WIP: MOS656x / VIC-I/II Ersatz für den VC20/C64: VIC-ious Video


    • androSID
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    • Unseen wrote:

      androSID wrote:

      Wie es mit notwendigen Lizenzen ausschaut müsste man dann aber auch erstmal klären.
      DVI braucht keine Lizenz und funktioniert auch an HDMI-Eingängen.

      Hast Du eine Ahnung, ob VRR auch über DVI geht? (Habe selbst leider derzeit noch keinen Zugriff auf die HDMI2.1 o. DP1.4 Spec.) um zu schauen, wie
      es genau realisiert wird.

      androSID wrote:

      Ich nehme zum decappen grundsätzlich nur funktionierende Chips. ^^

      Aber in aller Regel reichen 3-5 Stück für ein gelungenes Decapping; dafür sind die oberen mit gleichem Datecode.

      Ein Chip geht meistens drauf, um erstmal die Passivierung zu entfernen bzw. um festzustellen, wie diese am besten zu entfernen geht. :hammer:

      Danach ist das ganze unkritischer! Aber manchmal geht beim Abtragen des Metal-Layers oder Poly-Layers etwas schief. Dann ist es gut einen
      Chip aus der gleichen Charge zu haben, um mit dem Decapping prozess nicht ganz von vorne (d.h. mit u.U. anderen Parameters) anfangen zu müssen.

      Daher kommt die Menge "3-5 Stück" zu Stande... Und daher besorge ich immer alle Chips in 5er Mengen.
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    • androSID wrote:

      Hast Du eine Ahnung, ob VRR auch über DVI geht?
      Offiziell vermutlich nicht, möglicherweise funktioniert es aber trotzdem. HDMI ist ja einfach nur DVI mit einem dritten Encoding (4-zu-10 aka TERC4), mit dem in den Blanking-Zonen des Bildes zusätzliche Meta-/Audio-/...-Daten übertragen werden.

      (Habe selbst leider derzeit noch keinen Zugriff auf die HDMI2.1 o. DP1.4 Spec.) um zu schauen, wie es genau realisiert wird.
      Die liegen mir auch nicht vor, die Whitepaper zu AMDs Freesync(*) erwähnen allerdings, dass das vertikale Blanking verlängert wird. Das sollte prinzipiell genauso auf HDMI oder DVI möglich sein, die Frage ist lediglich was das Display daraus macht.

      (*) Das VESA-Whitepaper zu DP Adaptive Refresh sieht ziemlich identisch aus, nur mit weniger buntem Layout und gestrichenem Implementierungs-Abschnitt.

      Source Code

      1. 10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
      2. 20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
      3. 30 printint(rnd(1)*328)-217
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    • Ich habe sogar irgendwo genauere Unterlagen/PFDs zu dem Inhalt der Metadaten... die Infos zu
      Freesync waren nur recht spärlich - aber vorhanden.

      Aber soweit ich mich erinnern kann waren in den Metadaten Infos zum Refreshrate enthalten.
      Ich suche die Tage nochmal im Archiv und schau mal nach.

      Das Thema VRR sollte - aus meiner Sicht - auf jeden Fall nicht unter den Tisch fallen. :dafuer:
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    • Unseen wrote:

      androSID wrote:

      Das Thema VRR sollte - aus meiner Sicht - auf jeden Fall nicht unter den Tisch fallen. :dafuer:
      Wozu braucht man denn bei einem Chip wie dem VIC-II, der nur eine feste Refreshrate produzieren kann unbedingt VRR?
      Bitte mal für die Dummen unter uns: Was ist VRR?
      "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten."
      (Quelle unbekannt)

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      (Volksmund)
    • Unseen wrote:

      androSID wrote:

      Das Thema VRR sollte - aus meiner Sicht - auf jeden Fall nicht unter den Tisch fallen. :dafuer:
      Wozu braucht man denn bei einem Chip wie dem VIC-II, der nur eine feste Refreshrate produzieren kann unbedingt VRR?

      Ist ja nicht für den VIC, sondern für das Display:

      Damit auch auf Gamer Displays/PC Monitoren das Bild keine Microruckler produziert.

      en.wikipedia.org/wiki/Variable_refresh_rate
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    • i u s wrote:

      Ich würde gezielt raten, Variable Refresh Rate.
      Wofür? Würde ich auch raten, das krumme Timing
      des VIC2 zu kompensieren (?)
      Das Timing des VIC mag "krumm" sein, aber es ist doch fest, nicht variabel? :gruebel :nixwiss:
      Ein Display, das mit variablen Refreshraten umgehen kann, sollte mit dem "krummen" Timing des VIC doch auch klar kommen? [/DUMMY_MODE]
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      (Quelle unbekannt)

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    • kinzi wrote:

      i u s wrote:

      Ich würde gezielt raten, Variable Refresh Rate.
      Wofür? Würde ich auch raten, das krumme Timing
      des VIC2 zu kompensieren (?)
      Das Timing des VIC mag "krumm" sein, aber es ist doch fest, nicht variabel? :gruebel :nixwiss: Ein Display, das mit variablen Refreshraten umgehen kann, sollte mit dem "krummen" Timing des VIC doch auch klar kommen? [/DUMMY_MODE]
      TV Geräte kommen mit krummen Frequenzen meistens/eher zurecht, da diese auch im Normalbetrieb mit vielen verschiedenen Frequenzen
      zurecht kommen müssen. Dies trifft auf PC Monitore nicht immer zu. Ansonsten gäbe es die Notwendigkeit für VRR auch nicht.
      Manche Displays arbeiten intern auch mit einer festen Ausgaberate und ignorieren die Bildwiederholfrequenz der Quelle gleich ganz. <X
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    • androSID wrote:

      Dies trifft auf PC Monitore nicht immer zu. Ansonsten gäbe es die notwendigkeit für VRR auch nicht.
      Das heißt, die Grafikkarte passt das Timing so lange an, bis der Monitor sagt: "OK, das kann ich darstellen!", oder was? 8|

      VRR dient meiner Meinung nach dazu, schwankende FPS mit schwankenden (= variablen - sic!) Vertikal-Ablenk-Raten an den Bildschirm weiterzugeben, damit keine "Reißer" auftreten (Vertikal-Ablenkrate folgt FPS 1:1). Das geht nur, wenn der Bildschirm VRR kann, würde ich mir mal zusammenreimen. Umgekehrt scheint mir das so gar nicht sinnvoll zu sein - der Bildschirm hat ein starres Timing und der Bilderzeuger passt sich daran an? Echt?

      Sorry, wenn ich so dumm frage, aber ich hab da echt keine Ahnung von. (Merkt man wahrscheinlich. :bgdev )

      Wenn das so ist, wie ich es mir zusammenreime, gibt es beim VIC (-Ersatz) keine Notwendigkeit für VRR, würde ich mal frech und unwissend behaupten, denn der VIC hat eine - zugegebenermaßen vom Standard geringfügig abweichende - fixe Vertikal-Ablenk-Rate, wenn ich das richtig im Kopf habe.
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    • androSID wrote:

      TV Geräte kommen mit krummen Frequenzen meistens/eher zurecht, da diese auch im Normalbetrieb mit vielen verschiedenen Frequenzenzurecht kommen müssen. Dies trifft auf PC Monitore nicht immer zu. Ansonsten gäbe es die Notwendigkeit für VRR auch nicht.
      Du scheinst VRR falsch verstanden zu haben - ob ein Display eine "beliebig Krumme" Vertikalfrequenz darstellen kann oder nicht hat erstmal nichts mit VRR zu tun. Es dient vielmehr dazu, bei einer Quelle mit variabler Bildgenerierungsrate (-> PC oder Spielkonsole, die 3D-Grafik rendert) diese Rate ans Display durchzureichen, damit die Quelle nicht auf das nächste Fixed-Rate-Frame warten muss um das nächste Bild (ohne Tearing) generieren zu können. Mindestens LG hat auch schon Fernseher mit VRR angekündigt, es ist also kein nur auf Monitore beschränktes Feature.

      Es gibt in einigen Kreisen die Hoffnung, dass Displays mit VRR besser mit (festen) Eingabebildfrequenzen umgehen können, die deutlich vom Standard abweichen wie z.B. die 59.1856Hz des Neo Geo. Ob das aber in der Praxis wirklich etwas bringt ist meines Wissens noch nicht geklärt.

      Source Code

      1. 10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
      2. 20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
      3. 30 printint(rnd(1)*328)-217
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    • Unseen wrote:

      Es gibt in einigen Kreisen die Hoffnung, dass Displays mit VRR besser mit (festen) Eingabebildfrequenzen umgehen können, die deutlich vom Standard abweichen wie z.B. die 59.1856Hz des Neo Geo. Ob das aber in der Praxis wirklich etwas bringt ist meines Wissens noch nicht geklärt.
      Nein.... nicht falsch verstanden, sondern genau deswegen. ;)

      Ich würde VRR eine "notwendige Bedingung" sehen; aber wie du schon sagst: Leider nicht hinreichend.
      Auf jeden Fall sind mir die Mikroruckler ein Graus; da reagiere ich sehr empfindlich. Und ich habe die Hoffnung, das dies
      zu einer Lösung des Problems führt.
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    • androSID wrote:

      Ich würde VRR eine "notwendige Bedingung" sehen; aber wie du schon sagst: Leider nicht hinreichend.
      VRR ist weder notwendig noch hinreichend - es gibt schon jetzt Displays, die solche deutlich vom Standard abweichenden Refreshraten klaglos verarbeiten und die kein GSync/Freesync/Adaptive Sync/VRR unterstützen.

      Source Code

      1. 10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
      2. 20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
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    • Unseen wrote:

      androSID wrote:

      Ich würde VRR eine "notwendige Bedingung" sehen; aber wie du schon sagst: Leider nicht hinreichend.
      VRR ist weder notwendig noch hinreichend - es gibt schon jetzt Displays, die solche deutlich vom Standard abweichenden Refreshraten klaglos verarbeiten und die kein GSync/Freesync/Adaptive Sync/VRR unterstützen.

      Es würde aber die aufwendige Suche nach einem passenden Display erleichtern. Ich möchte nicht erst jedesmal recherchieren, ob der Monitor, den ich kaufen
      möchte, zufällig mit den abweichenden Refreshraten zurecht kommt.

      Sollte es nicht notwendig sein, aus welchen Gründen auch immer: Super! Ich spare mir gerne die Arbeit.
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      Die ersten Fahndungsfotos:

      6561R0.JPG - 6561R0_Logo.JPG

      Interessant hierbei: Das Teil ist immer noch in R0!

      In der gleichen Qualität wie das Bild rechts werden dann auch Aufnahmen vom 6560 gemacht... d.h. die Unterschiede zw. dem PAL u. NTSC VIC-I werden
      dann gut sichtbar sein.
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      Gerade fällt mir folgendes auf:

      Der bisher bekannte shot des "6561E" mit date code 1981:

      visual6502.org/images/pages/MOS_6561_VIC_die_shots.html

      hat keine Chip bezeichung auf dem Layout!

      Der Chip, den ich zum decappen hergenommen habe ist von 1984 und hat die Bezeichung "6561-101" und
      auf dem "Die" selbst: "6561R0".


      D.h. es gab zumindest diese beiden Versionen des 6561...
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      androSID wrote:


      In der gleichen Qualität die das Bild rechts werden dann auch Aufnahmen vom 6560 gemacht... d.h. die Unterschiede zw. dem PAL u. NTSC VIC-I werden
      dann gut sichtbar sein.
      Echt ? :D Da kann man was erkennen ? :respect:

      Für mich ist das wie die Hieroglyphen in Ägypten.


      Aber auf jeden Fall finde ich das was du machst TOP.