C16 kompatibles Motherboard

Es gibt 41 Antworten in diesem Thema, welches 8.566 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (30. Januar 2020 um 13:01) ist von GeTE.

  • Also ich finde die Idee sehr gut und hätte definitiv Interesse.

    Was das Board betrifft, würde ich an deiner Stelle auf das C64-Layout setzen, ähnlich wie Gideons Ultimate64. Das perfekte Case wäre dann ein Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. vom Tommes. So wie der nun zum Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ins Angebot aufgenommen hat, würde der auch für dein Board die passenden Lables mit "Commodore 264 Reloaded" (oder so ähnlich) produzieren. Joystickports sind so oder so besser im Atariformat auszuführen und auf der Rückseite wäre ein 1551-kompatibler Cartridge-Port, S-Video und Kopfhörerklinke am TV-Modulator (wie beim C64 Reloaded MK2) und alle anderen Anschlüsse (HDMI, USB, Mini-DIN für 1531 etc.) in den User- und Kassettenportschlitzen perfekt aufgehoben. Optisch wäre das der C16, den ich so immer hätte haben wollen.

    Wir hier müssten uns dann nur intensivst auf die Suche nach völlig defekten C16 machen, um die Tastaturen zu retten und zu restaurieren, damit dein 264er damit in der Form ausgestattet werden kann. Vielleicht aber wird das doch noch was mit neuen Tastaturen für den C64 und dann wäre natürlich auch die C16-Bedruckung neu machbar. Ich glaube da aber erst mal nicht dran und fände die Lösung so am elegantesten, weil man da wirklich nur C16-Tastaturen gebraucht verwenden muss und sonst nicht zum Schlachten der alten Originale im Ira Velinsky Design genötigt ist (116, plus/4 und rare 232er und 264er). Für die hoffe ich ja noch darauf, dass das Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. einen Ersatzchip zur Wiederbelebung eines Tages fertig haben wird.

    Eins ist aber bedenkenswert, Jens Schönfeld (Wiesel) hält sich mit seinen Features für das C64 Reloaded MK3 sehr bedeckt, damit Gideon die Ideen nicht vorher klauen und umsetzen kann. Im Gegensatz zum MK2 soll das auch kein Board für die alten Chips sondern eine FPGA-Implementierung werden. Ob dort - anders als beim Ultimate64 - auch Keyrah mit integriert und damit der Anschluss von VC20- und C16-Tastaturen möglich sein wird, wissen wir heute nicht. Wäre das möglich, wäre natürlich auch dort die Implementierung eines Emulations-Cores für 264er für Entwickler interessanter als beim Ultimate64 oder TC64 und das wäre dann natürlich eine direkte Konkurrenz für dein Projekt.

    PS: Wenn das Endprodukt in der Bauform "Commodore V364" käuflich erscheinen würde, täte ich obszön viel Geld ausgeben wollen. Aber nur dann! 8o

    FPGA haben einige Nachteile, die meistens übersehen werden. Das fängt bei der fehlenden Bereitschaft der Produzenten an, die Verfügbarkeit der preiswerteren Chips über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten und endet bei erhöhten Signallaufzeiten oder anderen Einschränkungen der Implementation. Ein einfacher Mikrocontroller wie der PIC32 DA hingegen ist mehr als ausreichend um jeden jemals produzierten Homecomputer in mehreren Instanzen ohne Performance Probleme notfalls zu emulieren. Für unter 10 Euro bekommt man faktisch einen SoC mit mehreren hundert KByte internen Speicher, integriertem USB Controller, HD fähigem 2D Videoprozessor, sehr leistungsfähigem DSP etc. Damit wird es möglich eine Platine zu entwerfen die bestenfalls mit einem Chip auskommt. Dies ermöglicht es wiederum selbst Kleinserien preiswerter zu kalkulieren als dies bei Einsatz eines FPGA möglich wäre. Auch ergibt sich ein einfacheres Layout was die Wartung sowie Entwicklung anbelangt.

  • Das würde ich aus Kosten und ästhetischen Gründen komplett aus Bambus fertigen lassen (inklusive Tastatur).

    Bambus ist ein sehr interessanter Werkstoff für ein echt spannendes Projekt. Klingt sehr gut. Ich wünsche Dir ganz viel Durchhaltevermögen - ich freue mich schon darauf, mehr zu lesen.

    Eins ist aber bedenkenswert, Jens Schönfeld (Wiesel) hält sich mit seinen Features für das C64 Reloaded MK3 sehr bedeckt, damit Gideon die Ideen nicht vorher klauen und umsetzen kann.

    Ja, Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. hält sich zurück - ist sein gutes Recht. Interessant finde ich die Behauptung, dass Gideon Ideen geklaut hat - hast Du dazu verlässliche Quellen, die das belegen?

    <--- Das da ist eine Hälfte meines Ichs
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Hallo alle zusammen,
    Ich arbeite gerade an einem Projekt für eine kleine Platine, die ursprünglich als Ersatz für das Motherboard meines Pus4 gedacht war.

    Hallo Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. :winke:

    Melde mich schon mal für den "Prototyp" und 1 mal die Rev.A an :thumbsup:

    Grüsse

    :wurm: DeSegi

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  • Interessant finde ich die Behauptung, dass Gideon Ideen geklaut hat - hast Du dazu verlässliche Quellen, die das belegen?

    Das hat er nicht behauptet das Gideon das HAT, sondern das er das KÖNNTE.
    Davon ab hat Jens glaube ich selber mal hier erwähnt das er Gideon und seine Leistungen schätzt.
    Also wir wollen hier keine Feindschaft beschwören die so nicht existiert.
    Ich denke es geht auch nicht um Gideon speziell, sondern generell um Nachahmer und Ideenklau.

    Mat4 schrieb ja er möchte das Board universell halten.
    Ich schrieb ja damals schon zum MK3, wenn ICH die Fähigkeiten von Jens hätte würde ich ein FPGA Board bauen was man mit verschiedenen Cores nutzen könnte und jeweils einer Adapterplatine für die Ein und Ausgabeports der jeweiligen Rechner.
    Ich denke so ähnlich ist hier auch der Plan.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Ja, Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. hält sich zurück - ist sein gutes Recht. Interessant finde ich die Behauptung, dass Gideon Ideen geklaut hat - hast Du dazu verlässliche Quellen, die das belegen?

    Moment, ich habe geschrieben, dass Wiesel seine Ideen zurück hält, damit Gideon die nicht vorher implementieren aka klauen kann, nicht dass Gideon das schon gemacht hat. So wie man vor dem Dobermann die Straßenseite wechselt, weil man befürchtet, er könne einen beißen, nicht weil man schon gebissen wurde. Das ist ein feiner Unterschied!

    Ich will das auch gar nicht bewerten, wollte nur auf die Gefahr hinweisen, dass mit dem MK3 evtl. ein Board erscheinen könnte, das dem Funktionsumfang dieser Idee sehr nahe kommt ... und dann die potentiellen Kunden wegfängt.

    FPGA haben einige Nachteile, die meistens übersehen werden. Das fängt bei der fehlenden Bereitschaft der Produzenten an, die Verfügbarkeit der preiswerteren Chips über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten und endet bei erhöhten Signallaufzeiten oder anderen Einschränkungen der Implementation. Ein einfacher Mikrocontroller wie der PIC32 DA hingegen ist mehr als ausreichend um jeden jemals produzierten Homecomputer in mehreren Instanzen ohne Performance Probleme notfalls zu emulieren. Für unter 10 Euro bekommt man faktisch einen SoC mit mehreren hundert KByte internen Speicher, integriertem USB Controller, HD fähigem 2D Videoprozessor, sehr leistungsfähigem DSP etc. Damit wird es möglich eine Platine zu entwerfen die bestenfalls mit einem Chip auskommt. Dies ermöglicht es wiederum selbst Kleinserien preiswerter zu kalkulieren als dies bei Einsatz eines FPGA möglich wäre. Auch ergibt sich ein einfacheres Layout was die Wartung sowie Entwicklung anbelangt.

    Fachlich habe ich da zugegebenermaßen überhaupt keine tiefergehende Ahnung, die mich das beurteilen lassen könnte. Ich freue mich einfach nur über deinen Ansatz und beobachte ganz ergebnisoffen auf welcher Basis ich dann irgendwann einen 264er erwerben kann, der sein Bild über HDMI liefert und keine schnell sterbenden Chips mehr hat.

    Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass eine 264er Emulation so schnell zu bauen wäre, wenn ich bedenke wie grottig der plus/4 in Vice emuliert wird und wie lange es gedauert hat Yape so gut zu bekommen (das leider auch nicht auf macOS und Linux portiert wurde).

    Ideen, die ich mit eurer Hilfe gerne wahr machen würde:

    1. Eine wirklich neue Maus am C64 auf Basis der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    2. Die erste echte Maus für die 264er mittels Anschluss einer Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Einmal editiert, zuletzt von GeTE (5. Februar 2019 um 20:44)

  • FPGA haben einige Nachteile, die meistens übersehen werden. Das fängt bei der fehlenden Bereitschaft der Produzenten an, die Verfügbarkeit der preiswerteren Chips über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten und endet bei erhöhten Signallaufzeiten oder anderen Einschränkungen der Implementation. Ein einfacher Mikrocontroller wie der PIC32 DA hingegen ist mehr als ausreichend um jeden jemals produzierten Homecomputer in mehreren Instanzen ohne Performance Probleme notfalls zu emulieren.


    Es wird doch oft angeführt, dass Mikrocontroller höhere Framedelays als FPGAs haben. Was ist beim PIC32 anders?

  • Ein einfacher Mikrocontroller wie der PIC32 DA hingegen ist mehr als ausreichend um jeden jemals produzierten Homecomputer in mehreren Instanzen ohne Performance Probleme notfalls zu emulieren.

    Nein.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
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  • Es wird doch oft angeführt, dass Mikrocontroller höhere Framedelays als FPGAs haben. Was ist beim PIC32 anders?

    Das ist richtig, ich denke jedoch das ist handhabbar. Codeanalyse bietet viele Möglichkeiten Zugriffmuster auf den Bildspeicher und TED zu detektieren um statt einer Emulation entsprechende Maschinencodesequenzen in nativen Maschinencode zu übertragen. Framedelays sind hierdurch meistens vermeidbar. Nun, wir werden sehen. Im schlimmsten Fall (Emulation) wäre die Latenz sicherlich gering.

  • Nein.

    Nun die Aussage ist in der Tat so nicht richtig. Bezieht man die Möglichkeiten dynamischer oder statischer Codeübersetzung mit ein sieht dies allerdings für viele Systeme anders aus, denn diese sind nicht sonderlich komplex. Der Amiga beispielsweise ist hiervon eher eine Ausnahme.

  • Zur Gehäuse und Tastaturfrage:
    Ich schaue mir morgen alle genannten Vorschläge an (auch die neuen C64 Gehäuse) und rechne durch, was am günstigsten wäre. Das eigentliche Problem sehe ich in einer eventuell sinnvollen Replik der Tastatur.

  • Eine neue Tastatur würde ich anderen überlassen.Tatsächlich gibt es ja schon einen Anbieter für neue C64 Tastatur Platinen.Die dürfte auch C16 kompatibel sein.Tastenkappen werden irgendwann auch kommen.

    Lieber auf die Platine konzentrieren würde ich meinen.

    Davon ab, durch die sterbenden TED und CDU gibt es genügend Gehäuse und Tastaturen ohne Funktion.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Frage: was ist eigentlich so schwierig daran, eine "normale" Tastaturen an "so" einem Motherboard zu betreiben?

    Es gibt keine Schwierigkeit. Ich glaube die implizierte Frage ist eher die nach einem eventuell notwendigen Ersatz für defekte Tastaturen.

  • Eine neue Tastatur würde ich anderen überlassen.Tatsächlich gibt es ja schon einen Anbieter für neue C64 Tastatur Platinen.Die dürfte auch C16 kompatibel sein.Tastenkappen werden irgendwann auch kommen.

    Lieber auf die Platine konzentrieren würde ich meinen.

    Davon ab, durch die sterbenden TED und CDU gibt es genügend Gehäuse und Tastaturen ohne Funktion.

    Werd ich machen.

  • Hab auch Interesse, sehr spannend!

    --=== VCS2600 -> C16 -> C64 -> AMIGA -> PC286 -> PC386 -> PC486 -> PC PENTIUM ->.... ===--

  • Nein. Ich denke Ende nächsten Monats kann ch was vorzeigen.

  • Oha das wäre für Retro-Computing Verhältnisse sehr schnell... ;)

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Oha das wäre für Retro-Computing Verhältnisse sehr schnell... ;)

    Genau, das kann der doch so nicht machen! Wenn ich da an die Diskussion nach der Commodore-Pleite denke, wo jahrelang diskutiert wurde, wie ein AmigaOS-Nachfolgesystem aussehen müsste, ehe überhaupt jemand zu programmieren anfing (AROS war's dann glaube ich). Kam mir damals wie eine schräge Parodie auf die DDR-Planwirtschaft vor. :zzz:

    Und heute? Da ist das Retro-Computing in die Fußstapfen von Steve Jobs getreten: One more thing. Order tomorrow. We ship next month. Und Mat4 da mittendrinn. :thumbup:

    Ich finde das extrem großartig, wie sich tolle Entwicklungen hier gegenseitig überholen. Genau wie im Nachbarthread, wo man mir noch klarzumachen versuchte, dass Gußformen für Commodore-Mäuse sich wirtschaftlich absolut nicht lohnen würden und dann wirft jemand ein, dass genau die im Zuge einer erfolgreichen Amiga-500-Gehäuse-Nachproduktionskampagne in Kürze erstellt werden. Wo soll das bloß hin führen? Am Ende kann ich mir tatsächlich einen Commodore V364 nach Hause holen ... und habe dann nichts mehr was ich mir noch wünschen könnte. 8o

    Ideen, die ich mit eurer Hilfe gerne wahr machen würde:

    1. Eine wirklich neue Maus am C64 auf Basis der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    2. Die erste echte Maus für die 264er mittels Anschluss einer Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.