VICE mit CMake


  • sparhawk
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  • VICE mit CMake

    Gibts es vielleicht Bestrebungen oder Interesse daran Vice auf CMake umzustellen? Hab per Google nichts dazu gefunden. Mit configure ist schon etwas mühselig und ich frage mich halt ob es dafür einen Grund gibt der dagegen sprechen würde, oder ob sich einfach nur nie jemand die Zeit dafür genommen hat.
  • sparhawk wrote:

    Mit configure ist schon etwas mühselig
    Was genau findest du denn "mühselig"? Dass "configure" nicht zum manuellen editieren gedacht ist ist klar, hoffe ich mal ;)

    Zur Frage würde ich vermuten, dass das autotools build system eben funktioniert und man nicht ohne Not so eine Umstellung macht. Ich bin selbst zwar kein Freund von autotools (dieses M4 kann einen wirklich Nerven kosten), würde aber auch nicht ohne guten Grund das Buildsystem für ein größeres Projekt umstellen.

    Autotools haben einen theoretischen Vorteil gegenüber den meisten anderen Systemen: Zur "build time" werden keine speziellen Tools gebraucht, lediglich "irgendein" make und eine bourne-kompatible Shell.
  • zrs1 wrote:

    Was genau findest du denn "mühselig"? Dass "configure" nicht zum manuellen editieren gedacht ist ist klar, hoffe ich mal ;)

    Das grösste Manko dass mich stört ist, dass man z.B. nicht die Visual Studio Umgebung benutzen kann, die ja recht komfortabel ist. Oder habe ich was übersehen?

    Zur Frage würde ich vermuten, dass das autotools build system eben funktioniert und man nicht ohne Not so eine Umstellung macht. Ich bin selbst zwar kein Freund von autotools (dieses M4 kann einen wirklich Nerven kosten), würde aber auch nicht ohne guten Grund das Buildsystem für ein größeres Projekt umstellen.

    Vermute auch dass das wohl der Grund sein könnte.

    Autotools haben einen theoretischen Vorteil gegenüber den meisten anderen Systemen: Zur "build time" werden keine speziellen Tools gebraucht, lediglich "irgendein" make und eine bourne-kompatible Shell.

    Na, ja. Das ist bei CMake aber auch nicht viel anders, nur dass du halt die configs um einiges leichter verstehen kannst und auch das customizing ist einfacher. :)
  • sparhawk wrote:

    Das grösste Manko dass mich stört ist, dass man z.B. nicht die Visual Studio Umgebung benutzen kann, die ja recht komfortabel ist. Oder habe ich was übersehen?
    Visual Studio will soweit ich weiß immer seine eigenen "project-files" haben. Viel kann ich zum Thema IDEs zwar sowieso nicht sagen, aber ich vermute mal, wenn man eine für ein C oder C++-Projekt sucht ist Visual Studio sowieso nicht die beste Wahl.

    sparhawk wrote:

    Na, ja. Das ist bei CMake aber auch nicht viel anders, nur dass du halt die configs um einiges leichter verstehen kannst und auch das customizing ist einfacher.
    Doch, das ist sehr anders -- du brauchst eben, nunja, cmake ;) Irgendein klassisches make und eine bourne-kompatible Shell dagegen sind auf jedem ernstzunehmenden OS sowieso vorhanden, nur bei Windows muss man da was installieren :bgdev

    "leichter verstehen" -- das glaube ich sofort, gibt weniges, was so kryptisch ist, wie dieses M4, das für configure.ac verwendet wird ;) Dagegen "customizing einfacher", das ist wohl schwer so allgemein zu sagen. Die Flexibilität von Autotools dürfte kaum zu überbieten sein, man kann alles tun, was M4 und eine Shell können ....
  • zrs1 wrote:

    Visual Studio will soweit ich weiß immer seine eigenen "project-files" haben. Viel kann ich zum Thema IDEs zwar sowieso nicht sagen, aber ich vermute mal, wenn man eine für ein C oder C++-Projekt sucht ist Visual Studio sowieso nicht die beste Wahl.

    Das sehe ich nicht so, weil das einfach eine echt gute IDE ist mit der man recht gut arbeiten kann. Mittlerweile habe ich allerdings CLion entdeckt, was durchaus an MS rankommt. Unter Linux ist das bisher die beste IDE mit der ich bisher gearbeitet habe. Wir arbeiten nur mit CMake und das ist voll integriert. Kann wohl aber auch andere Buildsysteme, kann ich allerding snicht beurteilen.

    Doch, das ist sehr anders -- du brauchst eben, nunja, cmake ;)

    Und so brauchst du halt autoconf. ;) Ist jetzt nicht viel anders. In beiden Fällen brauchst du eben das passende Package.

    Irgendein klassisches make und eine bourne-kompatible Shell dagegen sind auf jedem ernstzunehmenden OS sowieso vorhanden, nur bei Windows muss man da was installieren :bgdev

    configure kann man auf einem nackten System verwende? Bin mir da nicht ganz sicher ob das so stimmt.

    Dagegen "customizing einfacher", das ist wohl schwer so allgemein zu sagen. Die Flexibilität von Autotools dürfte kaum zu überbieten sein, man kann alles tun, was M4 und eine Shell können ....

    Bei CMake hast das ja auch. Nur mit dem Unterschied dass schon von Haus aus eine GUI mitgeliefert wird, die man verwenden kann (aber nicht muss) und dann kann man sich die diversen Optionen auch zusammenklicken.

    Seit ich mir CMake das erste Mal angesehen habe bin ich ein Fan davon geworden. Es ist einfach zum einarbeiten und bietet die volle Flexibilität die manr braucht um ein Programm compilieren zu können und es generiert eben die nativen Buildffles. Kann also mit gcc, oder mingw oder MS oder irgendwas anderes arbeiten ohne dass ich was dran ändern muss.
  • sparhawk wrote:

    Und so brauchst du halt autoconf.
    Eben nicht. Das ist ja gerade der Punkt.

    sparhawk wrote:

    configure kann man auf einem nackten System verwende? Bin mir da nicht ganz sicher ob das so stimmt.
    Das stimmt. Du kannst zwar nichts am Buildsystem ändern (die Autotools werden gebraucht, um configure aus configure.ac und Makefile.in aus Makefile.am zu erstellen), aber du kannst den build konfigurieren und ausführen.