Belinea Monitor für Retro geeignet?


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  • Der Pixelabstand ist mit 0,21 mm angegeben und die restlichen technischen Daten sind auch ordentlich. Damit kannst Du das Gerät sehr vielfältig einsetzen.

    Ich würde Dir ebenfalls empfehlen, ihn zu behalten. Solche Geräte in gutem Zustand heute nur noch schwer zu bekommen. Die meisten, die sowas haben, wissen was sie haben und geben das nicht her.
    Damit hast Du ganz sicher ein viel besseres Retrofeeling als mit einem Flachmann. Ich habe auch noch einen großen CRT-Monitor. Weggeben werde ich den nicht. Dafür macht der ein zu gutes Bild und das Gefühl damit am Rechner zu sitzen gibt mir kein Flachbildschirm. Für modernes Anwendungen ist allerdings der Platz recht knapp geworden, da viele Programme inzwischen viel zu viel Platz für ihre Knöpfe und Bedienleisten verbrauchen. Das war früher effizienter programmiert.
  • Kommt darauf an, was man gern so spielt.
    Für mich gilt: wenn ich mal wieder Lust auf Monkey Island & Konsorten habe - NUR auf einer PC-Röhre.
    Deswegen habe ich auch noch genau eine 19er-Röhre behalten, die kann (natürlich) auch nur mit VGA gefüttert werden.
    Diese Advendtures sehen auf Flachmännern shice aus. :D

    Deswegen auch mein Tipp: dieses gute Stück bloß nicht entsorgen. Zur Not bei Verwandschaft oder Freunden zwischenlagern. ;)
    Gruß, cp2.
    The one... that started it all!
    Zitat von ZeHa: "Ich wäre noch für einen "das ist zu teuer"-, einen "das geht auch mit 'nem Raspberry Pi"-, und einen "das ist dann aber nicht mehr original"-Button" :D

  • Ich gehe noch einen Schritt weiter - auch wenn ich mich damit als "unwissend" oute...

    Ich hab in meinem ganzen Leben sehr lange darauf warten müssen, bis ich endlich mal ein Gerät gesehen habe, das BNC-Anschlüsse hat.
    Das ist hier bei uns damals™ so dermaßen an uns vorbeigegangen... auch in der Verwandschaft oder bei Freunden gab es nicht solche Kombinationen...

    Ich habe nicht die leisteste Vorstellung wie man einen Computer per BNC anschließt....
    Gruß, cp2.
    The one... that started it all!
    Zitat von ZeHa: "Ich wäre noch für einen "das ist zu teuer"-, einen "das geht auch mit 'nem Raspberry Pi"-, und einen "das ist dann aber nicht mehr original"-Button" :D

  • Der BNC-Anschluß wird hauptsächlich im professionellen Bereich, wo Wert auf gute Bildqualität gelegt wird, verwendet.
    Wenn es ganz hochwertig ist, hat der Computer BNC-Ausgänge für die analogen Videosignale. Das gab es früher bei einigen Workstations, ist aber selten.

    Meistens hast Du am Computer einen 13W3- oder VGA-Ausgang. Daran gehst Du mit einem BNC-Kabel und überträgst die Signale über einzelne separat geschirmte Leitungen, die nochmal einen gemeinsamen Schirm haben dann zum Monitor. Die hochwertigen Kabel dieser Sorte sind auch recht dick. Gibt aber auch preiswertere, die dünner sind.
    Die BNC-Kabel gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, von 3- BNC-Stecker, über 4 bis 5 BNC-Stecker.
    5 ist am hochwertigsten, es werden alle Signale (rot, grün, blau, horizontale und vertikale Synchronisation) getrennt übertragen.
    4 führt beide Sync-Signale gemeinsam.
    3 führt auf grün parallel die Sync-Signale. Hier hatte ich mal ein Kabel einer Workstation in der Hand und habe echt gestaunt. Das Kabel war etwas dicker als ein Daumen. Das wirkte imposant.

    Ein guter Monitor mit 5 BNC-Anschlüssen kommt aber auch mit 4- und 3-poligen Kabel zurecht und erkennt, dass die Synchronisation dann nicht einzeln übertragen wird. Aber das kann nicht jeder Monitor.

    Weitere Signale werden bei BNC nicht übertragen, da für einen Profi nicht erforderlich. Bei VGA-Leitungen werden die freien Leitungen teilweise von Monitoren zur Kommunikation mit der Grafikkarte genutzt, um der Grafikkarte zu sagen, was der Monitor kann. Wer seinen Monitor kennt, stellt das aber einmal per Hand im Treiber zur Grafikkarte ein und gut. Der profitiert dann von der besseren Signalübertragung.

    Es gibt aber auch recht gute VGA-Kabel, die auch recht dick sind und kleine Coaxialleitungen in sich führen. Die waren füher eher zu bekommen. Heute bekommt man bei neuen VGA-Kabeln in der Regel nur noch "Schrott" als Alibi-Kabel. Da sind gebrauchte hochwertige Kabel sinnvoller.

    Hoffe, das bringt etwas Licht ins Dunkel. ;)

    Das BNC-Kabel fürs Netzwerk auf Basis 10Base2 hat damit nichts zu tun. Das hat auch einen anderen Wellenwiderstand von 50 Ohm. Im Videobereich ist der Wellenwiderstand 75 Ohm bei den BNC-Leitungen.
  • Schmitti wrote:

    Der BNC-Anschluß wird hauptsächlich im professionellen Bereich, wo Wert auf gute Bildqualität gelegt wird, verwendet.
    Ich hatte lange Jahre einen 17" Monitor der zusätzlich zum normalen VGA-Eingang auch 5x BNC hatte. Die nicht parallel geschaltet sondern sauber getrennt und umschaltbar. So war der Betrieb von 2 Rechnern an einem Monitor kein Problem. Den Monitor habe ich nicht mehr, das VGA zu BNC Kabel schon. Man weiss ja nie ob man es nicht noch einmal brauchen kann.
    Images
    • VGA_BNC_kabel_1.jpg

      169.06 kB, 1,440×1,080, viewed 12 times
  • Ja, 21er Röhrenmonitor, mit VGA und fünfpoligem BNC Anschluss.
    Was soll ich sagen, die Frau ist im Aufräumrausch und hat ihn gefunden, es gibt ein Ultimatum, dass er weg muss...
    Hat jemand Interesse? Wobei Versand wohl eher schwierig ist...
  • i u s wrote:

    Aber..
    was soll er ohne weitere Vorrichtungen mit einem VGA-Monitor zur Anwendung mit 'retro'-Computern? Warten, bis VGA auch 'retro' ist?
    Meinen VGA hatte ich damals per Eigenbau an einem C64 betrieben. Heute
    kann ein billiger VGA-Konverter verwendet werden, denn im Gegensatz zur
    Pixel-kritischen TFT-Ansteuerung ist eine "gute" CRT-Ansteuerung damit
    überhaupt kein Problem.

    (BNC: mein Monitor hatte auch BNC, ich hatte mir eigens dafür ein teures
    Kabel gekauft, aber mein ELSA-Kabel war genauso gut, und das bei 85Hz!)
  • Gute Röhren nicht weggeben mehr !
    Sowas ist auch perfekt für einen Emu PC.
    Ich scanne das Netz öfter was hier noch in der Gegend an PC Röhren oder alten Fernsehern weggegeben wird.
    Hätte gerne noch einen 17 - 19 Zoll VGA Trinitron auf Reserve und einen schönen nicht allzu großen Fernseher in Endsiebziger Optik Holzgehäuse oder wenigstens Holzoptik.Sowas ist praktisch komplett verschwunden vom Markt.
    Dies ist der Anfang einer langen Reise...
    leicht und atemlos.
    Dies ist der Weg aus dem Tal der Tränen
    Nimm meine Hand und lass sie nie wieder los

    B.O.
  • Jotta wrote:



    (BNC: mein Monitor hatte auch BNC, ich hatte mir eigens dafür ein teures
    Kabel gekauft, aber mein ELSA-Kabel war genauso gut, und das bei 85Hz!)
    Das entscheidenden ist die Bandbreite für das BNC- oder auch ein VGA-Kabel. Die 85 Hz sagen da erstmal nichts. Die Bandbreite wird in MHz gemessen. Die erforderliche Bandbreite setzt sich quasi aus der verwendeten Auflösung und der Bildwiederholfrequenz zusammen.
    85 Hz bei 640 x 480 'er Auflösung ist daher weit weniger anspruchsvoll als 85 Hz bei der 1600 x 1200 'er Auflösung als Beispiel.