Ist tatsächlich das gleiche Kabel für C64 und 800XL. Sehr praktisch beim umstecken, so muss man nicht immer hinter dem Fernseher rumkrauchen wenn man den Computer wechselt ![]()
Traum erfüllt: Atari 800
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Retrofan -
14. Januar 2019 um 14:56 -
Erledigt
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Aber es wird kein S-Video unterstützt ?
Ich habe meine Geräte nämlich alle mit S-Video angeschlossen.
Wäre ja praktisch gewesen
Ja der Atari 800XL gefällt optisch auch.Der 800XE und Konsorten ist schon etwas zu modern. Oh Gott wenn das ein aussenstehender liest...

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Mein 800XL liefert mit der Standard-Compo-AV-Leitung vulgo C64-Monitorkabel so ein grichtig grottiges Bild. Ohne Basteln wird das nicht besser. Mit mehr RAM ist das auch recht frickelig aber schon erledigt.
Vermute beim 800er ist das ähnlich ? Gehen da 256+ kB analog XL-Modell ? 'Moderne' Software ist ja gelegentlich ziemlich hungrig. -
Hm, ich kann über das Bild via SCART absolut nicht klagen, weder beim C64 noch am 800XL.
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- Offizieller Beitrag
Was gibt es denn so an Software, die diese neuen Modi nutzen und deshalb auf den Maschinen von 1979 (400/800) nicht laufen?
Genaue Auflistungen kenne ich da auch (noch) nicht. Aber es wird eine erkleckliche Anzahl von Spielen geben, die mit 4, 8, 16 oder 48 KB RAM nicht laufen werden – wobei die kleinsten Speicherkonfigurationen wahrscheinlich nur noch selten anzutreffen sein werden (man konnte ja aufrüsten). Und selbst bei 64 KB war/ist ja nicht Schluss. Einige moderne Games und Demos benötigen nochmals deutlich mehr RAM, z.B. 256 oder 320 KB. Das ist der Grund, weswegen ich meinem 800XL eine 1MB-Speichererweiterung verpasst habe (technisch gesehen: ... habe verpassen lassen)
Ob es Spiele gibt, die Grafikmodi verwenden, die nur der neuere GTIA-Chip aber nicht der CTIA-Chip (in den ersten Ataris) unterstützt, weiß ich ich nicht – kann ich mir aber auch gut vorstellen. Das muss hier in Europa aber kaum jemanden kümmern, denn als es die ersten PAL-Geräte gab, war der alte Grafikchip schon vom Neuen abgelöst worden.
Was gibt es so an bevorzugt deutschsprachigen Seiten das man sich mal schlaumachen kann ?
Erste Anlaufstelle dürfte bei 8-Bit-Atari immer ABBUC.de sein.
Vom Preis her sind die XL,XE Modelle ja attraktiver.
Auf jeden Fall. Wenn es einem "nur" um die Benutzung geht, ist der 800XL wahrscheinlich die attraktivste Kiste. (Noch einigermaßen) Günstig zu haben und gut aufzurüsten. 800 und 400 sind eher was für Sammler.
Aber es wird kein S-Video unterstützt ?
Der 800 kann wohl S-Video, die anderen nicht ohne Gebastel, wenn ich das richtig verstanden habe. Der 400 hat sogar nur ein Antennenkabel, wie damalige Spielkonsolen.
Der 800XE und Konsorten ist schon etwas zu modern.
Die kamen ja erst zu Tramiels Zeiten – Da wurde das Design dem der STs angepasst.
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Was gibt es denn so an Software, die diese neuen Modi nutzen und deshalb auf den Maschinen von 1979 (400/800) nicht laufen?
Das ist so nicht ganz korrekt. Mehr Farben und auch Grafikmodi hat nichts mit der Modellreihe an sich zu tun, sondern mit einem der beide für Video zuständigen Customs Chips. In allen Atari 8-Bit Computern wie auch der Spielconsole Atari 5200 ist ein Gespann von ANTIC und CTIA/GTIA im Einsatz. Der ANTIC ist ein eigenständiger Prozessor, der per DMA auf das RAM zugreift und Zeichensatz, Bitmapgrafik und die sogenannte Displaylist, eine Mini-Programmiersprache für den Grafikaufbau, bereitstellt. Das war einer der Stärken der Ataris, daß man Grafik- und Textmodi beliebig mischen konnte. Textmodi lassen sich viel schneller adressieren und erlaubten selbst in Basic sehr flotte Spiele ohne Sprites."Der andere" ist der CTIA bzw. GTIA. Dieser sorgt für das Fernsehbild, Farbe, Helligkeit und die Player-Missile-Grafik, ein Pendant zu den Sprites auf dem C64. Der CTIA ist der Vorläufer des GTIA und wurde nur in geringen Stückzahlen in ganz alten Serien der Atari 400/800 verbaut. Dieser konnte weniger Grafikmodi darstellen und hatte nur3 Helligkeitsausgänge, mit denen nur 8 Stufen möglich waren. Bei 16 "Farben" (hue) ergibt das 128 Kombinationen. Der Nachfolger und eigentlich nahezu überall nur noch anzutreffende GTIA hat vier Helligskeitssignale, was wiederum 16 Kombinationen und damit 256 "Farben" ermöglicht.
Technisch gesehen laufen alle Spiele, die die neueren GTIA-Modi verwenden, auch mit einem CTIA, sieht aber Scheiße aus

Der Hauptgrund, warum es einige wenige Spiele gibt, die nur auf dem 400/800 laufen, ist schlechte Programmierung. Obwohl Atari - für damalige Designvorstellungen extrem fortschrittlich - feste Sprungtabellen in das OS für OS-interne Aufrufe definiert hat, gab es genügend Programme, die irgendwelche OS-Routinen direkt angesprungen sind, anstelle sich der offiziellen Vektoren zu bedienen. Solche Software läuft auf geänderten OS Versionen natürlich nicht mehr. Das läßt sich aber problemlos umgehen, entweder durch ein Betriebssystem-Umschalter (mehrere OS, wie beim C64 mehrere Kernel) oder man lädt einfach das OS vom 400/800 per Software in das RAM, blende das OS-ROM aus und bootet neu. Hält natürlich nur bis zum nächsten harten Reset oder ausschalten... oder man nimmt eine gepatchte Version, die mit allen OS läuft

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Aber es wird kein S-Video unterstützt ?
Ich habe meine Geräte nämlich alle mit S-Video angeschlossen.
Wäre ja praktisch gewesen
Jein. Also der Atari 400 hat gar kein Video-/Monitorausgang. Der Atari 800 hat ein (recht gutes) S-Video Signal, das ist nur etwas übersteuert (zu hell), aber man kann damit leben. FBAS/CVBS macht der 800er natürlich auch.Alle Atari XE Modelle haben ebenfalls ab Werk S-Video und FBAS. Leider in sehr unteschiedlichen Qualitäten... von gut bis absolute Schei...
Der 600XL hat ab Werk nur FBAS, nicht mal ein Monochrom-Signal (nur Helligkeit + Synchronisation). Das haben ansonsten alle Modelle, die einen Monitorausgang haben (z.B. für Grünmonitor ideal). Alle 1200XL Modelle haben nur FBAS und Luminance inkl. Sync (Monochrom). Der 600XL hat ein extrem verwaschenes Bild... dazu Kondensator C109 oberhalb des CD4050 Chips entfernen und über ein knackiges Bild freuen.
Beim 800XL gibt es zwei Modellreihen: Den "Standard" (geschätzt 90% aller Modelle), hat fünf Chips zu je 40 Pins und die "Rose" Platine mit sechs Chips zu je 40 Pin. Beim "Rose" Modell, was auch die einzige Platinenversion ist, die in SECAM erhältlich ist, wurde die DRAM Ansteuerung komplett in einen weiteren Custom Chp namens Freddie verpackt, was ansonsten jede Menge 74er Chips erledigt.
Alle 800XL Modelle mit "Rose" Platine haben, wie die XE auch, S-Video und FBAS/CVBS in meist recht guter Qualität.
Von außen kann man nicht erkennen, welche Platinenversion vorhanden ist, aber Deckel abnehmen langt. Unterhalb der SIO Buchse, neben der Abschirmung, steht ein (C) Symbol gefolgt von 8 84 oder 9 84. Das gibt es nur bei den "Rose" Varianten. Bei SECAM steht deutlich "SECAM ROSE" darunter. Diese Version kann aber nur an SECAM betrieben werden!
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- Offizieller Beitrag
Das ist so nicht ganz korrekt. Mehr Farben und auch Grafikmodi hat nichts mit der Modellreihe an sich zu tun
Das hat doch auch niemand behauptet, oder? Ich habe lediglich gesagt, dass es über die Zeit Verbesserungen gab – nicht aber, dass diese einher gingen mit jeweils neuen Gehäusetypen.
Der Hauptgrund, warum es einige wenige Spiele gibt, die nur auf dem 400/800 laufen, ist schlechte Programmierung.
Das ist auch ein Thema – aber die Frage von ogd ging ja eigentlich in die gegensätzliche Richtung, also ob neuere Games nicht auf den alten Maschinen liefen, weil diese zu wenig Speicher hatten. Da habe ich gesagt: ja – aber ich habe keine Liste.
Alle 800XL Modelle mit "Rose" Platine haben, wie die XE auch, S-Video und FBAS/CVBS in meist recht guter Qualität.
Also kann ich Glück haben, dass einer meiner beiden Atari XL Rechner über S-Video verfügt (10% Wahrscheinlichkeit)? Da gucke ich mal rein.
Danke übrigens für die detaillierten Ausführungen. Ich kenne die Atari-Rechner ja bisher eher aus einer geschichtlichen Sicht, weniger aus einer technischen. Weil ich aber mit ALeX zusammen vorhabe, auch mal ein Spiel für die Ataris zu entwickeln, werde ich mich da wohl noch einiges tiefer einarbeiten müssen, vor allem, was grafisch so geht (und da im speziellen, was man aus der Player-Missile Grafik so herausholen kann).
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Diese Beiträge hier fand ich sehr gut gemacht, wer sich mal für die Programmierung eines Spiels auf dem 8Bit Atari interessiert.
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- Offizieller Beitrag
Diese Beiträge hier fand ich sehr gut gemacht, wer sich mal für die Programmierung eines Spiels auf dem 8Bit Atari interessiert.
Das Video über die Atari-Umsetzung von Dimo's Quest kannte ich schon – das andere ist für mich aber neu. Gucke ich mir mal an, danke.
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Ich steh ja voll auf die Atari XE Datasette...

Die Ataris hatten schon echt immer ein gutes Design, finde ich.
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"die echte"
ATARI-Datasette ist nur die 410 
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Hier kann man sehr schön den Atari 800 in Aktion sehen(ab 28:00):
Ich liebe dieses Video Computerfieber und schmeiße mich jedesmal weg, wie der Vater initialisieren ausspricht^^
Bitte melde dich an, um dieses Medienelement zu sehen.27:20 ... war Fernwartung schon möglich
?Der will ja das Bild vom Daddy haben ....

"Speak mich mal voll" ... das machen die heute immer noch ...
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Heute Nachmittag kam mein neu erworbenes Netzteil an – angeblich original Atari 800 Zubehör (was ich durchaus glaube). Eben hatte ich die Zeit, es mal auszuprobieren. Was soll ich sagen – der 800 springt an und zeigt als Einschaltmeldung: "Atari Computer - Memo Pad". Ist das OK (wenn kein Basic-Modul drinsteckt)?
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Ich finde das Bild übrigens über Composite-Kabel ganz hervorragend. (Falls da Moirés zu erkennen sind, liegt das an der Skalierung im Browser)
Edit: Jetzt läuft der Rechner schon eine Weile. Die Farben wechseln kontinuierlich, hinten rechts wird der Rechner ein wenig warm und es riecht etwas muffig. Vielleicht hätte ich ihn vorher innen entstauben sollen.
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alles ok...
der PAD-Editor kommt , wenn kein Modul eingesteckt ist.. (quasi das erste "WinWord" der 80ziger

und das "Farbenspiel" ist auch normal... ATARI hatte damals schon einen "Bildschirmschoner" eingebaut....
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27:20 ... war Fernwartung schon möglich
?
Der will ja das Bild vom Daddy haben ....
Ich vermute mal dass die im selben Haus/Wohnung am werkeln sind. Ich kann mir vorstellen, dass da intern Telefon und Fernsehsignal verbunden war.
Jetzt läuft der Rechner schon eine Weile. Die Farben wechseln kontinuierlich, hinten rechts wird der Rechner ein wenig warm und es riecht etwas muffig.
Nicht dass die ein Kraftwerk zuschalten müssen^^
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Wenn man zu Mehreren Interesse hätte, könnte man auch direkt von Hersteller 5 Stück für 99$ inkl. Versand bekommen. Vielleicht könnte man ja eine kleine Sammelbestellung starten – falls die Dinger was taugen.
Also ich wäre dabei

Habe selbst ein paar 800XL liegen, mich aber nie damit beschhäftigt. Dafür besitze ich auch eine Drittherstellerfloppy, die würde optisch wohl auch zum 800er passen.
Muss ich mal ausbuddeln.... -
Das ist auch ein Thema – aber die Frage von ogd ging ja eigentlich in die gegensätzliche Richtung, also ob neuere Games nicht auf den alten Maschinen liefen, weil diese zu wenig Speicher hatten. Da habe ich gesagt: ja – aber ich habe keine Liste.
Ok, andersherum gibt es im Großen und Ganzen kaum Probleme. Nach dem einige Publisher beim Erscheinen der XL/XE Serie auf die Nase gefallen sind, weil dessen Games (die oft als Cartridge verkauft wurden) nicht auf der neuen Serie liefen, wurde sich überall an die Programmierstandards gehalten. Sprich, die Games, die auf den Markt kamen, als die XL/XE Serie da war, laufen nahezu alle auch auf einem 800er problemlos (mit 48 KB RAM, versteht sich). Ein paar wenige Ausnahmen gibt es, die das RAM unter dem OS nutzen und damit mehr als 48 KB Hauptspeicher, aber das sind extrem Wenige.Problematischer wird es halt, wenn Du moderne Massenspeichermedien nutzen möchtest. Aufgrund der dann riesengroßen Größen von 16 MByte und mehr für eine Partition macht die Verwendung der Standard-DOS (beim Atari muß man das DOS - Disk Operating System - von der Diskette booten, im Gegensatz zum C64) Versionen kaum Sinn, die bestenfalls für physische Diskettengrößen bis zu 1,44 MByte geeignet sind. Für "mehr" gibt es lange schon SpartaDOS X (kurz: SDX), was als Modul, interne Platine oder Bestandteile einer Speichererweiterung geladen wird. Mit SDX lassen sich FAT32 Parititionen ansprechen und es gibt mittlerweile mit APT einen Standard, der bei allen möglichen Festplatten- oder Disketten-Emulationen auf Flashspeicher, SD-Karte, CF-Karte etc.pp. funktioniert. Dazu braucht man aber einen XL/XE, damit es sinnvoll arbeitet. Beim 800er ohne "Incognito" Karte macht SDX kein Sinn und damit ist man ein wenig eingeschränkter, was Massenspeicher angeht.
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Edit: Jetzt läuft der Rechner schon eine Weile. Die Farben wechseln kontinuierlich, hinten rechts wird der Rechner ein wenig warm und es riecht etwas muffig. Vielleicht hätte ich ihn vorher innen entstauben sollen.
Generell haben Atari-Computer wenig Probleme mit defekten Elkos, aber beim 400/800 sollte trotzdem das Power-Board geprüft werden. Wenn Du den Rechner aufschraubst, siehst Du auf der rechten Seite das Powerboard, eine leicht abnehmbare (zwei Schrauben) Extra-Platine, die aus der 9V Wechselspannung die benötigten +12 Volt, +5 Volt und -5 Volt Spannungen erzeugt, zudem sind die Buchsen auf dieser Platine samt Funktionstasten und Modulator.
Prüfe die beiden großen Glättungs-Elkos am hinteren Ende, umrahmt vom Kühlblech. Sowie auch nur die kleinste Wölbung oben erkennbar ist, solltest Du diese Elkos austauschen. Sie können sonst Elektrolyt absondern, was ein wenig nach faulen Eiern ("muffig") riecht.
Die Gefahr ist nicht sehr hoch, aber besser prüfen - oder noch besser: Erneuern - schadet nicht.
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- Offizieller Beitrag
quasi das erste "WinWord" der 80ziger
Wohl doch eher WordPad, oder?

Also ich wäre dabei
Dann wären wir schon zwei. 5 Module wären mir halt zu viel, ich würde bei rund 20 Euro/Stück höchstens 2 Module behalten und den Rest abgeben wollen. Ich frage aber vielleicht zuerst im Doreco-Thread, ob ich jemandem den Rest mitbringen kann (oder halt umgekehrt). Macht weniger Arbeit und spart nochmal Portokosten. Wenn sich da nichts tut, können wir uns aber zusammentun.
Ich bin aber auch noch am überlegen, ob ich neben Original-Modulen (für 400 und 800) und der Datenübertragung per Bluetooth auf dem 800XL noch weitere Speichermöglichkeiten benötige. Mich ärgert auch ein wenig, dass die Verwaltungssoftware für die Atari Max Module nur für Windows existiert. Ich hasse es, für so Kleinkram extra eine VM anwerfen zu müssen.
Ich muss also erst noch kurz in mich gehen und mich fragen, ob ich die Multimodule wirklich brauche/haben möchte.
Dafür besitze ich auch eine Drittherstellerfloppy, die würde optisch wohl auch zum 800er passen.
Die würde ich gerne mal sehen.
Ok, andersherum gibt es im Großen und Ganzen kaum Probleme. Nach dem einige Publisher beim Erscheinen der XL/XE Serie auf die Nase gefallen sind, weil dessen Games (die oft als Cartridge verkauft wurden) nicht auf der neuen Serie liefen, wurde sich überall an die Programmierstandards gehalten.
Ich denke, ogd, und vor allem auch ich, meinen weniger, ob es Probleme mit unsauberer Programmierung gab. Ich würde es auch gar nicht als "Problem" bezeichnen, eher eine Gegebenheit. Es wird doch wahrscheinlich eine natürliche Grenze zwischen 16K-fähigen Spielen (die auch auf Atari 400/600XL liefen) und solchen gegeben haben, die mehr RAM benötigen (also 48/64 KB). Manche Publisher werden die größere Zielgruppe angepeilt haben, wenn sie auch Atari 400 und 600XL mitbedienen. Und andere werden gesagt haben: Das ist uns zu wenig Speicher, wir setzen auf mehr RAM und leben damit, dass es nur auf den 800ern (und Nachfolgern) läuft. Ich schätze, dass da die größte Grenze gelegen haben wird – weniger leistungsfähige Games bis 16 KB und dann aufwändigere für 48/64 KB.
Und darüber hinaus gab es ja noch andere Grenzen, die aber weniger gravierend waren/sind. Zum einen können selbst 16KB-Games nicht auf den ganz frühen Maschinen gelaufen sein, die nur 4 oder 8 KB RAM hatten. Das Problem wird nur sehr gering gewesen sein, weil sich die Geräte ja aufrüsten ließen (der 800 mit steckbaren Speichermodulen, der 400 per Lötkolben). Zudem wird es nur eine kurze Zeit gegeben haben, wo nur so wenig RAM verbaut wurde. (Aber man muss bedenken, dass der VC20 ein Jahr nach den Ataris auch nur mit 5 KB RAM auf den Markt kam)
Und die letzte Grenze wird die Mehr-als-64KB-Grenze sein. Das betrifft aber wahrscheinlich nur moderne Software ab diesem Jahrtausend. Eine Hand voll Games und natürlich einige Demos. Ob es Anwendungssoftware gibt, die auch 128 KB oder mehr benötigt, weiß ich z.B. gar nicht.
Und als ich von einer Liste sprach, meinte ich halt eine Liste mit Games/Software und der jeweils benötigten Minimal- (und vielleicht auch wegen unsauberen Codes Maximal-) Speicherausstattung.
Prüfe die beiden großen Glättungs-Elkos am hinteren Ende, umrahmt vom Kühlblech.
Werde ich mal machen. Danke.
Sie können sonst Elektrolyt absondern, was ein wenig nach faulen Eiern ("muffig") riecht.
Der vernommene Geruch war eher der nach aufgewärmtem Staub (wie wenn man in einer lange nicht benutzte Wohnung die Heizung aufdreht) als der von faulen Eiern. Und auch nur ganz dezent.
Beim Öffnen der Klappe fiel mir das Abschirmblech der Modul-Klappe entgegen. Nicht weil der Klebestreifen, der es halten sollte, seine Klebekraft verloren hätte, sondern weil das Schaumstoff-artige Zwischenmaterial zerbröselt ist. Ich habe das alles sauber gemacht und frage mich nun, ob ich mir die Mühe machen soll, das Blech wieder anzukleben oder ob ich darauf verzichte. In vielen Videos hat der 800 das kleine Blech auch nicht mehr.
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