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Hyperion vs. Amiga Inc. vs. Cloanto vs. Amiga-User

  • Mich würd mal interessieren von was für Summen, also was die so an dem OS und den ROMS ingesammt verdienen.

    Wenn man die ganzen Kosten für Rechtsanwälte und das Gericht abzieht, würde es mich nicht wundern, wenn am Ende sogar noch ein Minus dabei herauskommt.


    Man sollte das AmigaOS einfach so in Erinnerung behalten, wie es bis Mitte/Ende der 90er war.
    Alles was danach kam, war doch nur noch Zank, Streit und der Versuch, altes Essen nochmal neu aufzuwärmen.


    Ich mag meinen A2000 mit 68040-Turbokarte und AmigaOS 3.9.
    Aber als reine Retro-Maschine - just for fun.
    Große "Geschäfte" wird mit mir niemand mehr in dieser Richtung machen.

  • das ist eben Kapitalismus... wollen doch alle als "die BESTE" Gesellschaftsordnung haben...


    Sinnvoll wäre: wenn sich alle übrig gebliebenen Fans, Firmen, Rechteinhaber, Entwickler und Programmierer zusammen tun und gemeinsam für den verbliebenen Markt entwickeln und die Gewinne teilen würden... Vielleicht wie bei Linux oder so ähnlich...


    Aber da kommt dann sofort bei einigen der Neid und die Gier durch... da hat jemand was tolles programmiert, entwickelt, gebaut,womit man Geld verdienen könnte, wenn da nicht jemand anderes seine Hand drauf halten würde und schon geht es los mit Klagen, Unterstellungen, Betrug...
    Man gönnt den anderen nicht, was sie haben, man will mit daran verdienen, auch wenn man eigentlich nichts dafür getan hat usw...


    Traurig... Vielleicht sollte man das bisherige P96 einfach ad akta legen und mit Fans, Programmierern und engagierten Leuten was neues aus offenen Quellen zusammenbauen... Eben wie Linux... Klar darf man es auch vermarkten, aber dann soll Cloanto mit seinem Zeug glücklich werden, aber es gibt eben keine Updates... Dann soll Amiga Inc. mit ihren Lizenzen froh sein und das neue OS 3.1.4 wird umbenannt und soweit es möglich ist, lizenzfrei gemacht.


    Ist vielleicht ne sehr engagierte Idee, die Zeit kostet und Aufwand - aber bevor man irgendwelche geldgierige Deppen alles kaputt machen lässt, wäre das VIELLEICHT nen Versuch wert? Und genug engagierte Entwickler gibts bestimmt noch - siehe solche Projekte, wie den MEGA 64 & Co...

  • Traurig... Vielleicht sollte man das bisherige P96 einfach ad akta legen und mit Fans, Programmierern und engagierten Leuten was neues aus offenen Quellen zusammenbauen... Eben wie Linux... Klar darf man es auch vermarkten, aber dann soll Cloanto mit seinem Zeug glücklich werden, aber es gibt eben keine Updates... Dann soll Amiga Inc. mit ihren Lizenzen froh sein und das neue OS 3.1.4 wird umbenannt und soweit es möglich ist, lizenzfrei gemacht.

    ich verstehe nicht ganz, was P96 mit der Rechtssituation von AmigaOS zu hat.
    Davon abgesehen, warum sollte man P96 wegwerfen und neu machen? Es funktioniert und wird sogar ein bisschen weiter entwickelt.
    Open source hat beim Amiga übrigens nicht gerade überzeugend durchgeschlagen, 20 Jahre Aros und niemand benutzt es.

  • ich verstehe nicht ganz, was P96 mit der Rechtssituation von AmigaOS zu hat.

    Streit um Rechte HIER und DORT

    Davon abgesehen, warum sollte man P96 wegwerfen und neu machen? Es funktioniert und wird sogar ein bisschen weiter entwickelt.
    Open source hat beim Amiga übrigens nicht gerade überzeugend durchgeschlagen, 20 Jahre Aros und niemand benutzt es.

    Wegen der Streitigkeiten um Rechte und geistigem Eigentum... und wenn es weiter entwickelt wird, geht der Streit wieder weiter, ob derjenige das überhaupt durfte vielleicht? Oder was auch immer...


    open source: naja, vielleicht war es das "falsche" Projekt... ?

  • Und genug engagierte Entwickler gibts bestimmt noch

    Das Entwickler-Problem beim Amiga ist, dass es einen verschworenen Haufen von Insidern gibt, die irgendwas unter sich ausmachen. Wer dort nicht reinpassen wollte, der hat einen eigenen Haufen gegründet und ein alternatives Betriebssystem entwickelt. Jetzt willst Du heute was für den Amiga entwickeln, weil Du nach 20 Jahren wieder Bock drauf hast, und stehst vor einem großen Problem.


    Sagen wir mal, ich hätte ein tolles Programm unter Windows entwickelt, das ich nun auf den Amiga portieren möchte. Auf welchen? Als vor 20 Jahren der Amiga noch mein Hauptrechner war, war die Zielplattform klar. OS 3.9, WarpOS, Warp3D, CybergraphX. Das dürften heute die seltensten Sammlerstücke sein, die das können. Was nimmt man heute für die GUI? Intuition/Gadtools wie zu OS 2.0-Zeiten. MUI ist zu langsam auf 68k, ReAction gibt's nur ab OS 3.5, aber nicht unter MorphOS, ...


    Der Amiga war mal ein Traum zu programmieren. Heute ist es ein richtiger Scheiß geworden, wenn man es richtig machen will.


    Ich bin gestern zufällig mal wieder über die Geschichte damals zwischen Phase 5 und Haage & Partner gestolpert:
    https://www.haage-partner.de/amiga/storm/wu_ph_d.htm


    "Reaktionen wie diese von Phase 5 sind jedoch sehr unproduktiv. Sie bringen den gerade wieder neu belebten Amiga-Markt durcheinander und helfen weder den Amiga-Firmen noch den Amiga-Anwendern."


    Seit damals hat sich nichts verbessert. Nur die Namen sind andere.