Festplatten Abgeschmiere

Es gibt 36 Antworten in diesem Thema, welches 4.706 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (3. Januar 2006 um 10:48) ist von Bender.

  • HILFE. ICh hab mir im August eine schöne neue Samsung Festplatte gegönnt nachdem meine IBM abgeschmiert ist. Die Samsung (200 GB) lief dann auch wunderbar neben einer Maxtor (80 GB). Dann ist mir Anfang des Monats die Maxtor gestorben, diese habe ich dann durch eine WD ersetzt (200 GB). Jetzt mach ich gerade den Rechner an und es tönt mir ein lustiges BIOS Piepsen entgegen das die Samsung im HDD SMART als BAD markeirt wird. Diese solle ich dann ersetzen oder auf eigenen Risiko weitermachen mit F1. Das hab ich jetzt einnmal gemacht um wenigstens noch meine Daten zu sichern.

    Aber woran liegt das denn? Kühlung ist ausreichend vorhanden, das IDE Kabel habe ich bereits ersetzt. An der Stromzuleitung hab ich noch nix gemacht, aber daran wird es wohl nicht liegen oder ?

  • die festplatten werden einfach immer beschiss.......
    die alten platten halten ewigkeiten... aber die neuen kaum noch 2 -4 jahre finde ich.
    habe deshalb immer ein raid! allse schön gespiegelt! ne platte kostet ja nit mehr die welt
    mir ist vor 2 wochen eine von 2 160gb samsung abgeschmiert... ausgesteckt .... zurückschicken, neue einbaun und zurückspiegeln! und trotdzem von zeit zu zeit ein image der platte machen!
    dazu kann ich acronis true image empfehlen!

  • Ja, mir ist ja vor ner Weile die 40er Maxtor ausgestiegen. Da dachte ich noch, warum die und nicht die IBM Deathstar, der ich wegen des bekannt schlechten Rufs immer nur unwichtiges anvertraut hatte. Hätte ich nicht denken sollen, Deathstar ist jetzt auch tot. Also wieder mal Ersatz kaufen gehn ...

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • low-cost
    das kommt ganz einfach davon, dass das volk immer alles möglichst billig haben will..
    Billig heißt jedoch nicht preiswert..
    da kann man leider nichts machen, außer eventuell teure Hardware für den Dauereinsatz zu kaufen. Ich weiß nicht ob solche Systeme noch gebaut werden (aber schätze mal schon) und zu den Kosten kann ich nur sagen, dass sie sich wohl kaum ein standart-PC-User leisten würde.
    siehe z.B. Massenspeicher Laberthread..

    Die neuen Festplatten werden sehr heiß, das bedeutet automatisch mehr verschleiß, eine Kühlung wäre also nur nützlich..
    Außerdem sind 7200rpm zu viele um ein langes Leben der Platte zu garantieren, dazu müsste man schon automatikschmierung in den Kugellagern anbringen.. 5400 sind langlebiger, da der Verschleiß nach Drehzahl exponential zunimmt..
    Mit den Kabeln hat der Verschleiß eher weniger zu tun, die neue Hardware für PCs ist einfach schlecht durchdacht und kurzlebig..
    scheinbar haben die Firmen ja einen riesigen mehrumsatz durch billige schnelle hardware..

  • naja aber mehr als 6 monate sollte auch ne 7200er halten finde ich! und das sehe ich oft genug das das nicht stimmt!
    egal welche marke es ist. obwohl ich mit samsung gute, und mit ibm schlechte erfahrungen gemacht habe! meine alte 13gb seagate rattert IMMERNOCH seit ich sie für meinen p2 gekauft habe! also schon was her !

  • Vergiss Samsung und IBM Festplatten. Die kannst Du im 10er Pack zurückschicken.

    Gruesse
    Ferritface

  • ich habe eine Platte, die schon 10 Jahre alt ist und immernoch läuft, also von daher sind 6 Monate nicht die Welt, wenn man bedenkt, dass diese schon 20 Mal so lange hält.. natürlich kann keine 7200er Platte dieser Welt so lange halten, außer sie kostet 5.000 Euro

  • Wie schauts eigentlich mit Netzteilen und Mainboards aus ?

    Haben insbesondere Netzteile nen Schutz drin das die dicht machen wenn es durch knallt ? Dann wär nicht nur eine sondern alle Platten drin.

    Ich hab in meinem Rechner 3 x 400 (eine 400 Gig als Backup in einem Wechselrahmen) und ne 160 Gig Platte, da ist man schon am überlegen.

    TP

  • es gibt natürlich solche und solche Netzteile, natürlich sind die ganz billigen auch billig gebaut
    es sind im Prinzip alles einfache getacktete Netzteile, normalerweise passiert das nicht, wenn es sich nicht gerade um eine Überspannung handelt, Ich habe bei mir ein Überspannungs- und Blitzschutzventil der Firma Dehn vorgeschaltet, dass die Spannung einfach ab 240V abkappt und schützt vor Spannungsspitzen und auch dauerhaft leicht erhöhte Spannung. Kostenpunkt ab etwa 200 Euro, die normalen Blitzschütze aus dem Baumarkt helfen selbst bei einem indirektem Blitzschlag nicht viel.. (wenn der Blitz ins Erdrich einschlägt und die Null somit um mehrere 1000 V verschiebt)
    Im Regelfall kann man davon ausgehen, dass ein gutes Netzteil nur durch Überspannungen und Alterung der Kondensatoren (so alt ist noch kein ATX-Netzteil) den Geist aufgibt. Sobald der Lüfter gewechselt werden muss hört man das ja meistens an diesem Surren..
    Ich persönlich habe noch nie erlebt, dass ein defektes Netzteil ein anderes Gerät mit in den Tod gerissen hat, Weder Mainboard, noch Festplatte, Prozessor, Grafikkarte, SCSI-Controller, Rams, Syquest-Wechseldatenträger, CD-Laufwerk oder so waren je betroffen, insgesamt sind mir damals 4 Netzteile abgeraucht.. Mit neueren Geräten habe ich da weniger Erfahrung, da mir sowas in den letzten 6 Jahren nie passiert ist
    Beachte, dass nur kugellgelagerte Lüfter verwendet werdent.
    Seitdem ich mir überall kugelgelagerte Papstlüfter eingebaut habe hab ich auch Ruhe vor Verschleiß..

  • bei mir hat sich vor kurzem ein netzteil mit einem effektvollen knall verabschiedet.....ob allerdings ursächlich das board (was auch kaputt ist nun) oder das netzteil selber schuld war kann man nicht sagen :) ich vermute aber ersteres, der rechner hat vorher schon manchmal so komische sachen gemacht .... :=P die platten sind aber alle noch heile :)

  • Garantie hat das Teil ja noch. Dann bleibt ja nur noch Seagate als Lieferant über, obwohl ich mit der IBM auch sehr zufrieden war (stammte noch aus meinem ersten SLOT Athlon, den ich 1995 kaufte).

    Also Seagate oder IBM/ Hitachi ?

  • Boards werden zu 95% nur durch Fingerabdrücke beschädigt oder sind schon von Werk aus defekt, was das gefährlichste überhaubt ist, diese können (müssen aber nicht) fast alle Geräte mit in den Tod ziehen..

  • IBM? Never ever again.

    Da ist mir von heute auf morgen die Mechanik der Festplatte kaputtgegangen. Da war dann gleich gar nichts mehr zu retten.

    Ich würd die Finger davon lassen...

  • Hab auch schon Ähnliches über neuere IBM-Platten gehört.
    Die werden doch auch seit einiger Zeit von Hitachi hergestellt, oder?
    Ich glaube, seitdem sind sie in der Qualität ganz doll abgesackt.

  • Zitat

    Original von Ferritface
    Vergiss Samsung und IBM Festplatten. Die kannst Du im 10er Pack zurückschicken.

    Gruesse
    Ferritface

    Ich benutze in meinem Scsi-System (von 1999) bis zu 10 versch. IBM-Platten - noch kein einziger Fehler!
    So allgemein sollte man das nicht ausdrücken.....

  • Also:
    bei uns in der Firma ist die heufigste Ursache von Rechnerdefekten eine defekte Festplatte.
    IBM Platten haben wir die letzten 2 Jahre alle austauschen müssen.

    ABER: ich würde auch vorschlagen, dass Du Dein Mainboard mal untersuchst.
    Bei einigen Rechner an den die Platten auch so alle 1-2 Monate defekt gingen war dann das Board im Ar...
    Und die Festplatten (Maxtor, WD..) laufen jetzt ohne Störung im neuen Board.

    Am schnellsten kannst du die Platten in einem USB Gehäuse Schrott kriegen- Hitze und Vibrationen TOTAL.

    MM

    Gruß

    Frei nach der Devise:
    MUST GUCKEN.... MACH FERTIG !!
    :haps:

    Einmal editiert, zuletzt von maxandmolly (22. November 2005 um 15:18)

  • Vor einigen Jahren war die Qualität von IBM Platten sehr gut.
    Ich hatte lange Zeit einige DCAS 34330 im Einsatz. Völlig Problemlos.
    Danach kanm dann nur noch Schrott.
    Bin dann zu Maxtor gewechselt und bin bisher sehr glücklich damit.
    Wie es jetzt bei IBM ausschaut weiß ich nicht.

    Gruß Andreas

  • Von IBM Festplatten habe ich nach mehreren Defekten auch die Nase voll. Die miserablen Serien waren mit Sicherheit ein Grund für das Ende der Festplattensparte, diese wurde von Hitachi gekauft. Wie es da um die aktuelle Qualität der Festplatten steht weiss ich aber nicht.

    Zur Langlebigkeit im Allgemeinen: IDE Platten werden als grosse Kapazität und billig gebaut.
    Das sind die Designmaximen.

    Es gibt auch immer noch SCSI Platten, dort zählt Qualität und Geschwindigkeit. Das schlägt sich dann eben im höheren Preis für kleinere Platten nieder.

    (Muss zu meiner Schande gestehen daß ich in meinem PC auch nur IDE Platten drin hab... Maxtor - in die Amigas kommt mir sowas aber nicht :smile: )

    Aber nochmals zurück zu Benders Ausgangsposting - auch das Festplattenkabel, so unbedeutend wie es scheint kann defekt sein und die Fehler verursachen. Hält man oftmals gar nicht für möglich.

  • Kabel hab ich ja schon getauscht. War es nicht.

    Ich hab Sie jetzt ausgebaut, nachdem Sie komi9sch anfing zu quiddeln. Ich werd mir keine mehr bei Amazon kaufen, der Transport durch die Post kann nicht gut sein für so ein emfindliches Zeugs.

    Geh ich wieder zm Höndler meiens Vertrauens und kauf mir ne Maxtor.