Moderne Drucker - warum kein Adapter möglich?

Es gibt 85 Antworten in diesem Thema, welches 13.460 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (31. Mai 2022 um 14:54) ist von DJ SID.

  • Datenträger wurde nicht mitgeliefert. Ist auch nur optional. Ich konnte auf der HP keinen download finden.

  • Datenträger wurde nicht mitgeliefert. Ist auch nur optional. Ich konnte auf der HP keinen download finden.

    Dann lies mal die Anleitung. Dort ist der Downloadlink für die Software zu finden. ;)

  • Also, wenn es wie in alten Zeiten ein Nadeldrucker sein soll, die gibt es immer noch nagelneu, z.b. von Oki.

    Sehr robuste Drucker, von denen es eine ganze Produktfamilie gibt, mit versch. Druckbreiten, Geschwindigkeiten und Einzugsvarianten.

    Suchbegriff wäre "OKI ML", es gibt sogar noch 9-Nadel-Varianten, allerdings auch mit passablem NLQ-Modus.

    Die Mechanik ist seit Ende der 1980er Jahre ziemlich unverändert und ausgereift und es gibt alle wesentlichen Verschleißteile wie Druckköpfe, Gummi-Walzen und natürlich auch die Farbbänder noch problemlos neu.

    Diese Oki-Drucker bringen zumeist ab Werk schon 2 Schnittstellen mit, darunter seit einigen Jahren schon USB, aber eben auch noch Centronics oder seriell (RS232) und

    sprechen Epson oder IBM-Proprinter, d.h. damals weit verbreitete Protokolle, so dass gut am C64 etc. nutzbar. Oft ist optional noch eine weitere Schnittstelle nachrüstbar.

    Hier z.b. ein aktuelles und meines erachtens faires Angebot auf ebay:

    So wie der Fehler beschrieben wird, hat das Gerät wirklich nur ein Problem mit dem Ein-Schalter, was sich günstig beheben lassen sollte.

    Dafür aber USB-Schnittstelle und darüber Treiberunterstützung bis ins aktuelleste Windows, sowie über die ebenso verbaute Centronics-Schnittstelle

    auch von jedem klassischen PC oder Amiga aus ansprechbar und auch über günstiges Userport-Kabel und SW-Treiber vom C64 aus oder eben mit Wiesemann-Interface

    auch über IEC. (Die gibt es auch noch regelmäßig für wirklich wenig Geld auf ebay!)

    OT: Ich habe sogar selbst so einen ML33xx Drucker mit USB und Centronics, aber am C64 setze ich entweder meinen NL10 oder einen Oki Laserline6 von 1988 ein, ein Laserdrucker, der neben PCL auch IBM-Proprinter und Epson-Emulation kennt und über eine serielle Schnittstelle (RS232) wie auch Centronics verfügt.

    Mit etwas Suchen findet man eigentlich immer mal Geräte, die unter 100 EUR angeboten werden, während es natürlich auch zig teurere Offerten gibt, aber die stehen dann auch ewig drin...

    Mit der Umstellung der Arztpraxen im Zuge der neuen Gesundheitskarte und papierloser Krankschreibung etc. fällt gerade ein weiteres Standbein für diese Geräteklasse weg, d.h. sollten die -teils erheblich überhöhten Preise- demnächst wohl sinken.

    Die Ärzte hatten oft die Flachbett-Varianten im Einsatz, diese wurden meist deutlich teurer gehandelt, sind aber fürs retro-feeling nicht unbedingt notwendig.

    Aber auch Laserdrucker mit serieller (RS232) Schnittstelle gibt es noch ab und an zu kaufen, resp. sind serielle Schnittstellenmodule als Option durchaus noch marktgängig.

    Vor einigen Jahren gab es sogar Adapterboxen, um USB-Drucker über Centronics ansprechen zu können, war allerdings sehr spezifisch für einige wenige Drucker nur

    geeignet, da auch eine Protokoll-Umsetzung erfolgte.

    Schon in den 1980ern gab es mit dem Interpod für IEC eine Möglichkeit, sowohl IEEE488, als auch RS232 serielle Drucker mit der seriellen IEC vom C64 aus anzusprechen.

    Soweit ich mich recht entsinne, gibt es was Ähnliches auch für die "modernen" IEC-Interfaces von NLQ, zumindest aber wäre dort alles vorhanden, um das nachzurüsten.

  • Ich hatte mal einen Epson Sylus Color 300. Der lief noch halbweg gut am C64. Leider ging erst ab dem 400er Farbdruck.