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Welche Filesystems für die HDF(s)?

  • Moin,


    bekomme heute meinen MiST und habe die Hardfiles hier schon fertig liegen... Aber: welche Dateisysteme werden unterstützt? Ich habe bei der Einrichtung das pfs3aio genommen.... wird das überhaupt unterstützt? Habe eine 8GB-SD-Karte und wollte zwei Hardfiles (1x4095 MB, 1x3072MB, dann habe ich noch Platz für Core und Firmware auf der Karte) nutzen...


    /uwe

  • Ob PFS funktioniert, kann ich dir nicht sagen. Ich habe mir zwei FFS Partitionen erstellt und diese funktionieren problemlos.


    Kannst du unter WinUAE problemlos laufen lassen?


    Ich würde eine WinUAE Umgebung einrichten, die sich der MIST ähnelt. So mache ich das hier auch. Ich muss nur die SD Karte in den Kartenleser schieben und mit WinUAE die entsprechende Konfiguration starten und meine MIST Installation startet wie sie auch starten soll.

  • Also.... ich bin hier echt am verzweifeln. Habe folgendes Konstrukt vorgehabt:
    SD-Karte, 8GB groß. Darauf liegt ein kick 40063 vom A500, das core.rbf und so weiter. Dann liegen da noch zwei HDFs
    Die Firmware des FPGA ist aktuell


    Die HDFs (eingerichtet unter der neuesten WinUAE-Version, nach der hdf-Erstellung Enable RDB geklickt)
    dh0, 3072MB groß, pfs3aio ist in den RDB geschrieben als 0x50465303, Befüllt zu 537MB
    dh1, 4095MB groß, pfs3aio ist in den RDB geschrieben als 0x50465303, Befüllt zu 3800MB


    Nun steht hier ( http://amiga.amedia-computer.c…ation_Minimig_English.pdf ), daß bei FAT32 nur 3,99GB erlaubt sind, das glaube ich aber eigentlich nicht, das wären auch nur 4085MB anstelle von 4095


    Folgendes Phänomen: Ich hab unter WinUAE die beiden Partitionen mit einem MiST-ähnlichen Konstrukt eingerichtet. Alles perfekt. Kopiere ich die hdfs auf die SD-Karte, kriege ich erst einen Guru und dann einen roten Screen. Nutze ich das Hardfile dh0.hdf wieder unter WinUAE, läuft alles. Habe daraufhin mal einen Ordner gelöscht, sodaß anstelle von 537MB Nutzung nur noch 37MB benutzt waren. Zurückgesteckt in den MiST: Siehe da. Die Platte wird erkannt (als Hardfile: Disk img) und es kann davon gebootet werden.
    Daraufhin habe ich das Hardfile dh1.hdf unter WinUAE noch einmal komplett leer gemacht und versucht, das zusätzlich zu dh0 einzurichten über F12. Anschließend dann "Reset MiST" mit yes beantwortet. Nach dem Reboot taucht die Platte aber nicht auf. Zurück ins OSD: Da steht dann beim Slave "disabled". Warum nimmt das Teil die Platte nicht?
    Das einzige, was ich wirklich nicht bewußt an die Restriktionen des Minimig/MiST angepasst hatte, waren Mask und Maxtransfer. Hier hatte ich unter WinUAE 0x7FFFFFFC und 0x00FFFE00 vergeben.


    Gibt es irgendwo eine _Aussagekräftige_ Doku, was bei den Hardfiles erlaubt, und wo die Limitierungen sind? (https://code.google.com/p/mist-board/wiki/MinimigMassStorage finde ich etwas zu wenig konkret)

  • So. Nachdem ich es ums Verrecken nicht hinbekommen habe, daß das Teil zwei identisch eingerichtete, als hardfile (img) konfigurierte Platten frisst (Habe in Bezug auf Descriptoren (Unterschied Name der Datei in L: und Unterschiede pfs3pfs3ds) nun auch folgenden Thread bedacht: http://eab.abime.net/showpost.php?p=831346&postcount=14 ), bin ich soweit, daß ich die SD-Karte in zwei Partitionen aufgeteilt habe:
    512 MB für Core etc, FAT32-Formatiert
    Rest im MiST gemountet als "MMC-Card Partition2", darin dann mittels Install3.1 und pfs3aio (umbenannt zu pfs3ds) zwei Partitionen angelegt:
    1. Partition ~3,5 GB, Mask 0x7ffffffe, MaxTransfer 0x1fe00, Filesystem-Descriptor 0x50445303 (PDS/3)
    2. Partition 4095MB, Mask 0x7ffffffe, MaxTransfer 0x1fe00, Filesystem-Descriptor 0x50445303 (PDS/3)


    Das funktioniert auch soweit ganz gut.... nun kriege ich die Datei natürlich nicht in WinUAE eingebunden, weil man da ja nur komplette Platten einbinden kann (WinUAE bietet mir an, die erste 512MB-Partition zu nutzen, bringt mir aber nichts).
    Wie bekomme ich die Partitionen zum Befüllen nun in die Emulation? DD der Partition unter Linux und dann einbinden unter WinUAE(als hdf mit RDB-Support), hinterher dd zurück auf die SD-Karte mit passendem Offset? Das kann doch nicht die Lösung sein, oder?

  • So. Ich bin einen großen Schritt weiter. Habe nun tatsächlich die SD-Karte in 512MB FAT32 + ~7,5GB Amiga eingeteilt. Die zweite SD-Partition habe ich dann im Minimig-AGA-Core als Partition eingebunden und in ~3,5+4GB partitioniert. Ich kann in einem richtigen Betriebssystem (Linux) dann auch mittels fs-uae die Partition /dev/sdx2 direkt als HDF eintragen.
    Spannenderweise funktioniert iGame nur in der Emulation (ich schrieb das bereits im WHDload-Thread), aber nicht, wenn ich die Karte im MiST verwende (Dann bekomme ich einen Guru mit der Möglichkeit, gleich oder später neu zu starten). In der Emulation erstelle ich einen A1200 mit 68020 ohne FPU sowie 2MB Chip, 8MB Fast und 16MB Z3-Fast. Verwendet wird Kick3.1 in der Version 40.068 (sowohl in der Emulation als auch im MiST). Ich komme an der Stelle nicht weiter.
    Hat jemand eine Idee, wie man das debuggen kann?

  • Es geht weiter....ich mußte feststellen, daß 7GB in zwei Partitionen irgendwie "unhandlich" sind und möchte auf eine 16GB-Karte migrieren. wenn ich das richtig sehe, brauche ich dafür ein neueres scsi.device. Aber egal, was ich tue (Booten von der WB3.1 Installdisk und anschließend LoadModule mit der Version aus CWB), ich kriege die "große" 12GB-Partition ums Verrecken nicht korrekt angezeigt. Dann habe ich versucht, mittels Remus ein neues Rom zu bauen (40.068 gesplittet, workbench.library und das alte scsi.device raus. dafür das neue scsi.device rein), aber nichts klappt(Fehler beim selbstgebautenKickstart im Anhang). das ist echt frustrierend.

  • Um meine Fehlerbeschreibung von gestern zu präzisieren:


    Ich habe damals (TM) schon mal ein 3.9er Rom aus Kick3.1 und BB2-Romupdate gebaut, dann auch in HW gebrannt. Das funktionierte einwandfrei. Aber unter WinUAE krieg ich das nicht gebacken. Ich nehme RomSplit und zerlege ein Kick3.1 40.068 aus einer Datei. Dabei möchte Remus gerne Input.device auseinandernehmen. Dann füge ich laut Anleitung in Remus als erstes Die exec und anschließend alphabetisch den Rest ein und kompiliere zu einem normalen 512k-Kickrom. Ich habe einmal die Workbench.library zugunsten des neueren Scsi.device rausgelassen, und ein anderes mal carddisk.resource. Aber ich bekomme, wenn ich das entstandene Kickrom nutzen möchte, immer diesen ConClip-Fehler und kann die Maus nicht bewegen. Auch wenn ich beim RomSplit das Patchen des Input-Moduls verweigere, bekomme ich das selbe Fehlerbild. Ich habe sogar schon das kick3.1 auseinander genommen und in der selben Konstellation wieder zusammengesetzt, aber auch davon startet meine UAE-Maschine nicht mehr :-(


    Was mach ich falsch?


    PS: Mein Kick3.9 von damals (TM) kann ich nicht nutzen, da ich damals das scsi.device entfernt hatte (hing alles am 1230scsi.device). Ich hab zwar noch den alten Remus-Ordner, aber wenn ich das alte Projekt kompiliere, ist das Ergebnis auch nicht brauchbar. Es muß also an meiner Installation liegen. Aber ich habe alle mcc,mcp-Files sowie spatch und installiert.

  • Zum Thema Kickrom-Erstellung:


    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil..... :lol: :oops:
    Beim Splitten des kick 40.068 werden gameport_keyboard_40.1 und input_40.1 erstellt.... geht man alphabetisch vor, lässt sich input_40.1 nicht mehr hinzufügen, da es schon in der gameport_keyboard_40.1 mit drin war. Wenn man gameport_keyboard_40.1 weglässt, funktioniert es auf einmal auch wieder..... :mrgreen:


    Habe nun ein Kickrom erstellt, bei dem card.resource_40.4, carddisk.resource_40.1, gameport_keyboard_40.1 und das alte scsi.device40.12 gelöscht und das scsi.device 43.47 hinzugefügt... Bin gespannt, ob der MiST damit bootet, und dann auch die Festplattengröße richtig erkennt.


    BTW: Mal angenommen, ich habe 3 Partitionen:
    Partition 1: 100MB FAT32 für Core&Co
    Partition 2: 1024MB FAT32 für den einfachen Dateiaustausch ohne WinUAE
    Partition 3: Rest der 16GB-Karte als Master im OSD "MMC-Card Partition 3"


    Wie mounte ich dann Partition 2 im MiST? Als Slave im OSD "MMC-Card Partition 2" auswählen, und dann mit FAT95 mounten? Oder wie geht das?

  • Also. Ein Update!


    Ich habe nun folgendes unter Linux mit GParted eingerichtetet:
    Partition 1: FAT32, 100MB für Core&Co
    Partition 2&3: Rest der Karte genau halbiert (jeweils etwas mehr als 7GB), ohne Dateisystem


    Ich vermute(!), daß der MiST nur mit Partitionen <8GB klarkommt, jedenfalls konnte ich Partition 2 und 3 jeweils mit dem scsi.device 43.47 under HDToolbox der Install 3.1 fehlerfrei einrichten, und in der "Standard-Konfiguration" in jeweils 2 Partitionen mit pfs3aio partitionieren.
    Ich habe nun also 4 Amiga-Partitionen zu je ~3,5GB aus den 2 SD-Paritionen bekommen.


    Anschließend wurden die beiden Partitionen mit FS-UAE unter Debian wieder gemountet und mit Daten befüllt. Aufgefallen ist mir dabei, daß ich die Puffer für die Partitionen komischerweise noch mal neu setzen mußte (standen auf -25000 oder so).


    ---> Aber: jetzt läuft alles so, wie ich mir das vorstelle, und Platz für weitere WHDLoad-Spiele ist auch noch da ;)

  • Woher stammt dieses scsi.device ?
    Bei einer normalen WB3.1 Installation hat das Device die Versionsnummer 40.12.


    Abgesehen davon liegt die 8GB Beschränkung wohl am scsi.device,
    ich muss mal nachschauen, welche Version mit größeren Platten klar kommt.


    Ach ja, ich hab meinen MiST endlich in Betrieb genommen. :D
    Hat etwas gedauert, bis ich die Anleitung dazu gefunden hab. :D


    Eine Standard WB läuft schon mal (2GB Hardfile), nun müssen noch Programme usw. installiert werden
    sowie ein paar WHDs auf ein weiteres Hardfile kopiert werden. :)


    EDIT: hier war doch was mit großen Platten:
    http://thomas-rapp.homepage.t-online.de/bighdd/index.html

  • Das scsi.device 43.47 ist aus BoingBag3oder4:
    http://lilliput.amiga-projects.net/Files/BoingBags3&4.lha


    Im Archiv unter "Files2/Devs/scsi_A600_A1200.device"


    Die 8GB-Grenze liegt nicht am scsi.device. Das scheint mir irgendwas am Core zu sein. Diskutiere das auch hier schon: http://somuch.guru/minimig/minimig-mist/#comment-495


    Aber mit zwei Partitionen <8GB bin ich schon mal glücklicher, als vorher. Man könnte natürlich die beiden SD-Partitionen als jeweils gesamte Partition unter OS3.1 nutzen, muß dann aber beim Befüllen aufpassen, weil man immer den "Überlauf" nach 4096MB einrechnen muß. Das hatte ich hier auch mit Thomas erörtert:
    http://www.a1k.org/forum/showthread.php?t=51556

  • Ich muß hier nochmal einhaken, da ich mich schon die ganze Zeit frag, was ich denn nun nutzen kann.
    Über die SD-Karte kann ich maximal 2 Hardfiles a ~4GB nutzen. (Dateigrößenlimit Fat32)


    Das ist mir aber eigentlich zu wenig, da man mittels diskimage.device ja auch ISO's usw. mounten kann.


    Welche Möglichkeiten gibt es noch, um größere "Festplatten" einzubinden ?
    Kann ich eine(n) USB-Stick/ext. Festplatte vom AmigaOS aus als RDB-Festplatte einrichten ?

  • also.... was Du machen kannst:
    baue Dir ein Kickstart 3.1 mit der aktuellen SCSI.device (Infos dazu kannst Du von mir bekommen, aber nicht öffentlich ;-) )


    Benutze gparted unter Linux, um eine SD-Karte wie folgt zu partitionieren:
    3 primäre Partitionen:
    1. Partition: FAT32, 100 MB groß
    2. Partition: "Unpartitioniert", knapp kleiner als 8GB (Wichtig!)
    3. Partition: wie zweite Partition


    Ich bin dann so vorgegangen, daß ich die Amiga Partitionen am MiST formatiert habe.
    Dazu bindest Du im MiST die SD-Kartenpartitionen 2.+3. als Harddisk ein. "MMC Partition 2" als Master und "MMC Partition 3" als Slave.
    Du brauchst als nächstes eine Floppy mit pfs3aio und der HDToolBox von der WB 3.1 Installdisk.
    Das Hinzufügen des Dateisystems und der Parameter für MaxTransfer und Mask habe ich hier mit aufgeführt: http://www.a1k.org/forum/showthread.php?t=51556
    Sobald Du die Partitionen am MiST mit der WB3.1 Installdisk erstellt hast, kannst Du die SD-Karte aus dem MiST nehmen und unter einem UNIX-Betriebssystem (ich nutze Debian) fs-uae installieren.
    In fs-uae hast Du dank der Blockdevices anders als im UAE-Fork von Windows direkten Zugriff auf die Partitionen. Du erstellst also deine Config und bindest die beiden SD-Kartenpartitionen wie folgt ein:


    Wenn Du einen internen SD-Leser in einem Notebook hast sind die beiden Partitionen oft /dev/mmcblk1p1 und /dev/mmcblk1p2
    Wenn Du einen usb-Kartenleser hast, steckst Du die SD-Karte ein, öffnest dann ein Terminal und tippst "dmesg" ein. Das zeigt Dir dann, daß /dev/sdX mit den drei Partitionen /dev/sdX1, /dev/sdX2 und /dev/sdX3 am System angemeldet wurde.
    /dev/sdX2 und /dev/sdX3 sind dann die beiden Amiga-Festplatten, die Du als Hardfile einbinden kannst.


    Theoretisch kann man die Sachen, die man am MiST in HDToolBox erledigt, auch direkt in fs-uae machen, aber ich wollte sicher gehen, daß die Partitionen wirklich funktionieren, bevor ich am PC die Partitionen mit Daten fülle und hinterher trotzdem nichts lesbar ist.


    Momentan scheint der MiST-Core auf maximal 8GB pro eingebundenem Hardfile beschränkt zu sein (das ist noch in Klärung, mein letzter Kommentar ist hier: http://somuch.guru/minimig/minimig-mist/#comment-609 ), ich habe folglich eine 16GB-Karte mit zwei "Amiga"-Partitionen (Also die Partitionen auf der SD-Karte, die dann im MiST als reale Festplatten/Hardfiles eingebunden werden) im Einsatz. Diese beiden Amiga-Partitionen sind dann jeweils in 2x ~4GB-Partitionen unterteilt.


    Damit hättest Du in Summe die Möglichkeit, etwas weniger als 16GB in zwei Devices zu mounten. Wenn Du OS3.9 einsetzt, kannst Du sogar Partitionen >4GB sinnvoll nutzen.

  • Danke für deine Informationen, damit kann man doch schon sehr gut arbeiten. :)
    Nun muß ich nur noch ein Linux-System aufsetzen, mal schauen welches es wird.


    Was den Kickstart angeht, da bin ich dankbar für alle Informationen, die ich bekommen kann.
    Hab mit Remus und Co., noch nicht gearbeitet.