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C64 als Synthesizer bei Dr.Mix (Cynthcard,Lumafix)

  • Quote from 8bitfetish

    Matthias

    Hast du auch den fpgasid und kannst was darüber sagen inwiefern sich die Beiden klanglisch unterscheiden? Ich gehe davon aus der fpga ist noch ein bissel besser aber muss ja nicht sein. Preislich ist der ARM halt zusagender ;)

    Auch auf die Gefahr hin das ich wieder Ärger bekomme, weil ich nicht das sage was man/alle erwarten (oder was man sagen soll), finde ich den ARM2SID Out of the Box besser. Ich habe keine Ahnung wie der Author das mit dem ARM2SID gemacht hat, aber er klingt "amtlich". Nach zahlreichen Demos und alten SID Songs, ist er wie ein 6581. Auch nach längeren Vergleichen wüsste ich jetzt nicht was man da besser machen könnte. Mir ist jedenfalls nichts negatives aufgefallen.


    Als ich den FPGA-SID in den Sockel steckte und mir die ersten Songs und Spiele-Soundtracks angehört habe, war ich enttäuscht. Zwar hat er diesen analogen Sound, aber bei einigen Games nicht den originalen 6581er Sound. Wahrscheinlich muss man dazu in die Einstellungen, und etwas an den Filtern schrauben. Ich weiß es nicht. Bisher habe ich mich mit den Settings auch nicht auseinandergesetzt, weder beim ARM2SID, noch beim FPGA-SID. Meine Intension bei allem was ich mache... einschalten, freuen. Und nicht: einschalten, Systemadministrator spielen :-)


    Ach doch, ich habe noch etwas gefunden was mich beim ARM2SID sowie beim FPGA-SID stört... die automatisch Erkennung der Boards. Die automatische Erkennung lasst sich ganz einfach über den 1K Ohm Audio-Widerstand irretieren. Ich hätte mir von beiden Chips gewünscht das diese den 6581 emulieren, ohne automatische Erkennung, und per externem Jumper umschaltbar ist auf 8580. In diesen 2 Modis sollten die Chips amtlich klingen... ohne weiteres zutun.


    Der FPGA-SID hat natürlich den Vorteil das er 2 SIDs beinhaltet, und ich denke wenn man sich mal intensiv mit den Settings beschäftigt, kann man da auch noch mehr rausholen was den Klang angeht. Da die Firmware austauschbar ist, werden bestimmt noch zahlreiche Verbesserungen nachgereicht werden.


    Einen originalen SID würde ich als "Anwender" jedenfalls nicht mehr kaufen (~40€). Ich habe mir nur noch 2 echte SIDs gekauft, weil ich selber an Replicas arbeite und Vergleichstypen benötige.

  • Gut, auch wenn ich es jetzt so interessant finde, muss ich versuchen, von dem was ich schreiben / antworten könnte bzw.am liebsten würde, das Gros wegzulassen 8| (habe ich aber schon lange vor :D ) .

    Bzgl. Signalweg und Rauschen.

    Meinst du jetzt das der neue CEM steriler klingt wegen den cleaneren Signalwegen oder generell? Also wenn jetzt ein alter Chip kaputt geht und man setzt den neuen in seinen Vintage Synth, klingt der steriler?

    Wie gesagt irgendwo in Post # 51 (vorige Seite), es geht nichts über selber probieren, denn das Problem ist, dass ich da keine direkten Vergleiche habe (habe momentan noch nicht mal eine Möglichkeit, meine Sachen wieder aufzubauen- anderes, unfassbares aber für andere langweiliges Thema). Ich kenne mich mit CEM vs. Nachbau nicht so aus, außer, dass ich diese neuen aus den YT Videos und amazona Seiten, Klangbeispielen etc., kenne. Da muss man immer vorsichtig sein, was einem gezeigt wird bzw. in welche Richtung man seine Aufmerksamkeit lenken lässt. Aber wenn das so klingt wie dort, kann ich nicht annähernd den Sound von Damals wieder entdecken.


    "Klinisch" passt als Begriff ganz gut, und evtl. dünn. Aber nur "evtl.", da durch Billigwandler und vor Allem diese 16 Bit Verstümmelung viel Power futsch ist- es weiß nur wieder keiner, auch nach 35 Jahren nicht . DIE Vergleiche habe ich hier :) . Da bleibt z.B. von recordeten SID Filter (live) Bearbeitungen kaum was auf YT übrig. Mittlerweile habe ich aber eine Lösung gefunden, um nie mehr auf 16 Bit runter zu müssen wegen sowas wie YT (hat sich eh erledigt weitgehend).

    Bei CEM und den anderen neuen kann ich nur vermuten: es muss eigentlich an was technischem in den Bauteilen liegen. Wenn Leute das auch hören und dennoch wollen, ist es 100 % richtig so, da sollte jeder seinen eigenen Geschmack haben und die Synths genießen ;) .

    Fragt sich nur, wo man testen soll, früher wäre man losgefahren, heute bestellt man erst (ich auch).


    Ich hätte gerne sowas neues, das müsste aber den Effekt geben, den ich beim Einschalten vom Doepfer MS-404 (war geliehen) nach 10 Sekunden hatte: was ist das denn? Richtiger SOUND, dicht, massig, eine Wucht, die runtergezähmt werden muss, bevor einem die Boxen (hoffentlich NICHT die Ohren, Finger lassen von Kopfhörern bei rohen, unbearbeiteten Synths) durchknallen :thumbsup:.

    so vor 20 Jahren war das halt noch nervig weil es sich halt summiert hat wenn man sich kein Pro Equipment geleistet hat (können)

    Jupp, das war dann ein ganz schöner Rauschen-Misch Masch auf der Summe. Allerdings auch oft, weil manche Firmen (die heute plötzlich Synths für billig auf den Markt werfen) eine, ich sag' mal, nicht soo gute Qualität bei Audiogeräten bot. Oder kann sein, ich hab die falschen Geräte bei Leuten gehört. Teurer Sound war schon immer das einzig Wahre- allerdings nur für die paar Wenigen, die den auch bezahlen konnten. Und weil man den ja leider kennt, weiß man wie es klingen kann- man ist quasi im positiven Sinne etwas "versaut". Da komme ich nicht mit, muss man dann locker sehen. Obwohl: Thema Wandler.

    Selbst mit soner 20€ Behringer Karte hat man einen aktzeptablen Wandler gegenüber vieler Karten Früher.

    Also das ist für mich zwar kaum vorstellbar, obwohl ich prinzipiell alles für möglich halte. Da müsste man gucken, was drauf sitzt und mit aktuellen oder Mastering Grade von damals vergleichen- (wo geht das ? Das wird einem scheinbar vorenthalten). Das Beste, was ich je im Leben in der Audiowelt hatte bzw. die wichtigste Erkenntnis, ist: Profiwandler (oder ganz nah dran). Das ist nichts für besonders geschulte Ohren oder so, sondern sofort ist es eine andere Welt, und ich bin ehemaliger Musiker, also "Idxxx" mit den typischen Gehörschäden.


    Selbst der alte produzierte Kram, den man damals auf billig und sofort in einem 256.stel Auflösung (16 Bit vs. 24) wie selbstverständlich aufgenommen hatte, klingt, rausgeschickt über nen Top D/A, besser. Unglaublich, das das überhaupt geht.

    Die E-MU "m" Soundcards haben die drauf (habe einen davon fotografiert auf meiner Seite hier, vergesse immer die Nummer * ), auch Pro Tools hatte dieselben Wandler in den Nuller Jahren in den Produkten, das ist kein Zufall. E-MU ? Das weiß wieder keiner mehr, so dass die 1212m und 1616m für Spottpreise verramscht werden. Und weil keiner mehr WinXP haben will. Da habe ich einmal Glück gehabt, für 49 Euro das beste Klangerlebnis meines Lebens und seit dem wird alles nur noch an dem Wandler in 2496 recorded, da kommt auch 2496 aus einer Terratec nicht mit. Habe sie beide im selben PC laufen, Vergleiche machen Spaß :) .


    - - - - - - - Wandler: - - - - - - - -

    * Edit: "AK5394AVS". Der andere ist ebenso top, ein D/A converter: CS4398. Wurden verwendet in Pro Tools HD 192 I/O interface und... den E-MU Cards mit "m" (mastering grade). Habe eine kurze Info bei einer Übersicht über den AK gefunden (macht aber weniger Spaß, darüber zu lesen, als die zu hören):

    Description: Super High Performance 192kHz 24-Bit Sigma-Delta ADC, SOIC-28
    Keys: audio adc 2ch 24bit 192kHz


    Kurz gesagt, Früher hats mir zuviel gerauscht heute könnts ruhig bisschen Rausche

    Ja, sogar das statischste, was es gibt, Samples ohne Modulationen oder FX, wird durch etwas Rauschen in geringem Maß individueller, jede Sekunde etwas anders. Nur ein bischen, aber da fängt das an mit sterilem Klang vs. Klang von Früher. Das kann man auch sehen, wenn man z.B. ein BD Sample mehrmals recorded und im Editor die Audioansicht vor sich hat. Durch das Rauschen sieht es leicht unterschiedlich aus. Natürlich minimal und nicht mit Osci-generiertem vergleichbar. Eine BD (und alles andere aus typischen VSTi-Produktionen) aus Einsen und Nullen ohne was dazu (und wenn es Rauschen ist) bleibt gleich. Dann die Starts, Hüllkurven, alles was man machen könnte, wird ja kaum angerührt, also bleibt das auch gleich. Bis zum Upload sind einige Produktionen tatsächlich nie was anderes gewesen als Bits. Über 70 Jahre Tontechnik und die vielen Möglichkeiten- alles futsch 8| :D. (Aber mich belastet sowas heute nicht mehr, ist eine andere Welt).

    Auch auf die Gefahr hin das ich wieder Ärger bekomme, weil ich nicht das sage was man/alle erwarten (oder was man sagen soll)

    Ist doch gut :). Sowohl in der Wissenschaft, als auch in der Technik und anderen Bereichen, haben Köpfe mit eigenem Willen die Ideen und teils großen Errungenschaften hervorgebracht. Und Ärger? Soviele Likes in so kurzer Zeit werde ich in 100 Jahren nicht erhalten :D .

    Meine Intension bei allem was ich mache... einschalten, freuen. Und nicht: einschalten, Systemadministrator spielen

    Sehe ich auch so. Nach dem Einschalten wird das irgendwie was anderes, wenn man mal nicht zuviel denken und managen muss sondern nur relaxen. Beim Klang machen, am besten intuitiv handhabbar mit vielen Potis, geht's mir dann teilweise, als wäre das wie eine Erholungstour. Ne völlig andere Nummer, als man so kennt vom Rest des Tages (ist wohl auch gut so, auch in beide Richtungen gedacht).

    Ich habe mir nur noch 2 echte SIDs gekauft, weil ich selber an Replicas arbeite und Vergleichstypen benötige.

    8o Was machst Du denn noch ? Ist echt unglaublich, habe ich noch nie hier so erlebt :thumbsup: :thumbup:

  • 3D Animationen (meistens für Musik). Aber nichts weltbewegendes. Ich mache von allem ein bisschen.

    Eigentlich nur soviel wie nötig ist, um das umzusetzen was mir so vorschwebt. Einer muss es ja machen :-)

    Ich mag zwar Teamarbeit, aber meistens ist Teamarbeit auch ziemlich problematisch, weil irgendwann irgendjemand etwas anderes will, und auf dem Holzweg ist. Habe ich schon oft erlebt. Zwar kommt dann Jahre später das Eingeständnis das ich richtig lag, doch dafür kann ich mir nichts kaufen :-)


    Deshalb mache ich das so: Idee -> Lernen -> Realisieren


    Ich habe den Vorteil das mich vieles interessiert, und mich so schnell nichts abschreckt. Dann versuche ich es so lange bis es funktioniert. Dabei verbringt man manchmal wochenlang bei Google :D Doch am Ende kommt das raus was man sich vorgestellt hat (auch wenn es manchmal Jahre dauert).


    Ansonsten schreib ich auch an einem Drehbuch (genauer gesagt 2, die ich angefangen habe, ist aber bisher keine Prio, deshalb schleift sich das so dahin)... ein paar Kinofilme würde ich gerne machen. Ideen habe ich genug. Und zu guter Letzt schreib ich auch an einem Buch in dem alles drin steht was ich mir die letzten 10 Jahre angeeignet habe, was theoretisches und praktisches Wissen in Bezug auf Menschen und Strukturen angeht. Was ganz nützlich ist wenn man eine KI bauen möchte :-) Was ich auch schon seit mehr als 35 Jahre im Blick habe. Jetzt mache ich aber erst einmal viel C64, und schaue wo die Reise hingeht.

  • Commodore Educator bei Look Mum No Computer :)


    Hier noch ein extra langes Video, wo er per Mssiah einen Dual-SID Song schreibt:



    Ausserdem hat Dr. Mix gerade seinen C64-Synthesizer zusammengbastelt: