und ist deutlich billiger! :thumbup:

  • Ganz allgemein zu dem Thema: Dass jemand original Homecomputer wie C64 und Co als echtes Gerät vor sich stehen haben will, kann ich mitunter noch nachvollziehen. Die Optik und Haptik ist manchen wichtig.


    Aber bei einem Windows XP-Rechner? Optisch schauen die doch quasi genauso aus wie heutige Rechner. Und ein aktueller PC schläft ja im Grunde ein, während er ein XP-System in der Virtualbox o.ä. laufen lässt. 95% aller Anwendungsfälle laufen problemlos in der Box.


    Da sehe ich bis auf die wenigen Ausnahmefälle keinen Sinn darin, sich mehr oder weniger mühsam ein reales XP-System hinzustellen. Braucht ja auch Platz und Pflege. ;)

  • Zwei gewöhnliche 3,5"-Laufwerke hintereinander am Floppykabel am internen Floppycontroler (nein, USB geht nicht!) und Disk2FDI tut's auch und ist deutlich billiger! :thumbup:

    Das kenne ich noch gar nicht, dieses "Disk2FDI". Muss mich mal einlesen dort auf der Homepage, wie das funktioniert. Da arbeitet man dann aber "nur" mit Images, wie ich das verstehe, während das "Catweasel" direkt die Disketten lesen kann.

  • Schmitti Nein kenne ich noch nicht. Danke für den Tipp. Ich schau mal ob ich eines auftreiben kann. Einen Lautstärke Regler und Klinkenbuchse hat es ja, was mir für nen Retro PC recht gut gefällt.

    Ja, Klinkenbuchse und Lautstärkeregler hatten die damals alle. Die Einsparung kam erst später. Das Mitsumi FX300 ist der Vorgänger des FX400. Das ist auch nicht wirklich laut und vermutlich leichter zu bekommen.