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S-Video-Chromapegelanpassung, warum einfacher Widerstand statt Spannungsteiler?

  • Hallo,


    ich muss da einen Denkfehler haben und benötige Erleuchtung :-)


    Warum wird bei den S-Video-Kabeln für den C64 zur Pegelanpassung ein einfacher Widerstand statt eines Spannungsteilers (wie z.B. beim C128, um von RGB-TTL-Pegeln auf die sonst üblichen zu kommen) verwendet? Mir ist nicht einmal klar, warum der Widerstand da überhaupt zuverlässig helfen kann, der Spannungsabfall am Widerstand ist doch im Normalfall abhängig vom fließenden Strom; wobei ich hier wohl die hochfrequenten Effekte übersehe, damit kenne ich mich nicht so aus (deshalb wohl auch die Frage).


    Hätte sonst gedacht, dass man einfach nur den Maximalpegel vom Chroma beim C64 misst, den Soll-Maximalpegel recherchiert (0,3 volt peak-to-peak?) und daraus die Widerstandswerte für den Spannungsteiler berechnet. Wäre das nicht stabiler ggü. der verschiedenen Fernseher oder funktioniert es nicht?

  • Wenn du dir das Schaltbild zum 1084 ansiehst, dann wirst du feststellen, daß dort ein 75 Ohm Widerstand nach GND am Chroma-Eingang zu finden ist. Also ergibt sich ein Spannungsteiler wenn man einen einfachen Widerstand verbaut.

    Ist das Standard bei S-Video-Eingängen? Denn gerade bei Commodore-eigenen Monitoren, die ja direkt für das Signal des C64 ausgelegt waren, müsste es ja direkt gehen; hätte jetzt gedacht, diese Monitore sind eben auch vor der S-Video-Norm erstellt worden und arbeiten mit anderen Signalen.


    Ich frage nur, nicht dass dieser 75 Ohm gegen GND kein Standard ist und es ohne dann halt nicht richtig mit dem anderen Widerstand funktionieren würde.

  • Aber beim Croma kommt ja ggf. noch einer "zusätzlich" dran. Sofern an nicht Commodore Bildschirmen verwendet.. . Wieviel war das, irgendwas zwischen 80 und 300 Ohm ? (muss man eh testen ob und wieviel man braucht und will) Um den übernormal starken Croma Ausgang vom C64 etwas näher der "Norm" zu bringen.

  • Aber beim Croma kommt ja ggf. noch einer "zusätzlich" dran. Sofern an nicht Commodore Bildschirmen verwendet.. . Wieviel war das, irgendwas zwischen 80 und 300 Ohm ? (muss man eh testen ob und wieviel man braucht und will) Um den übernormal starken Croma Ausgang vom C64 etwas näher der "Norm" zu bringen.

    Genau dieser zusätzliche Widerstand führt dann in Verbindung mit dem eingebauten 75 Ohm Widerstand zu dem sogenannten Spannungsteiler. Die jeweils eingehende Spannung wird je nach Verhältnis der Widerstandswerte reduziert, womit der eigentlich zu hohe Pegel des C64 auf den normgerechten reduziert wird.

  • Also doch nicht vom Kabel (die erstmal grundgegebenen 75 Ohm) sondern erst im Gerät/Bildschirmeingang werden die 75 Ohm Impedanz hinzugefügt wie du es nun sagst. Vorher soll es in deinem ersten Satz nur das Kabel gewesen sein. Das musst du schon differenzieren dann, von was von beiden es nun eigentlich kommt (die 75 Ohm).


    Denn laut deinem ersten Post sollte bzw. bräuchte er gar nichts an Widerstand hinzufügen, da jedes Kabel an sich schon diese Impedanz von 75 Ohm inne hätte. So wurde das z.B. verstanden.

    Was es aber glaube ich nicht hat, ein Kabel mit 75 Ohm wäre kein Kabel ;) , so viel Widerstand erzeugt ein Kabel nicht. Geringfügig ja, aber keine 75 Ohm (ohne jetzt nchgemessen zu haben). Schätze eher nur 1-2 Ohm.