C286-LT und C386SX-LT Akku, Platte


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  • Ok, wenn Du das weißt, dass das bei der Conner Festplatte CP-2024 nicht geht, brauchst Du es natürlich nicht versuchen. Im allgemeinen ging das damals, dass man die Elektronik tauschen konnte. Aber Ausnahmen kann es natürlich geben.

    Wenn Du Die Festplatten ohnehin abgeschrieben hast, könntest Du ein "echtes" Low-Level-Format probieren (also nicht das, was man heute unter "Low-Level-Format" meistens meint, was aber gar kein Low-Level-Format ist). Eventuell hilft das. Es kann aber auch sein, dass Du damit die CP-2024 schrottest. Hinterher weiß man dafür mehr.
  • So, ich bin einen großen Schritt weiter, aber noch nicht am Ziel, glaube aber zu wissen, wo das Problem liegt.

    Die besagte CF-Karte kam heute an. Erste Kuriosität, die mit Unix ausgelesen Geometriedaten passen so gar nicht zum Datenblatt. Drauf gepfiffen und die Werte vom Hersteller genommen.

    Hier die Erfolge:

    > Rechner erkennt die Platte beim Booten
    > MSDOS erkennt die Platte, lässt sich partitionieren und formatieren
    > Die DOS-Installation kann Daten auf die Platte schieben
    > Ich kann mir die Platte mir "Dir" anzeigen lassen, die geschrieben Dateien sehen gut aus

    und der Misserfolg:

    Das Schreiben auf Platte läuft nicht stabil, manchmal klappt es, aber meistens nicht. Ich habe dann eine einfache Formatierung durchgeführt
    und diese mittels sys.com c: bootfähig gemacht. Der Rechner versucht auch zu booten, aber er wirft nur ein "j" aus und bleibt dann stehen.

    Woran könnte es liegen? Beim Amiga 600/1200 kann ich auch eine CF-Karte verwendet, muss aber die MaxTransferrate auf einen bestimmten Wert stellen (habe ich gerade nicht im Kopfe). Wenn man dies ignoriert, bekommt man das gleiche Fehlerbild. Formatierung geht problemlos, aber sobald man schreiben möchte ploppen die Fehlermeldungen auf.

    Beim Amiga kann man die MaxTransferRate über die Controller-Software in der Workbench einstellen, aber auf dem betagten 286/386er Bios wüsste ich nicht wie ich das einstellen kann.

    Zusätzliche Frage am Rande: Haben die Werte Pre und LZ der CHS-Tabelle einen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit der Platte. Diese Parameter kann ich nämlich dem Datenblatt nicht entnehmen.

    So, her mit den Tipps, mit scheint als ob wir kurz vor einer Lösung stehen.
  • Ein weiteres Ergebnis, ist einfach kurios:

    Ich habe im 386er, wo ich keine indi. Werte einstellen kann, irgendeine vorgegebene Plattengeometrie genommen. Es scheint absolut egal zu sein, die CF-Karte läuft auch mit anderen Werten, mir steht dann aber weniger Platz zur Verfügung, bswp. nur noch 123 MB von den ursprünglichen 250 MB, wenn ich eben eine 123 Platte aus dem Bios wähle.

    Nun wirds da echt interessant. Ich kann damit die Platte wieder partitionieren und formatieren und siehe da, diesmal auch ohne Probleme beschreiben. Ich konnte eine vollständige MSDOS5 Installation durchziehen.

    Aber auch hier gibts wieder Schatten, ich kann immer noch nicht von der Platte booten und diesmal auch nicht lesen. Ich kann mir zwar die Inhalte anzeigen lassen, aber wenn ich bspw. fdisk von der Platte starten wirft er mir Fehler aus (Platte nicht bereit oder so ähnlich).

    Nah dran, aber immer noch nicht am Ziel.
  • Die Werte für Pre (= Precompensation) und LZ (= Landingzone) sind für die CF-Karte egal und müsste eigentlich ignoriert werden. Falls die Hardware einen Bug hat, kann es natürlich sein, dass die CF-Karte davon durcheinander gebracht wird.

    Dass die CF-Karte auch mit anderen Parameter funktionieren kann, habe ich ja bereits oben geschrieben. Stichwort sind halt die physikalischen Parameter und die für den Übersetzungsmodus (translation mode). Lies Dir vielleicht meinen Beitrag dazu nochmal durch.

    Hast Du eine 32 MB CF-Karte? Wenn ja, stell mal die typischen Parameter für eine 20 MB Karte ein, falls das BIOS keine 30 oder 32 MB Festplatte unterstützt.

    Wenn alle Stricke reißen, nimm mal (sofern Du hast) eine altere 3,5"-Festplatte mit IDE-AT-Anschluß wie die Seagate ST157A und schließ sie mit Adapter an den Laptop an. Dann kannst Du zumindest mal ausprobieren, ob der Laptop an sich überhaupt mit einer Festplatte problemlos arbeitet. Vielleicht steckt da ja auch noch der Wurm drin.
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    Mir fällt noch ein weiterer Grund ein, warum das mit den CF-Karten vielleicht nicht stabil funktioniert.

    Mit welchen Spannungspegel arbeiten Deine CF-Karten? Wenn die nur mit 3,3 V Pegeln für High arbeiten, macht das IDE-Interface des Laptops vielleicht Probleme, da das 5 V Pegel für High erwartet.

    Von daher: Probier es mal mit einer älteren 3,5"-Festplatte aus, wenn keine 2,5"-Festplatte vorhanden ist (siehe Beitrag 46).
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    Ich konnte heute die 80er Platte an einen A1200 hängen. Gleiches Problem, also die Platte hat einen weg. Läuft an und wieder aus, immer und immer wieder.

    Die CP2024 ist geil, die kriege ich nicht auf das Flachbandkabel, weil der Kondi nahe Pin 44 mit dem Kunststoffkopf des Kabels kolloidiert. Wer hat so'n sch* gebaut.

    Dann konnte ich eine 800er Platte in meinem Fundus finden, eine MK1926FCV von Toshiba. Ob ich die nicht einfach mal in den 386er reinhaue in der Hoffnung, dass die Platte irgendeinen kleineren Modi hinbekommt, bspw. die Geometrie der 123er Platte, die bei meinem 386er fest eingestellt ist. Würde ja locker reichen.

    Warum funktionieren eigentlich all die CF-Karten Lösugen bei den Desktops? Ich habe recht viele Anleitungen gesehen, wo die Leute mittels des Adapters die CF-Karten in einen 286-486 ganz normal als Platte reinhauen. Die haben auch nicht mehr gemacht als die Geometrie der CF-Karte ins Bios einzutragen und fertig war die Lösung.
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    Zu der CF-Kartenlösung als Ersatz für eine Festplatte kann ich Dir nicht mehr sagen, als ich schon geschrieben habe. Vielleicht ist es ein Pegel-Problem. Ich bevorzuge lieber echte Festplatten.
    Zu der Toshiba MK1926FCV schaue ich mal morgen, was ich dazu finde. Eine Conner CP-2024 habe ich nicht und kann daher das mit dem Kondensator gerade nicht genau nachvollziehen, klingt aber erstmal sehr merkwürdig, wenn das Kabel dann nicht auf den Anschluß paßt.
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    Schmitti wrote:


    Eine Conner CP-2024 habe ich nicht und kann daher das mit dem Kondensator gerade nicht genau nachvollziehen, klingt aber erstmal sehr merkwürdig, wenn das Kabel dann nicht auf den Anschluß paßt.

    Wie hieß es doch im Staufenberg-Film: Jedes Problem ist lösbar mit ein wenig Sprengstoff....ich sag: oder mit einem Dremel. Danach hat's gepasst, aber gleiches Problem. Es liegt also an den Platten.

    Ich würde ja auch richtige Platten nutzen, nur leider sind 2.5 IDE Platten unterhalb von 512 MB nicht mehr zu bekommen und 30 € will ich auch nicht dafür hinblättern, schließlich könnte so eine gebrauchte Platte ebenfalls sofort hobs gehen. CF Karten kriegt man in dieser Größenordnung für 1-5 €. Da wäre man einfach auf der sicheren Seite.

    Weißt Du, warum diese Platten so oft kaputt gehen. Ich habe noch ältere SCSI-Platten hier rum liegen, die 24h im Server laufen mussten, die werkeln heute noch munter in einem A2000
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    SCSI-Festplatten, zumindest die meisten, liegen um Welten auf einem höheren Qualitätslevel als die Consumer-Festplatten. Bei den SCSI-Festplatten können es sich die Hersteller nicht leisten Mist zu liefern, da die großen Firmen auf der Welt sofort den Hersteller mit schlechten Festplatten aus dem Portfolio schmeißen würden und dann ist der Weg vom Fenster. Daher testen und erproben die Hersteller die SCSI-Festplatten ganz anders und spendieren viel höherwertige Komponenten.

    Zu den ganz edlen Festplatten gehören auch die mit SSA- und Fibre-Channel-Schnittstelle. Die (Neu-) Preise für die Geräte spielen aber auch in einer anderen Liga. Wenn man solch eine High-End-Festplatte in der Hand hat, merkt man das gleich am Gewicht. Die hochwertigen Festplatten sind viel schwerer.

    Warum die Festplatten im Faktor 2,5" aus den 90'gern eher defekt sind, kann ich nicht sagen. meine Festplatten in dem Alter sind fast alle 3,5"-Festplatten.

    Zu der Toshiba-Festplatte MK1926FCV habe ich leider kein Datenblatt gefunden. Toshiba scheint seine Festplatte nicht mehr zu kennen. :(
    Aber: Probier es einfach mal aus, die mit Festplatten Parametern einer beispielsweise CP-2024 einzurichten. Kaputt machen kannst Du nichts.

    Wenn das läuft und die Datentransfers sauber sind, kannst Du versuchen, die Festplatte mit einem Disk-Manager einzurichten. Wie oben bereits geschrieben, gibt es dafür verschiedene Tools der Festplattenhersteller wie das Programm MaxBlast oder Ontrack und andere. Dann sollte die Festplatte auch mit voller Kapazität im Laptop laufen.
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