C64 Assy 250469 R4: Wenig RAM und instabil


  • faddie
  • 1585 Aufrufe 88 Antworten

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  • Ich lese hier schon eine ganze Zeit passiv mit, aber einen passenden Hinweis habe ich auch nicht...

    Ich würde mein Augenmerk nur langsam auf die noch eingelöteten Bauteile richten, nachdem Du alle gesockelten Bauteile ja schon woanders getestet hast. Spannungsversorgung? Deine Scope-Bilder weisen auf der X-Achse leider eine zu kurze Zeitspanne auf, Du hältst damit ja nur einen wirklich kurzen Moment fest. Stelle die Ablenkung mal auf 1ms/Div oder so, vielleicht sieht man dann mehr...

    So wie ich das lese, liegt der Fehler wirklich "nur" im Verlust des RAM-Inhalts? D.h. würde ein ROM, welches kein RAM verwendet, ewig fehlerfrei laufen? (Z.B. Loop: INC $D020, JMP Loop). Wenn dem so ist, würde ich mir den Schaltplan an die Seite legen und jede Verbindung durchklingeln und im Schaltplan wegstreichen...

    Wie gesagt, so richtig eine Idee habe ich auch nicht. Ich glaube jedoch nicht mehr wirklich an einen IC-Defekt...

    Gruß
    Thomas
  • Freak schrieb:

    Stelle die Ablenkung mal auf 1ms/Div oder so, vielleicht sieht man dann mehr..
    Ich hab mir die Spannung mal von der U2 CIA mit 1ms angeschaut - aber das schaut auch völlig unauffällig aus.

    Freak schrieb:

    So wie ich das lese, liegt der Fehler wirklich "nur" im Verlust des RAM-Inhalts? D.h. würde ein ROM, welches kein RAM verwendet, ewig fehlerfrei laufen? (Z.B. Loop: INC $D020, JMP Loop).
    Ich kann Gorf z.B. komplett durchspielen. Im Title-Screen ist dann nur ein weißes Quadrat, was da nicht hingehört. Auch der "Attract-Mode" läuft durchgehend stabil.

    Freak schrieb:

    Wenn dem so ist, würde ich mir den Schaltplan an die Seite legen und jede Verbindung durchklingeln und im Schaltplan wegstreichen...
    Argh ;) Aber wenn nichts hilft, komme ich da wohl nicht drum herum.

    tulan schrieb:

    Hast du dir mal die D0 - D7 Signale mit den Oszi angesehen?
    Vielleicht während eines RAM Tests.
    Die Signale sollten alle halbwegs "gleich" aussehen, keines davon irgendwie verstümmelt.
    Ich hab mal die Datenleitungen mit dem funktionierenden Board verglichen. Ich finde, dass das Signal von diesem Board viel undeutlicher aussieht. Die Täler sind viel schlechter ausgeprägt.
    Ach, und das böse Board schmiert sofort ab, wenn ich an U10 Pin6 messe. Das gute Board kann das ab.

    Bilder
    • good_p2_busy.png

      10,21 kB, 1.110×481, 2 mal angesehen
    • bad_p2_busy.png

      10,92 kB, 1.110×481, 2 mal angesehen
  • faddie schrieb:

    Ich kann Gorf z.B. komplett durchspielen. Im Title-Screen ist dann nur ein weißes Quadrat, was da nicht hingehört. Auch der "Attract-Mode" läuft durchgehend stabil.
    Gorf ist ein Ultimax-Spiel, wenn ich das richtig sehe. Da kommen wir wieder zu meiner Vermutung von viel weiter oben, dass es was damit zu tun hat ... halte doch bitte mal das Oszi an "/GAME" während z :B, des RAM-Tests.

    [EDIT]

    Oder noch besser, klemm doch /GAME vom Expansion-Port mal auf Vcc. Natürlich nur, wenn kein Modul im EP steckt.

    [/EDIT]
    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten."
    (Quelle unbekannt)

    "Lege dich nie mit einem Idioten an! Er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dann mit seiner Erfahrung!"
    (Volksmund)
  • faddie schrieb:

    Ach, und das böse Board schmiert sofort ab, wenn ich an U10 Pin6 messe. Das gute Board kann das ab.
    Ein vielleicht kleiner Lichtpunkt am Ende des Tunnels?

    U10 Pin 6 ist MA0...

    U10 Pin7 (MA5) oder Pin8 (MA4) verhält sich nicht so? Das sind alles die gleichwertigen Adressleitungen des RAMs, angesteuert von der PLA und dem VIC. Messen der Signale sollte dort ohne Probleme möglich sein. Wenn das Board beim Messen mit dem (hochohmigen) Scope abschmiert, dann könnte die Leitung dort offen sein.

    Stürzt der C64 auch ab, wenn Du an der PLA Pin 26 misst, oder beim VIC Pin 24? Das wäre das selbe Signal, nur an anderer Stelle...

    Ich drücke die Daumen...

    Gruß
    Thomas
  • kinzi schrieb:

    Oder noch besser, klemm doch /GAME vom Expansion-Port mal auf Vcc. Natürlich nur, wenn kein Modul im EP steckt.
    Hab ich gemacht, leider kein Unterschied. Wizard of Wor (nicht die MAX Version) läuft übrigens auch.


    Freak schrieb:

    Stürzt der C64 auch ab, wenn Du an der PLA Pin 26 misst, oder beim VIC Pin 24? Das wäre das selbe Signal, nur an anderer Stelle...
    Ich muss mich korrigieren, Check64 stürzt ab. Das Basic läuft weiter.

    Also, Check64 stürzt fast immer ab. Bei MA5 und MA4 ist es genauso. Es ist steckt übrigens beim Screen-RAM Test im unteren Drittel fest. So in Zeile 12-13 würde ich sagen. Die Signale sehen aber auf alles PINs gleich aus - ist also keine Leitung tot.

    Wenn ich ohne Check64 dauerhaft die Sonde an z.B. Pin6 habe, kommt:

    sehr oft Out of Memory
    sehr oft 1-2 Zeichen in der Mitte
    nie mehr als 1088 Bytes free
    Wenn ich diesen Peek/Poke Test mache (sofern ich genug Bytes frei bekomme), hab ich ein wenig Anzeigeprobleme. zB

    055 2
    055 "
    255 2
    055 2
    055 %

    BPEAK in 20
    R ADY


    Richtig wäre
    255
    255
    255
    BREAK in 20
    READY

    Ohne Sonde sind es dann die bekannten Probleme
  • faddie schrieb:

    Ohne Sonde
    Ich nehme mal an, damit ist der Tastkopf gemeint. Ist das ein Standard-Oszi-Tastkopf? In Stellung 1:1 oder 10:1? Was ist da für eine Kapazität drauf angegeben?

    Grundsätzlich verfälscht ja die Kapazität im Tastkopf das Timing (etwas). Aus irgendeinem Grund scheint deine Platine sehr empflndlich dagegen zu sein. Wenn du den VIC nicht schon getestet hättest, würde ich vielleicht auch auf einen VIC mit kaputtem Refresh-Verhalten tippen, aber den hattest du ja bereits kreuzgetauscht, nicht wahr?

    Eventuell ist auf der Platine irgendwas, was auf einer der Datenleitungen eine Zusatzkapazität produziert. Sind da irgendwelche Lötrückstände o. ä. auf den Leiterbahnen oder an den Sockeln? Vielleicht nimmst du auch alles, was gesockelt ist raus und misst mal den Widerstand der Datenleitungen untereinander und gegen Vcc und GND, eventuell ist da irgendwo eine hochohmige Verbindung.

    Jedenfalls sehr, sehr merkwürdig, das ganze ... :gruebel
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    (Quelle unbekannt)

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    (Volksmund)
  • kinzi schrieb:

    Ich nehme mal an, damit ist der Tastkopf gemeint. Ist das ein Standard-Oszi-Tastkopf? In Stellung 1:1 oder 10:1? Was ist da für eine Kapazität drauf angegeben?
    Hehe, ja, ich hatte die ganze Zeit "Probe" im Kopf, daraus ist dann Sonde geworden. Ich habe nicht mit der Voyager 2 gemesssen :P
    Der Tastkopf hat laut Datenblatt 18.5pF - 22.5pF und ich verwende ihn in der 10:1 Einstellung. Bei der funktionierenden Assy 250469R3 kann ich auch prima damit messen - ohne dass der Rechner aus dem Tritt kommt.

    Ja, der VIC läuft in einem anderen Board und ein anderer (funktionierender) VIC bringt keine Veränderung.


    kinzi schrieb:

    Vielleicht nimmst du auch alles, was gesockelt ist raus und misst mal den Widerstand der Datenleitungen untereinander und gegen Vcc und GND, eventuell ist da irgendwo eine hochohmige Verbindung.
    Alles klar, nächster Schritt
  • Freak hat das eh schon empfohen:

    Freak schrieb:

    So wie ich das lese, liegt der Fehler wirklich "nur" im Verlust des RAM-Inhalts? D.h. würde ein ROM, welches kein RAM verwendet, ewig fehlerfrei laufen? (Z.B. Loop: INC $D020, JMP Loop). Wenn dem so ist, würde ich mir den Schaltplan an die Seite legen und jede Verbindung durchklingeln und im Schaltplan wegstreichen...

    Wie gesagt, so richtig eine Idee habe ich auch nicht. Ich glaube jedoch nicht mehr wirklich an einen IC-Defekt...
    Vielleicht muss es nicht jede Verbindung sein, D0..D7 von den RAMs zum VIC und zur CPU durchklingeln reicht wohl schon für's erste. Eventuell ist da eine hochohmig durch eine schlechte Lötstelle oder so.
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  • ich hatte einen

    kinzi schrieb:

    Freak hat das eh schon empfohen:

    Freak schrieb:

    So wie ich das lese, liegt der Fehler wirklich "nur" im Verlust des RAM-Inhalts? D.h. würde ein ROM, welches kein RAM verwendet, ewig fehlerfrei laufen? (Z.B. Loop: INC $D020, JMP Loop). Wenn dem so ist, würde ich mir den Schaltplan an die Seite legen und jede Verbindung durchklingeln und im Schaltplan wegstreichen...

    Wie gesagt, so richtig eine Idee habe ich auch nicht. Ich glaube jedoch nicht mehr wirklich an einen IC-Defekt...
    Vielleicht muss es nicht jede Verbindung sein, D0..D7 von den RAMs zum VIC und zur CPU durchklingeln reicht wohl schon für's erste. Eventuell ist da eine hochohmig durch eine schlechte Lötstelle oder so.
    Genau so etwas vermute ich auch.
  • Hab die Verbindungen D0-D7 von CPU, CIA, Kernal, VIC und den RAMs durchgemessen: nichts mehr als 3 Ohm ;(
    Und dann hab ich auch noch MA 0-7 vom U10 zu PLA durchgeklingelt. Auch alles okay.

    Was ich aber zumindest interessant finde und nicht weiß ob das so okay ist:

    Vom U10 Sockel Daten gegen GND(Pin 18) und VCC (Pin 9): Immer gegen 770 Ohm
    Vom U11 Sockel kann ich gar keinen Widerstand messen.

    Wie gesagt, ICs sind gerade raus... soll das so?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von faddie ()

  • faddie schrieb:

    Was ich aber zumindest interessant finde und nicht weiß ob das so okay ist:

    Vom U10 Sockel Daten gegen GND(Pin 18) und VCC (Pin 9): Immer gegen 770 Ohm
    Vom U11 Sockel kann ich gar keinen Widerstand messen.

    Wie gesagt, ICs sind gerade raus... soll das so?
    Ich sach mal. Nö.

    Wenn, dann beide Sockel gleich. Sind alle ICs raus? Oder ist der 4066 noch drinnen? Der hängt auf D0..D3 mit dran. Der könnte es sein! (U21)
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    (Quelle unbekannt)

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