Vielleicht könnte man ja mal was ganz neues entwerfen. Ähnlich im Aussehen wie der Amiga 1200. Nur ohne Lw, stattdessen mit SD Kartenslot.
Als die C64C-Gussformen gefunden wurden, waren im Fundus auch andere Presswerkzeuge?
Es gibt 151 Antworten in diesem Thema, welches 31.123 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (
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Vielleicht könnte man ja mal was ganz neues entwerfen. Ähnlich im Aussehen wie der Amiga 1200. Nur ohne Lw, stattdessen mit SD Kartenslot.
Ja das hätte was.Einen fiktiven C64 III ! Dazu dann auch gerne Tastenkappen die sich am 128er oder Amiga orientieren.
So das man ein U64 in ein völlig neues Kleid stecken könnte.
Fände ich echt witzig. -
- Offizieller Beitrag
Um die "Wirtschaftlichkeit" eines Gehäuses für einen Investor zu steigern, muss es attraktiv für die Käufer sein.
Der Bonusfaktor ist im Retrocomputing Umfeld dadurch gegeben, dass die ehemaligen Jugendlichen mit dem C64 in den 80ern nun vom Alter und gesellschaftlichen Status häufig in einem Umfeld sind, wo sie sich was leisten können.
Wir geben das Geld aus, weil es uns an unsere "sorgenfreie Jugend" erinnert, wo wir frei vom heutigen täglichem Arbeitsstress und Familienverantwortung waren.
Das ist auch der Grund der Retrowelle der letzten Jahre.Die Reminiszenz an diese Zeit ist es, die uns treibt, den Geldbeutel locker zu machen.
Also quasi das Wiederholen dieser Zeit in einer kleinen Zeitblase ausserhalb des heutigen, wilden Alltags.Produkte, welche uns an diese Zeit erinnern und uns diese kleine Zeitblase ermöglichen, werden auch gekauft - sofern diese preislich vernünftig gestaltet werden.
Daran muss ein Investor eines Retro-Produktes denken und einen "Businessplan" erarbeiten, um den grösst möglichen Absatz zu ermöglichen - sprich - wenn er nicht das Geld in den Sand setzen (also Verlust machen) will.Nun ist es so, dass es im Hobby-Bereich ja auch durchaus Neuigkeiten gibt, was von der Community auch dankbar angenommen wird.
Nur sind das Investionskosten im 3-stelligen, max. unteren 4-stelligen Dollar/Euro Bereich.
Aber wir reden hier von Investionskosten für neue Gehäuse im oberen 5-stelligen bis 6-stelligen Bereich.Aus dieser Perspektive macht es wohl kaum Sinn "was Neues" zu gestalten, zumindest nicht komplett was Neues.
Viele The64 Käufer sind Impulskäufer weil sie das bekannte Aussehen des C64 mit der einfachen "Plug & Play" Verwendung direkt am heutigen TV haben können.
Weniger weil sie sich wie die Leute hier im Forum über Jahre hinweg mit dem C64 auseinandergesetzt haben.In England/Australien waren die C64 User eher Kassettenuser. Ob sich also ein 1541 Gehäuse aus internationaler Sicht lohnt?
Die 1351 Maus hatte im Verhältnis zu der Userbasis auch eher eine kleine Anzahl an Usern oder wirklich verwendet. Was will man heute damit machen? GEOS? *hust*
Iconisch für den C64? Die 1351? Äh, really?Die Brotkasten Form ist aber Kult, da ist die Wahrscheinlichkeit für die verbreitete Abnahme am Grössten.
Die war im wesentlich identisch, egal ob UK, Europa, USA, Australien oder Antarctica.
Ob jetzt 0.5 Millimeter alt oder neu, ist doch aus Normaluser Sicht doch wirklich lang wie breit und egal.Das muss sich also ein potentieller Investor für ein neues Gehäuse alles ein bisschen überlegen, bevor er sich dann hinsetzt und die Kalkulation für die Produktion durchrechnet.
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Um die "Wirtschaftlichkeit" eines Gehäuses für einen Investor zu steigern, muss es attraktiv für die Käufer sein.
Der Bonusfaktor ist im Retrocomputing Umfeld dadurch gegeben, dass die ehemaligen Jugendlichen mit dem C64 in den 80ern nun vom Alter und gesellschaftlichen Status häufig in einem Umfeld sind, wo sie sich was leisten können.
Wir geben das Geld aus, weil es uns an unsere "sorgenfreie Jugend" erinnert, wo wir frei vom heutigen täglichem Arbeitsstress und Familienverantwortung waren.
Das ist auch der Grund der Retrowelle der letzten Jahre.Die Reminiszenz an diese Zeit ist es, die uns treibt, den Geldbeutel locker zu machen.
Also quasi das Wiederholen dieser Zeit in einer kleinen Zeitblase ausserhalb des heutigen, wilden Alltags.Produkte, welche uns an diese Zeit erinnern und uns diese kleine Zeitblase ermöglichen, werden auch gekauft - sofern diese preislich vernünftig gestaltet werden.
Daran muss ein Investor eines Retro-Produktes denken und einen "Businessplan" erarbeiten, um den grösst möglichen Absatz zu ermöglichen - sprich - wenn er nicht das Geld in den Sand setzen (also Verlust machen) will.Nun ist es so, dass es im Hobby-Bereich ja auch durchaus Neuigkeiten gibt, was von der Community auch dankbar angenommen wird.
Nur sind das Investionskosten im 3-stelligen, max. unteren 4-stelligen Dollar/Euro Bereich.
Aber wir reden hier von Investionskosten für neue Gehäuse im oberen 5-stelligen bis 6-stelligen Bereich.Aus dieser Perspektive macht es wohl kaum Sinn "was Neues" zu gestalten, zumindest nicht komplett was Neues.
Viele The64 Käufer sind Impulskäufer weil sie das bekannte Aussehen des C64 mit der einfachen "Plug & Play" Verwendung direkt am heutigen TV haben können.
Weniger weil sie sich wie die Leute hier im Forum über Jahre hinweg mit dem C64 auseinandergesetzt haben.In England/Australien waren die C64 User eher Kassettenuser. Ob sich also ein 1541 Gehäuse aus internationaler Sicht lohnt?
Die 1351 Maus hatte im Verhältnis zu der Userbasis auch eher eine kleine Anzahl an Usern oder wirklich verwendet. Was will man heute damit machen? GEOS? *hust*
Iconisch für den C64? Die 1351? Äh, really?Die Brotkasten Form ist aber Kult, da ist die Wahrscheinlichkeit für die verbreitete Abnahme am Grössten.
Die war im wesentlich identisch, egal ob UK, Europa, USA, Australien oder Antarctica.
Ob jetzt 0.5 Millimeter alt oder neu, ist doch aus Normaluser Sicht doch wirklich lang wie breit und egal.Das muss sich also ein potentieller Investor für ein neues Gehäuse alles ein bisschen überlegen, bevor er sich dann hinsetzt und die Kalkulation für die Produktion durchrechnet.
Diesen Post finde ich fast schon philosophisch!
Und Du hast völlig Recht!
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- Offizieller Beitrag
Ja das hätte was.Einen fiktiven C64 III
Den hatte Commodore ja schon entworfen: Das ist der C65 bzw. ohne Laufwerk der C65 "Classroom". Der sieht dem Amiga 600/1200 ja durchaus ähnlich und verzichtet im Falle des Classrooms auch auf ein Diskettenlaufwerk. SD-Card-Slot könnte man wahrscheinlich unauffällig seitlich unterbringen, um den Retro-Faktor optisch nicht zu zerstören.
Aus dieser Perspektive macht es wohl kaum Sinn "was Neues" zu gestalten, zumindest nicht komplett was Neues.
Der "Classroom" wäre ja nicht neu – käme einem aber wahrscheinlich so vor, weil er ja nie, wie auch der normale C65, marktreif wurde.
Iconisch für den C64? Die 1351? Äh, really?
Das wäre wohl übertrieben. Aber wenn man die Amiga-User mitnähme, deren Maus ja identisch aussah, dann hätte man schon eine gewisse Retro-Käuferschicht. Ich glaube, ich würde so eine Retro-Maus als Bluetooth-Funkmaus mit 1351/Amiga-Maus-Gehäuse entwerfen (für die Nutzung am normalen PC) und dazu einen kleinen BT-Empfänger, den man in den 9-Pol-Controllport steckt – umschaltbar auf 1351- oder Amiga-Signale. damit könnte man 2 Gruppen glücklich machen. Zum einen die Käufer, denen so eine Retro-Maus am PC schon für den kleinen täglichen Retro-Genuss ausreicht, zum anderen die, die wirklich eine neue Funk-Laser-Maus (mit Zusatzfunktionen) am Amiga oder C64 oder Mega65 nutzen wollen – mit moderner Technik aber im klassischen Look.
Die Brotkasten Form ist aber Kult, da ist die Wahrscheinlichkeit für die verbreitete Abnahme am Grössten.
Das ist ganz bestimmt so. Ich brauche für mich persönlich zwar eigentlich kein weiteres Brotkasten-Gehäuse, außer es weicht vom Original ab, z.B. durch transparentes Material, denn normale Gehäuse habe ich noch zur Genüge zuhause herumliegen. Aber es gibt sicherlich eine nicht allzu kleine Gruppe, die sich auch normal-graue Brotkästen zulegen würden.
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Genau deshalb wuerde ich den C64-III auch designtechnisch am C65 orientieren. Hatte dafuer ja mal ein paar Mockups gebaut:
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
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- Offizieller Beitrag
Genau deshalb wuerde ich den C64-III auch designtechnisch am C65 orientieren. Hatte dafuer ja mal ein paar Mockups gebaut:
Auch gut. Aber eigentlich hat Commodore die Arbeit doch schon getan: Das neu entdeckte Classroom-Gehäuse ist doch genau das, was man sich wünschen würde. Wunderbar kompakt (auch darüber, dass die Funktionsrasten, wie von Plus/4 und C128 bekannt, nach oben gewandert sind), flache Tasten, vernünftiger Cursor-Block etc.
Nochmal zur Erinnerung:
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Das einzige, was ich evtl. noch ergänzen würde, wären (für unseren Markt) zusätzliche blasse DIN-Beschriftungen, wie man sie vom C128 kennt. Damit wäre dann auch der C64 für so einige Text-Sachen gerüstet, die jetzt nur umständlich (und ohne Standards) zu lösen sind. Mit dieser Tastatur könnte man zumindest von der Hardware her vernünftig tippen.
Und wenn man darauf vernünftig tippen kann, wäre es doch für die Erweiterung der Zielgruppe (senkt den Preis pro Stück) sinnvoll, das Gehäuse mit Keyboard optional als externe Tastatur (Bluetooth oder USB) für andere Projekte (C256 Foenix) oder für Raspis und PC-Emulatoren nutzen zu können.
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Das Classroom-Gehaeuse ist doch erst seit ein paar Wochen bekannt. Die Mockups von mir sind knapp 1 Jahr alt. Ausserdem sind meine kompatibel mit einer richtigen C64-Tastatur, das Classroom-Gehaeuse braucht eine C65-Tastatur. Meine Mockups waren gedacht als moegliches neu zu produzierendes Gehaeuse fuer neue Boards a la Ultimate64, die sowieso weniger Platz brauchen, und dann in Verbindung mit einer neu produzierten C64-Tastatur, die aber vom Layout her der originalen entsprechen sollte, da man die ja zu einem grossen Teil auch in herkoemmlichen C64-Gehaeusen einsetzen wollen wuerde.
EDIT: Davon abgesehen gefaellt mir das Classroom-Gehaeuse nicht. Es ist mit Sicherheit sehr praktisch, genauso wie der Amiga600, aber aus aesthetischer Sicht gefaellt es mir weniger gut. Das ist aber wie immer Geschmacksache

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Es geht nur um ein neues Gehäuse. Ok, eine Spritzgussform kostet ca 300K €. Was müsste so ein Gehäuse dann kosten, wenn man mal mit einen Zeitraum von 10 Jahren rechnet?
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Woher hast Du diese Zahl?
Das A1200-Gehaeuseprojekt hat auf Kickstarter ca. die Haelfte gesammelt. Dann muessten die ja nochmal doppelt so viel aus eigener Tasche reingesteckt haben allein fuer die Form, plus die Kosten fuer Material und Durchfuehrung?
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250-300K € wurde hier im F64 immer wieder genannt. Daher.
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Okay komisch ich hatte da andere Zahlen im Kopf. Aber falls die A1200-Leute sich dem Projekt annehmen sollten, dann werden die ja inzwischen genau wissen, was auf sie zukommt

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Ich hoffe, die verdienen ne Schweinekohle damit.

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EDIT: Davon abgesehen gefaellt mir das Classroom-Gehaeuse nicht. Es ist mit Sicherheit sehr praktisch, genauso wie der Amiga600, aber aus aesthetischer Sicht gefaellt es mir weniger gut. Das ist aber wie immer Geschmacksache
Ja, hat zu wenig Charakter. Das ist nur noch wie ein trockener/zu rationaler Taschenrechner, so kommt das daher. In ein Brotkastengehäuse kann man noch irgendwie versch. sich hineindenken.. (auch dank der Farbigkeit des Geh. und Tastatur + kombiniert mit der Geh.-Form) da macht das dann gleich viel mehr Spaß damit u. dafür etwas zu pixeln und mehr. Weil's besser auf die Eigenheiten und inneren Kern-Fähingkeiten des Geräts zugeschnitten ist.
Nicht oder kaum mehr mehr als eine in der Länge gekürzte PC (PS/2 etc.) Tastatur ist's. Die runden Kanten und 'geschwungenen' Rundungen gefallen zumindest, noch ein Aspekt immerhin übrig geblieben.
A600 darf und soll eckiger (futuristischer) sein / C64 geartetes muss Rundungen haben, aufgrund der besseren Zugänglichkeit z.B. . Hat das C64C Gehäuse schon fast zu wenig.. . -
- Offizieller Beitrag
Meine Mockups waren gedacht als moegliches neu zu produzierendes Gehaeuse fuer neue Boards a la Ultimate64, die sowieso weniger Platz brauchen, und dann in Verbindung mit einer neu produzierten C64-Tastatur, die aber vom Layout her der originalen entsprechen sollte, da man die ja zu einem grossen Teil auch in herkoemmlichen C64-Gehaeusen einsetzen wollen wuerde.
Für bestehende Tastaturen (oder neue, die genau so aussehen) und bestehende Boards (oder welche, die wegen mir auch etwas kleiner sind) finde ich nach wie vor die klassische Brotkastenform am Besten (egal ob original, in original-Farbe oder bunt). Die hat am meisten Flair, einfach weil es das Original ist. Außerdem ist darin einfach Platz für allen möglichen Unsinn. Wenn es seinerzeit von Dallas die Auswahl gegeben hätte, welche Gehäuseform man denn nun haben will, hätte ich mich für den Brotkasten entschieden. Die Auswahl gab es nicht und deswegen habe ich jetzt einen transparenten "Keil". Ist OK, wäre aber eben nicht mein Favorit gewesen.
Und wenn es eine davon abweichende Form sein soll (nicht für den C64, sondern für kommende Geräte à la Mega65), dann am liebsten komplett anders mit verbessertem Tastaturlayout, flacheren Tasten, kompakterem Gehäuse, SD-Card-Slot etc. Irgendwelche Zwischenlösungen finde ich halbherzig und sind nicht "sexy".
Aber das sieht natürlich jeder anders und da kann auch gerne jeder seine abweichende Meinung äußern. Im großen und ganzen bin ich eh zufrieden mit dem, was ich schon habe. Den Rest bastele ich mir selbst zurecht, notfalls mit Lötkolben, Säge, Spachtelmasse und Lack. Das macht eh mehr Spaß als einfach nur ein neues Gehäuse zu kaufen. Ich warte einfach ab, wie sich die Dinge so entwickeln und wenn es was Interessantes für einen günstigen Kurs zu kaufen gibt, nehme ich das gerne – und wenn nicht, dann nicht. Wie gesagt, sehr großen Bedarf an neuen C64-Gehäusen, -Mainboards oder -Chips habe ich persönlich eigentlich nicht, da habe ich andere Prioritäten. Was Neues muss mich schon ganz schön locken, damit ich da zuschlage.
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Die 1351 Maus hatte im Verhältnis zu der Userbasis auch eher eine kleine Anzahl an Usern oder wirklich verwendet. Was will man heute damit machen? GEOS? *hust*Iconisch für den C64? Die 1351? Äh, really?
Also mal ganz unabhängig davon, dass diese neu aufgelegte Maus auch alle (ehemaligen) Amiganer ansprechen würde, kann ich deinen Einwand nicht nachvollziehen. Auf 8-Bit war ich 264er User und das worauf ich bei denen mit C64 am meisten neidisch war, waren die Fast-Load-Cartridges. Klar die 1551 war schneller als die 1541 aber jeder, den ich kannte, der sich das Laufwerk für seinen 64er kaufte, tat sich den Krampf nur kurz an und kaufte dann ein Modul. Bei den Meisten war es das Final Cartridge III (was es - ich glaube bei Vobis - auch im Bundle mit 1351 gab), was ja quasi die Workbench 1.x simmuliert und die Maus unterstützt.
Ok, mein bester Kumpel stach da raus. Der schwor (als Einziger) auf das Magic-Formel-Modul, weil das wohl schneller lud. Aber auch der hatte irgendwann eine 1351 (ich glaube, weil sie auch vom Magic Formel unterstützt wurde oder er mit Koala Paint (?) zeicnen wollte. So genau weiß ich das nicht mehr).
Das wäre wohl übertrieben. Aber wenn man die Amiga-User mitnähme, deren Maus ja identisch aussah, dann hätte man schon eine gewisse Retro-Käuferschicht. Ich glaube, ich würde so eine Retro-Maus als Bluetooth-Funkmaus mit 1351/Amiga-Maus-Gehäuse entwerfen (für die Nutzung am normalen PC) und dazu einen kleinen BT-Empfänger, den man in den 9-Pol-Controllport steckt – umschaltbar auf 1351- oder Amiga-Signale. damit könnte man 2 Gruppen glücklich machen. Zum einen die Käufer, denen so eine Retro-Maus am PC schon für den kleinen täglichen Retro-Genuss ausreicht, zum anderen die, die wirklich eine neue Funk-Laser-Maus (mit Zusatzfunktionen) am Amiga oder C64 oder Mega65 nutzen wollen – mit moderner Technik aber im klassischen Look.
Ja genau, so stelle ich mir das vor. Nun ja, so ähnlich. Etwa wie beim CompetitionPro, der ja auch mit der alten Form und Mechanik neu aufgelegt wurde und einmal als USB- und als Atari-Port-Modell daraus verkauft wird.
Obtische Abtastung müssten alle der neuen Mäuse haben. Mit Kabel und Umschalter zwischen 1351- und 1352/Amiga-Modus gäbe es dann eine Serie in den Farben von den Pixelwizard-C64C-Gehäusen (wobei ich glaube, dass vor allem Breadbin-Grey richtig gut laufen würde, gefolgt vom Originalbeige der Mäuse aus den 1980ern). SX-64-Style (silberne Unterschale, anthrazitfarbene Oberschale und blaue Knöpfe) würde ich nur als Sonderserie bringen. Das kaufen dann nur die, die diese Maus wirklich an einen SX-64 stecken wollen. Die allerdings dürften dann wenig preissensibel sein.
Die PC-Version käme ohne Dongel - wir wollen die Produktionskosten ja unten halten - als Bluetooth-Maus (und nur die braucht Batterien). Am PC muss dann die Touchfläche zum Scrollen eingefügt werden und dort dürften wohl das Originalbeige (das ist dann ein Statement am Arbeitsplatz) und Retro-Black am besten laufen. Die beige optisch so wie damals und die dunkle mit Commodore-Aufdruck.
Die Pressform muss dann so gestaltet werden, dass sie für beides vorgerüstet ist. in der Retro-Variante bleibt das Batteriefach eben leer und bei der PC-Variante wird der Umschalter nicht bestückt (und - wenn doch ein Akku reinkommt - ist da wo das Kabel sonst sein würde eben eine Micro-USB-Buchse zum Aufladen).
Also jetzt mal kurz zusammen gefasst, wie ich vermute, dass eine Preisgestaltung von den Kunden angenommen werden würde:
1. Commodore 1353: Optische Maus für den Atari-Anschluss (Retro-Variante)
a. Original-beige: EUR 49
b. Breadbin-grey: EUR 59
c. SX-64-Style (limitiert): EUR 992. Commodore 1354: Optische Blutooth-Maus (mit Scroll-Touchfeld)
a. Original-beige: EUR 59
b. Retro-Black: EUR 69Gäbe es das Angebot und die Dinger taugen auch nur ein bischen was, würde ich 1.b und 2.a so wie 2.b ordern und dabei bin ich sicher nicht der Einzige. Wenn ich sehe mit was für einem Billigscheiss man aus Plastik zugeworfen wird, muss sich da doch ein Chinese, Koreaner oder Vietnamese finden können, der die Gehäuse für eine Anfangsinvestition WEIT unter 300.000 EUR aufnimmt (das liest man ja hier öfter, wenn es um neue C64-Formen geht).
Ich gehe jede Wette ein, von den Mäusen - vor allem der PC-Version - kann man weltweit mehr absetzen als von dem Star Trek Phaser von der Wand Company und dort war das Reengineering deutlich aufwendiger und Paramount wird auch kräftig die Hand aufhalten, damit man so etwas anbieten kann und doch liegt das Endprodukt etwa im gleichen Rahmen.
Also wie seht ihr das? Wer würde kaufen? Müssten die Preise runter?
Nachtrag:
Ich habe es gefunden. Hier ist der Gewinner aus dem damaligen Kreativwettbewerb zur c't-Titelseite für das Jahr 2033. So ein Titel KANN nur Gewinner sein, wenn unfassbar viee Fans eben dieser Maus da draußen sind. Also, das Geld liegt auf der Straße, es muss nur jemand einsammeln, der Ahnung von Plastikverarbeitung hat (und sollte dabei nicht seine Zeit mit Tastenkappen und tierisch umständlichen Verfahren, wie die zu bedrucken sind, vertrödeln).Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
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- Offizieller Beitrag
Ich glaube die Trekker Fanbasis ist eher einiges grösser als die C64 Fanbase.
Damit auch die potentielle Käufer für einen Phaser als eine 1351 Maus. -
Es geht nur um ein neues Gehäuse. Ok, eine Spritzgussform kostet ca 300K €. Was müsste so ein Gehäuse dann kosten, wenn man mal mit einen Zeitraum von 10 Jahren rechnet?
Ok, ich hatte immer schon das Gefühl, es wird von einigen Leuten mit Prohibitivpreisen geworfen (damit meine ich nicht dich, sondern die, die dir diese Preise eingeredet haben), damit keiner auf die Idee kommt nachzufertigen. Nur so bleibt der erhöht sich auf Dauer der Wert der jeweiligen Sammlung, weil immer mehr nicht reparierbares im Schrott landet. Mich wundert dass diese Leute nicht gleich schreiben das würde 10 Milliarden EUR kosten. Hauptsache unermesslich teuer.
Ich habe nun Kontakt zu Mitarbeitern in einem nicht unbedeutenden Energieunternehmen und da spielt ma mit dem Gedanken für neue Messeinrichtungen (aka Smartmeter) eine Designabdeckschale zu verbauen, damit das für den Kunden die Wiedererkennung fördert. Ihr wisst wie groß bei euch zu Hause der Stromzähler ist? Dann könnt ihr auch abschätzen wie groß eine Komplettabdeckung wäre. Etwas kleiner als eine C64C-Oberschale aber deutlich tiefer.
Die Preisanfrage bei einem Unternehmen in Deutschland solche Presswerkzeuge hierzulande zu fertigen, lag bei 100.000 EUR. Das will man natürlich nicht nd hat mal in China nachgefragt. Da war man dann bei einem Drittel des Preises. Aber ein erfolgreicher Einkäufer macht da noch nicht schlapp. Da auch Zähler von einem chinesischen Anbieter bezogen werden, hat man das Konstrukt gebaut, dass nicht das deutsche Unternehmen die Pressung beauftragt, sondern der chinesische Partner in der Zählerproduktion und man dann von dem das Endprodukt beschafft. Damit wurde der Preis noch geringer ... und wichtig, ob das Cover eingesetzt werden wird ist noch nicht 100% sicher. Eine massenhafte Abnahme kann also nicht garantiert werden.
Was ich damit sagen will, wenn man die Daten und Maße z.B. für eine - ich nenne sie mal 1353-Maus - perfekt ausgearbeitet hat (so auf Tommes-Niveau), genau weiß mit welchem Granulat gefertigt werden soll und vorher schon Abnahmemengen garantieren kann, dann sind die reinen Pressformen über Bande ich China zu 10.000 EUR machbar. Voraussetzung ist natürlich ein ausgearbeitetes Innenleben, dessen Kosten im Bezug natürlich on top kommen, ein lückenloses Pflichtenheft und - ich schätze mal - midestens zwei Flüge zum Produzenten vor Ort, um erst die Bedingungen abzusprechen und dann die Nullserie zu begutachten.
Ich sehe den Riesenaufwand in der (Nach-)Konstruktion eines solchen Gehäuses in CAD und als 3D-Modell. Wer das aber kann, weil er Ingenieur und Industriedesigner ist, alles fertig konstruiert hat und merkt, dass sich ein Geschäftsplan mit 300.000 EUR Anfangsinvestition für Gehäuse nicht rechnet obwohl alles andere (!) fertig designed ist, den bitte ich das noch mal mit 20.000 EUR durchzurechnen. Also, nicht irre machen lassen, ruhig weiter konstruieren und hier im Forum präsentieren. Wenn dann alles (also die Elektronik) tatsächlich funktioniert, an der Gehäuseproduktion miuss eine Kleinserie nicht scheitern und Preise, wie ich sie in meinem letzten Post hier nannte, sind dann für den Endkunden durchaus denkbar (geschenkt gibt es die dann aber auch nicht).
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1. Commodore 1353: Optische Maus für den Atari-Anschluss (Retro-Variante)
a. Original-beige: EUR 49
b. Breadbin-grey: EUR 59
c. SX-64-Style (limitiert): EUR 992. Commodore 1354: Optische Blutooth-Maus (mit Scroll-Touchfeld)
a. Original-beige: EUR 59
b. Retro-Black: EUR 69Gäbe es das Angebot und die Dinger taugen auch nur ein bischen was, würde ich 1.b und 2.a so wie 2.b ordern und dabei bin ich sicher nicht der Einzige. Wenn ich sehe mit was für einem Billigscheiss man aus Plastik zugeworfen wird, muss sich da doch ein Chinese, Koreaner oder Vietnamese finden können, der die Gehäuse für eine Anfangsinvestition WEIT unter 300.000 EUR aufnimmt (das liest man ja hier öfter, wenn es um neue C64-Formen geht).
Ich gehe jede Wette ein, von den Mäusen - vor allem der PC-Version - kann man weltweit mehr absetzen als von dem Star Trek Phaser von der Wand Company und dort war das Reengineering deutlich aufwendiger und Paramount wird auch kräftig die Hand aufhalten, damit man so etwas anbieten kann und doch liegt das Endprodukt etwa im gleichen Rahmen.
Also wie seht ihr das? Wer würde kaufen? Müssten die Preise runter?
Mein bescheidener Meinung nach brauchst, du mit den C64 Fans nicht großartig an Käuferschicht rechnen.
Wieviele Anwendungen oder gar Spiele gibt es für den C64 die einen heute dazu verleiten würden sich für den Brotkasten noch eine Maus zu besorgen. Abgesehen von Geos fällt mir da nicht viel ein und gibt es eine Geos Fanbase?Bei der Amiga Fraktion mag das anders aussehen, da ist eine Maus zwingend erforderlich und originale sind eher selten.
Ich habe die Tage gesehen das einer relativ erfolgreich billige PS2 Chinamäuse auf Amiga umgerüstet für knapp 30€ verkauft.
Da scheint es also einen Markt zu geben. Ob die Leute die das kaufen allerdings nochmal 30€ mehr für das eigentlich unergonomische Originaldesign hinlegen würden, sei dahingestellt. Und wenn doch wollen die am ende noch eine Kugel drin haben.Ich selber steh gerade vor der Situation das ich einen Atari ST ohne Zubehör geschenkt bekommen habe. Ich hab gerade aus 2 PS2 Mäuse mit Kugel aus dem Keller geholt die ich mir Umbauen werde. Aber mehr als 20€ hätte ich sicherlich nicht für eine Ersatzmaus investiert. Egal ob Originaldesign oder modern.
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Sehr schön ausgeführt und gut begründet.
Wenn man sieht für welchen Schmonz alles Gehäuse aus Kunststoff gefertigt werden, kann man kaum glauben das das alles so unbezahlbar sein soll. -