heise c't - Retro Ausgabe 2018

Es gibt 114 Antworten in diesem Thema, welches 24.681 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. November 2018 um 18:37) ist von TurboMicha.

  • Die Formatierung ist hier wohl flöten gegangen.
    Im Heft S.92, dritte Spalte, unten

    Der eine ist so cool wie Jesus, den mit Brille kenn ich nicht. :emojiSmiley-12:

  • [..]
    misk.cf/blog

    In einem ersten Beitrag gehts um die Umsetzung des Projektes auf dem Linux-Rechner:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Hmm, im Blog kann man leider nicht kommentieren, daher hier kurz angemerkt (auch wenn es vielleicht eher in die Assembler-Programmierung-Rubrik gehört, speziell wenn dazu eine Diskussion entbrennen sollte): Die Generierung des BASIC-Headers wie abgedruckt finde ich elegant (und zumindest aus meiner Sicht natürlich nur) gar nicht unverständlich:

    Code
    !wo next : Link zur nächsten Zeile
      !wo 2018 ; Zeilennummer
      !by $9e ; Token für SYS
      ; Einsprungadrese dezimal in ASCII
      !byte '0'+main/1000,'0'+(main/100)%10
      !byte '0'+(main/10)%10,'0'+main%10
      !byte 0 ; Ende der Zeile
    next: 
      !wo 0; Ende des BASIC-Programms

    Offenbar ist die Zerlegung der Startadresse in "main" mit Hilfe der Division und Modulorechnung verwirrend. Dabei werden, um die textuellen Ziffern für den SYS-Befehl zu bekommen, diese lediglich durch Division von 1000 (die Tausenderstelle), 100 (die Hunderterstelle), 10 (die Zehnerstelle) an die Einerstelle verschoben. Damit etwaige höhere Stellen nicht auch noch stören, werden mit Modulo 10 (%10) etwaige führende Stellen weggeschnitten und es bleibt ein Wert von 0 bis 9. Um daraus ein ASCII/PETSCII-Zeichen zu machen wird der Wert für das Zeichen '0' dazu gerechnet und bekommt so jeweils ein Zeichen im Bereich von '0' bis '9'.

    Die vorgeschlagene Alternative

    Code
    ; BASIC-Header
        *= $0801; Ladeadresse = BASIC
        !by $0b,$08,10,0,$9e,'2'
        !by '0','6','1',$00,$00,$00

    kann man machen, schön ist es aber nicht bzw. man verliert die Flexibilität, sodass eine Änderung des Einsprungpunktes (main) immer ein Herumgefrickel bei den Ziffern für die Adresse zur Folge hat. Ein Assembler hat ja die Aufgabe einem von solchen Abhängigkeiten zu befreien. Da kann man ja gleich alles im Monitor programmieren ...

    Abgesehen davon bietet ACME ja auch funktional mehr. Also wenn man partout die Divisions- und Modulo-Orgie nicht mag, dann wäre doch immer so schon einiges gewonnen:

    Code
    !by <EOP,>EOP,<(2018),>(2018),$9E ; Link-Adresse, Zeilennummer, SYS-Token
            !tx "2061"
            !by 0           ; End of Line
    EOP     !wo 0           ; Basic-Programmende
    main
    !if main != 2061 {
            !error "Loader-Adresse stimmt nicht mit SYS-Adresse überein!"
    }

    Hier wird das Jahr als Zeilennummer verwendet. Bei der Link-Adresse bleibt man immerhin flexibel.
    Hier wird außerdem noch gemeldet, sollte das Label "main" sich aus irgendwelchen Gründen vom Wert 2061 abweichen ...
    Wenn man hier noch mit einem REM oder so etwas ergänzen möchte muss man halt nur die Adresse
    "nachrechnen". ;)

    Einmal editiert, zuletzt von JeeK (27. Oktober 2018 um 12:02) aus folgendem Grund: Typos, Assertion

  • Meine Ausgabe ist komplett.

    Freu mich.

    Meine auch.
    Es war jedoch nicht einfach eine Retro Ausgabe der c‘t hier im 0er Postleitzahlenbereich zu ergattern ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von t0m3000 (27. Oktober 2018 um 13:26)

  • schmöcker, schmöcker, schmöcker

    a. man sollte nicht alles glauben was man denkt

    b. nicht Wundern, sondern Staunen

    c. Computer helfen uns Probleme zu lösen die wir ohne sie nicht hätten !

    d. Manchmal muss man einfach eine Gesunde Portion Ignoranz an den Tag legen !

  • So ein Fehldruck wird sicher mal ganz doll wertvoll. Würd ich aufheben... :love:

    Das habe ich mir auch gedacht und gleich geprüft ob mein Papierheft auch betroffen ist. Ich habe ein Abo und es zugeschickt bekommen. Meist lese ich die c't auf dem Tablet in der entsprechenden App und seltener im Heft, daher hätte ich ein fehlerhaftes Heft auch übersehen können. Sieht bei mir aber alles ok und korrekt aus beim Inhalt und den Seitenzahlen.

  • schade, sehr ärgerlich.
    Wieder keine Rarität

    :anonym

    a. man sollte nicht alles glauben was man denkt

    b. nicht Wundern, sondern Staunen

    c. Computer helfen uns Probleme zu lösen die wir ohne sie nicht hätten !

    d. Manchmal muss man einfach eine Gesunde Portion Ignoranz an den Tag legen !

  • Habe mir heute auch mal die Ct Retro gegönnt.
    Lässt sich echt gut lesen, :thnks: für den Tipp.


    Lg

    Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Zitat von JeeK

    Hmm, im Blog kann man leider nicht kommentieren, daher hier kurz angemerkt (auch wenn es vielleicht eher in die Assembler-Programmierung-Rubrik gehört, speziell wenn dazu eine Diskussion entbrennen sollte): Die Generierung des BASIC-Headers wie abgedruckt finde ich elegant (und zumindest aus meiner Sicht natürlich nur) gar nicht unverständlich
    [...]

    Danke für die Hinweise. Ich muss sie mir bei meiner nächsten Runde Assembler mal in Ruhe anschauen. Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen./tilde.town/~mischk/linktree.html

    Abonniere meinen Newsletter:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Am 29.10. bestellt und noch immer nicht da. :cry:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. :verehr: .: Mit Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.wäre das nicht passiert! :. :prof:  Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    :syshack: .: Meine 3D-Drucker Teile auf :. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. :strom:

  • Ich hab mich zwar als Abonennt über das gratis Heft gefreut, erst recht mit dem Thema.
    Aber viele Artikel fand ich nur peripher retro-attraktiv. Analog Synths, Flipper, Bildplattenspieler ??? :/

    Und war der Spectrum wirklich mal ein großer Konkurrent für den 64er? Ich meine ausser auf dieser seltsamen Insel?

    Als ich mich 1986 nach einem ersten programmierbaren Tischrechner umsah, hatte ich den Eindruck, dass in allen Läden folgende Rechner rumstehen:

    • C=64
    • C=128
    • C= Plus/4
    • Schneider/Amstrad CPC
    • braune und graue Ataris...
    • seit Jahren unverkäufliche Phillips MSX Kisten

    In meiner Schule standen im Informatik-Raum noch Pet und Apple II in der Ecke. In den Büros der Eltern irgendwelche IBM PCs/XTs.
    Ich glaub, ich habe nie einen Sinclair gesehen - in echt.

    Ich hoffe c't macht nochmal so ein Heft mit mehr Schwerpunkt auf 16 Bit Retro-Kisten: Amiga, ST, 68k Mac....

  • Du warst zu spät dran. Als ich meinen c64 erworben hatte, war die Wahl zwischen c64, Speccy und Oric1. Da war noch gar nicht so klar, wer sich am Ende durchsetzen würde. In meinen Kursen in der Schule hatte ich zumindest einen Kollegen der den Spectrum viel genutzt und programmiert hat. Der schien auch recht zufrieden damit.

  • Und war der Spectrum wirklich mal ein großer Konkurrent für den 64er? Ich meine ausser auf dieser seltsamen Insel?

    So um die 83/84 waren in Kaufhof und co C64, VC20 und Spectrum, und die Bücherkette gegenüber hatte einen Schneider im Schaufenster.
    Der Specci war wohl auch in Tschechien und im Baltikum sehr stark vertreten, dürfte aber nach der Wende gewesen sein.

  • Ich habe meinen C64 auch schon Ende 83 gekauft. Und damals war die Wahl zwischen Anfangs VC-20 (C64 noch zu teuer), Spectrum (Aber die Tastatur und der heiße Spannungsregler...)
    Erst als dann der C64 plötzlich deutlich im Preis fiel, war die Entscheidung gefallen. Ich denke auch, dass seit 84/85 der C64 den Spectrum weitgehend verdrängt hat.

    Kommt natürlich auch immer drauf an, was für Rechner Freunde hatten. Andere haben vielleicht nie einen Schneider, Atari oder MSX-Rechner gesehen.

  • Ich habe sie mir gestern im Kaufland geholt, aber noch nicht rein geschaut.

  • Aber viele Artikel fand ich nur peripher retro-attraktiv. Analog Synths, Flipper, Bildplattenspieler ??? :/

    Aber... es geht doch nichts über Flipper!
    Heiraten, Kinder bekommen, einen Flipper adoptieren, darum geht es im Leben, oder? 8) Die physische Präsenz insbesondere der alten Flipper ist atemberaubend, wo man jedes Einzelteil arbeiten hört.

    Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

    '°'°'°'°'°'°'°'°'°Oo.~>| BASIC programmers never die! They just GOSUB without RETURN! |<~.oO°'°'°'°'°'°'°'°'°'

  • Am 29.10. bestellt und noch immer nicht da. :cry:

    Du weißt doch, cpc User bekommen immer als letztes ihre Ware, wenn überhaupt :bgdev

  • Du weißt doch, cpc User bekommen immer als letztes ihre Ware, wenn überhaupt :bgdev

    Hab meins noch früher bestellt und nicht bekommen... wo kann ich jetzt meinen CPC abholen?

    Wissen ist das einzige Gut, das sich beim Teilen vermehrt. Also seid vorsichtig damit!

  • Und war der Spectrum wirklich mal ein großer Konkurrent für den 64er? Ich meine ausser auf dieser seltsamen Insel?

    Als ich mich 1986 nach einem ersten programmierbaren Tischrechner umsah, hatte ich den Eindruck, dass in allen Läden folgende Rechner rumstehen:

    In der Tat, war das später sicherlich so, aber 1983-1985, war Sinclair dick da. Als ich 1983 einen Nachfolger für den ZX81 suchte, lag die Entscheidung zwischen VC-20 und Spectrum. Wenn man nach dem ZX-81 einfach mal eine ordentlich Tastatur wollte, da kam man bei Spectrum vom Regen in die Traufe. Damit entschied ich mich für die Commodore-Linie. Viele andere, die erst einstiegen, waren da weniger voreingenommen.
    Im Computerclub "Freaks" (in Wien) gab es von 1984 bis 1985 im Wesentlichen nur die beiden Lager Commodore 64 und Sinclair Spectrum (auch wenn letzteres zahlenmäßig kleiner war, aber genau so laut :D ). Ende 1985 hatte sich das dann auf die beiden Gegenpole Amiga und Atari ST ausgeweitet. Exotisch waren zumindest bei uns CPC, MSX, Acorn Archimedes, aber so Sachen wie Oric-1, Alphatronic-PC, Dragon (den hatte ich selbst erst 1987), BBC-Micro oder Tandy/Radio Shack ColorComputer waren dort nie gesehen. ;)