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FPGA VIC II Replacement

  • Ja, so ne SuperCPU ist auch nicht gerade schmal ausgefallen. :)

    Wäre die Frage, ob auch wirklich 8x64 KB nötig gewesen wären damalsTM.


    Was (mir) beim Beamracer fehlt, sind ein paar wirkliche Demos oder Spiele, wo man mal seinen Performance-Mehrwert abschätzen könnte.

    Grundsätzlich lässt sich das Ding wohl verhältnismäßig einfach programmieren. Mir als Nicht-Programmierer ist das aber egal. ;)

  • Naja, es ist halt schon schönes Spielzeug insbesondere für Leute, die sich für die Technik hinter solchen Coprozessoren interessieren.


    Aber ich sehe die Nische da nicht: Wer sich grundsätzlich für sowas interessiert, hat eben schon Copper und Co. oder nimmt sich gleich irgendeine der neueren an Retro angelehnten neu gemachten minimalen Architekturen, die dann nicht den ganzen Legacy-Kram mitschleppen, wie es der VIC-II tut (Badlines, RAM-Refresh, ziemlich schräge Architektur mit 4bittigem eigenem Color-RAM-Bus und zwei Bits zu kleinem Adressbus, die dann im C64 von den CIAs gestellt werden... also schön ist das nicht).

  • Aber ansonsten sieht das nach einer relativ konservativen Erweiterung aus (ohne da genauer hingeschaut zu haben).

    Ne, da wird ja eine komplett eigene CPU auf dem FPGA implementiert. Auf die Schnelle sehe ich, dass da bei 8 MHz achtzehn Instruktionen mit jeweils einem Zyklus pro Befehl realisiert werden. Das ist in der Tat "zigmal" leistungsstärker als ein oller 6510.

  • Hätte man die Fähigkeiten/Eigenschaften, die der BeamRacer hat, zwischen 1985~90 auch mit einem/mehreren Chip/s bauen können oder hätte dieser Chip schon damals zigmal leistungsstärker sein müssen als der eigentliche Rechner?

    Ich würde schon sagen, daß man sowas mit damaligen Mittel hätte bauen können. Letztendlich ist die Idee einer Displaylist sogar vom Atari entliehen. Vom Aufwand her wäre das allerdings nicht ganz ohne gewesen, denn dafür hätte eine CPU, die schnell genug ist, den VIC konstant mit 2 Mhz zu speisen und nebenher noch den Datenaustausch zum C64 zu organisieren und die Displaylist abzuarbeiten, RAM, ROM und noch etwas Logik drumherum, welche die Schnittstelle zum C64-Bus herstellt. Daß es sowas nicht gegeben hat, dürfte wohl daran liegen, daß man da preislich schnell beim Amiga ankommt.


    Vom Prinzip her muß gar nichts im FPGA oder Custom-Chip laufen. Sieht man ja am Amiga-Prototyp Loraine. Die Vorteile von Custom-Chips oder FPGAs sind aber natürlich nicht zu übersehen.

  • Kann man es so pauschalisieren, dass man dafür einen Grafik-Coprozessor gebraucht hätte, der ungefähr die Leistung eines Motorola 68000 hatte auch auch soviel Grafikspeicher (512KB), wie der Amiga 500 Hauptspeicher hatte? Also grob nochmal fast den Preis eines Amiga 500 auf den Tisch hätte legen müssen?

    Wäre dann ungefähr vergleichbar mit einer kompletten SuperCPU, oder?