486er Mainboard MB-4S16/20/25 Frage

Es gibt 226 Antworten in diesem Thema, welches 40.819 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (4. Januar 2019 um 19:04) ist von Schmitti.

  • Naja, das mit dem Loch bohren sollte man vermeiden, wenn einem die Daten wichtig sind.

    Das mit dem Kabel und den Abgriffen ist so pauschal falsch. Auch ein Kabel mit zwei Steckern kann funktionieren. Es kommt halt auf die richtige Belegung an. Auch pauschal ist nicht richtig, dass das Kabel eine Drehung haben muss. Ob ja oder nein, hängt vom Floppy-Kontroller ab, wie der den Bus ansteuert. Meistens ist das zwar so, dass ein paar Leitungen vertauscht werden und nicht 1:1 im Kabel durchgeführt werden müssen für zwei Laufwerke aber nicht immer. Der PC 10 ist hier ein Beispiel, der ein Kabel mit 1:1-Verdrahtung verwendet.
    Sind in Deinem Kabel Leitungen verdreht? Wenn ja, wo, mitten drin oder am Ende? Beides gibt es und ist davon abhängig, wo Laufwerk A und wo B angeschlossen werden muss.

  • Der PC 10 ist hier ein Beispiel

    Das ist vor meiner Zeit. :wink:
    Seit meinem ersten PC, einem 386-40, kann ich sagen, dass
    alle verwendeten Floppykabel mit mehr als einem Abgriff
    zum einen, wenn sie für A/B-Betrieb geeignet waren, das
    gedrehte Kabelstück zwischen dem A und B - Segment hatten,
    zum anderen auch untereinander austauschbar waren.
    Prä-1992 ist für mich vollständig besetzt mit den Erlebnissen
    in Commodorien.

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    '°'°'°'°'°'°'°'°'°Oo.~>| BASIC programmers never die! They just GOSUB without RETURN! |<~.oO°'°'°'°'°'°'°'°'°'

  • OFFTOPIC:

    PC 10 usw. konnte ich mir zu der Zeit auch noch nicht leisten. Da hat das Geld so gerade für gebrauchten NES,C16 und C64 gereicht. :)
    Selbst der gebrauchte 386 SX 16/20 war 1995 schon steinalt.....der hatte noch Dr. DOS drauf und nen schwarz weiß Monitor.

  • Auf jeden Fall muss man A:\ und B:\ richtig anschliessen. Verwendest du ein gedrehtes Floppy-Kabel?

    Die Laufwerke müssen richtig gejumpert sein ... sonst klappt das nicht. Das 5.25" Laufwerk darf auf B:\ nicht terminiert sein.

  • Hallo,

    das Flachbandkabel für die Floppies hat auf der Floppy-Seite 4 Stecker, jeweils einen für 3.5" und 5.25" in der Mitte und am Ende. Kurz vor den Anschlüssen am Ende ist ein Teil der Adern gedreht. Es ist das Kabel, was in dem PC eingebaut war. Das Flachbandkabel dürfte richtig herum angeschlossen sein, jedenfalls machen die Floppies weder Dauerlauf noch LED dauernd an. Bei der 3.5" Floppy gibt es ja nichts zu Jumpern, bei der TEAC 55 GFR (Flohmarktfund letztes Jahr) sind einige Jumper drauf, ich glaube ich habe die damals laut Datenblatt in die Default - Stellung gebracht. Ich denke da liegt das Problem.

    Grüße,
    Ralf

  • ich vermute mal das es einfach nur eine Einstellung ist. Aber wenn du ein Datenblatt hast von dem Gerät umso besser. :)

    Probier einfach herum. Ich würde erst mal nur das 5,25" Laufwerk anschließen und versuchen dieses zum laufen zu bringen.
    Dann das 3,5" anschließen und mit den Jumpern ausprobieren..... :) Wirst sehen, das funktioniert ;) Spreche da aus Erfahrung.

  • Du könntest noch mal schauen, ob auf der Multi-I.O-Karte mit den IRQs und die DMA-Kanälen alles passt.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Auf jeden Fall muss man A:\ und B:\ richtig anschliessen. Verwendest du ein gedrehtes Floppy-Kabel?

    Die Laufwerke müssen richtig gejumpert sein ... sonst klappt das nicht. Das 5.25" Laufwerk darf auf B:\ nicht terminiert sein.

    Die Aussage für das 5,25"-Laufwerk ist allerdings nur für das Bild oben im Beitrag richtig. Allgemein formuliert muss das Diskettenlaufwerk am Ende des Kabel terminiert sein, sonst nicht.

    Wie sind den die Steckbrücken am 5,25"-Laufwerk eingestellt?

  • Ich bin jetzt die Tage nicht zu Hause, ich weiß aber, dass ich das Laufwerk auf DS0 gejumpert habe. Nach dem was ich jetzt gelesen habe, muss der "Adress"Jumper aber auf DS1 eingestellt sein. Da es in der Mitte des Flachbandkabels angeschlossen ist, braucht es ja dann nicht terminiert zu werden. Als weitere Jumper sollten wohl DC (Disk Change, damit Diskettenwechsel registriert werden) und der Jumper "I" gesetzt werden. Damit soll das Laufwerk bei Normal-/High-Density Disketten automatisch die Drehzahl 300/360 RPM umstellen (wie erkennt das Laufwerk eigentlich, ob eine DD/HD Disk einliegt ?).

    Grüße,
    Ralf

  • An einem Minitaturschalter, welcher bei HD Disketten unbetätigt bleibt und bei DD Disketten betätigt wird.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Damit soll das Laufwerk bei Normal-/High-Density Disketten automatisch die Drehzahl 300/360 RPM umstellen

    Das ist für ein PC-5.25"-Laufwerk das falsche Verhalten, das muss sich immer mit 360rpm drehen. Zum Lesen von DD-Disks verwendet der Rechner dann eine Bitrate von 300kbps statt wie bei einem reinen DD-Laufwerk 250kbps.

    Zitat

    (wie erkennt das Laufwerk eigentlich, ob eine DD/HD Disk einliegt ?).

    5.25"-Laufwerk? Gar nicht, das gibt der Rechner per Signal vor.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Ich bin jetzt die Tage nicht zu Hause, ich weiß aber, dass ich das Laufwerk auf DS0 gejumpert habe. Nach dem was ich jetzt gelesen habe, muss der "Adress"Jumper aber auf DS1 eingestellt sein. Da es in der Mitte des Flachbandkabels angeschlossen ist, braucht es ja dann nicht terminiert zu werden. Als weitere Jumper sollten wohl DC (Disk Change, damit Diskettenwechsel registriert werden) und der Jumper "I" gesetzt werden. Damit soll das Laufwerk bei Normal-/High-Density Disketten automatisch die Drehzahl 300/360 RPM umstellen (wie erkennt das Laufwerk eigentlich, ob eine DD/HD Disk einliegt ?).

    Grüße,
    Ralf

    Ja, richtig, bei Kabeln mit gedrehten Leitungen, müssen alle beiden Diskettenlaufwerke auf DS1 eingestellt werden.
    Wenn das 5,25"-Laufwerk in der Mitte am Kabel hängt, muss die Terminierung abgeschaltet werden. Andernfalls haben die Signale auf dem Floppy-Bus eine schlechtere Signalqualität und es kann zu Störungen kommen.

  • So habe jetzt nochmal nach der Floppy geschaut, es ist eine TEAC FD 55 GFR 595-U. Den Terminator (so ein Widerstands-"IC" DIL 16 mit Aufschrift E3318) habe ich herausgenommen. Die Adresse ist auf DS1 eingestellt. Ansonsten nur den Jumper "I" (Density automatic), FG (Frame to Ground) und DC (Disk Change) gesetzt und im Bios als Drive B (5.25" 1.2 MB) angemeldet. Leider ließ es sich nicht ansprechen. Die 3.5" Floppy am Ende des Kabels funktioniert einwandfrei. Leider habe ich direkt für die TEAC ... 595-U im Netz nichts gefunden, die ähnlichste über die es was zu finden gibt ist eine 570-U. Hat jemand eine Idee, wie ich das Laufwerk zum Laufen bringen könnte ?

    Grüße,
    Ralf

  • Läuft das Laufwerk denn alleine ? Du mußt dann allerdings den Terminator setzen! Wenn du das 51/4" LW als b Laufwerk im BIOS anmeldest, dann mußt das Laufwerk als DS2 gejumpert sein, dann auch mit Terminator.

    EDIT: Wie bereits geschrieben, das ist mit den Teilen etwas fummelig....nur Geduld... :)

  • Das hat jetzt zwar nichts mit den Steckbrücken zu tun, aber hast Du Dir die Motorelektronik mal angesehen, ob da ein Kondensator eventuell ausgelaufen ist? Das kommt bei Diskettenlaufwerken manchmal vor. Das könnte sein, dass sie deshalb nicht läuft, auch wenn die Steckbrücken richtig sein sollten. Ist da eine Auffälligkeit zu sehen?

  • Läuft das Laufwerk denn alleine ? Du mußt dann allerdings den Terminator setzen! Wenn du das 51/4" LW als b Laufwerk im BIOS anmeldest, dann mußt das Laufwerk als DS2 gejumpert sein, dann auch mit Terminator.

    EDIT: Wie bereits geschrieben, das ist mit den Teilen etwas fummelig....nur Geduld... :)

    Dann muss das Laufwerk aber auch am Ende des Kabel sitzen, wo dann immer der Terminator hingehört.
    DS1 wäre dann auch die richtige Wahl, nicht DS2. Immer DS1, DS0, DS2, DS3 wird im Regelfall im PC nicht verwendet. Wenn das Kabel mit gedrehten Adern ist, ist DS1 die richtige Wahl.

  • Also die Elkos, die ich ohne Auseinandernehmen des Laufwerks sehen kann, sind nicht ausgelaufen oder aufgebläht o.ä. Vielleicht ist das Laufwerk ja auch defekt. Ich probiere einfach mal eine andere TEAC Floppy, die ich hier noch habe, eine FD-55GFR 184-U. Ich weiss allerdings nocht, ob das überhaupt eine HD-Floppy ist. Den "I" Jumper hat sie jedenfalls auch, womit normalerweise der Dual-Modus HD/Normal aktiviert wird. Sie hat einen mir unbekannten 3er Jumper
    __
    MX / MX

    Er steht auf MX (ohne Strich darüber). Die Floppy hat auch einen Terminator-"IC", den ich rausgenommen habe. Ich werde die Floppy gleich mal einsetzen und schauen, was sich tut.

    Grüße,
    Ralf

  • Ok, zur Version 184-U habe ich leider auch kein Handbuch/Dokumentation gefunden. Irgendwie gibt es da "unendlich" viele Versionen habe ich den Eindruck. Dann bin ich mal gespannt, ob das Laufwerk anders reagiert.

  • Ich habe einen Konfigurationsvorschlag für ein Teac FD55GFR gefunden. Allerdings gab es keinen Hinweis auf die Version des Laufwerks. Vielleicht hilft es dennoch:

    - 4'er-Block mit Bezeichnung LG: Brücke 1 geschlossen parallel zum Anschluss des Flachbandkabels.
    - D1 (= DS1) geschlossen, D0, D2, D3 offen
    - 5'er Block nahe Flachbandkabelanschluss: RY mit DC gebrückt, IU bleibt offen, die zwei weiteren Pins sind nicht angegeben aber als offen markiert.
    - 6'er Block nahe Flachbandkabelanschluss: E0, U9, U1 sind alle offen.

    Vielleicht hilft das.

    Meist gehen die 5,25"-Laufwerke nicht wirklich kaputt. Meist liegt es an der Einstellung, dass die nicht richtig laufen. Das ist mit denen nicht ganz so einfach.