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Disketten-Schätze

  • Ich habe vor kurzem mit meiner Kryoflux angefangen meine alten PC 5,25" HD Disketten zu archivieren. Bis jetzt sind nur 3M und Maxell darunter. Beide wurden gleich gut gelagert (vor allem trocken). Leider weisen alle 3M Disketten einen oder mehrere kaputte Sektoren auf. Dagegen konnte ich die Maxell einwandfrei auslesen. Der Qualitätsunterschied hat mich schon überrascht.

    Bei den Originaldisketten sieht es bis jetzt auch sehr gut aus.

  • Ja es gibt offenbar auch Chargen oder vielleicht sogar bestimmte Produkte, da gehen quasi alle von jetzt auf gleich kaputt.

    Ich habe hier mal eine Box mit 100 NOS 3.5" erworben, da waren BASF ME.G.A. drin und SKC glaube ich.

    Zunächst funtionierten alle.

    Dich nach ein paar Jahren, waren die BASF komplett hinüber.

    Die SKC funktionieren noch immer.

    Insgesamt habe ich mit BASF eher schlechte Erfahrungen.

    Ich habe aufgrund einer überdurchschnittlich hohen Ausfallrate, die BASF komplett aussortiert.Wenn man da 30 Prozent defekte dabei hat, werden vermutlich weitere auch nicht mehr lange funktionieren.

    Schon damals hatten wir mit No Name Disketten immer gute Erfahrungen gemacht.

  • Ich hatte da noch keinen einzigen Ausfall von Elektronik oder Mechanik.

    Ein Netzteil habe ich, das hat anscheinend aufgegeben.

    Wenn ich das benutze, hat die Floppy Dauerläufer.

    Aber da gibt es ja gute Alternativen.

  • Nein, das nicht, aber man sieht, dass es eine Reduktion gibt. Dass fast täglich neue Lösungen aus dem Boden sprießen, die eine Floppy ersetzen können, ist auch eine Indikation dafür. dass die Benutzung einer echten Floppy ein Auslaufmodell ist.

    Hm, es kommen/kamen auch ständig neue Möglichkeiten Musik digital zu konsumieren. Gestartet mit DCC und MiniDisc, über diverse Speicherkartenformate bis heute zum digitalen Download, wo auch immer mal wieder das Format gewechselt wird (was ist da jetzt aktuell? AAC? Ich weiß das gar nicht, weil ich immer noch CDs mit EAC und LAME als MP3 grabbe, da ich dann weiß, das läuft überall).


    All das hat aber dem stabilen Verkauf an Vinylscheiben für Sammler und Liebhaber der Haptik keinen Abbruch getan. Ähnlich vergleiche ich das mit dem heutigen Gefühl noch mit Disketten zu arbeiten. Ich plane auch nicht alles auf Diskette zu bringen. Nur die wirklich sehenswerten Mega-Demos ... und dann ist das Einlegen der Disk auch eine sinnliche Erfahrung, bzw. vor allem eine Bestätigung, dass so ein Zauberwerk auch wirklich auf der echten, alten Hardware läuft.

    Ich habe da auf dem Amiga die gleiche Erfahrung gemacht. BASF in 3,5"-Bauform war wirklich schnell kaputt (und der Name auch Beschiss: Erst als "Extra" vermarktet, dann als "Maxima" hatten die Disketten die selbe Bestellnummer), NoName hielt so mittel und diese grauen Maxell mit Metallschieber waren unverwüstlich (das stimmte mit den Schwarzen HD, mit schwarzem Plastikschieber, am PC dann aber wieder überhaupt nicht, denn da hielt bei mir 3M am längsten). Vorher auf der 1541 bzw. 1551 waren mir die BASF-Disketten im 5,25"-Format jedoch bei Weitem nicht so negativ aufgefallen.


    Da ich meinen Amiga 500 1988 kaufte, die erste Stereoanlage aber erst 1990, hatte mich diese Erfahrung beim Kauf von Leerkassetten dann richtig stark beeinflusst und als ich dann doch mal die BASF Chrome Maxima C90 auf Rat eines Freundes kaufte und sich dann die Aufkleber überhaupt nicht mehr entfernen ließen, war BASF für mich da völlig unten durch. Ins Tapedeck kam also nur TDK (SA-X, später MA) und Maxell XL-IIS. Später in den 1990ern soll BASF dann von ihrem Chromedioxid abgewichen sein und in der TP II Reference Maxima auch richtig gutes, kobaltdotiertes Eisenoxid verwendet haben, aber um die Stelle habe ich da trotzdem dann noch einen Bogen gemacht (obwohl rückwirkend die letzten TDK MA auch nicht mehr gut waren und die BASF wohl besser).


    Nachtrag: Bei den CD-Rohlingen musste man ja immer auf den ATIP achten wer die wirklich gefertigt hatte und am besten waren da Taiyo Yuden (immer wieder unter anderen Handelsnamen, wie Plextor, zu finden, später dann selber als JVC nach Kauf der Marke). Vorher im Kassettenbereich hatte der selbe Konzern sich mit der Handelsmarke "That's" versucht und auch extrem gute Produkte hdergestellt (vor allem im Metallbandbereich). Gab es eigentlich auch Disketten von Taiyo Yuden? Und unter welchen Handelsnamen wurden die verkauft? Waren die auch sehr gut? Schau doch mal bitte auf deine Boxen, magictom , ob du da die Hersteller finden kannst. Das würde mich echt mal interessieren.

  • ...und dann ist das Einlegen der Disk auch eine sinnliche Erfahrung, bzw. vor allem eine Bestätigung, dass so ein Zauberwerk auch wirklich auf der echten, alten Hardware läuft.

    :thumbup:



    Ich habe da auf dem Amiga die gleiche Erfahrung gemacht. BASF in 3,5"-Bauform war wirklich schnell kaputt (und der Name auch Beschiss: Erst als "Extra" vermarktet, dann als "Maxima" hatten die Disketten die selbe Bestellnummer), NoName hielt so mittel und diese grauen Maxell mit Metallschieber waren unverwüstlich (das stimmte mit den Schwarzen HD, mit schwarzem Plastikschieber, am PC dann aber wieder überhaupt nicht, denn da hielt bei mir 3M am längsten). Vorher auf der 1541 bzw. 1551 waren mir die BASF-Disketten im 5,25"-Format jedoch bei Weitem nicht so negativ aufgefallen.

    Das kann ich in etwa bestätigen... auf dem Amiga waren bei mir, nach dem ich ihn 2016 reaktiviert hatte, einige 3,5" Disketten nicht mehr zu 100% lesbar, meist BASF Disketten. Bei den 5,25" Disketten von BASF, also die mit der roten Packung, sieht's ganz anders aus, meine Atari XL Diskettensammlung besteht zu einem großen Teil aus diesen BASF Disketten, da gibt's keinen einzigen Ausfall.

  • Waren das evtl. HD Disks die du am Amiga bespielt hast?

    Denn dabei kommt es ganz entscheidend darauf an welches Laufwerk im Amiga verbaut ist!

    Manche kommen mit HD Disks zurecht, andere gar nicht, manche benötigen das HD Loch abgeklebt, und manche schreiben zunächst problemlos auf die Disks, die Daten halten dann aber nicht lange....


    Ich hab aber bei 5.25 Disks auch die Erfahrung gemacht daß man NOS Disks (besonders wenn sie auf IBM vor-formatiert sind) erst mal mind. 2x formatieren muss, bevor die ordentlich funktionieren.

    Offenbar unterliegen die Magnetpartikel einem Gewohnheitseffekt, und richten sich nicht mehr so gerne anders aus, wenn sie jahrelang in der selben Position waren?! ;)

  • All das hat aber dem stabilen Verkauf an Vinylscheiben für Sammler und Liebhaber der Haptik keinen Abbruch getan. Ähnlich vergleiche ich das mit dem heutigen Gefühl noch mit Disketten zu arbeiten. Ich plane auch nicht alles auf Diskette zu bringen. Nur die wirklich sehenswerten Mega-Demos ... und dann ist das Einlegen der Disk auch eine sinnliche Erfahrung, bzw. vor allem eine Bestätigung, dass so ein Zauberwerk auch wirklich auf der echten, alten Hardware läuft.

    Definitiv!

    Wenn ich am C64 oder Amiga etwas so richtig ernsthaft zocken will, dann muss das von Disk geladen werden.

    Gehört einfach dazu ;)

  • Overdoc Nein, mit HD Disketten habe ich mal probiert, als ich nichts anderes greifbar hatte.Funktioniert nur kurzzeitig.

    Die Disketten von BASF ließen sich auch nicht wieder bespielen.

  • Nachtrag: Bei den CD-Rohlingen musste man ja immer auf den ATIP achten wer die wirklich gefertigt hatte und am besten waren da Taiyo Yuden (immer wieder unter anderen Handelsnamen, wie Plextor, zu finden, später dann selber als JVC nach Kauf der Marke). Vorher im Kassettenbereich hatte der selbe Konzern sich mit der Handelsmarke "That's" versucht und auch extrem gute Produkte hdergestellt (vor allem im Metallbandbereich). Gab es eigentlich auch Disketten von Taiyo Yuden? Und unter welchen Handelsnamen wurden die verkauft? Waren die auch sehr gut? Schau doch mal bitte auf deine Boxen, magictom , ob du da die Hersteller finden kannst. Das würde mich echt mal interessieren.

    Hab mal bei mir nachgeschaut, konnte aber nichts dazu finden.