RS232 Verbindung PC <->C64

Es gibt 39 Antworten in diesem Thema, welches 6.610 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (29. Dezember 2018 um 20:32) ist von kinzi.

  • M.. bzw. wie die Schaltung zwischen RS232 Schnittstelle und WiFi Modem, also ESP8266 Modul mit nem Max232 aussehen müsste.

    Jo. Kannst du fertig kaufen. Aber mir entzieht sich der Sinn dessen.
    Du würdest zunächst den Pegel von 0/5 Volt, auf +12/-12Volt transformen. Dann mit einem weiteren Max232 von +12/-12Volt wieder zurück auf TLL, um dann nochmal mit nem Level shifter auf 3.3Volt runter zu gehen.?
    Ja, es gingen theoretisch mit dem Turbo232 (oder ähnlichem) höhere Baudraten.
    Aber wenige BBS unterstützten es.
    9600 ist echt schon cool und flott.

    Es gibt doch im C64 Wiki (und hier irgendwo) die Bauanleitung für das WiFi Modem.
    Kommt mit extrem wenigen Bauteilen aus und ist echt toll.

  • Jo. Kannst du fertig kaufen. Aber mir entzieht sich der Sinn dessen.Du würdest zunächst den Pegel von 0/5 Volt, auf +12/-12Volt transformen. Dann mit einem weiteren Max232 von +12/-12Volt wieder zurück auf TLL, um dann nochmal mit nem Level shifter auf 3.3Volt runter zu gehen.?
    Ja, es gingen theoretisch mit dem Turbo232 (oder ähnlichem) höhere Baudraten.
    Aber wenige BBS unterstützten es.
    9600 ist echt schon cool und flott.

    Es gibt doch im C64 Wiki (und hier irgendwo) die Bauanleitung für das WiFi Modem.
    Kommt mit extrem wenigen Bauteilen aus und ist echt toll.

    ich hab doch ein Wifi Modem (Display kuckt inzwischen auch richtig herum... bevor einer dazu was schriebt *g*) !!!!!!

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    Ich will das aber nicht am UP mit 2400-9600 sondern an der Turbo232 mit 38.400 (oder mehr?) benutzen....

    9600 ist nebenbei doch grotten lahm :rolleyes:

  • :nixwiss:aber ich kann dir versichern dass es funktioniert...

    Stefan

    Für den 9k6-Hack wird WIMRE das Schieberegistern der CIAs verwendet. Da kann man 8 Bits reinschieben und dann mit einem IRQ das ganze Byte abholen. Darum funktioniert es im 128-Mode auch nicht richtig, weil dort das Schieberegister für den Burstmode der 1571 verwendet wird.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Ist der C64 direkt, nur über den HCT14 mit dem PC verbunden? =O

  • Ne... Doch noch nicht ganz...
    Im Loop Back am C64 läuft es.
    Zwischen PC und C64 täuscht sich nur Müll aus...
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    Das soll eigentlich
    Hallo
    Ich schreibe falsch heißen...


    Ich bleib dran...

    Stefan

  • Für den 9k6-Hack wird WIMRE das Schieberegistern der CIAs...

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Ist der C64 direkt, nur über den HCT14 mit dem PC verbunden? =O

    ? Wie kommst du denn darauf ?

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    Stefan

  • Wenn nur der HCT14 und nichts anderes zwischen PC und 64er ist, muss es ein HCT sein, weil nur diese "input clamp diodes" haben, diese "pracken" die +/- 12 V von der seriellen des PCs brutal auf 0/5 V herunter. Andere Familien haben diese DIoden nicht, da wird unter Umständen der 74xx und/oder der CIA im C64 zerstört.

    Ich würde das nicht machen, das wäre mir zu riskant. Ein sauberes Design mit MAX232 ist IMHO sinnvoller.

  • Das kann nicht funktionieren, der HCT14 dreht dir die Logiklevel um ... da kann vom PC nur Müll daherkommen. Der HCT14 am Userport macht nur Sinn, wenn er als billiger "MAX232"-Ersatz wie im vorigen Post beschrieben arbeiten soll. Wenn da bereits ein MAX232 im Spiel ist, ist er IMHO sinnlos.

    Ich verstehe nicht, was der HCT14 in diesem Aufbau laut Foto soll.

  • Aus Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. geht meiner Meinung nach auch eindeutig hervor, dass der PC direkt an den 7404 angeschlossen werden muss.

    Zusammenfassend die Analyse der oberen Schaltung:

    • Der 74HCT04 invertiert die Logiklevel, da Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. -12 V als "1" und +12 V als "0" definiert. Daher müssen sie für TTL-Niveau (+5 V = "1", 0 V = "0") invertiert werden.
    • Der 74HCT04 macht die Anpassung der Logiklevel von RS232 (+/- 12 V) auf TTL (+5 V / 0v) durch seine "Clamp-Dioden".
    • Praktisch alle RS232-Bausteine in PCs seit ca. 1990 erkennen bereits ca. +3 V als "0" (statt erst bei +12 V) und bereits ab 0 V oder weniger eine "1" (statt erst bei -12 V). Daher klappt dieser Trick, der schon beim BayCom-Packet-Radio-Modem 1992 verwendet wurde überhaupt erst.
    • Der Ausgang des Inverters wird ins CIA-Schieberegister geschoben (wie beim WIFI-Hack). Dadurch ist erst 9k6 möglich.

    Wenn du da einen MAX232 dazwischenschaltest (was ich als sinnvoll erachte), dann musst du den 7404 weglassen und die Leitungen direkt vom MAX auf die angegebenen Userport-Pins führen, dann klappt das. :thumbup:

  • Ich verstehe nicht, was der HCT14 in diesem Aufbau laut Foto soll.

    Ich auch nicht... (mehr)
    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
    Wenn ich den rauslassen, funktioniert es...

    Ich hab die Schaltung von Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Mir war so, als müsse man 2 Lines Invertieren, damit der C64 ein normgerechtes
    Signal raushaut...?

    Stefan

  • Hmmm.... Schau selbst...

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Danke!
    Ähm... und natürlich ist da die ganze Zeit ein Max232 dazwischen...
    Ich hab doch ne fertige Pegelanpassung dazwischen. Dachte das hätte man erkennen können.
    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Stefan

  • An dem Schnittstellenwandler vo Renkforce (siehe oben) sind noch
    ein paar (wichtige?) Kontakte frei...

    Ich möchte die Schnittstelle wenn möglich voll beschaltet wissen.
    Von dieser Anleitung ausgehend:
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Brauche ich nur die übrigen Kontakte der Beschriftung nach
    belegen ? Also RI auf RI, DCD auf DCD usw. ?

    Stefan


    Is schon geil, was heute so alles "fix und fertig" für Pfennigkram zu haben ist...

  • Das kommt darauf an, was du machen willst. Hast du denn jetzt ein Nullmodemkabel in Verwendung oder findet das Auskreuzen in der "fliegenden Verdrahtung" Adapter <-> C64 statt?

    Ich würde es ja universell wollen und würde daher den DE9-Stecker am Renkforce (es ist doch ein Stecker?) als DCE deutsch (DEE) beschalten. Dann müssen die C64-Signale 1:1 auf den DE9.

    Findet das Auskreuzen aber in deiner Verdrahtung statt, dann müsstest du auch die Handshake-Leitungen auskreuzen:

    RTS <-> CTS
    CTS <-> RTS
    DTR <-> DSR
    DSR <-> DTR

    DCD jeweils auf beiden Seiten lokal auf DSR brücken.
    RI und GND 1:1 durchschalten.

  • ... Ich würde es ja universell wollen und würde daher den DE9-Stecker am Renkforce (es ist doch ein Stecker?) als DCE deutsch (DEE) beschalten. Dann müssen die C64-Signale 1:1 auf den DE9.


    100% Zustimmung. Es ist ein DatenEndGerät,
    Dann machen wir das auch richtig.

    DCD jeweils auf beiden Seiten lokal auf DSR brücken.RI und GND 1:1 durchschalten.

    Wie jetzt? Auch wenn als DEE geschaltet?
    Oder nur im zweiteren, nicht gewünschten Fall?

    Stefan

  • DCD jeweils auf beiden Seiten lokal auf DSR brücken.

    Das nur, wenn du es beim Verdrahten auskreuzst, sonst wird das so im Nullmodemkabel erledigt. (Sollte es zumindest.)

    RI und GND 1:1 durchschalten.

    Das natürlich immer. :)