Hilfe CBM 8296 will nicht mehr!


  • ZX81AMIGA
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  • Hilfe CBM 8296 will nicht mehr!




    Seit 2008 bin ich stolzer Besitzer eines 8296 mit 4040 Doppelfloppy. Bis 2010 damit "gespielt" alles paletti.

    Gerät wegestellt u. nun nach Kauf eines petSD+ Vers.2 in GB kann ich das nicht testen. Nach einschalten ohne petSD+ , kein Pieps, kein Bild, nichts geht mehr.
    Sicherung ok. Netzteil ok, beide Ausgänge 8,77 V, 2 Spannugsregler L7805CV beide 5,0 V !
    Viel gelesen. Wie kann ich prüfen ob UE5 FPLA II defekt ist.
    Das Motherboard ist Assy 3246 Rev B
    Im Forum gelesen das ohne UE5 (aus Sockel entfernt) mit Brücken JR1, JR2, JR3, JR4 u. JR5 der 8296 als 8032 funzen soll !

    Aber wo finde ich diese Stifte? Kann nur 4 Stiftleisten 2 x 50 pol. J4 u. J9 sowie eine 5 pol. J11 u. eine 6 pol. J10 entdecken. Keine JR !!!
    In einem Thread im Forum (PLA Nachbau mit einem Eprom) sieht man auf J4 etwa in der mitte 2 Jumper!
    PLA Nachbau
    Gruß ZX81AMIGA :winke:

    IT IS TRUE, THAT ALCOHOL DOESN'T SOLVE ANY PROBLEMS! :bia BUT WHO SAID MILK DOES?
  • Danke @ brotboxfan für den Hinweis.
    Habe direkt 3 Stück pladvanced+ bestellt. Vom "cbm-typ" war leider nur eine vorrätig. Aber die + kann ich ja auch für meine C64 verwenden!
    Hoffentlich läuft mein 8296 bald wieder.
    Nochmals danke, ein tolles Projekt.
    Gruß ZX81AMIGA :winke:

    IT IS TRUE, THAT ALCOHOL DOESN'T SOLVE ANY PROBLEMS! :bia BUT WHO SAID MILK DOES?
  • Nachdem ich vorgestern die PlAdvanced erhalten habe, auf UE5 bzw UE6 konfiguriert, eingebaut und 8296 eingeschaltet.
    Leider wie bisher, kein Pieps, kein Bild, nichts geht!

    Hat irgendjemand einen Tipp was ich sonst noch wechseln kann?
    Gruß ZX81AMIGA :winke:

    IT IS TRUE, THAT ALCOHOL DOESN'T SOLVE ANY PROBLEMS! :bia BUT WHO SAID MILK DOES?
  • Das kann 100 verschiedene Gründe haben, warum der Rechner nicht läuft.
    Da jetzt blind und willkürlich irgendwelche Komponenten zu tauschen (PLA, RAM, ...) ist wenig zielführend.
    Ich verstehe auch nicht, woher die Idee kommt, dass es ausgerechnet der PLA sein muss. Bevor überhaupt geklärt ist, ob die CPU läuft.

    Da muss man leider systematisch vorgehen und erst mal messen: Spannungen (die wurden ja schonmal gescheckt) , Reset, CPU-Takt, Adressbus usw.
    Deswegen auch axorps Frage nach den vorhandenen Meßmöglichkeiten.
  • detlef wrote:

    Was ist das denn?
    ist ein normaler zähler, die einfachste und günstigste und beste lösung ist mit dem 74xxx4040 und den 12 leds aufbauen.
    am besten zwei stück hintereinander schalten. mit 24 leds.
    bitte die led reihe von rechts nach links, in 4er gruppe anordnen. dann kann man besser ablesen und umrechnen.

    geht auch mit z.b 74xx393, aber man benötigt dann mehr ics.

    gruß
    helmut
  • axorp wrote:

    ist ein normaler zähler, die einfachste und günstigste und beste lösung ist mit dem 74xxx4040 und den 12 leds aufbauen.
    Aha. Ein "poor man's frequency meter". Die Idee ist nicht schlecht.
    Ich nutze dafür einen Logikstift. Der zeigt mir zwar, ob ein Takt anliegt und man kann das Taktverhältnis abschätzen. Aber die Frequenz sieht man nicht.
  • detlef wrote:

    Und wie setzt man das ein?
    meiner meinung nach die wichtigste, hilfreichste und günstigste schaltung zum testen.
    habe ich bei jeden treffen erwähnt.

    ist die wichtigste meiner kleinen testadapter schaltungen.
    dazu kommen noch ein paar kleiner erweiterungen. leider habe, die letzten wochen, keine zeit gehabt mit @csdragon weiter zu machen.
    wollte auch @no parity besuchen, er wollte mir mit dem layout und dem kicad helfen.

    leider ist immer etwas dazwischen gekommen, vor 3 tagen wieder extrem viel stress gehabt. kann sein dass mein zeitplan, für dieses jahr sich extrem dadurch verändert.
    deswegen veröffentliche ich schon mal etwas mehr hier. wo mir dass ganze schreiben überhaupt nicht liegt.

    und nun gestern, wollte mein twingo, nicht mehr starten. den funkschlüssel nachgelötet und heute hat man mich zu ihm hingefahren, dann ging er an, hoffentlich lag es daran.

    aber wieder zurück zum 4040.

    mit zwei 4040 ics, hat man ja 24 leds und einen ereignis zähler von 1 bis 16.777.216, dass reicht um signale über längere zeit zu beobachten.
    mit drei 4040 ics, hat man ja dann 36 leds und einen ereignis zähler von 1 bis 68.719.476.736 und wem es immer noch nicht reicht, kann noch mehr 4040 zusammen schalten.
    die tester bekommen 3 platinen mit jeweils zwei 4040, würde man die zusammen schalten.
    dann könnte man sich noch seltene ereignisse nach stunden ansehen. selbst bei einem 1 mhz takt. ist ja dann ein zähler von 1 bis 4.722.366.482.869.645.213.696

    würde man den eingang über ein gatter steuern. genau eine sekunde, dann hätte man ein sehr preiswertes frequenzmessgerät.
    welches, bei nur zwei 4040, eine frequenz von 1 hz bis 16,777 mhz messen kann.
    bei 0,1 sek. gatterzeit oder stopzeit könnte man bis 167,77 mhz messen. den 74hc4040 oder 74hct4040 eingang habe ich damals bis ca. 200 mhz erfolgreich getestet.
    mit 10 sek. gatterzeit, könnte man ab 0, 1hz messen. bei 100 sek. ab 0,01 hz. usw.

    aber es soll ja erstmal einfach sein. somit ohne einem zusätzlichen gatter ic. die paar cent wollen wir uns erstmal sparen.

    den wir müssen erstmal keine sehr genauen frequenzen messen, es genügt meistens nur pi mal daumen. bei reparaturen.
    besonders dann wenn man den grundtakt mal genau gemessen hat.

    es genügt nun, bei laufendem zähler, nachzusehen welche led in ca. einem sekunden takt blinkt, dann weis man schon grob die frequenz.
    da will ich euch hier nicht noch mehr schreiben. das sollen die tester später dann mal hier im forum mitteilen.
    bei 1 mhz cpu takt blinkt die 20. led in ca. einem sekundentakt. diese info genügt fast immer.

    wie setzt man ihn ein:

    01.
    also frequenzen messen, habe ich oben gesagt, ohne einer extra gatter schaltung, nach dem motto, welche led blinkt im sekundentakt.

    würde man genau nach einer sekunde stoppen, dann müsste man nur die leuchtenden leds zusammen rechnen und man hätte die genaue frequenz,
    aber diese schaltung genauer erst später. auch eine dekodierung und eine 7-segmen anzeige kommen später.

    02.
    die einfachste lösung heutzutage zum umrechnen von bin in hex und dezimal.
    würde sein, wenn uns einer eine app für android usw. schreiben kann.
    die leuchtenden leds mit der kamera in echtzeit beobachten (ist ja bin) und die entsprechenden oktal, hex und dezimalwerte dazu mit anzeigen. :) dann müsste man nicht immer umrechnen.
    und eine kontaktlose, sehr einfache, frequenzanzeige in echtzeit wäre ja dann auch kein problem mit einem normalen smartphone.
    geht aber auch mit avr und anderen teilen. aber ein handy oder tablet hat inzwischen fast jeder.

    03.
    würde man nur einen 4040 nehme. dann hat man ja nur einen zähler von 1 bis 4096 somit auch nur einen frequenzmesser bis 4096 hz (4khz.)
    aber wer in seiner bastelkiste nur einen 4040 hat, muss nicht verzweifeln, kommt auch so sehr oft weiter.
    wenn man sich mit einem transitor oder einem gatter einen treiber für einen piezolautsprecher oder einen kleinen lautsprecher baut.
    einen alten mp3 oder handy ohrhörer hat wohl jeder in der bastelkiste.

    nun kann man den nur einen 4040 trotzdem als frequenzteiler benutzen und an den 12 ausgängen, bei hohen frequenzen, die verschiedenen töne abtasten.
    an der 10. ausgangs led, bei 1 mhz am eingang, würde man einen 1 khz ton hören.
    damit diese 1 khz auch sichtbar, für uns menschen blinkt, benötigt man noch den zweiten 4040 mit mehr leds, als teiler.

    04.
    deswegen gehört zu den kleinen testadaptern auch ein kleiner verstärker. mit dem man auch viele sachen anstellen kann nicht nur musik ausgeben. ich benutzte früher den lm386.

    bei der oberen 4040 testplatine kommt aber ein einfacher piezolautsprecher mit drauf. damit man zusätzlich zu den leds die 24 ausgänge auch hörbar machen kann.

    05.
    z.b. nun messen am reset pin, dann zählt der 4040 beim drücken der reset taste immer eins weiter. ist der rest defekt, bleibt er ja stehen.
    mit einer led am eingang vom 4040 kann man auch sehen ob der pegel high oder low ist. sollte ja normal high sein, während dem drücken aber low sein.

    06.
    die sehr genau pegelanzeige mache ich aber mit einer weiteren zusätzlichen kleinen testplatine.
    die meisten logikpegel messstifte sind bei der pegelanzeige meistens untauglich. besonders bei höheren frequenzen. noch nicht mal als pi mal daumen schätzeisen geeignet.

    07.
    messen am cpu clock pin: man sieht den 4040 immer am zählen und die 20. led blinkt ca. im sekundentakt.

    08.
    messen am irq pin: es sind da normal ca. 50 hz. die 6. led blinkt ca. im sekundentakt. genauso ist es auch an einem vertikal video signal.
    z.b. auch bei dem pet und den cbm geräten.

    09.
    nun ist es immer am besten, sich einen nop adapter aufzubauen.

    nun kann man mit dem 4040 sehr gut und einfach die 16 adressleitungen (a0-a15) überprüfen.

    es ist wichtig, direkt an der cpu und an allen anderen ics. zu testen. so stellt man sofort fest, falls eine unterbrechung, im sockel, einer leiterbahn oder ein durchkontaktierung defekt ist.
    also z.b. die a0, an der cpu und an allen anderen ics, es muss immer die gleiche led blinken. auch nach treibern, z.b. beim pet und den cbm geräten.

    10.
    nun ist es auch sehr einfach festzustellen, mit dem nop-adapter, ob die adressdekodierung funktioniert. an allen dekodierten ausgängen mus ein
    gleichmässiges signal, ein impuls, zu sehen sein. dank dem 4040 kein problem. z.b. beim pet und cbm geräten den 74154 überprüfen.

    11.
    nun ist es auch möglich, die plas im c64 und anderen geräten (z.b. 8296) einfach zu überprüfen. sie funktionieren zum größten teil ja als adressdekoder.
    an jedem ausgang, der z.b. c64 pla, muss nun ein gleichmässiges signal vorhanden sein. somit kann man sehr sehr sehr schnell defekte plas ohne auslöten finden.

    12.
    die multiplexer kann man somit auch einfach überprüfen.

    13.
    manchmal muss man noch einen zusätzlichen pin freischalten, also auf einen entsprechenden pegel bringen um weiter zu messen.
    aber dass ist ja die aufgabe der entsprechenden tester. verwirrt hier nur. es sollen ja nur beispiele sein.
    die richtige test und mess reihenfolge, die signale, die led zustands bilder kommen ja von uns testern später.
    ich möchte ja auch dass ein anfänger ohne vorkentnisse eine schnellen erfolg hat.

    möglichst viele bilder oder videos. damit auch einer, der kein deutsch kann, sehr einfach weiter kommt.

    über eine einfache englische übersetzung und auch in andere sprachen, besonder hier im forum64, würde ich mich freuen.
    da meine kleinen testschaltungen für alle digitalen geräte geeignet sind, kann man es auch woanders anwenden. für andere cpus kommen noch weitere testadapter.

    14.
    einen umschaltbarer universeller nop adapter, mit zusätzlichen anzeigen und funktionen, ist ein weiterer testadapter der zu meinem testsatz dazugehört.
    auch eine spez. version für den c64 am exp. port habe ich vorgesehen. falls die 6510 eingelötet ist. aber am sichersten und besten ist es die cpu zu sockeln.

    auch meine damalige universelle nop / noop adapter version für 68xx, 68xxx, 8xxx werde ich später machen.

    15.
    ganz wichtig. es kommt ja noch ein spezieller pegel test adapter dazu. als zusätzlicher messvorsatz zu den 4040 testadaptern.
    damit man auch falsche pegel mit hohen frequenzen besonders in echtzeit erkennen kann.
    somit ist kein teueres oszi usw. nötig. und man muss nicht erst die komplizierte bedienung derer lernen.

    16.
    ideal ist es soviele 4040 testadapter zu haben, wie möglich, es vereinfacht die fehlersuche.
    so hat man mehrere stellen gleichzeitig im blick und kann mehrere signal abläufe gleichzeitig beobachten.
    muss aber am anfang nicht sein.

    17.
    die tester bekommen von mir aber schon direkt 3 testplatinen mit jeweils zwei 4040 pro platine. somit kann man drei signale gleichzeitig mit 3 x 24 leds beobachten.
    sie sollen es ja schon von anfang an etwas einfacher, beim dokumentieren, haben.

    18.
    eine weitere testplatine für die paar tester, ist eine sehr einfache und preiswerte display anzeige, mit vielen leds und zusätzlich mit einer 7 segment-anzeige, 2 (oder 4 oder 6) stellen.
    dann aber erst besonders sinnvoll einsetzbar als fehlercode anzeige, falls einer, wieder meine frühere universelle 6502 testroutine, für mich schreibt.

    18a.
    diese einfache preiswerte universelle anzeige-testplatine, ist auch für euere eigenen projekte gut geeignet. wenn man mit nur einem i/o-pin etwas anzeigen möchte.
    ist etwas langsamm, bei vielen stellen, ist aber meistens bei einer anzeige egal. benötigt aber dafür sehr wenig programm ressourcen.
    ich habe damals damit, eine 6 stellige information oder eine uhr, mit nur einem port-pin, zwei transistoren und nur zwei ics, dargestellt.

    19.
    nun zum testen ohne nop adapter und ohne die cpu sockeln zu müssen, falls sie nicht schon gesockel ist. oder ohne den nop-adapter über den exp. port

    es geht auch fast alles, aber nicht so einfach, da der nop adapter ja immer die adressleitungen automatisch von 0 bis 65535 hochzählt.
    somit ja alle adressbereiche, gleichmässig angesprochen werden und die signale somit auch einfacher zu messen sind.

    nun also ohne nop adapter:

    20.
    man benötigt, bei allen geräten einen resettaster.
    damit man immer neu starten kann, ein und ausschalten, besonders schnelles sollte man nie machen. besonders bei geräten mit schaltnezteil!

    nun kann man z.b. schnell feststellen am cs der verschiedenen ics, ob sie überhaupt inizialisiert werden.
    der ablauf, bei einem funktionierendem gerät, ist und muss immer gleicht sein.

    21.
    die inizialisierung vom z.b. vic. der bekommt so und soviel impulse am cs pin (daten) in der ersten sekunden. die genauen daten kommen später von den tester.
    in dieser zeit ist der zählerwert immer gleich. wenn der nicht stimmt oder kein signal kommt, wird schon der vic nicht oder nicht richtig inizialisiert!

    22.
    so ist es mit den beiden 6526 portbausteinen genau so wie mit dem vic.

    23.
    auch der sid wird inizialisiert. also auch ein bestimmter konstante wert, in der ersten sekunde, wird am 4040 angezeigt.

    24.
    nun kann man auch z.b. feststellen ob das tod 50 herz / 60 herz netzfrequenz signal vorhanden ist.

    25. den irg

    26. cs colorram

    27. aec signal

    28.
    nun kann man die ganzen cs signale der roms einfach überprüfen.
    z.b. bekommt das kernal, basic, carom rom überhaupt ein signal?
    sind es für das kernel, in der ersten sekunde ..... impulse?
    sind es für das basic, in der ersten sekunde ..... impulse?
    sind es für das charom, in der ersten sekude ..... so und soviel impulse oder hat es ca. so und so eine frequenz?

    29.
    bekommen die drams cas und ras signal.

    30.
    die ganzen 8 pla ausgänge haben auch einen konstante impulszahl in der ersten sekunde, stimmen die 8 impulse überein?

    31.
    die tastatur matrix ist sehr einfach zu überprüfen, taste drücken, dann muss ein gleichmässiges scan signal vorhanden sein. mit 50 hz an allen 8 ports.
    wenn schon ohne tastendruck sichtbar ist, ist es das ausgabe port. dann noch testen ob es auch, nach drücken einer taste, am eingangsport ankommt. usw.

    32.
    sehr einfach joystikports direkt am 6526 überprüfen, bitte aber bedenken, die schalter im joystick prellen, der zähler zählt schon einpaar mal.

    usw. usw. usw. so mit allen signalen verfahren.

    33.
    nun zum größten problem. den DATEN leitungen.

    da habe ich den pegelwandler ums es in echtzeit zu vereinfachen. dann kann man es meistens auch besser, als mit einem oszi, verfolgen.

    34.
    dazu kommt eine weitere universelle trigger testplatine. die es vereinfacht bistimmte signale zu kombinieren.

    35.
    genauso auch ein signal vergleicher adapter.

    36.
    nun aber zurück zu den daten pins ohne die anderen hilfsmittel

    mit dem 4040 testadapter an die 8 datenleitungen vom 6510. alle 8 überprüfen ob signal vorhanden.
    auch da gibt es die vergleichsmöglichkeit mit den werten der ersten sekunde. sollten gleich oder fast gleich sein.
    auf jeden fall gleich bei allen funktionierenden boards untereinander.

    nun muss man diesen wert mit den anderen gleichen daten leitungen auf dem board vergleichen, wie bei den adressleitungen, ob nicht eine unterbrechung vorhanden ist.
    ob nicht ein schluss vorhanden ist usw.

    wichtig, immer jedes mal reset drücken und dann z.b. die d0 datenleitung von einem messpunkt mit dem anderen d0 messpunkt vergleichen.
    alle d0 punkte auf dem board vergleichen alle müssen nach dem reset immer den gleichen zählerstand anzeigen!

    37. vorher auch die r/w leitung und den zählerstand überprüfen, habe ich vergessen.

    38. vorher auch die loram hiram und charen überprüfen.

    aber nun bin ich doch sehr ausführlich schon auf den c64 eingegangen. sollte ja später kommen.
    hier geht es ja um einen 8296, aber es ist egal welcher rechner und was für ein gerät.
    es ist immer fast das gleiche.

    nun erstmal werden die tester, ihre daten, die zählerstände erfassen und untereinander vergleichen.
    leider ist der erste genaue wert ja von der ersten sekunde abhängig. werde wohl auch nur max. eine halbe sekunde nehmen.
    dass reicht auch voll aus. da es ja weitere trigger und synchronisiermöglichkeiten geben wird.

    nun muss man ja die testschaltung mit einem quarz und zusätzlichen bauteilen und der reset synchronisation aufbauen.
    auch wichtig, mit der möglichkeit, nicht nur die erste (halben) sekunde zu messen, sondern auch nur einen bruchteil.
    weil ja defekte boards schon in den ersten cpu takten spinnen können.
    aber mit den vorhandenen zählerständen kann man schon gut ersehen wo es hakt oder wie weit es noch funktioniert hat.
    trotzdem werden die tester etwas unterschiedliche werte bekommen. sonnst müsste man ja alle vorher eichen.
    aber egal wie genau die untereinander sind, die werte ähneln sich. ich habe es damals mit einem ne555 als timer gemacht.
    man selbst hat immer die gleichen werte. wir untereinander haben etwas abweichung.

    nun fällt mir ein ich könnte es doch wieder mit dem ne555 machen ohne quarz und zusatzschaltungen.
    mann könnte sich ihn ja selbst an dem z.b. c64 quarztakt eichen. oder an einem funktionierendem board,
    am poti vom ne555 solange drehen bis dann z.b. der kernal cs so und soviel impulse anzeigt.
    dann hätten alle eigentlich den gleichen wert, mit thermischer abweichung.

    aber an einem quarz und an einem 4060 usw. muss man wohl heutzutage nicht sparen. habe mir ja auch schon sehr viele 4060 und quarze zugelegt.

    höchtens eine schaltung, für die lochraster nachbauer, auf der welt, die in schrotgeräten nicht einen 4060 usw. finden, sollte ich mal überlegen. einen ne555 findet man immer.

    aber die ersten tester machen erstmal die hauptarbeit. die ca. 50 wichtigsten punkte anklemmen und die werte aufschreiben.
    dann wächst hier, mit der zeit, eine große informations datenbank zusammen und es wird immer einfacher einen fehler einzukreisen.

    für die speziellen, restlichen 2 % an board fehlern kommen noch ein paar testadapter später dazu.
    die wollte ich aber auch verleihen, muss man nicht kaufen, muss man nicht aufbauen, wenn es nicht mehr normal weiter geht.

    aber die leute die es sich leisten können, die gerne löten und basteln, die sie schon mal haben wollen,
    die gerne boards reparieren, die gerne anderen helfen, können sich die testplatinen besorgen oder auf lochraster aufbauen.


    ich selbst konnte mit meinen kleinen testschaltungen sehr viele geräte einfach und schnell reparieren.
    besonders geräte die ich zum ersten mal sah. meinen testsatz hatte ich immer oft mit und mit der zeit damals erweitert.
    ich war fast immer schneller mit der fehler suche, als die anderen mit sehr vielen teueren messgeräten.
    besonder oft konnte ich auch bei schaltungsproblemen, anderen leuten, spontan helfen, die an ihrer eigenen entwicklung nicht weiterkamen und verzweifelten.
    da muss ich gerade an den roßmöller denken. als er damals seinen schaltungsfehler suchte und verzweifelt zu mir kam.

    nun nach nun über 8 stunden schreien, ist es wohl erstmal genug.
    ich hoffe ihr verzeit mir dass ich nicht noch versuche, die vielen schreibfehler zu korrigieren.
    dass hoffe ich wird einer von euch später, wenn die test erfolgen, verständlicher für mich machen. ist nicht mein ding.

    gruß
    helmut

    hallo @syshack bitte in meine laberecke verfrachten, mache bitte ein neues thema mal auf.
    dann kann ich da immer noch etwas dazu schreiben. besonders zu den verschiedenen punkten, falls fragen kommen.

    später wird hoffenlich sich einer erbarmen und es von proxa gebabbel, verständlicher auf deutsch und wenigstens noch auf englisch übersetzen.
    über jede weitere sprache würde ich mich besonders freuen.

    hier aber sollte ja wenigsten ein verweis dahin sein, da alles ja auch für den 8296 und andere (commodore) rechner geeignet ist.

    gruß
    helmut

    The post was edited 6 times, last by axorp ().

  • detlef wrote:

    Aha. Ein "poor man's frequency meter".
    den begriff kenne ich nicht, kann ja leider kein englisch, aber mit einem normalen frequenzmessgerät kommt man nicht weit.
    es ist ein simpler zähler, ein ereignis zähler. es geht ja darum impules zu zählen.
    leider sind die impulse für uns selbst zu schnell um sie zu zählen ;) bananen konnte man noch damals zählen, laut herrn harry belafonte ;)

    detlef wrote:

    Ich nutze dafür einen Logikstift. Der zeigt mir zwar, ob ein Takt anliegt und man kann das Taktverhältnis abschätzen. Aber die Frequenz sieht man nicht.
    siehe oben, da habe ich etwas dazu schon geschrieben.
    logikstifts sind eigentlich unbrauchbar. die meisten schon unbrauchbar bei einem pegel eines statischen signals und erst recht bei frequenzen.
    datensignale mit denen zu untersuchen eigentlich unmöglich. datensignale sind die schlimmsten signale. beinhalten ja auch die daten kollisionen.

    da habe ich mich hier mal, vor jahren, aufgeregt, dass eine eprom pla, den rechner zerstören könnte, weil bei einem eprom,
    es zeitlich bei der internen dekodierung, vorkommen könnte, dass ja zwei cs gleichzeitig, für einen bruchteil einer zeit, aktiv sein können.
    und dass würde die bauteile zerstören. da musste ich mich mal, bei dem humbug, einmischen. der datenbuss besteht aus datenkollisionen.
    weil es vorkommt das ein ic die daten noch auf dem buss hat, zu langsamm ist die noch nicht entfernt hat und das andere ic schon etwas ausgibt.
    dafür treibt ja der low pegel immer mehr als der highpegel, bei den bausteinen! sie datenblätter bei den ganzen 65xx ics und den anderen.
    nur die modernen ics, die können bei low und hig gleich treiben, dann muss man auf open collector oder internen high widerstand oder tristate schalten.
    sonnst irgendwann aua für den baustein.

    mit der eprom pla habe ich es schon in den 80er gemacht. da waren aber die 27512 teuerer als die pla pls100 oder die 82s100.
    aber eprom konnte man löschen. die pla wegschmeissen. deswegen habe ich zuerst mit dem eprom als pla experimentiert.

    da kommt ja aber eine schaltung später von mir, die geht jetzt schon bis 2 mhz.
    die ganzen tage viel stress gehabt, nicht dazu gekommen, die mit meinem neuen fy6800, mit hehören frequenzen zu testen. aber für commodore geräte reicht auch 2 mhz.

    gruß
    helmut
  • "poor man's frequency meter" = Frequenzzähler für Arme. ;)
    (Bitte den Smily beachten)

    axorp wrote:

    logikstifts sind eigentlich unbrauchbar. die meisten schon unbrauchbar bei einem pegel eines statischen signals und erst recht bei frequenzen.
    Das sehe ich jetzt nicht so. Mit dem Logikstift sehe ich den Pegel (oder ob offen oder evtl. Kurschluß) und ich sehe, ob eine Takt anliegt.
    Damit kann man im TTL-Bereich schon eine Menge machen und ich habe damit schon viele Fehler gefunden.
    Klar, irgendwann muss man mal das Oszi auspacken, wenn man mit einfachen Mitteln nicht weiterkommt.

    Aber so einen Zähler werde ich mir mal aufbauen. Das klingt nach einer interessanten Ergänzung.
  • Hallo @axorp hast eine private email. :thumbup:

    axorp wrote:

    hallo,

    welche messgeräte hast du?
    ein oszi oder ein frequenzmessgerät oder noch besser einen (ereignis) zähler?

    gruß
    helmut


    2 Oszis aber noch nie damit gearbeitet u. ein selbsgebastelter Signaltester 0/1 sind vorhanden.

    Jetzt muß ich mir erst einmal Dein 38 Punkte posting genau ansehen.
    Gruß ZX81AMIGA :winke:

    IT IS TRUE, THAT ALCOHOL DOESN'T SOLVE ANY PROBLEMS! :bia BUT WHO SAID MILK DOES?

    The post was edited 2 times, last by ZX81AMIGA ().

  • detlef wrote:

    ZX81AMIGA wrote:

    Hallo @axorp hast eine private email.
    Ich fände es schön, wenn die Diskussion öffentlich weitergeführt würde, so dass alle davon provitieren könnten.
    Keine Angst, die Diskussion wird auch öffentlich weitergehen.

    detlef wrote:

    "poor man's frequency meter" = Frequenzzähler für Arme. ;)
    (Bitte den Smily beachten)


    Aber so einen Zähler werde ich mir mal aufbauen. Das klingt nach einer interessanten Ergänzung.
    Genau, ich suche schon nach Schaltungen für Zähler mit umschaltbarer Messzeit, Reset u. 2x 4040 =24 Led.
    Gruß ZX81AMIGA :winke:

    IT IS TRUE, THAT ALCOHOL DOESN'T SOLVE ANY PROBLEMS! :bia BUT WHO SAID MILK DOES?

    The post was edited 2 times, last by ZX81AMIGA ().

  • detlef wrote:

    "poor man's frequency meter" = Frequenzzähler für Arme.
    (Bitte den Smily beachten)
    aha, ja :) wenn man nicht englisch kann, dann nützt ja auch ein smily nichts ;)

    detlef wrote:

    Aber so einen Zähler werde ich mir mal aufbauen. Das klingt nach einer interessanten Ergänzung.
    aufbau lohnt sich oder du wartest bis man mir mit den platinen geholfen hat.

    ZX81AMIGA wrote:

    Hallo @axorp hast eine private email.
    dann muss ich mal meine hunderte emails durchsehen, mache ich immer erst nachts.

    detlef wrote:

    Ich fände es schön, wenn die Diskussion öffentlich weitergeführt würde, so dass alle davon provitieren könnten.
    wird auch gemacht.

    da ich nicht so gut schreiben kann, helfe ich auch lieber am telefon, dann ist es auch einfacher, nacheinander zu testen und zu messen
    und ich hoffe dass diejenigen es dann niederschreiben. können es auch bestimmt besser als ich.

    gruß
    helmut