A1200 Wackelkontakt

There are 22 replies in this Thread which has previously been viewed 5,083 times. The latest Post (March 26, 2019 at 7:52 PM) was by katarakt.

  • Hallo zusammen,

    ich würde mich sehr über Hilfe freuen. Und zwar hat mein A1200 wie es scheint irgendwo einen Wackelkontakt.

    Wenn ich den Amiga anhebe und er ist nicht verschraubt (Deckplatte) scheint sich irgend etwas zu Lösen. Mit einem leichten Druck auf den IDE Port(Pol 40) oben lässt sich das System wieder Starten. Neues anheben und er will nicht mehr.

    Wenn er nicht mehr Startet habe ich folgende Symptome: Bild Bleibt schwarz. Diskettenlaufwerk klickt nicht, HDD und Power LED leuchten durchgehend.

    Generell hoffe ich das mir jemand dabei Helfen kann die Stelle auf dem Board zu finden. Da ich selbst keine genau Idee habe wo ich schauen muss.

    Gerne Treffe ich mich auch mit jemandem das wir gemeinsam suchen können.

    Vielen Dank an alle die bis hier gelesen haben.
    Noch mehr Dank an alle die Helfen wollen.

    Grüße,

    Mike

  • zieh mal den Stecker vom IDE-Port ab und schau nach, ob noch alle Pins im Board sind.
    Wenn einer der Kondensatoren neben dem Port etwas nässt, greift das gerne die Pins an, und die bleiben dann im Stecker stecken - das würde erklären, warum es mit druck geht, weil sie dann wieder Kontakt bekommen.
    Evtl. kann das natürlich auch passieren, ohne das die Elkos auslaufen.

    Falls Pins ab sein sollten: Die Pinleisten kann man bei Reichelt bestellen und austauschen (auf das Rastermaß achten!)

    [edit:] die hier Please login to see this link.


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  • Mal eine andere Frage, wieso hebst Du den Amiga denn immer hoch? Steht
    der bei Dir mehr in der Luft als auf dem Tisch?

  • Es hat ja nicht jeder alle alten Computer immer fertig angeschlossen auf dem Schreibtisch stehen ;)


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  • zieh mal den Stecker vom IDE-Port ab und schau nach, ob noch alle Pins im Board sind.
    Wenn einer der Kondensatoren neben dem Port etwas nässt, greift das gerne die Pins an, und die bleiben dann im Stecker stecken - das würde erklären, warum es mit druck geht, weil sie dann wieder Kontakt bekommen.
    Evtl. kann das natürlich auch passieren, ohne das die Elkos auslaufen.

    Falls Pins ab sein sollten: Die Pinleisten kann man bei Reichelt bestellen und austauschen (auf das Rastermaß achten!)

    [edit:] die hier Please login to see this link.

    Stifte sind alle fest. Jedoch ist mir jetzt aufgefallen das er ohne HDD überhaupt nicht Startet. Nicht mal mit dem Druck ausüben Trick.

  • Mal eine andere Frage, wieso hebst Du den Amiga denn immer hoch? Steht
    der bei Dir mehr in der Luft als auf dem Tisch?

    Ich hebe den nicht immer hoch. Nach dem ReCap wollte er nicht mehr Starten. Dabei ist mir das aufgefallen.

  • Ist eine Turbo Karte verbaut?
    Bei mir hatte diese mal schlechten Kontakt, da kam es beim Bewegen (Anheben) auch zu solchen Problemen.
    Abhilfe brachte das Reinigen der Kontakte bzw. mehrmaliges Aus- und Einstecken der Karte.

  • Ist eine Turbo Karte verbaut?
    Bei mir hatte diese mal schlechten Kontakt, da kam es beim Bewegen (Anheben) auch zu solchen Problemen.
    Abhilfe brachte das Reinigen der Kontakte bzw. mehrmaliges Aus- und Einstecken der Karte.

    nein ist keine verbaut. Nur HDD und Floppydisk angeschlossen. Mit oder ohne Keyboard macht keinen Unterschied.

  • Jedoch ist mir jetzt aufgefallen das er ohne HDD überhaupt nicht Startet.

    Warte ab. Es kann 20-30 Sekunden dauern, bis der Kickstartscreen ohne angeschlossene HDD erscheint.

  • Ich würde an deiner Stelle das Board ausbauen und optisch untersuchen. Vielleicht siehst du ja dann schon was. Ansonsten mal hochauflösende und scharfe Fotos von Ober- und Unterseite hier einstellen.

    Hast du ein Multimeter und kannst damit umgehen? Hast du die Kondensatoren selbst gewechselt?

  • Kickroms mal Draufdrücken..Eventuell sind sie nicht mehr Fest im Sockel

  • Ich würde an deiner Stelle das Board ausbauen und optisch untersuchen. Vielleicht siehst du ja dann schon was. Ansonsten mal hochauflösende und scharfe Fotos von Ober- und Unterseite hier einstellen.

    Hast du ein Multimeter und kannst damit umgehen? Hast du die Kondensatoren selbst gewechselt?

    Habe die tauschen lassen. Von tbtorro aus dem amibay Forum.

    Habe mal vor 15 Jahren in der Elektrotechnikerausbildung mit dem Multimeter gearbeitet. Aber das ist durch Inaktivität quasi gelöscht. ^^ Habe daher aktuell auch keins zur Hand. Steht aber auf der Liste der dinge die anzuschaffen sind. Gerade wegen solchen Problemen.

    Fotos werde ich anfertigen.

  • Warte ab. Es kann 20-30 Sekunden dauern, bis der Kickstartscreen ohne angeschlossene HDD erscheint.

    Okay geht doch ohne Festplatte. Aber auch hier das gleiche Problem. Wobei ich hier jetzt nicht auf die IDE Port Pins gedrückt habe sondern rechts daneben auf die Wiederstände. So das sich das Board leicht nach unten biegt und danach einschalten.

  • Stell mal Bilder vom Board Rein...Ich Tippe auf kalte Lötstelle

  • Evtl. sind die Lötaugen der Netzteilbuchse nicht mehr in Ordnung.
    Würde man aber nur an der Unterseite der Platine sehen, wenn man an der Buchse wackelt.
    Ohne Multimeter kannst du ja leider nichts messen.

  • man kann auch gut sehen das die alten Elkos bereits ihr bestes gegeben haben

    Oh Grusel :sick:

    Ja, da ist eine Ferndiagnose schwierig, in dem Bereich des IDE-Ports hat ja eine gewaltige Bombe eingeschlagen. Das können nicht alle Lötpads überlebt haben, da musste der Reparateur sicher was flicken. Richtig sauber gemacht hat er auch nicht, da kann überall noch Suppe unter den ICs sein, unter dem HF-Modulator, unter der IDE-Stiftleiste. Vielleicht auch beim Auslöten der bedrahteten Elkos eine Durchkontaktierung rausgerissen. Alles Spekulation, ich weiß, das hilft Dir nicht weiter.

    Ein Multimeter wäre ein guter Anfang. Das Board ausbauen und ohne Gehäuse und Abschirmung auf einer nicht-leitenden Oberfläche aufbauen, viel Platz und Licht, ein kühler Kopf und ein kühles Bierchen, dann sehen wir weiter.

  • Okay schon Mal danke. Also erst Mal ein Multimeter besorgen.

    Ich denke ich werde das ohne den ursprünglichen Reparateur machen.

    Kann der HF-Modulator einfach ausgelotet werden oder muss ich da was beachten? Benutze sowieso nur den RGB Port.

  • Kann der HF-Modulator einfach ausgelotet werden oder muss ich da was beachten?

    Den kannst Du auslöten. Machen viele um z.B. Platz für eine VGA-Buchse zu haben.

    Isopropranol (Alkohol) solltest Du noch besorgen zum Reinigen. Kostet ca. 4 bis 6 Euro pro Liter. Spiritus geht notfalls auch, hinterlässt aber Rückstände.