Restauration, Elkos etc. nötig?

Es gibt 98 Antworten in diesem Thema, welches 20.428 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. Februar 2021 um 18:02) ist von MalleB.

  • Gebe uns bitte mal einen Link dort hin. Irgendwie finde ich das nicht.

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    Kapitel "Alternativen SMD", Absatz 2

    Danach sollten die 16V ausreichend sein (, vorausgesetzt man akzeptiert dieses Wiki als verlässl. Quelle).

    Ich hatte noch ein anderes Wiki gefunden, habe nur den Link nicht mehr parat, wo der Autor sagte, dass die Spannungsfestigkeit der orig. SMD ELkos reichlich überdimensioniert sind. Bei mir auf dem Board Rev. 1.4D sehe ich auch 25V.

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • noch eine Ergänzung: Das einzige wirkliche Problem mit Kerkos hatte ich mit defekten Bauteilen, das sieht man die Dingern nicht an, wenn die aus der Tüte kommen. Daher messe ich die vor dem Einlöten immer durch. Das führte beim CD32 zu einem Problem, da hatte ich einen 100u 16Ver verbaut, der im A* war. Dann ersetzt und alles lief wieder.

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  • Danke, habe es gefunden:

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    ... zwar werden im Amiga meist nur 5Volt benutzt, aber … im Audio-Bereich schonmal +/-12Volt.

  • Ich meine doch nicht die Kapazitäten, ist doch klar, dass die passen müssen. Ich meine die Spannungsfestigkeit. Warum mehr als 16 V notwendig sind, wenn da max. 12V rumkriechen, ist mir schleierhaftt und wir hatten ja schon festgehalten, dass bei den "besseren" Kerkos der Kapaverlust nur geringfügig ist.

    Schaue die die genannten Grafiken nochmals an und auch die vielen Hinweise/Begründungen im Text. Bei den Kerkos ist nicht die Spannungsfestigkeit an sich das Problem. (Warum mehr als 16V, wenn max 12..), sondern das die aufgedruckte Kapazität nicht bei allen Betriebsbedingungen gleich bleibt wie beim Elko. Das ist leider einfach so. Und Problemkinder sind die Hochkapazitiven, die gibt's meistens nur in X5R und da ist es noch schlimmer als bei X7R.
    Und da die hochkapazitiven Kerkos hauptsächlich als Stützkondensator verwendet werden mit damit logischerweise hohem Gleichspannungspegel (5V oder 12V) beaufschlagt werden, macht die Sache nochmals schlimmer.
    Ab jetzt bin ich aber raus, mehr Argumente habe ich nicht oder bin zu blöd zum Erklären.

  • Z.B. kann sich der piezzo-effekt (vermutlich) beim C459 im Bild bemerkbar machen, wenn man dafür nen kerko verwendet! Das betrifft nur den composite ausgang ! Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. hatte ich das mal aufgenommen, rosa farbflackern! Beim anderen A1200 war zwar kein farbflackern, aber in der workbench stimmte die farbe des mauszeigers nicht! Bei beiden dann elko eingelötet und problem war verschwunden. Nun kann jeder entscheiden was er wie macht. C459 bekommt bei mir nen elko, rest kerko :thumbup:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. hatte ich das problem schonmal geschildert.

  • Hatte letztens 2 meiner A1200 Boards gerecappt.

    Heute endlich mal nach dem Elko Tausch auf komplett Kerkos dazu gekommen ein A1200 Escom Board zu testen.

    Im Moment läuft Encounter (was denn sonst) als Demoschleife.

    Der Sound ist für mich allerdings ne Katastrophe. Einige Sound kratzen doch ganz schön. Zum zocken vielleicht okay, aber um Demos mit guter Musik zu genießen für mich nicht zu gebrauchen.

    Was mir beim Tausch auffiel ist das beim Escom Board doch so einige originale Kerkos gegenüber dem Commodore Board fehlen.

    Das Commodore Board kann ich gerade nicht testen mir ist ein Bauteil abhanden gekommen, das will ich erst ersetzen.

  • komisch, ich hatte nur beim A600 Soundprobleme. Meine 3 x1200er waren nach der Umrüstung OK, auch soundtechnisch. Meine sch* 100 uF Kerkos liegen immer noch beim Zoll rum :-(((( *grrrr

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  • Einige Sound kratzen doch ganz schön

    Das ist nunmal der pure Sound eines A1200 vlt. . Der A500 ist da etwas mehr rund und in watte gepackt beim Output.

    Desweiteren hatte die erste Revision des A1200 einen Bestückungs"fehler" bei Widerständen, so dass der Sound bei lauten Passagen übersteuerte, Clipping. Das hat Commodore bei den nachfolgenden Revisionen dann korrigert.

    Da gibt's irgendwo ein Video dazu auf YT - samt Veranschaulichung ('Spektrographen'). Dort tauscht jmd. die 1-2 Widerstände auf dem Rev.1(A oder B ?) A1200 Board gegen welche höherer Werte (ab A1200 Rev.2 etc. Board auch von Commodore Standard) und es ist normal / gefixt.

    Aber das sollte bei dir ja nicht der Fall sein, wenn es da scheinbar um spätere Escom Boards geht. Es sei denn Escom hat Mist verlötet ;).

  • Bei mir hat sich der Sound vom A1200 verbessert, richtig normal ist der jetzt wieder nach dem Tausch mit Kerkos. Denn mit den ausgetrockneten SMD Elkos im Soundbereich klang der nur noch sibilant, lisbelnd / zischend, metallsich + dünn.

    Das ist bekannt, dieser Effekt beim A1200 (und A600,...) bei fälligen Elkos ohne Kapazität.

    Tritt nicht bei jedem Exemplar im gleichen Maße auf (mein auch fälliger A600 hatte das weniger stark auffallend), aber spätestens früher oder später im Prinzip u. logischerweise schon.. .

  • Desweiteren hatte die erste Revision des A1200 einen Bestückungs"fehler" bei Widerständen, so dass der Sound bei lauten Passagen übersteuerte, Clipping. Das hat Commodore bei den nachfolgenden Revisionen dann korrigert.

    Da gibt's irgendwo ein Video dazu auf YT - samt Veranschaulichung ('Spektrographen').

    Korrekt, hier ist das video. Ich hatte das bei meinem kumpel seinem A1200 gemacht den ich ge-recapped habe. Vergleich vorher/nachher habe ich mir aber erspart und es gleich umgesetzt.

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    Das ton problem von MalleB hat ganz sicher nix mit den kerkos ansich zu tun, außer er hat die genommen, die von den volt her grenzwertig sind.

  • Erstmal danke für den Tip zum Sound Fix.

    R321 und R331 haben auf dem Escom Board 680 Ohm.

    Die 22uF Kerkos im Audio Bereich haben 25V, was laut A1k/halbvier ausreichend sein soll.

    Ich probiere noch das Commodore Board. Einige berichten ja das nach Elko Tausch auf Kerko der Sound sich ändern soll. Vielleicht bin ich auch zu empfindlich.


    Edit

    Habe noch diesen Sound Fix gefunden.

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  • Gerade das gerecappte Commodore Board getestet.

    Der Sound ist genau so sauber wie vor dem recappen. :thumbsup:

    Kein Vergleich zu dem unsauber klingenden Escom Board.

    Beider Boards sind Rev. 1D4.

    Was ich bei dem Escom Board später mal probieren werde sind Tantals im Audio Bereich.

    Was noch auffällt, der Sound Pegel beim Escom Board ist viel leiser als beim Commodore Board nach den recappen. Vorher ist mir in der Richtung nichts aufgefallen.

  • Beider Boards sind Rev. 1D4.

    Wie kann das sein, dass das Escom Board Rev.1D4 ist ? Zu der Zeit war schon längst die Rev.2B draussen/erschienen.. .

    Ich habe eines von vor Escom-Zeit, noch org. Commodore also, sowohl A1200 Rev.2B als auch A600 in Rev.2B.

    Resteverwertung von 'rumliegenden, reparierten (Rückläufer-)Boards bei Escom ? Oder es hat eben einer der Vorbesitzer einfach ein älteres Board in das Escom Gehäuse gepflanzt.

    Erklärt vlt. auch die fehlenden Kondis bzgl. der Bestückung auf dem Escom Board, die du erwähntest. Vlt. stimmt damit etwas schon immer nicht (viel nur nicht auf bisher), mit dem Exemplar.

    Einmal editiert, zuletzt von CommieSurfer (7. Juli 2019 um 19:14)

  • Warum ich denke es ist ein Escom Board:

    Habe es in einem Escom Gehäuse bekommen.

    Die Seriennummern-Aufkleber rechts bei den Joystick-Schluss fehlen.

    Es war ein PC Floppy verbaut, ich mußte den Floppyfix durchführen damit ein Amiga-Floppy daran funktioniert

  • Das war auch nicht die an die Allgemeinheit gestellte Frage von mir. Sondern wie es eine Rev. 1D4 sein kann.

  • MalleB

    Das der Sound bei dem einen Board nicht in Odrnung ist kann mehrere Ursachen haben, in erster Linie ein nicht richtig behobener Elkoschaden. Da die Suppe aus den Elkos unter IC`S kriecht und dort Via`s etc zersetzt. Die man nur sieht wenn man die IC`s auslötet.

    Alle, wiklrich alle blinden/grauen Lötstellen vom alten Lötzinn befreien, und neu verlöten!!!
    Diese Stellen sind nicht mehr i.O. da der Durchgangswiderstand zu hoch wird, aufgrund der Beschädigungen vom Elkorotz. Die Digitalen Signale werden regelrecht geschreddert, und es kommt nur Müll an.

  • Ich habe einen Verdacht.

    Am C334 hatte sich das Pad am Pin1 von der Platine gelöst, hing aber mechanisch noch an der abgehenden Leiterbahn zum R337 Pin1.

    Nach dem Kerko einlöten habe ich das Pad mit Kolophonium auf der Platine fixiert aber nicht durchgemessen. :platsch:
    Werde das mal durchklingeln.

  • 100 uF Kerkos

    100 uF Kerkos ??? keramik Kondensatoren ?

    Jipp, muss die nur leider neu bestellen. Der zoll hats gefressen. Ärgerlich, habe einen demontierten A1200 hier, der bis auf 2 x 100 uF fast fertig ist. Jetzt heißt es noch mal 6 Wochen warten

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • Habe C334 Pin1 zum R337 Pin1 durchgemessen. 0,0 Ohm. :cry:

    Da ist die Ursache für den bescheidenen Sound nicht.

    Edit

    Egal, da sind erstmal noch 4 A1200 Commodore Boards zu machen. Kommt Zeit, kommt Rat. :drunk: