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CBM Aufkleber für die Community

  • Tommes hat doch schon gesagt, wie es dazu kommen kann: man schicke ihm vernünftige Fotos und ein paar wichtige Maße und dann kann er sie nachbauen und produzieren. Wünsche helfen hier weniger als tatkräftige Unterstützung* derer, die Geräte mit vorhandenen Labeln haben. Also nicht lang schnacken, Fotos machen.

    Ja, Du hast vollkommen recht. Ich war nicht präzise genug - ich möchte eigentlich, dass sich die PET2001 Interessenten auf ein mögliches Label einigen. Grade beim PET2001 gibt es leider mehrere unterschiedliche Etiketten.

    Mir würde das schwarz silberne Label schon reichen. Das ist wahrscheinlich auch das Label, was auf den meisten PETs hier in Detschland verwendet wurde.


    Das aus meiner Sicht schönste Label ist allerdings das hier -- Schrift in Gold und mit farbigem Commodore Logo


    Die Größen und die Fonts sind identisch. Ich werde das monochrome mal ausmessen.

  • Aber wenn ich mir die "runden Ecken" deines Werkes betrachte, sieht man recht deutlich warum ich gerne professionell geschnittene Labels hätte, die auch - mit ganz leicht Spiel - in die Aussparung passen. Diesen manuellen Zuschnitt sieht man und es sieht immer hingepfuscht aus. Ich bilde mir sogar ein, mit viel Zeit und einer Nagelschere kann ich das vielleicht sogar besser als du, aber dann hat trotzdem jede der vier abgerundeten Ecken einen anderen Radius und damit ist das dann immer noch nicht gut genug. Ich mag mir das einfach nicht ansehen.

    Ja, kann ich verstehen. Das hat aber nichts damit zu tun, dass man Einzelstücke ausgezeichnet mit dem Brother Drucker erstellen kann. Die Ecken sind dann reines Handwerk.


    Die Fotos stammten aus einem frühen Proof of Concept bei dem es noch um das generelle Design ging. Wenn mann das Label in die Aussparung bei den 1541ern einklebt, kann man die überstehende Folie exakt mit einem Federmesser abschneiden.

  • Diesen manuellen Zuschnitt sieht man und es sieht immer hingepfuscht aus.

    Schlimmer als die Originalbestückung des 1570er-Labels geht's eigentlich nicht.

    Da stehen die Kanten immer ab, sind in die Ecken gedrückt worden und wieder rausgekommen.

    Also, ein Bißchen ans Original halten müssen wir uns wohl.. :lachtot2:blah!:kill:

    (SCNR!) ;) Sonst hätte ich das auch gern als passiges Metallfolienlabel.

  • Die Fotos stammten aus einem frühen Proof of Concept bei dem es noch um das generelle Design ging. Wenn mann das Label in die Aussparung bei den 1541ern einklebt, kann man die überstehende Folie exakt mit einem Federmesser abschneiden.

    Ok, aber ein Problem bleibt bestehen: Die "Etiketten-Nische" der 1541 ist einen knappen Millimeter tief. Auf dünne Folie gedruckt hast du dann an der Kante immer Schatten. Wenn Tommes da auf dickeres Trägermaterial drucken kann - wie beim C64C - würde die Front bei eingeklebten Label dann bündig zwischen Gehäusefront und Etikettenoberseite abschließen. Das wäre nach meiner Sicht das Optimum für eine Rekonstruktion eines Laufwerkes nach Zerlegen, Waschgang, Retr0brighting oder Lackierung ... und für die dann nötigen Rückseitenetiketten hatte ich Tommes ebenfalls eine Vorlage auf Basis meiner 1541C zugeschickt. Das müsste dann auf ein ähnliches Labelset wie jenes für den US-C64 hinaus laufen.

  • Ich hätte allerdings gedacht, dass in der Mediengestalter-Ausbildung "Schrift" grundsätzlich zum Lehrplan gehören würde

    Zumindest nicht bei Bild & Ton. "Wir" Flimmerfritzen gehen davon weitgehend unbeleckt raus.


    Nicht nur ein zwischengeschalteter Mediengestalter kann das Endergebnis negativ beeinflussen, sondern auch die Druckerei oder, was ich in letzter Zeit mal wieder hatte, die Stickerei.

    Das ist wohl in allem, was man gemacht haben will, so.

    Wenn ich meine Fliesen in genau einer bestimmten Weise geschnitten haben will, um den Restspalt auf die von mir bevorzugte Weise auszumitteln und die nach außen abstehenden Ecken nicht mit einer Leiste bedeckt sondern offen gefast haben will, muss ich es selber ausmessen, mit Maßen aufmalen und daneben stehen bleiben. Bei Autowerkstätten oder Pflegediensten ist das auch nicht besser, sogar ohne Gestaltungsanteil. Aber man kann einfach nicht _alles_ selbst machen.

    Dem Grafiker bin ich jedenfalls noch sehr dankbar, dass er mich beharrlich aber ruhig da hingeschoben hat und seine stille Empörung, eine Schrift einfach zu verzerren, mit Ernst vorgetragen hat. ;)

  • Wenn Tommes da auf dickeres Trägermaterial drucken kann - wie beim C64C - würde die Front bei eingeklebten Label dann bündig zwischen Gehäusefront und Etikettenoberseite abschließen.

    Nein, das tut es nicht. Die Brother Label sind 0,1mm dick. Die C64 Label von Thommes sind 0,17mm und die CBM Label sind 0,26mm dick. Sogar die Original Commodore Alu-Label sind nur 0,65mm dick - und selbst die sind nicht bündig mit dem Rest des Gehäuses.

    Aber ob solche Details überhaupt relevant sind, dass sollte jeder selber für sich entscheiden.


    Für mich ist wichtiger, dass die Oberfläche der 'Thommes Label' etwas matter ist und wertiger aussieht. Da muss man die Labels aber direkt vergleichen.

  • Das Label mit dem blauen Logo gehört zum Blue-PET mit der blauen Blende und der Datasette mit den weissen Tasten - an keinen anderen. Da würden sich bei jedem PET-Kenner die Fußnägel kräuseln.


    Ich habe leider keinen Blue-PETs sondern den späteren mit der schwarzen Blende und schwarzer Datasette. Deswegen kann ich auch nur das schwarz-silberne bzw. schwarz-weisse verwenden. Silber wäre super, aber wenn es drucktechnisch nicht anders geht, wäre für mich auch schwarz-weiss ok.


    Ich hatte Thomas so verstanden, dass er mit den Daten, die ich ihm geschickt habe, arbeiten kann und dass es bald ein Label geben wird.

  • Das Label mit dem blauen Logo gehört zum Blue-PET mit der blauen Blende und der Datasette mit den weissen Tasten - an keinen anderen. Da würden sich bei jedem PET-Kenner die Fußnägel kräuseln.

    Die PET Labels mit den blauen Logos gabs auch bei PETs mit der schwarzen Monitor Blende. Die PETs mit den blauen Blenden hatten in vielen Fällen auch ein blaues Label.

    Und das kann man tatsächlich nicht auf andere Gehäuse kleben ohne dass sich die Fußnägel kräuseln.

  • Also was ich so weiß hatten die ersten den blauen Bildschirmrand und das blaue Label, und die späteren den schwarzen Rand mit schwarzem Label.

    Und irgendwann dazwischen gab es ein schwarzes Label mit buntem C= Zeichen und/oder blauem PET Schriftzug, das sowohl bei 2001ern mit blauem als auch mit schwarzem Bildschirmrand zum Einsatz kam.


    Ein komplett blaues Schild hab ich aber noch nie an einem 2001er mit schwarzem Bildschirmrand gesehen, genausowenig wie umgekehrt ein schwarzes Schild auf einem mit blauem Bildschirmrand.

  • So, am Samstag hatte ich die Entwürfe ja huschhusch ausgedruckt und mit der Schere ausgeschnitten, um überhaupt einen Eindruck zu erhalten, wie das wirken könnte. Jetzt habe ich mir aber mal selbstklebende Silberfolie von Herma genommen und die mit Farblaserdrucker bedruckt, um anschließend mittels am Lineal angelegten Teppichmesser die Längsschnitte vorzunehmen.


    Klar, die abgerundeten Ecken sind so schlecht geworden, wie ich das vermutet hatte, doch wenn man diesen Versuch auf- bzw. einlegt bekommt man einen viel besseren Eindruck, wie das tatsächliche Produkt wirken kann. Jetzt fehlt noch der saubere Schnitt und eine ordentliche Farbanpassung (da zähle ich mal auf Tommes Fähigkeiten) und das Etikett wäre perfekt. Ich finde jetzt schon dieses plus/4-Label grandios: Nach dem C16-BASIC-Lernpaket hätte der plus/4 als 264er genau damit, Script/Plus statt 3-plus-1 als ROM und einem DPS 1101 ein Jahr später als "Diplom- und Seminararbeitserstellpaket" kommen müssen. Natürlich für einen ähnlich unschlagbaren Preis.


    Aber seht's euch einfach selbst mal an:



    Und dann noch eine passende Floppy dazu:



    Ich hoffe Tommes war in der Druckvorbereitung noch nicht zu sehr aktiv, denn übernächstes Wochenende plane ich mal die Meinung zu diesen und den weiteren Entwürfen auf der LuheCon einzusammeln. Danach würde ich dann meinen Input finalisieren.

  • Was ist das für Folie? Hast du mal einen Link?

    Na klar: https://www.herma.de/buero-zuh…uperprint-lasercopy-4117/

  • Hast du eventuell noch andere Bilder der Folie, wo man den Metalleffekt (so vorhanden) besser einschätzen kann. Ich überlege für mein Sega32X den Sticker neu zu drucken, da meiner ziemlich zerrissen ist. Hab mir vor einer Weile eine entsprechende Vektorgrafik erstellt (Affinity Designer) aber suche noch nach einer hinreichend guten Folie. Im ganzen Netz findet man meist nur retuschierte Bilder solcher Effektfolien.

  • Mangels der Möglichkeit sich auf Conventions auszutauschen - ich hatte für die LuheCon schon eine Präsentation zu Retro-Fit-Aufkleber vorbereitet - musste ich einen anderen Weg gehen und meine Entwürfe ein halbes Jahr unbetrachtet ruhen lassen, damit ich unvoreingenommen wieder die noch offenen Fehler und Unzulänglichkeiten sehe damit ich danach die fertiggestellten Designs in den Druck geben kann. Natürlich wurde das Thema auch wieder rund um die Entwicklung der 1570-II und 1571-II jetzt akut.


    Als Beispiel habe ich so im März Labels für den plus/4 gestaltet. Die sahen für sich ganz ordentlich aus, im direkten Vergleich mit dem Original zeigte sich dann aber, dass der Schriftzug zu lang war, die Farbverläufe nicht stimmen und auch der Schriftzug "plus/4" nicht 100% übereinstimmte, ganz zu schweigen von der noch nicht mit genug Spiel versehenen Einpassung in die Vertiefung des Gehäuses. Nun muss man an der Stelle auch bedenken, dass es von Commodore nicht EIN Original gab, sondern zwei: Der frühe plus/4 mit Relief-Label und das spätere, schon kostenreduzierte, Modell mit Print-Label. Beide sind nicht gleich und die Herausforderung bestand nun darin eine Restauration zu bauen, die genau ZWISCHEN diesen beiden Originalen steht. Ich denke das ist mir am Ende in diesem iterativen Prozess ganz gut gelungen, sogar die Anzahl der Regenbogenlinien (37) entspricht jetzt beiden Originalen.


    Hier steht das neu entworfene Label nun einmal über dem Commodore-Relief und einmal über dem Commodore-Print. Ich denke im direkten Vergleich sieht man auch recht gut wie stark sich die Originale unterscheiden:



    Bei dem Label der schwarzen 1541 bin noch etwas in mich gegangen und kam dabei zu dem Schluss, dass die Geräte mit blauem Commodore-Schriftzug auf anthrazit-farbenem Grund (etwa DPS 1101, MPS 803, MCS 801 aber auch der SX-64) keine blaue Linie um das große Gehäuselabel tragen. Dies taucht nur rund um das "C=" unten rechts auf externen SX-64-Tastatur auf und ich denke, um darauf zu referenzieren hat Thomas Koch auch dem Label der SX-64-Style-Gehäusepressung mit den neuen C64C-Formen die Linie verpasst. Zu einer anthrazitfarbenen 1541 - die im Gegensatz zur 1551 - auch am C64 (vor allem aber am SX-64) betrieben werden kann, stünde also die blaue Umrandung nicht gut zu Gesicht.


    Also ist hier der (leicht bearbeitete) Entwurf ohne Rand der Gewinner. Wie sich herausstellt steht das Label auch der alten braun-beigen 1541 ganz gut zu Gesicht (im Bild rechts noch mit einem etwas älteren, weniger optimierten, Probedruck):



    Als letzter Entwurf, der mir reif für die Serie erscheint, habe ich - nach der Sichtung unzähliger Floppy-Rückseiten auch ein generisches Labelset für die langen Commodore-Floppies erstellt. Vorne haben die Originale ja meist ein Metallrelief, aber hinten sind die Aufkleber meist schon lädiert und es ist eigentlich am Besten diese abzuziehen bevor die Gehäuseschalen ins Wannenbad, die Geschirrspühlmaschine und anschließend vielleicht noch ins Retr0bright-Bad wandern (wenn das gesamte Gehäuse wieder die Farbe von unter den abgezogenen Etiketten hat, wurde genug gebleicht). Nach Fertigstellung des Refurbishing braucht es dann aber neue Aufkleber und wenn man sieht, dass es bei Tommes im Shop für alle erdenklichen C64-Variationen Bodenaufkleber gibt, wird es höchste Zeit dort in der selben Qualität auch die Diskettenlaufwerke zu versorgen.


    Da die Nachfrage nicht so groß sein wird, habe ich dafür einen generische Etikettensatz entworfen, der mit Schreibmaschine, Nadeldrucker oder Dymo dann auf das vorliegende Laufwerk angepasst werden kann und den Durchschnitt von 1540 bis 1570 abbildet. Selbst die meisten 1551 hatten ein solches, silbernes Etikett und können so authentisch versorgt werden (nur das japanische Modell wich davon mit einem invertierten Label ab).



    Also dann, lasst doch mal eure Meinung lesen, vor allem wenn ich doch noch irgendwo ein Detail vergessen habe, dass ehe der Drucklegung jetzt angepasst werden könnte. :)

  • ich brauche ein "weißes" Etikett :D


    Ich breche zusammen, dann gibt es ja schon zwei mit der Idee - Superingo hat das auch schon mal realisiert - und du hast die Farbe sogar noch besser getroffen. Wahnsinn!


    Aber natürlich habe ich mir darüber auch schon Gedanken gemacht und mich geärgert, dass mit der Rettung der C64C-Pressformen die plus/4-Pressformen zwar gefunden, aber nicht nach Deutschland geholt worden sind. Die Tastenfarbe des plus/4 entspricht erstaunlicherweise der Gehäusefarbe des C64C (siehe den verlinkten Thread im ersten Satz) und da wäre es einfach großartig (gewesen), wenn man einmal neue plus/4-Gehäuse in dunklem Rauchgrau hätte kaufen können und dann welche in der Tastaturfarbe, so dass der Rechner den Commodore-LCD-Look erhalten würde.


    Ich habe also bereits für diese Kombination über das passende Label nachgedacht. Die Farben müsste für den Hintergrund die Funktionstastenfarbe und für die Beschriftung die Farbe der übrigen Tasten aufgreifen. Dann wäre ein so farbener plus/4 wohl ein Abverkauf noch übriger Platinen gewesen, so dass er später (vielleicht 1987) hätte erschienen sein müssen. Verwendet werden muss also das renovierte Commodore-Logo während die Gestaltung sich etwas am C64C-Label aber auch am Label der Commodore-PCs (etwa dem PC 10-III) orientiert.


    Hätte Comodore aber plus/4-Platinen in einem solchen Gehäuse nach erscheinen des C64C abverkauft, hätte man den Rechner sicher nicht mehr mit der 3-plus-1-Software bündeln können. Damit muss auch der Name von "plus/4" zurück auf "264" wechseln (damals war die Idee noch, dass man sich das ROM hätte aussuchen können). Vielleicht wäre dann - wie beim C64C, wo eine GEOS-Diskette beilag - einfach GEOS 3.5 im ROM vorinstalliert gewesen?


    Mit diesen ganzen Überlegungen im Hintergrund hat sich bei mir dann genau das Label manifestiert, dass du suchst. Und hier ist es, ganz unten im Bild ... fix und fertig designed: :thumbup:



    PS: Sag mal, hast du das Gehäuse in RAL 1013 "Perlweiß" lackiert?


  • Meine Überlegung war damals glaube ich das die 1551 ja eigentlich so gar nicht zum plus/4 passt vom Design.

    Da wäre eine 1551-II oder gar eine 1591 also 1541-II und 1581 im Anthrazit Ton passender gewesen.

    Also fand ich es realtiv passend alternativ den plus/4 anzupassen.

    Beides recht reizvoll.