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Tip: Zertifikat Firefox abgelaufen

  • der einzige messbare Effekt, den all dieser Quark der letzten Jahre auf Firefox' Marktanteil hatte, ist dass in das sinkende Schiff noch mehr Löcher gebohrt wurden...)

    Wenn ich mir allerdings die derzeitige Alternative im Aufwind anschaue, wird mir noch mehr übel.


    Marktanleile in Deutschland

  • Da haben wir es wieder: Chrome ist einfach ein super Browser - wer was anderes sagt, denkt einfach ZU sicherheitsbewusst. :D


    Meine Frau nutzt auch Chrome, einfach weil sie ihn schon immer gewöhnt ist. Sie will auch nicht switchen zu Opera, obwohl die Unterschiede marginal sind.


    Soll ich ihr das vorwerfen? Nein. Zum einen würde sie mich töten, da ich ja keine andere Meinung haben darf. :D
    Zum anderen: sie nutzt das was sie kennt. Und dass Chrome seine eigentliche Aufgabe ja nun wirklich annähernd perfekt erfüllt (inklusive funktionierenden Add-ons), wem will man da einen Vorwurf machen?
    Das geht dann in die Richtung "mach Dir doch mal Gedanken über Deine Daten!". So denken aber heute (nur noch) die wenigsten. Jetzige Generationen wachsen mit "dauernd online" auf, für die ist das Ganze nur lästiger Ballast, wenn man die mit so was konfrontiert.
    Finde ich das gut? Nein. Kann ich es ändern? Teilweise. Aber so minimal, dass es nicht ins Gewicht fällt.
    So realistisch sehe ich das für mich.


    Weswegen ich eben auch der Meinung bin, dass sich Mozilla solche Patzer einfach nicht leisten darf. Aber das wurde hier ja schon intensiv besprochen. :)

  • 1) Da ist ein Zertifikat abgelaufen. Das heißt, ein Datum ist verstrichen. Ein simpler Eintrag im Kalender bei jemandem, der hoffentlich eigentlich Zuständig ist, hätte das alles verhindern können.

    Ich würde mal hoffen, dass da nicht nur jemand "einen Eintrag im Kalender" hat, sondern dass automatisierte Tests existieren, die ablaufende Zertifikate erkennen.
    Wer was auf sich hält, lässt auch gerne einfach alle Tests (ebenso automatisiert) mit einer etwas vorgestellten Systemuhr laufen, um diese Fehlerklasse abzufangen.

    In einer Firma, die Geld mit Software verdienen müsste, würden jetzt Köpfe rollen.
    Richtig ist; das ist Open Source, die wir kostenlos nutzen dürfen, aber ernst kann ich die Jungs bei Mozilla spätestens jetzt nicht mehr nehmen.

    Firefox nimmt Geld über ihre Benutzerbasis ein (z.B. mit ihrem Suchmaschinen-Deal), so wie Chrome und so ziemlich alle anderen Browser es auch tun, und Firefox ist auch nicht der einzige Open Source-Browser (Chrome ist auch größtenteils bzw. in der Form von Chromium ganz Open Source).

  • Wenn ich mir allerdings die derzeitige Alternative im Aufwind anschaue, wird mir noch mehr übel.

    Stimmt schon, allerdings ist Chrome per se ja irgendwo auch nur was für die Schmerzbefreiten, die auch Windows 10 für harmlos halten. Der mitdenkende aufgeklärte User greift eher zu irgendeiner Chrome-Unterart die Privatsphären-relevant bereinigt ist anstatt dauernd das Mutterschiff anzurufen (in meinem Fall Iron), oder/und zu sonsteinem besseren Chrome-basierten Bastard Alternativangebot (typischerweise meistens Opera und Vivaldi).


    (Und bevor irgendwelche Chrome/Win10-Apologeten um die Ecke kommen mit "ja aber das kann man doch alles abschalten!" - nein, das kann man eben nicht. Es bleiben immer Reste, und bei Win10 und Chrome eben besonders viele. Selbst die guten Alternativbrowser sind kaum zum Schweigen zu bringen, so gut wie alle nehmen bei jedem Start erstmal zu dem einen oder anderen Dutzend Server Kontakt auf um Zertifikate, Addons, Updates, Suchmaschinen, Revocations, Blacklists, Blocklists, Statistiken, Crash Reports und sonstwas zu checken und zu tauschen.)

  • Mir fällt gerade auf, daß auch bei mir im Waterfox zwei Add-Ons spurlos verschwunden sind. Zum Glück aber nichts sicherheitsrelevantes.
    Das eine ist Tags for YouTube und nicht so wild, da es ohnehin nicht mehr funktionierte und auch nach dem letzten Update nicht behoben wurde.
    Das andere ist YouTube Classic, was durchaus ärgerlich ist, weil es YouTube so schön aufgeräumt dargestellt hatte.
    Da kam überhaupt keine Fehlermeldung. Die waren einfach plötzlich nicht mehr da. Auch unter den Inkompatiblen waren die nicht mehr aufgeführt. Versucht man ihn zu installieren, kommt sofort "Download fehlgeschlagen. Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung.". Mit Datum zurückstellen konnte ich ihn aber wieder neu installieren.

  • Stimmt schon, allerdings ist Chrome per se ja irgendwo auch nur was für die Schmerzbefreiten, die auch Windows 10 für harmlos halten. Der mitdenkende aufgeklärte User greift eher zu irgendeiner Chrome-Unterart die Privatsphären-relevant bereinigt ist anstatt dauernd das Mutterschiff anzurufen (in meinem Fall Iron), oder/und zu sonsteinem besseren Chrome-basierten Bastard Alternativangebot (typischerweise meistens Opera und Vivaldi).


    (Und bevor irgendwelche Chrome/Win10-Apologeten um die Ecke kommen mit "ja aber das kann man doch alles abschalten!" - nein, das kann man eben nicht. Es bleiben immer Reste, und bei Win10 und Chrome eben besonders viele. Selbst die guten Alternativbrowser sind kaum zum Schweigen zu bringen, so gut wie alle nehmen bei jedem Start erstmal zu dem einen oder anderen Dutzend Server Kontakt auf um Zertifikate, Addons, Updates, Suchmaschinen, Revocations, Blacklists, Blocklists, Statistiken, Crash Reports und sonstwas zu checken und zu tauschen.)

    Da stellt sich natürlich die Frage:
    Gibt's überhaupt einen Browser welcher funktioniert und nicht dauernd Mami anruft?


    Gruss C=Mac.

  • Das hatte GCBM doch geschrieben und Du hast es zitiert... ;)
    Er nutzt "Iron" - siehe hier: https://www.srware.net/software_srware_iron.php


    Ich nutze Opera: http://www.opera.com


    Wenn Du was möchtest, das wiklich komplett autark läuft, empfehle ich Netscape Navigator....


    Nur.... "funktionieren"... DAS wird schwierig, unser Forum sieht mit Netscape SO aus:


    :D:D

  • Das hatte GCBM doch geschrieben und Du hast es zitiert...
    Er nutzt "Iron" - siehe hier: srware.net/software_srware_iron.php


    Ich nutze Opera: opera.com

    Ich nutze eigentlich irgendwie alles wo nicht Apple oder Microsoft draufsteht. :whistling: Auch viel Opera und Vivaldi und diverse Feuerfüchse, auch alte Versionen (neu ist nicht immer besser, selbst für Opera 12 habe ich noch Anwendungsfälle). Auch Iron ist nicht vollständig "still", beschränkt sich aber wohl auf das bisschen an Kontaktaufnahme was die installierten Addons/Extensions halt so machen (Adblock und Ghostery und dergleichen). Der grosse Vorteil von Iron ist dass es de facto ganz reines "Chrome ohne Google" ist, plus noch ein paar Leistungsoptimierungen.

  • Auch viel Opera und Vivaldi und diverse Feuerfüchse, auch alte Versionen (neu ist nicht immer besser, selbst für Opera 12 habe ich noch Anwendungsfälle).

    Grundsätzlich nutze ich auch diverse alte Software, die sich bewährt hat. Aber gerade beim Browser nützt das leider wenig, wenn die Seiten aussterben, die man damit brauchbar nutzen kann.

  • Grundsätzlich nutze ich auch diverse alte Software, die sich bewährt hat. Aber gerade beim Browser nützt das leider wenig, wenn die Seiten aussterben, die man damit brauchbar nutzen kann.

    Ist richtig, Opera 12 bei mir dementsprechend der Browser für selbstgebaute und sonstwie lokal auf dem PC rumliegende HTML-Sachen (Manuals z.B.), und ganz wenige Internetseiten die simpel gestrickt sind. Alles andere im Internet was auch nur annähernd modern und dynamisch-responsive ist hat den 12er inzwischen weit hinter sich gelassen.

  • Ich nutze das was bei mir ein einfachsten funktioniert. Für Ideologien in der Soft- oder Hardwarewahl bin ich einfach zu alt. Wenn Firefox noch mehr Probleme macht geht es eben wieder zurück zu Chrome und gut ist. Ich weiß Orwell wartet schon um die nächste Ecke, kann er gerne machen...macht er ja schon seit Jahrzehnten^^ Ich bin es leid mich für meine Windows/Google/Android/FB/WA/PayPal Nutzung zu rechtfertigen. Wem die Sachen nicht gefallen, der soll sie nicht nutzen, aber missionieren muss mich keiner mehr.

    Alles, was zum Zeitpunkt unserer Geburt bereits vorhanden war, wird als Bestandteil der natürlichen Ordnung empfunden.
    Alles, was in der Zeit zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr erfunden wurde, ist aufregend, revolutionär und fördert vielleicht sogar die eigene Karriere.
    Alles, was nach unserem 35. Geburtstag erfunden wurde, verstößt gegen die natürliche Ordnung der Welt und wird abgelehnt.
    - Douglas Admas -

  • Ich würde mal hoffen, dass da nicht nur jemand "einen Eintrag im Kalender" hat, sondern dass automatisierte Tests existieren, die ablaufende Zertifikate erkennen.Wer was auf sich hält, lässt auch gerne einfach alle Tests (ebenso automatisiert) mit einer etwas vorgestellten Systemuhr laufen, um diese Fehlerklasse abzufangen.

    Die Hoffnung ist Dir nun genommen, da existiert lt adm_base nix automatisiertes. Naja, die halten schon was "auf" sich (Was sie auch können).


    Zitat 2 :


    "Firefox nimmt Geld über ihre Benutzerbasis ein (z.B. mit ihremSuchmaschinen-Deal), so wie Chrome und so ziemlich alle anderen Browser es auch tun, und Firefox ist auch nicht der einzige Open Source-Browser(Chrome ist auch größtenteils bzw. in der Form von Chromium ganz OpenSource)."
    A zur Kohle : Warum auch nicht.
    B Ob es real OpenSource ist wage ich arg zu bezweifeln.


    Aber nun mein Senf dazu. Da ging mal ein Plugin (Ja, ein sehr wichtiges) für nen paar Tage nicht. Sehe nicht wirklich das Problem, das Teil ist kostenlos, funzt, ok verbraucht ne menge ram, aber funzt. Imho ist Mozis' FF immer noch der beste Browser auf allen vernünftigen Platformen, dicht gefolgt vom Vivaldi-Browser - andere Browser haben entweder schon die Segel gestrichen (Die ganze MS-Flotte ist ja... wech... oder tun noch so, als wenn sie da wären) Safari... Nen Thema für sich - Chrome plain ist der totale Krampf und die anderen NichtNennenswerten wie Opera sind auch nicht wirklich auch nur eine Sekunde des Nachdenkens wert. Imho halt.
    Wenn ich mich noch an den Edge-Exploit erinnere, wo ssl über quartale nicht funzte, beim Safari ohne Rückfrage Java und Flash bis zum Protest angeblich ausversehen abgeschaltet waren, finde ich den Ausfall eines Adblockers für einen kurzen Zeitraum vertretbar. OK. War nervig, aber nun geht es ja wieder...

  • Ich finde die Reduzierung auf "funktioniert halt mal'n Adblocker nicht, na und" grotesk falsch. Nicht nur dass so ein dämlich verursachter Ausfall Bände spricht über die mangelhafte Entwicklerkultur bei Mozilla und die negative Schlagseite aufgrund der Eingriffsmöglichkeit von aussen selbst nachdem die Addons installiert sind ("Killswitch", sollte so eigentlich garnicht möglich sein bzw. überhaupt existieren), es ist auch eine gravierende Fehleinschätzung zu glauben, Browser Extensions würden sich auf "Adblocker" reduzieren. Ein solcher Funktionsausfall verkrüppelt den Browser und den Zugang zu im Zweifelsfall wichtigen Internetressourcen je nach installierten Extensions von reiner Unbenutzbarkeit bis hin zu vollständig. Betroffen ist da jede Art von Extension, auch z.B. Sicherheitsrelevantes oder Accessibility, tausende Sachen die man als "normaler Adblock-User" überhaupt nicht auf dem Schirm hat. So ein Ausfall hat kaum zu fassende Kollateralschäden in der echten Welt für echte Menschen in ihren echten Leben. Wer glaubt, das mit einem ignoranten Schulterzucken abtun zu können, der hat so einiges absolut nicht verstanden.

  • Es gibt praktisch keine nicht-triviale Software, die fehlerfrei ist. Selbst in Software, die tausende Euro kostet sind Fehler drin. Die Entwickler von FireFox sind auch nur Menschen und ausserdem ist ein Browser keine lebenswichtige Software. Da gibt schlimmere Sachen, über die ich mich aufregen kann, als ein Browser, der mal ein, zwei Tage nicht funkltioniert...

  • Das war ja kein Fehler in der Software, sondern ein verpennter Zertifikatsablauf.


    Dass in Software Fehler sind, ist normal (Stichwort Bananenprodukt). Aber sowas ist einfach nur Dummheit.


    Und da hört es dann spätestens schlagartig bei mir mit dem Verständnis auf! :motz:

  • Ich nutze ihn weiterhin. Habe ja auch keine Addons.

    Konfuzius sagt…Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt.

    Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.


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  • Nun ja, seit geraumer Zeit ist Opera mein Standard-Browser. Auf das Problem mit dem FF wurde ich erst durch diesen Thread hier aufmerksam. Als ich probehalber den FF startete, waren alle Addons deaktiviert. Auf dem hier im Thread angegebenen Link stand ja, dass das automatisch wieder aktiviert wird. Also ließ ich dem FF einfach zwei, drei Stunden Zeit. Als ich später den FF erneut startete, da war etwa eine Minute später wieder alles beim Alten.


    Wenn ich bedenke, dass im Bereich der Großrechner bei der IBM das als Z-OS bezeichnet wird ( = Zero-Fault Operating System ) und dort dennoch so hin und wieder ein PTF ( = program temporary fix ) eingespielt werden muss, so will ich da bei Mozilla doch lieber großzügig über dieses 'Missgeschick' hinwegsehen; der FF bleibt auch weiterhin mein hochgeschätzter Zweitbrowser hinter Opera.

  • Ein Preis einer Software sagt überhaupt nichts über deren Fehler(anfälligkeit) aus, das ist wohl wahr.


    Unsere Warenwirtschaft basiert auf Micro$aft NAV(ision) - und was da für Fehler drin sind, davon träumt der Papst.
    Zig davon haben wir schon an das Software-Unternehmen gemeldet, einige davon sind gar nicht behebbar.


    Und eine Wartenwirtschaft kostet richtig Asche im Monat.