Also ich finde die Idee sehr gut und hätte definitiv Interesse.
Was das Board betrifft, würde ich an deiner Stelle auf das C64-Layout setzen, ähnlich wie Gideons Ultimate64. Das perfekte Case wäre dann ein Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. vom Tommes. So wie der nun zum Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ins Angebot aufgenommen hat, würde der auch für dein Board die passenden Lables mit "Commodore 264 Reloaded" (oder so ähnlich) produzieren. Joystickports sind so oder so besser im Atariformat auszuführen und auf der Rückseite wäre ein 1551-kompatibler Cartridge-Port, S-Video und Kopfhörerklinke am TV-Modulator (wie beim C64 Reloaded MK2) und alle anderen Anschlüsse (HDMI, USB, Mini-DIN für 1531 etc.) in den User- und Kassettenportschlitzen perfekt aufgehoben. Optisch wäre das der C16, den ich so immer hätte haben wollen.
Wir hier müssten uns dann nur intensivst auf die Suche nach völlig defekten C16 machen, um die Tastaturen zu retten und zu restaurieren, damit dein 264er damit in der Form ausgestattet werden kann. Vielleicht aber wird das doch noch was mit neuen Tastaturen für den C64 und dann wäre natürlich auch die C16-Bedruckung neu machbar. Ich glaube da aber erst mal nicht dran und fände die Lösung so am elegantesten, weil man da wirklich nur C16-Tastaturen gebraucht verwenden muss und sonst nicht zum Schlachten der alten Originale im Ira Velinsky Design genötigt ist (116, plus/4 und rare 232er und 264er). Für die hoffe ich ja noch darauf, dass das Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. einen Ersatzchip zur Wiederbelebung eines Tages fertig haben wird.
Eins ist aber bedenkenswert, Jens Schönfeld (Wiesel) hält sich mit seinen Features für das C64 Reloaded MK3 sehr bedeckt, damit Gideon die Ideen nicht vorher klauen und umsetzen kann. Im Gegensatz zum MK2 soll das auch kein Board für die alten Chips sondern eine FPGA-Implementierung werden. Ob dort - anders als beim Ultimate64 - auch Keyrah mit integriert und damit der Anschluss von VC20- und C16-Tastaturen möglich sein wird, wissen wir heute nicht. Wäre das möglich, wäre natürlich auch dort die Implementierung eines Emulations-Cores für 264er für Entwickler interessanter als beim Ultimate64 oder TC64 und das wäre dann natürlich eine direkte Konkurrenz für dein Projekt.
PS: Wenn das Endprodukt in der Bauform "Commodore V364" käuflich erscheinen würde, täte ich obszön viel Geld ausgeben wollen. Aber nur dann!
FPGA haben einige Nachteile, die meistens übersehen werden. Das fängt bei der fehlenden Bereitschaft der Produzenten an, die Verfügbarkeit der preiswerteren Chips über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten und endet bei erhöhten Signallaufzeiten oder anderen Einschränkungen der Implementation. Ein einfacher Mikrocontroller wie der PIC32 DA hingegen ist mehr als ausreichend um jeden jemals produzierten Homecomputer in mehreren Instanzen ohne Performance Probleme notfalls zu emulieren. Für unter 10 Euro bekommt man faktisch einen SoC mit mehreren hundert KByte internen Speicher, integriertem USB Controller, HD fähigem 2D Videoprozessor, sehr leistungsfähigem DSP etc. Damit wird es möglich eine Platine zu entwerfen die bestenfalls mit einem Chip auskommt. Dies ermöglicht es wiederum selbst Kleinserien preiswerter zu kalkulieren als dies bei Einsatz eines FPGA möglich wäre. Auch ergibt sich ein einfacheres Layout was die Wartung sowie Entwicklung anbelangt.