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C64 als Synthesizer bei Dr.Mix (Cynthcard,Lumafix)

  • Hab mir in den letzten Jahren immer mal wieder Synths ge und wieder verkauft weil sie völlig Charme, Charakterlos und langweilig klingen.

    Ein MS20 oder analoger Roland klingen doch nicht langweilig..? Ich mag ja auch den Casio CZ, weil der dem SID recht ähnlich klingen kann :)

    Wenn auch hundert Jahre später möchte,ich doch gerne darauf antworten.

    Na Klar gibt es sehr gute Synthesizer, ich hatte mir halt welche geholt die zwar leider viel versprachen aber meiner Meinung kein Charme hatten. Auszug MfB Dominion desk, Korg Minilogue, Volca FM, Volca Bass, Behringer Model D. Ich besitze momentan bloss einen Boutique Jupiter 08, den mag ich schon sehr.


    Hier ist übrigens ein finde ich sehr interessantes Video über einen Nachfolger des SIDs, auch wenn der Titel nicht so darauf hinweist gibt es dort ein paar schön-nerdige Einblicke...(bzgl. Bob Yannes, später Ensoniq Gründer)


    Zu 2:13 vorspulen wer ungeduldig

    [External Media: https://youtu.be/toJQ9JCAdSI]

  • Auszug MfB Dominion desk, Korg Minilogue, Volca FM, Volca Bass, Behringer Model D. Ich besitze momentan bloss einen Boutique Jupiter 08, den mag ich schon sehr.

    Das sind ja auch aktuelle Synth(neuauflagen) - da fehlt natürlich etwas Charme ;)

    Ich hab nur die alten Keyboards, da ist mein Favorit der Juno 106. Andere haben mal mehr, mal weniger Charme (zB. DX7 und M1).

  • Diese neuen Billig-Analog-Synthesizer haben nicht mehr viel mit dem Klang der alten Rolands, Moogs etc. gemeinsam. Selbst der nachgebaute CEM Chip ist eine andere Sache, als die damaligen. Ist mir zwar ein Rätsel, warum das offenbar technisch nicht mehr möglich ist, aber hören und staunen reicht, um zu wissen, was man nicht will. Oder was doch :D. Es fehlt nicht nur Charme, sondern immer auch der massige Grundsound, den man bei den alten eigentlich nur noch nachformen muss, während die neuen den gar nicht haben. Da ist alles schön "luftig"- egal was drauf steht, immer wieder "interessant".

    Evtl. weniger wichtig, aber es fällt auch auf: vielleicht sind es zum Teil auch die Fertigungstoleranzen, die das ganze zusätzlich ansprechender machen, zumindest haben es z.B. die echte 303 und... der (6581) SID :thumbup: . Und das, obwohl die Oscis digital sind, ich habe keine gleich klingenden. Und es wird eine ganz andere Nummer, wenn man ihn mal so einsetzt, wofür er spezifiziert ist, vor Allem dabei der 8580: als Hybrid Synthchip mit nem Analogteil, der schieben kann fast wie ein SH 101. Das kriegt man mit dem üblichen Trackereinstaz nie zu hören (ist auch nicht schlimm), aber in der gleichen Art eingesetzt, wie z.B. so ein monophoner Roland (mit 2 Oscis für die hörbaren, und einem dritten für die LFO Modulationsschwingungen), merkt man was los ist. Bob Yannes wusste, was er da machte :thumbsup: . (ja ich weiß, der hatte den 6581 gemacht, aber auch der kann wuchtig sein, wenn man ihm die 2x Oscis für die Hauptstimme lässt. Bzw. gibt) .

  • Mein Kumpel hat viele von den Neuauflagen. Da haben wir mal ein paar mit meinen "originalen" verglichen: der Sound ist schon da, man kann auch alle Patches klanglich nachbauen. Aber es fehlt etwas Körper, gerade bei analogen Synthesizern, und vielleicht auch etwas "dirt" (z.B. DX7). Auch ist mir unverständlich, warum man oft am falschen Ende spart. Wieso hat der Boutique Juno nur vier Stimmen? Wieso hat der Reface DX nur vier Operatoren? Andernmal gibt es (originalgetreu) keine abspeicherbaren Patches - die wären aber ein nettes Feature gewesen...


    Dafür sind sie sehr handlich und technisch fehlerfrei. Wenn ich einen DX7 Sound haben möchte ist der Reface für mich einfacher als erst den extrem schweren DX7 rauszuholen... :)

  • DX7 lässt sich auch glaube ich gut auf Neu erstellen, aber diese Gespare verstehe ich auch nicht. Eigentlich weiß man es von allen Produkten: es ist als Billig nie wirklich gut bzw. mit dem ausgestattet, was ja ginge und möglich ist.


    Also ich würde mich da gerne, beim Thema Analog in Neu, überzeugen lassen, würde das dann auch kaufen. Aber was da an dieser damaligen "normalen" Masse des Grundsounds heute fehlt, ist mir zu deutlich. Es scheint so etwas wie von den alten Rolands nicht billig zu bekommen sein.


    Vielleicht sehe ich mir auch die falschen Videos mit Vergleichen an- wäre nicht das erste Mal, da lässt sich ja auch alles nach Geschmack des Testers erzeugen und ich kriege bei wirklich jedem Klangerzeuger, auch wenn's samplebasierte "Dosen" sind (ist eher augenzwinkernd gemeint, ich bin sogar Fan von manchen Romplern), andere Sounds hin. Man muss es selbst probieren, das zeigt sich immer wieder. Man braucht die Ruhe dafür und dann geht das mit dem klangliche Fähigkeiten entdecken erst los. War schon oft so: wenn Manche sagen, das sei ja schxxxx Sound, oder das Gerät tauge nicht, ist es einen eigenen Versuch wert. Mal gucken, was geht.

    Kommt auch immer drauf an, was man so will. Ich könnte bei Analog besser einen wuchtigen Sound etwas angenehmer machen, quasi "zähmen" (wie früher normal), als dieses mich teils ratlos machende Luftgewaber anzudicken. Das kann dem Nächsten wieder völlig egal sein und ist 100% ok so.


    Aber ist mittlerweile auch nicht mehr schlimm für mich mit diesem Dschungel an neuen Produkten, will momentan nicht mehr weiter angefixt werden, dann lieber mal SID richtig weiter einsetzen- da ist das Potential für Synthanwendung (nicht Tracker) nahezu unbekannt. Dabei bleibt dieser eigene SID Sound trotzdem unverkennbar, einfach :love: :D. Ein paar von diesen YT Videos (wie oben), dann wird das wieder in Vergessenheit geraten, aber hoffe dann auf neue Trackerproduktionen, das wird ja gemacht .

    Edit YT Videos: verrücktes, extrovertiertes Zeug, meine Güte. Merke an sowas, ich werde alt :anonym:kruecke:

  • Sehe ich alles genauso.

    Das die Neubauten von den CEMs anders klingen, wusste ich garnicht, das ist Schade weil ich mit denen wohl mal basteln wollte.

    Juno 106 hatte ich auch mal, war auch der Einzige Alte den ich je hatte, ging nur leider kaputt. Würde mir sowas grosses auch nicht nochmal holen. Insofern das mit den neuen kleinen Kisten kommt mir platzmässig auch sehr entgegen.

    Theoretisch würde ich die kleinen Analogen den Reface und Boutique DSPs ja vorziehen aber in dem Fall klingen mir die modelling Dinger tatsächlich besser.


    Das die da nur 4 Stimmen reinpacken können ist natürlich - hm - komisch?

    Schön fand ich ein Kommentar zum Test von dem JP 08 bei amazona

    Code
    1. Ein Roland Jupiter-80 hat 256 Stimmen, das geteilt durch 4 ergibt 64. Roland JP-08 mal 64 Stück gleich 29.376,- Euro bei einem UVP von 459,- Euro

    Mit dem Behringer Model D habe ich mich verzweifelt anfreunden wollen und dachte schon der Minimoog ist einfach so und für mich auch uninteressant aber dann gabs die App von Moog fürs Ipad kostenlos und - wow- jetzt versteh ich auch die Euphorie zu dem Gerät.

    Wohlgemerkt, eine App die wohl um die 20 € kostet, macht mehr Spass als der (Billig) Hardwarenachbau. Vorallem ist er Polyphon und man kann alles speichern.


    Die 303 gibt es ja als Replica, also die soll schon 99% bringen, preislich um die 1300,- fertig gebaut. Hatte mich da mal informiert, wenn man die selbst bauen will ist man wohl so mit 800,- dabei. Ich kann das schon verstehen das man die so will und der Sequenzer dazugehört aber ich hätt gerne bloss die Klangerzeugung die aber schon authentisch sein sollte.

    Als Replica gibt es vom gleichen Anbieter auch den Gilbert, der ist eine Mischung aus 202 und 101 und kostet nicht all so viel, der ist aber leider pur glaube ich, ohne Speicherplätze.

  • Juno 106 hatte ich auch mal, war auch der Einzige Alte den ich je hatte, ging nur leider kaputt.

    Eine Stimme ist bei meinem auch kaputt - muss ich endlich mal in Ordnung bringen. Ich hab auch einen Alpha Juno, der ist kleiner, aber (mal abseits des Filters) ein guter Ersatz.

  • Wenn auch hundert Jahre später möchte,ich doch gerne darauf antworten.

    Na Klar gibt es sehr gute Synthesizer, ich hatte mir halt welche geholt die zwar leider viel versprachen aber meiner Meinung kein Charme hatten. Auszug MfB Dominion desk, Korg Minilogue, Volca FM, Volca Bass, Behringer Model D. Ich besitze momentan bloss einen Boutique Jupiter 08, den mag ich schon sehr.

    Ich hatte auch zahlreiche Synthesizer (D-110, M1, ESQ-1, JD800, K1, ...), und den ASR-10 Sampler von Ensoniq. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nichts über Bob Yannes und die ganze SID-Geschichte :-)


    Um so lustiger ist es heute das zu wissen. Der JD-800 von Roland ist mein absoluter Lieblings-Synth (die vielen Regler und LEDs ;-) )

  • Roland Jupiter-80 hat 256 Stimmen

    Hammer, ich lerne immer gerne dazu, das wusste ich nicht

    Das die Neubauten von den CEMs anders klingen, wusste ich garnicht, das ist Schade weil ich mit denen wohl mal basteln wollte.

    Wie gesagt, bisher hat sich das selber antesten noch immer gelohnt, wenn man das irgendwo kann. Und sei es, um es nicht mehr zu wollen, dann hat man Ruhe. Oder es ist mal wieder deutlich anders, als man bei YT sieht / hört. Diese crazy Typen da machen evtl. auch nicht immer das, was man in Ruhe mit den Synths an Klang schrauben kann. Das ist wohl auch Entertainment, schätze ich. Da ist mir Espen lieber, gibt auch immer Infos dazu.

    aber in dem Fall klingen mir die modelling Dinger tatsächlich besser.

    Die würden sogar oft voll überzeugen, wenn man nicht den Vergleich zu früher / den Originalen hätte. Ist manchmal schade, aber ich kriege das dann auch nicht aus dem Kopf raus. Leichter ist es bei den VA Synths der Spätneunziger, weil es die nicht vorher gab, z.B. von ACESS, Clavia etc. Da sind dann auch ein paar Soundmöglichkeiten bei rausgekommen, z.B. geschichtete Pads, die so gar nicht analog oder "Voll" Digital gehen. Für Spacenight Mucke und sowas chilliges, das ist eine echte Bereicherung. Höre immer noch gerne Earth Views 7 Ähnliches. Nur wenn man halt versucht, mal wieder Analogbass oder fette Leads wie früher nachzuahmen, dann wird es etwas komisch. Hat aber auch Roland selber mit dem JP 8000 nicht hingekriegt. Dafür eigene JP 8000-typische Pads und SFX Sounds umso besser. Modelling kann richtig gut funktionieren, wenn man was eigenes schraubt ^^

    Die 303 gibt es ja als Replica,

    Da steige ich zwar nicht mehr durch, welche Firmen, Bausätze etc. es gibt, aber eine dieser Dinger war klanglich tatsächlich überzeugend. Weiß nicht mehr genau, aber der war vorbildlich als Beispiel, dass es auch gut möglich ist / war, wenn sich Mühe gegeben wird und nicht Billigteile im Signalweg sind. Roland selber sollte mal... aber das nutzt ja nichts, wollen glaube ich viele :D

    D-110, M1, ESQ-1, JD800, K1, ...), und den ASR-10 Sampler von Ensoniq

    Jupp, das ist im Digi-Bereich alles eine Nummer . Bob Yannes dabei ;)

    Der JD-800 von Roland ist mein absoluter Lieblings-Synth (die vielen Regler und LEDs ;-) )

    Da haben sie wirklich nochmal was gigantisches rausgebracht, ich hatte den verpasst, war auch nicht in der Materie drin zu der Zeit. Als Voll Digital Synth wahrscheinlich das größte Schlachtschiff, das es je gab. Oder auf jeden Fall mit auf Platz 1.


    Gut ich lasse dann mal wieder die "Sound-Philosophie" sein zugunsten des BTT:D:weg:

  • Das mit den Chips ist insofern interessant das diese analog Schaltungen auf engsten Raum waren, recht Stimmstabil aber mit etwas Abweichung. Heute sind die wohl komplett Stimmstabil haben aber null Abweichung. Bei allen digitalen hat man halt immer den exakt gleichen Sound, also statisch, ausser man fügt eine künstliche Abweichung wieder ein.

    Das was Roland heute macht sehe ich eher kritisch. Aus pragmatischer Sicht ist das ganz Ok DSP Systeme zu bauen und dann den Synth reinzuladen, den man will. Finde ich aber vorallem blöd wenn man dann ein kostenpflichtiges Abo ala Adobe eingehen muss um sich einen Jupiter "reinzuladen". Abgesehen von den kleinen geschlossenen DSPs die dann "bloss" einen Synth beherbergen.

    Dann stellen sie selbst nichtmal VST oder AU Emus her, immerhin darf das offiziell Arturia (aber auch nur den Jupi)

    Und ja, die sind auch irgendwie blöde das sie ihre Synths als DSPs aufrollen statt die Richtig zu bauen. Den Jupi gibs ja jetzt auch wieder als Schlachtschiff für ein mittelschicht Monatsgehalt, voll digital aber immerhin mit der Möglichkeit Juno, SH usw. zu emulieren.

    Die 303 Replica ist von Din Sync, hier gibts einen Audio direkt vergleich zur echten und paar clones

    https://www.amazona.de/test-be…land-tb-03-xoxbox-tb-303/

  • Upps, ich will ja meinen OT vermeiden, finde es aber gerade sehr interessant. Werde mal langsam wieder kürzer (in den Beiträgen 8| :D), versuche es :saint: . Edit: ab dem Peak in der Mitte dann:gruebel:freude

    Das mit den Chips ist insofern interessant das diese analog Schaltungen auf engsten Raum waren,

    Das erstaunt mich auch bis heute, vielleicht weil ich keine Ahnung habe, wie sie das vor 40 Jahren überhaupt hinbekommen hatten. Die CEMs sind ja legendär, auch SID hat mit dem Analogteil eine so gravierende Aufwertung zum statischen Digi Osci Klang, dass er der Hybrid Synth überhaupt ist. Plus eigenem Klangcharkter, wie man weiß ;). Und wenn man die Analogfilter mal zu bestimmten Zeitpunkten dreht / programmiert, wie man es aus 80s / early 90s kennt, erinnert mich der 8580 immer wieder an Roland Echtanalog plus SID Klang- Hammer.

    Bei allen digitalen hat man halt immer den exakt gleichen Sound, also statisch, ausser man fügt eine künstliche Abweichung wieder ein.

    Jupp, das ist mir ohne Bearbeitung zu uninteressant, aber es geht, das zu beheben. Leider bei SID Emus nicht (aber das ist nur mein Geschmack, mich stört das immer gleiche halt, anderen ist das egal. Die " Das hört "man" eh nicht- Fraktion " hat es da scheinbar leichter) . Auch weil ich es mit der deutlichen Abhilfe, die mit Modulationen möglich ist, kenne. Als ich damals mit Samples (also noch statischer geht es kaum) mal richtig angefangen hatte (E-MU Ultra User), eröffneten sich die Möglichkeiten, das Statikproblem fast ganz zu eleminieren. Die Rekord-Modulationsmatrix bei E-MU nutzt(e) wahrscheinlich kein Mensch auf der Welt jemals voll. Ende der Neunziger hatten die es bewiesen, es war soweit: auch einfach geht's. War ja ein Teil deren Firmenphilosophie, die praktischere Bedienung und trotzdem DIE Akai Konkurrenz sein. Mal dies und das probieren und noch einen der 50 Z-Plane Filtertypen dazu- schon hat man aus teils simplen Samples eine sich bewegende, mit Eingriff von Hand auch individuell schwingende Klangstruktur gemacht. Kann mich bei den (mittlerweile leider Retro-)Produkten der Firma heute wieder freuen, wie über C64 als das beim Wiedereinstieg ein zweites Mal fast wie eine Art Abenteuer war :love:. Nur schade: das ist unglaublich, was alles geht und einfach so in Vergessenheit gerät. Aber auch damit finde ich mich immer besser ab, es geht halt auch alles wieder (fort).

    Finde ich aber vorallem blöd wenn man dann ein kostenpflichtiges Abo ala Adobe eingehen muss um sich einen Jupiter "reinzuladen".

    Das törnt mich auch ab. Das alles heutzutage, es wird immer mehr in diese Richtung gehen. Nur noch Endgeräte, nur noch voll am Wickel und in Abhängigkeiten. Deshalb habe ich mein Vorhaben, Pro tools User zu werden, der sogar wegen dem Klang immer ordentlich viel bezahlen will, auch aufgegeben. Bezahlen für Top Klang gerne, es kommt ja seit den 80ern nichts da mit. Aber Cloud, Abo etc. und meine Daten nicht haben, meine Musik ohne Internet nicht machen zu können- no. Dann lieber nur Voll Retro, kein Problem.

    Die 303 Replica ist von Din Sync,

    Ah, ja das ist gut mal mehrere im Vergleich zu haben. Bei den Amazonas bin ich zwar genauso am schmunzeln wie damals in der Keyboards Recording Computer Zeitschrift, aber unterhaltsam ist es allemal (die habe ich geliebt mit ihrer monatlichen CD dabei. Aber man weiß dann irgendwann: es wird immer alles zu testende mit ein paar wenigen, einen nicht wirklich vom Kauf abhaltenden Minuspunkten versehen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Der Rest ist top, also kaufen! Da ist dann auch zufällig gleich die passende Werbung direkt daneben oder eine Seite weiter :D ) .


    Letzter Zusatz weil's passt: beim Thema 303 hat noch nie jemand mir bekanntes was aus der E-MU 24 Bit "Vintage X Pro" Sample Library (die blauen Packs sind die 24 Bit) ausgiebig getestet. Die existiert halt nicht, sind ja auch nur Samples. Da freue ich mich schon drauf, wenn ich da in Ruhe rangehe :) .

  • Ja zum OT, also ich finde es immer Schade wenn man die Unterhaltung abbrechen muss weil der Thread abgeschweift ist obwohl friedlich und engagiert gesprochen wird, dazu ist ja ein Forum in erster Linie da.

    Ich will aber auch nicht Jemanden sein Thread zerschiessen, insofern wenn das jetzt den Moderatoren aneckt, könnt ihr den ja splitten oder wir machen einen neuen auf oder so.

    Ganz so OT ist das ja auch nicht, bisschen viele Nebenschauplätze halt, aber eigentlich normal.


    Ich bin eigentlich hauptsächlich Prakmatiker also Softwaresynths, schon Super aber irgendwann hat mir das halt kein Spass mehr gemacht eben wegen der Statik. Früher habe ich das garnicht wahrgenommen, hab das alles aus der Dose geholt. Bei dem Model D auf Ipad fällt mir das halt auch richtig auf, er klingt wirklich richtig gut, würde schon sagen authentisch aber es ist halt immer der gleiche Klang.


    Zu dem DX 7 noch, vor Jahren dachte ich auch das gerade der gut Emulierbar sei aber ich bekam da die Antwort das, dass auch nicht so einfach wäre weil (ich weiss es nicht mehr genau aber so ähnlich halt) die Originalalgorithmen digital in einen wohl ROM Baustein komprimiert wären oder halt unter Verschluss, oder so ähnlich.

  • Ja strenggenommen ist es wohl OT, ich kann da auch schlecht trennen, da man mit dem SID gut Vergleiche hier sehen / machen kann. Das ist halt ein echter Synthchip von '82 mit ein paar Besonderheiten, die es so nicht mehr gibt. Und diese Audiothemen sind meist auch nicht wichtig genug, um hier groß zu stören :) . Sowie auch Star Trek. Aber das ist Entscheidung der Leitung, ich bin schon für Ordnung. In den 4 MSSIAH Threads hatte ich eigentlich genug untergebracht, was da auch zum Modul passt, außerhalb dessen geht's im Audiobereich natürlich weiter, da fällt mir die Zuordnung / Trennung schwerer.


    Hier rein passen würde auch, dass es ja um die YT Akteure geht, und ich keinen Synth-User je kennen gelernt habe, der so beim Mucke machen oder bei den Soundthemen besprechen rumspringt etc., also sollte das evtl. mal gesagt werden: die sind möglicherweise nicht repräsentativ. Ist ja jetzt. Die Leute kennen Audio vom fachlichen her als Buch mit 7 Siegeln, was normal ist, da selbst Masteringleute mit 30 Jahren Erfahrung immer noch dazulernen. Es wird sich auch gerne lustig drüber gemacht, was dann eher nicht normal ist, aber wenn ich dieses Getue sehe, wundert's mich auch nicht. Da hat ein Normaler ohne groß Audiointeresse dann seine Sichtweise über die fremde Audiowelt (eher Universum, aber warum das spare ich hier mal ein) erst recht in der Schublade. Ich gucke solche Videos nicht bis zum Ende, das ist nichts für mich. Und wenn das auf mich als Soundnerd schon so wirkt, au weia 8| :D .

    Bei dem Model D auf Ipad fällt mir das halt auch richtig auf, er klingt wirklich richtig gut, würde schon sagen authentisch aber es ist halt immer der gleiche Klang.

    Das ist oft dasselbe mit VSTis, mir fehlt da auch mehr, als nur die bloße Haptik mit den Keys und Potis. Sonst könnte man ja sagen: ein gutes MIDI Keyboard dran, fertig. Wie so oft: bei einigen Sounds funktioniert das auch, bzw. gigantische Sound(scapes) sind möglich, aber bei anderen ist selbst bei Synthese diese Statik da, was damalige schon 2000 selbst bei Samplegrundlage besser drauf hatten. Man guckt halt so schön auf die ansprechenden Grafiken der VSTis, aber mir geht's bei sowas um das Eigentliche, den Sound.


    Ich glaube auch, die Softwareprogrammierung ist, genau wie in allen anderen Bereichen, nicht mehr auf sparsame, trickreiche Umsetzung angewiesen. Roland, Yamaha, E-MU und die vielen von Damals mussten aber, ähnlich wie beim C64, versuchen, da was draus zu machen, bei sehr kleinen ROMs. Und Voilá, es gibt Beispiele für unverwechselbaren Sound bei kleinen ROMs. Ich habe die Dosen jetzt erst so richtig entdeckt (war mit Ultra Sampler und ein paar CDs auch nicht nötig). Plus: man hat dazu noch die Haptik, sogar 'nen 19 Zoll Rompler anfassen und direkt die Filterfahrten etc. probieren können, macht auch einfach mehr Spaß.


    Einen weiterer Punkt sind auch die Audiosignalwege, die bei praktisch keinen 2 Anwendern der Welt hundertprozentig gleich sind (wegen der vielen Komponenten in der Hauptsache, aber auch sowas wie Kabelgedöns, unterschiedlichen Wandlern, verschieden gehandhabten Recordings mit Bittiefen, Samplerates, Headrooms, Aufholverstärkungen etc. etc.) sind immer mehr als nur der Transporteur für Daten, sie wirken sich überall im Mix aus. Auch negativ, klar, aber da war ja alles schon in den 90ern top entwickelt und für unterschiedliche Geldbeutel handhabbar. Bei reinen VSTi Produktionen (also normal, wie die Generation heute denkt) ist von Anfang bis Ende alles 1 und 0, es gibt theoretisch bis zum Upload irgendwo nie "Audio". Sicher, kein Rauschen mehr, aber war das minimale Rauschen denn wirklich so schlecht? Ist Geschmackssache. Eine super SNR heutiger Tage bringt mir persönlich nichts, sie klingt eben nicht (logisch). Da kann jeder selber entscheiden, was ihm wichtiger ist, ich komme mit teils grottigen "Rauschgeneratoren", wie z.B. den nie ganz fertig gefixten Redsounds, besser klar. Oder beim SID diese Maschine als Grundgeräusch, eigentlich ein Unding, das ist in Relation zu den Analogfiltern für mich vernachlässigbar (habe aber auch einen Reduction Mod am blauen C64).


    Um meinen OT (wegen anderen Synths) damit zu beenden :anonym : ist doch auch schön, wenn man sich über "neu" entdecktes, aber eigentlich altes Retrogear, wie über die 64er freuen kann, so geht's mir jetzt. Nur bei Roland gibt es die Möglichkeit, die uralte JV Schiene (also Retro) noch in Neu zu bekommen, im Integra7, aber auch da werde ich demnächst wohl auf dieses "Boards in virtuelle Slots laden" verzichten und doch noch den XV 5050 mkit 2 echten Boards anschaffen. Brauche was klareres als Zusatz zu den "creamy" E-MUs, das nannten die selbst so. War schon eine tolle Zeit, jetzt kann man noch die letzten Dinger versuchen zu besorgen.

  • Dark Souls geht auch oder? Weil, geht doch immer:grab1:


    Emulationsmässig finde ich den SwinSID übrigens ziemlich, naja, schlecht. Er erfüllt seinen Zweck und ich will den Swinkles nicht vorwerfen er hätte den besser machen können sondern der Atmel hat halt nunmal seine Grenzen. Auf Dauer nervt der Sound ein bisschen, ist beim Soulsby Atmegatron ähnlich, der kann halt viel mehr aber ich meine er hat so einen Sound der auf Dauer Irgendwie nervt.


    Was mich interessieren würde ist wie das eigentlich mit den FM Möglichkeiten des ARM2SID aussieht, also er soll ja eine OPL2 Emu sein aber habe noch nie einen Editor dafür gesehen, sprich Irgendeine Möglichkeit das Ding zu bedienen. Da gibts irgendwie nur son Demo was die abspielen um zu zeigen das er das kann.


    Spricht man den dann einfach mit Basic per Registerwerte an oder wie oder was?

  • Wieder was, das ich nicht kenne, ich sag's ja, lerne gerne dazu und hier ist es gerade interessant. Jetzt habe ich ne gute Abendlektüre :thumbup: :popcorn:.


    ARM2SID: da erinnere ich mich an Daniel Renners Video, das ich noch nicht ganz durchgesehen habe, hole ich gleich mal nach,

    C64 Hardware - ARM2SID - First testing and impression

  • Matthias

    Hast du auch den fpgasid und kannst was darüber sagen inwiefern sich die Beiden klanglisch unterscheiden? Ich gehe davon aus der fpga ist noch ein bissel besser aber muss ja nicht sein. Preislich ist der ARM halt zusagender ;)


    R-Flux

    Bzgl. Signalweg und Rauschen.

    Meinst du jetzt das der neue CEM steriler klingt wegen den cleaneren Signalwegen oder generell? Also wenn jetzt ein alter Chip kaputt geht und man setzt den neuen in seinen Vintage Synth, klingt der steriler?


    So oder so, ich denke das hat halt was mit Einsparungen zu tun, die sicherlich Sinn machen, direkterer Weg, evtl. sogar weniger Stromverbrauch. Da geht halt was verloren.

    Mit ein bisschen Rauschen habe ich heute auch kein Problem mehr, damals, so vor 20 Jahren war das halt noch nervig weil es sich halt summiert hat wenn man sich kein Pro Equipment geleistet hat (können)

    Selbst meine erste Soundkarte hat gerauscht wie ein Meer und hat man die an sein Tapedeck angeschlossen und aufgenommen, hätte man auf das Rauschen halt lieber gern verzichtet... weil etwas zu viel halt. Mal abgesehen von Brummen, das auch noch dazu kam.

    Bei den Synths gabs die Probleme ja weniger (ausser der Kawai K1 den ich mal hatte, der hatte brutales Grundrauschen)


    Heute gibts die Probleme ja so gut wie nicht mehr. Selbst mit soner 20€ Behringer Karte hat man einen aktzeptablen Wandler gegenüber vieler Karten Früher.

    Kurz gesagt, Früher hats mir zuviel gerauscht heute könnts ruhig bisschen Rauschen.