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Als die C64C-Gussformen gefunden wurden, waren im Fundus auch andere Presswerkzeuge?

  • Hallo zusammen,


    als stiller Mitleser (hier und anderswo) hatte ich das Thema mal verfolgt und irgendwo auch mal das Gerücht aufgeschnappt, dass nicht nur die Pressform vom C64C gefunden wurde sondern mehr, die aber in irgendein Museum gewandert wären. Nur die 64er-Gußform wurde aber per Kickstarter ins Gespräch gebracht, weil man sich für die Pressungen natürlich am meisten Interessenten versprach.


    Meine Frage ist nun, wurden mehr (Commodore-)Gußformen gefunden und wenn ja, welche waren das und wo kann man mal darüber lesen? Ich bin nämlich nicht wirklich fündig geworden.

    Ich suche kaputte plus/4-Netzteile, bitte nicht wegwerfen, solltet ihr eins haben! :thumbup:

    Hintergrund: Die quadratischen Stecker mit vier Pins gibt es anscheinend nicht mehr am Markt. Ich würde gerne mal ein paar zerlegen und vermessen, um damit mal zu schauen ob ich in der Lage bin ein vernünftiges 3D-Druck-Modell zu konstruieren. Neben der Tatsache, dass das wohl noch niemand gemacht hat, erscheint mir dieses Projekt auch von der Größe sehr erfolgversprechend. Ach ja, und wenn ihr ein plus/4-Netzteil auf C64 umbauen wollt, bezahle ich euch gerne den runden DIN-Stecker, wenn ich dann den abgeschnittenen Quadratischen haben kann.

  • Hast du da einen Link zu? Ich lese so etwas ja unheimlich gerne und kann mir nicht vorstellen, dass ein Amerikaner daraus keine Show macht und sich die Infos nur widerwillig aus der Nase ziehen lässt (das ist ja das typisch deutsche Verhalten, Innovationen, Entdeckungen und Erfindungen bloß nicht anpreisen vgl. Telefunkens Rollkugel). Kurzum, ich dachte irgendwo gibt es vielleicht eine Fotoserie, wie die, wo das TOS-Shuttle gefunden und dann wiederaufgearbeitet wurde (https://www.space.com/20791-st…-shuttlecraft-photos.html).


    Hintergrund:


    Ich halte ja das C65-Gehäuse für eine komplette Fehlkonstruktion mit dem Diskettenschacht nach vorne statt zur Seite (im Vergleich zum Amiga 500 und 1200). Außerdem würde in einem heute neu gefertigten Rechner wohl kaum jemand ein neues Diskettenlaufwerk einbauen/erwarten, eher einen kleinen SD-Card-Schlitz. Daher finde ich es auch eher nicht so passend, wenn das MEGA64-Projekt sich auf das Gehäuse des C65 in der Planung stützt. Wenn es aber doch echt Commodore sein soll, wäre ein heute neuer C64-FPGA-Nachfolger im V364-Gehäuse meiner Ansicht nach schlicht genial: Gute Tastatur, Zehnerblock und viel Platz. Angeblich soll es von dem drei Geräte geben und eins in "production plastic". Dann müssten damals die Pressformen schon gefertigt worden sein. Jens Schönfeld experementiert ja nach eigenen Angaben auch mit einer neuen Tastatur, die weniger Hub als im alten 64er haben soll, also könnte die auch hier angepasst werden (wäre dann der des SX-64, plus/4 und 128er ähnlich, nur mit sinnvoller positioniertem Cursor-Feld). Das Ganze dann im hellbeige des C64C neu gefertigt, wäre schon "echt Commodore" aber trotzdem ergonomisch nahezu auf der Höhe der Zeit (wenn ein C64 Reloaded MK3 passend drin steckt).


    Mal zur besseren Vorstellung, wie das aussehen könnte, die Links zum V364 und einem User hier, der seinen plus/4 gebleicht hat (Funktionstasten des V364 wären aber viel schöner, weil im Gehäuse integriert):
    http://scacom.bplaced.net/Collection/suche/364.php
    Commodore Plus/4 im C64C Farbdesign

    Ich suche kaputte plus/4-Netzteile, bitte nicht wegwerfen, solltet ihr eins haben! :thumbup:

    Hintergrund: Die quadratischen Stecker mit vier Pins gibt es anscheinend nicht mehr am Markt. Ich würde gerne mal ein paar zerlegen und vermessen, um damit mal zu schauen ob ich in der Lage bin ein vernünftiges 3D-Druck-Modell zu konstruieren. Neben der Tatsache, dass das wohl noch niemand gemacht hat, erscheint mir dieses Projekt auch von der Größe sehr erfolgversprechend. Ach ja, und wenn ihr ein plus/4-Netzteil auf C64 umbauen wollt, bezahle ich euch gerne den runden DIN-Stecker, wenn ich dann den abgeschnittenen Quadratischen haben kann.

  • Also mir gefaellt das C65-Gehaeuse extrem gut. Kann aber auch an nostalgischer Verklaertheit liegen. Aber warum sollte der Diskettenschacht nicht nach vorne zeigen? Also was ist da jetzt so fehlkonstruiert dran? Nach vorne hast Du immer Platz und Zugriff.


    Dass das MEGA65 (!) Projekt (nicht 64!) sich das C65-Gehaeuse hernimmt, finde ich vollkommen verstaendlich, schliesslich basiert das ja alles auf dem C65. Da ist das Verwenden des Gehaeuses doch naheliegend. Zudem finde ich persoenlich das C65-Gehaeus einfach mega-sexy :love:

  • Ich halte ja das C65-Gehäuse für eine komplette Fehlkonstruktion mit dem Diskettenschacht nach vorne statt zur Seite (im Vergleich zum Amiga 500 und 1200).

    Finde ich nicht. Und ich habe ne Ahnung wo die sich das abgeschaut haben könnten. :Peace

  • Ich meine mich zu erinnern, dass auch Formen für C128 und Plus/4-Gehäuse aufgetaucht sind. Aber nur die C64C-Formen wurden aufgearbeitet.

    So steht es in diesem Bericht:

    The auctioneer at this liquidation sale asked [Dallas] what he did, and mentioned there was something pretty cool tucked away in a warehouse full of hardened steel molds. Something about molds for old computers. These were the molds for the Commodore 64C, Commodore 128, and the Commodore Plus/4. A literal crucible of computing history, stacked on a pallet and up for sale.

  • Wo man sich das rechte 3,5"-Diskettenlaufwerk, ausgerichtet nach vorne, abgeschaut haben könnte? Wahrscheinlich beim Scheider Euro PC (http://computermuseum.wiwi.hu-…p?id=desk19&type=Desktops). Nur hat Commodore beim C65 auch noch einen harten Kasten drum gebaut, der beim Zehn-Finger-Schreiben sicher immer lästig gewesen wäre.


    Das Diskettenlaufwerkauf der Seite bei Amiga und ST fand ich viel besser: Man greift mit der rechten Hand an die Seite, drückt mit dem Mittelfinger auf den Auswurfknopf und die Diskette springt in die Handinnenfläche. Diskettenlaufwerk vorne ist so ein Zwei-Bewegungs-Ding. Von den Pizzabox-Rechnern hatte da nur die NeXTStation das Laufwerk auch an der Seite (https://en.wikipedia.org/wiki/NeXTstation). Kein Wunder, der Jobs hat bei so etwas immer schon weiter gedacht (bzw. seinen Designern gesagt "mach mal anders", wenn's nicht ergonomisch war).

    Ich suche kaputte plus/4-Netzteile, bitte nicht wegwerfen, solltet ihr eins haben! :thumbup:

    Hintergrund: Die quadratischen Stecker mit vier Pins gibt es anscheinend nicht mehr am Markt. Ich würde gerne mal ein paar zerlegen und vermessen, um damit mal zu schauen ob ich in der Lage bin ein vernünftiges 3D-Druck-Modell zu konstruieren. Neben der Tatsache, dass das wohl noch niemand gemacht hat, erscheint mir dieses Projekt auch von der Größe sehr erfolgversprechend. Ach ja, und wenn ihr ein plus/4-Netzteil auf C64 umbauen wollt, bezahle ich euch gerne den runden DIN-Stecker, wenn ich dann den abgeschnittenen Quadratischen haben kann.

  • Ich halte ja das C65-Gehäuse für eine komplette Fehlkonstruktion mit dem Diskettenschacht nach vorne statt zur Seite (im Vergleich zum Amiga 500 und 1200). Außerdem würde in einem heute neu gefertigten Rechner wohl kaum jemand ein neues Diskettenlaufwerk einbauen/erwarten, eher einen kleinen SD-Card-Schlitz.

    Ich sehe das ähnlich. Natürlich würde ich mir einen original C65 hinstellen, wenn ich ihn günstig bekäme. Aber einen Nachbau-Computer mit diesem Formfaktor finde ich auch eher abschreckend. Das ist doch nur ein Tassenhalter – und dafür müsste ich dann noch eine kleine USB-Heizplatte verbauen, damit das ganze ein wenig Sinn macht. ;)


    Ich finde den Schacht für ein Medium auch am Ehesten seitlich sinnvoll (wie bei vielen Notebooks). Das verbreitert das Gehäuse nicht unnötig – mal abgesehen davon, dass ich ohnehin auf ein Diskettenlaufwerk verzichten würde. Und für einen SD-Card-Schlitz ist der hässliche Buckel wohl doch etwas oversized. Den habe ich bei meinem C64 ganz dezent oberhalb des Controlports 1 integriert.


    Unter den existierenden Commodore-Gehäusen fände ich den normalen C128 eigentlich ganz schick, allerdings verbraucht der schon ganz schön viel Fläche und hat keine vernünftigen Cursortasten. Recht cool und kompakt war der Commodore LCD Prototyp. Und was ich durchaus zeitgemäß fände, wäre das SX64-Keyboard in Kombination mit einem etwas dickeren Tablet (im SX-Look), in dem das (natürlich kleinere als original) Mainboard hinter einem super darauf angepassten 50/100-Hz-IPS-Panel steckt. Das wäre dann ein aufgebohrter C65 im flachen SX-Style. Zum Spielen kann man das Keyboard dann auch mal weglassen und nur den Joystick anschließen.

  • Erst mal Danke an war64burnout für den Berichtlink (wohl doch kein V364-Mold im Fundus *schnüff*).


    Ich glaube was du, Retrofan, suchst, wäre eine Produktiobscharge des Commodore LCD (http://scacom.bplaced.net/Collection/suche/lcd.php) mit einem modernen 16:9-Notebook-LCD im Deckel. Das würde ja auch farblich und vom Design prima zum FPGA-64er im hellen V364-Gehäuse passen, das ich mir wünsche. ;-)

    Ich suche kaputte plus/4-Netzteile, bitte nicht wegwerfen, solltet ihr eins haben! :thumbup:

    Hintergrund: Die quadratischen Stecker mit vier Pins gibt es anscheinend nicht mehr am Markt. Ich würde gerne mal ein paar zerlegen und vermessen, um damit mal zu schauen ob ich in der Lage bin ein vernünftiges 3D-Druck-Modell zu konstruieren. Neben der Tatsache, dass das wohl noch niemand gemacht hat, erscheint mir dieses Projekt auch von der Größe sehr erfolgversprechend. Ach ja, und wenn ihr ein plus/4-Netzteil auf C64 umbauen wollt, bezahle ich euch gerne den runden DIN-Stecker, wenn ich dann den abgeschnittenen Quadratischen haben kann.

  • Das Diskettenlaufwerkauf der Seite bei Amiga und ST fand ich viel besser: Man greift mit der rechten Hand an die Seite, drückt mit dem Mittelfinger auf den Auswurfknopf und die Diskette springt in die Handinnenfläche.

    Dafür wird aber der eh schon breite Rechner effektiv nochmal breiter, weil man Platz für den Zugang zum Diskettenlaufwerk braucht.


    Quote

    Von den Pizzabox-Rechnern hatte da nur die NeXTStation das Laufwerk auch an der Seite

    Na ja, SGI (Indy) und Sun (diverse Sparcstations) haben das bei ihren Pizzaboxen aber auch gemacht.

  • Ich halte ja das C65-Gehäuse für eine komplette Fehlkonstruktion mit dem Diskettenschacht nach vorne statt zur Seite (im Vergleich zum Amiga 500 und 1200).

    Ihr habt bzw. schreibt euch aber auch manchmal Probleme. ;);)
    Bei jedem Desktop und Tower PC war das Laufwerk auch immer nach vorne heraus, beim A2000 bis A4000 ebenso. Und fand man das irgendwie nachteilig ? Nein. Eher umgekehrt weil irgendwo edler so.. .
    Ok, bei 12 Disks umfassenden Spielen ist seitlich ein Vorteil. Aber so etwas hätte es am C65 und dem Mega jetzt eh nicht so schnell gegeben (denn die Programme bräuchten eher weniger Speicherplatz als beim Amiga).
    (U. wird sowieso auf Festplatte installiert, wenn die Hardware sowas zulässt.)

  • Warum ist es bei einem viele Disks umfassenden Spiel von Vorteil, wenn das Diskettenlaufwerk seitlich ist? 8| Das wird ja immer abstruser...


    @GeTE hat leider bislang auch noch nicht erklaert, warum er das nach vorne zeigende Laufwerk fuer eine Fehlkonstruktion haelt...

  • @ZeHa
    Doch hat er. In Post 7.


    Aber was soll's, neue Diskettenlaufwerke wird auch das MEGA65-Projekt kaum auftreiben können. Wenn die Gehäuseform dann trotzdem beibehalten bleiben soll, können die ja in den hässlichen Sockel rechts einen Qi-Lader für's Smartphone des Retro-Spielers einbauen. :thumbsup:

    Ich suche kaputte plus/4-Netzteile, bitte nicht wegwerfen, solltet ihr eins haben! :thumbup:

    Hintergrund: Die quadratischen Stecker mit vier Pins gibt es anscheinend nicht mehr am Markt. Ich würde gerne mal ein paar zerlegen und vermessen, um damit mal zu schauen ob ich in der Lage bin ein vernünftiges 3D-Druck-Modell zu konstruieren. Neben der Tatsache, dass das wohl noch niemand gemacht hat, erscheint mir dieses Projekt auch von der Größe sehr erfolgversprechend. Ach ja, und wenn ihr ein plus/4-Netzteil auf C64 umbauen wollt, bezahle ich euch gerne den runden DIN-Stecker, wenn ich dann den abgeschnittenen Quadratischen haben kann.

  • Dafür wird aber der eh schon breite Rechner effektiv nochmal breiter, weil man Platz für den Zugang zum Diskettenlaufwerk braucht.

    In wie fern ist jetzt z.B. der Apple IIc (übrigens meiner Meinung nach eines der genialsten 8-Bit-Tastatur/Laufwerks-Kombi-Gehäuse der Geschichte) breiter als er sein müsste, nur weil dort das 5 1/4 Zoll Laufwerk zur Seite herausgeführt wurde? Der Rechner wäre doch viel breiter, wenn der Laufwerksschlitz vorne neben der Tastatur läge, oder?


    Bei jedem Desktop und Tower PC war das Laufwerk auch immer nach vorne heraus, beim A2000 bis A4000 ebenso.

    Ja, das sind ja auch typische Tastatur-Computer, wie der C65. Als nächstes Argument kommt wahrscheinlich der Geschirrspüler, den man ja auch von vorne belädt, oder was? ;)


    @GeTE hat leider bislang auch noch nicht erklaert, warum er das nach vorne zeigende Laufwerk fuer eine Fehlkonstruktion haelt...

    Ein Argument hat er zumindest genannt. Nämlich, dass die wenigsten wahrscheinlich überhaupt ein altes mechanisches Laufwerk einbauen würden und damit der Buckel (und 15 cm Gehäusebreite) komplett nutzlos wäre.

  • Aber was soll's, neue Diskettenlaufwerke wird auch das MEGA65-Projekt kaum auftreiben können.

    Nein da liegst du falsch!!! Im MEGA65 wird wie im Original ein 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk verbaut werden.
    Sie haben auch schon eine sichere Bezugsquelle für die Laufwerke. Siehe z.b hier ab Minute Fünf.
    Die original Gehäuseform ist von daher auch sinnvoll. und btw. auch ich finde sie MEGA sexy! :love:

  • Och das Laufwerk lässt sich bestimmt gegen ein Gotek oder ähnliches ersetzen, da wird sich was (er-)finden. Disks will ich keine mehr nutzen. Bis der MEGA erscheint wird es aber bestimmt noch dauern. Wenn ich mir die Blogposts so durchlese sind da doch noch etliche Fehler in der Firmware (siehe Sprites).