Assy 250469 Rev B - kein Takt

Es gibt 426 Antworten in diesem Thema, welches 44.339 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (3. September 2019 um 18:44) ist von kinzi.

  • nur die CPU nicht, die stolpert bei Power-Up irgendwie ins Rennen (lustig, dass das erstaunlich oft funktioniert!)

    Das wundert mich auch etwas.... aber bei einem ollen Reset Taster am User Port rennt das doch auch alles. Aber da hatts dann schon definierte Zustände?

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  • aber bei einem ollen Reset Taster am User Port rennt das doch auch alles.

    Logisch, der Userport hängt an /INTRESET, und wenn die CPU auch da dranhängt, wie sie soll, tut das ganz hervorragend. :D

  • nur die CPU nicht, die stolpert bei Power-Up irgendwie ins Rennen (lustig, dass das erstaunlich oft funktioniert!)

    Das wundert mich auch etwas.... aber bei einem ollen Reset Taster am User Port rennt das doch auch alles. Aber da hatts dann schon definierte Zustände?

    Es gibt *soft reset* und *hard reset* ... vielleicht ist da noch ein Unterschied ... :gruebel.

  • Es gibt *soft reset* und *hard reset* ... vielleicht ist da noch ein Unterschied ... :gruebel .

    Ja.

    Soft-Reset = SYS 64738 -> es werden nur die ICs wieder in den Zustand wie am Anfang programmiert, aber nicht über deren /RESET.Leitung zurückgesetzt.

    Hard-Reset = Reset-Knopf drücken -> /INTRESET geht kurz low und resetted ICs hardwaremäßig.

  • Startet die CPU eigentlich mit den Vektoren $FFFC/$FFFD wenn sie keinen Hardwarereset bekommt?

    Tja, wenn man jetzt einen 16-Kanal-Logic-Analyzer hätte ... :D

    Hmmmm ... :gruebel. ;)

  • So, ich hab das jetzt ausprobiert:

    Mit offenem /RESET-Eingang startet mein 6510 im Test-Board nicht. Vielleicht ist das bei einem 8500 anders, glaube ich aber eher nicht.

    Allerdings: Durch die schlechte Lötstelle ist der Pin ja nicht ganz offen, sondern sie stellt quasi eine Parallelschaltung eines sehr kleinen Kondensators und eines großen Widerstandes dar. Bis der kleine Kondensator aufgeladen ist, liegt der CPU-Reset-Pin durchaus auf GND und es fließt kurzzeitig ein Strom, der den Kondensator auflädt.

    Es ist mir bei meinen Experimenten genau einmal gelungen, in den gleichen Zustand zu kommen - Einschaltbild, Cursorblinken, keine Tastatur. Ich hab mir einem Kondensator mit 56 pF und einem 220 k-Widerstand experimentiert, beide in Reihe geschaltet, einmal auf CPU Pin 40 und einmal auf /INTRESET (Pin 3 des Userports).

    Offensichtlich wird die CPU also doch resetted, aber es passiert so schnell, dass sie dem Rest des Systems quasi "voreilt".

  • So, jetzt habe ich es geschafft:

    • CPU Pin 40 aus Sockel hebeln.
    • Ein Widerstand mit 10 kOhm von CPU Pin 40 gegen Vcc.
    • Eine entfernbare Leitung von CPU Pin 40 gegen GND.
    • Eine entfernbare Leitung von Userport Pin 3 (/INTRESET) gegen GND.
    • Einschalten.
    • Erst die Leitung an der CPU lösen.
    • Ein paar ms warten. :D
    • Dann die Leitung vom Userport entfernen.

    Einschaltbild, Cursorblinken, keine Tastatur ...

    Und mit EF3 sieht es so aus:

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    Kommt das jemandem bekannt vor? :D

    call286 Da hast du fast einen Lottosechser gelandet mit dieser schlechten Lötstelle. :thumbsup:

  • Ich würde sagen ... DU hast es bis in das letzte Detail seziert

    Na, man will doch wissen, wovon man redet. Beim nächsten Mal ist dieser Fehler in drei Minuten "abgefrühstückt". :D

    Er wird nur nie wieder auftreten, fürchte ich.:cry:

  • Ich würde sagen ... DU hast es bis in das letzte Detail seziert

    Na, man will doch wissen, wovon man redet. Beim nächsten Mal ist dieser Fehler in drei Minuten "abgefrühstückt". :D

    Er wird nur nie wieder auftreten, fürchte ich.:cry:

    Naja ... jetzt ja ... :D ... muss man sich ja fast schon *Entschuldigen* im Nachhinein für all den Unsinn, den man/ich so auf den ersten 13/14 Seiten gepostet hat/habe ... :search: :facepalm:.

  • Ich fands super, wie das hier los ging :) Und ch1ller hatte dann den Sechser mit dem richtigen Verdacht. Übrigens musste ich die Leiterbahn doch noch jumpern. Ich hab ein wenig SID gehört und gespielt zur Feier des Tages und als alles ein wenig warm wurde, fing auf einmal das EF3 wieder an zu spinnen und die Tastatur war weg. Das Äußerte sich dann anfangs darin, dass ich vom Spiel nicht mehr in das Multicartridgemenü zurück kam. Also wenn man diese Collection auswählt im EF3 kommt ja ein zweites Menü mit der Spieleliste z.B.

    Da gabs dann nur Zeichensalat. C64 aus und wieder an und schon war ich wieder bei "keine Tastatur und Wimmelbild".

    Aber durch ein wenig vorsichtiges drücken gings dann mal wieder und wieder nicht. War aber einfach, nachdem erstmal die problematische Stelle gefunden war.

    Er wird nur nie wieder auftreten, fürchte ich.

    Schneller wieder aufgetreten als du dachtest :D :D :D

    Also hab ich kurzerhand noch ein Kabel zwischen dem Via aus der Hölle und dem CPU-Pin 40 gelötet und nun luppt es durchweg ohne Probleme :D

  • Ich fands super, wie das hier los ging :) Und ch1ller hatte dann den Sechser mit dem richtigen Verdacht. Übrigens musste ich die Leiterbahn doch noch jumpern.

    Aber durch ein wenig vorsichtiges drücken gings dann mal wieder und wieder nicht. War aber einfach, nachdem erstmal die problematische Stelle gefunden war.

    Also hab ich kurzerhand noch ein Kabel zwischen dem Via aus der Hölle und dem CPU-Pin 40 gelötet und nun luppt es durchweg ohne Probleme :D

    Man kanns aufm Foto leider nicht genau sehen, ob die normal aussieht oder vielleicht doch was hat (sieht irgendwie anders aus oder ich bild mir das grad ein)

    es schaut so aus als hätte die Leiterbahn keinen Kontakt zum Lötpad und

    es schaut so aus, als wäre der Schutzlack bei der Leiterbahn fast komplet weg.

    Joar, da war doch was *g*

    Irgendwie hat die Leitung vielleicht mal was zuviel abbekommen...

    Du hast ja auch erzählt, dass Dir die Sicherung mal raus geflogen ist.. Evtl. ja auch in den Zusammenhang dann das Kontaktproblem mit dem VIA/Pin dort entstanden.

    Der Schutzlack geht ja normal nicht von selbst ab... Und das war auf Deinem Foto ja auch zu sehen, dass dieser über die ganze kurze Leiterbahn fehlt...

    *Daumendrück dass nicht doch noch irgendwo was ist*

    :thumbsup:

  • Aber durch ein wenig vorsichtiges drücken gings dann mal wieder und wieder nicht. War aber einfach, nachdem erstmal die problematische Stelle gefunden war.

    Gut möglich, dass eine der Durchkontaktierungen bei dieser Leiterbahn was hat(te). Oder eine andere.

    Also hab ich kurzerhand noch ein Kabel zwischen dem Via aus der Hölle und dem CPU-Pin 40 gelötet und nun luppt es durchweg ohne Probleme :D

    Von wo weg genau hast du die Strippe gezogen? Wenn ich es richtig gesehen habe, liegt RP6 auf dem Print nämlich quasi "hinter" der CPU, das würde zumindest erklären, wie deren /RESET--Pin hochgezogen wird. Am Userport ist auch noch ein 470 pF-Kondensator zum Entstören, der würde vermutlich als (kleine) Zeitkonstante für den CPU-Reset reichen.

    Ich war aber gestern schon zu müde, die Leiterbahnen genau zu verfolgen. :zzz:

  • Von wo weg genau hast du die Strippe gezogen?

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    Die zwischen den gelben Punkten im grünen Kringel :)

    Und da iss keine Durchkontaktierung oder anders ausgedrück..Oben ist keine andere Leiterbahn auch wenn durchkontaktiert ist.. Das ist die einzige Leiterbahn an Pin 40

  • Die zwischen den gelben Punkten im grünen Kringel :)

    Ja, klar, aber die Strippe muss ja nicht von dort aus gehen, die kann ja z. B. von /RESET eines 6526 weg gehen. Ich weiß ja nicht, wo er sie angelötet hat.

  • Ich habe genau die zwei Punkte aus dem Foto verbunden, alles andere war mir zu heikel, aber da habe ich ja genau gesehen, wie die Leiterbahn war an der Stelle. Nämlich nur zwischen den zwei gelben Punkten.