MockA65xx - Universeller MOS 65xx/85xx CPU Ersatz

Es gibt 651 Antworten in diesem Thema, welches 131.409 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (26. September 2023 um 07:23) ist von Saskia.

  • Ist schon klar wann die ersten Exemplare erhältlich sein werden?

  • Ohne Übertreibung: Gar keiner! Freak kann ein (trauriges) Lied davon singen!

    Oh ja... Man muss ja bedenken: Überall wo ein VIA hinkommt, ist auf den anderen Layern kein Platz mehr für eine Leiterbahn oder gar ein Pad. Die vier Lagen sind wirklich voll. Wenn ich das nochmal machen müsste, dann vielleicht mit sechs Lagen und "Buried VIAs" (die z.B. nur von Layer 2 nach 3 gehen und die man von außen nicht sieht). Damit wäre es wahrscheinlich wesentlich einfacher gewesen, aber dann wäre der Preis keineswegs zu halten gewesen... Ich wüsste auch auf die Schnelle nicht, ob Elecrow und Konsorten "buried VIAs" überhaupt anbieten...

    Ich wollte ursprünglich eine RGB-LED unterbringen... keine Chance bzw. nur mit erheblichem Aufwand.

    Okay, kommt jetzt etwas spät, aber so eine WS2812-LED (mit einer Datenleitung zur Ansteuerung) wäre anstelle der einfachen LED möglich. Dann bräuchte man nur einen kleinen Bit-Schubser im FPGA, damit die LED auch ihre Farbpracht offenbart...

    PS: Ich habe heute die Fertigung von 10 Stück der nächsten (hoffentlich letzten vor finaler Version) Prototypen bestellt! :thumbsup::woot:

    Okay, zu spät... :)


    Gruß

    Thomas

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    Ist schon klar wann die ersten Exemplare erhältlich sein werden?

    Warten wir mal ab ob die Prototypen funktionieren. In ca. 3-4 Wochen sollten die in die Fertigung gehen;

    wenn die überprüft sind und nix gravierendes auftritt, werde ich mal 100 Stück auflegen lassen.

  • 100 Stück? Wow - bitte auch einen 6510 daraus machen :smile:

    6510 gibt's doch wie Sand am Meer? Sogar im Keramik Gehäuse

  • Ja, aber deiner frisst bestimmt weniger Strom. Ist sozusagen die "coole" CMOS Version des 6510, die nie erschienen ist. 8)

    Commodore hatte ja von etlichen Chips Datenblätter zu CMOS Versionen, die aber nie gefertigt wurden.

  • Sockel optional anbieten. Dann spart man Bestückungskosten, und jeder kann den Sockel selbst anlöten.

    Bestückungskosten sind meiner Ansicht nich die Hauptsache. Für meine PLA20V8-Kits brauche ich nichts weiter als einen Umschlag und Briefmarken für den Versand. Der Gegenstand ist praktisch unverwundbar und benötigt daher keinen zusätzlichen Schutz.

    Sobald ich eine montierte PLA schicken will, ist sie plötzlich wegen seine Beinchen sehr verletzlich und braucht zusätzliches Verpackungsmaterial. Von diesem Moment an ist der Versand als Paket plötzlich der logischste Weg, aber, Versand als Paket, vor allem international, erhöht den Preis bedeutend, den der Endverbraucher letztendlich bezahlt. Aus diesem Grund biete ich den PLA20V8 nicht öffentlich in zusammengebauter Form an.

    Natürlich lässt sich dies nicht direkt auf das MockA65xx übertragen, da es aufgrund seiner Komplexität fast per definitionem zusammengebaut werden muss, aber es bleibt dennoch ein Thema, das ich in Betracht ziehen würde.

  • .....

    Natürlich lässt sich dies nicht direkt auf das MockA65xx übertragen, da es aufgrund seiner Komplexität fast per definitionem zusammengebaut werden muss, aber es bleibt dennoch ein Thema, das ich in Betracht ziehen würde.

    Von meiner Seite ein klares "Nein".

    Der Zeitaufwand und das Risiko (etwas zu zerstören) können die zu erwartende Ersparnis einer teil-bestückten MockA nicht rechtfertigen.

    Wer sowas unbedingt selbst machen will kann sich die Gerber runterladen und selbst herstellen lassen oder zusammen löten.

    Sind ja "nur" 103 Bauteile... die meisten in handlichem :loet 0402 und nur ein BGA.

  • Ja, aber deiner frisst bestimmt weniger Strom. Ist sozusagen die "coole" CMOS Version des 6510, die nie erschienen ist. 8)

    Commodore hatte ja von etlichen Chips Datenblätter zu CMOS Versionen, die aber nie gefertigt wurden.

    Wenn die Prototypen da sind, messe ich den Strom mal.

  • Sockel optional anbieten. Dann spart man Bestückungskosten, und jeder kann den Sockel selbst anlöten.

    Bestückungskosten sind meiner Ansicht nich die Hauptsache. Für meine PLA20V8-Kits brauche ich nichts weiter als einen Umschlag und Briefmarken für den Versand. Der Gegenstand ist praktisch unverwundbar und benötigt daher keinen zusätzlichen Schutz.

    Sobald ich eine montierte PLA schicken will, ist sie plötzlich wegen seine Beinchen sehr verletzlich und braucht zusätzliches Verpackungsmaterial. Von diesem Moment an ist der Versand als Paket plötzlich der logischste Weg, aber, Versand als Paket, vor allem international, erhöht den Preis bedeutend, den der Endverbraucher letztendlich bezahlt. Aus diesem Grund biete ich den PLA20V8 nicht öffentlich in zusammengebauter Form an.

    Natürlich lässt sich dies nicht direkt auf das MockA65xx übertragen, da es aufgrund seiner Komplexität fast per definitionem zusammengebaut werden muss, aber es bleibt dennoch ein Thema, das ich in Betracht ziehen würde.

    Beim Argument mit dem Porto kann ich auch etwas dagegen sagen:

    Mag sein, daß es OK ist, eine GALPLA mit einem Wert unter 10€ unversichert und untrackt zu verschicken.

    Bei der MockA mit 45€ pro Stück ist das schon eine andere Hausnummer.

    Lass doch nur mal ein paar ausversehen nicht beim Kunden ankommen (man kann es ja nicht nachverfolgen).

    Wenn du schon mal (wie ich) 20 PLAdvanced+ auf dem Postweg verloren hast, gehst du folglich auf Nr. Sicher beim Versand.

    Somit bleibt am Ende nur EINE Frage, die sich jeder stellen muss: Ist mir die MockA 50 € mit Versand wert, oder eben nicht.

    Über Dinge wie: " Bekomme ich es für 48 €, wenn ich dafür eine halbe Stunde löte ( Toller Stundenlohn ) "-

    muss man nicht nachdenken bei dem Risiko, etwas zu beschädigen. (Ja, ich darf das sagen, da ich 2 Prototypen der MockA gelötet habe ;) )

    MockA ist nun mal keine GALPLA, die man mit einem Gaslötkolben fix gelötet hat.

  • .....

    Wenn du schon mal (wie ich) 20 PLAdvanced+ auf dem Postweg verloren hast, gehst du folglich auf Nr. Sicher beim Versand.

    .....

    Und ob die wirklich verloren gingen sei mal dahingestellt... :grr:

    Ändert natürlich nix an der Tatsache: Sie sind weg! Wer auch immer die hat(te)!

    Und zum eigentlichen Thema: Ich versende seither grundsätzlich IMMER versichert.

    Zum Glück gibt's seit einiger Zeit auch 2kg Pakete - mit Versicherung.

  • Zum Glück gibt's seit einiger Zeit auch 2kg Pakete - mit Versicherung.

    Blöderweise nur Online - blöd wenn der DHL Server mal spinnt, man das Paket aber raus bekommen möchte .....

    Und bzgl. International: WarenPost XS kostet innerhalb EU Tracked auch nur 6.60 (non-EU 5.50€ - ja ist _so_ richtig rum :smile: )

    Tracked geht allerdings manchmal nicht .... (Ukraine war so ein Kandidat :smile: )

  • Sicher? Der FPGASID

    Blöderweise nur Online - blöd wenn der DHL Server mal spinnt, man das Paket aber raus bekommen möchte .....

    Und das ist nicht hypothetisch, das passiert tatsächlich gelegentlich. :|

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    '°'°'°'°'°'°'°'°'°Oo.~>| BASIC programmers never die! They just GOSUB without RETURN! |<~.oO°'°'°'°'°'°'°'°'°'

  • Und das ist nicht hypothetisch, das passiert tatsächlich gelegentlich. :|

    Kommt zwar gelegentlich vor... aber spätestens am darauf folgenden Tag (meistens früher) geht's dann doch wieder.

    Ich sehe das nicht als ernsthaften Hinderungsgrund UNVERSICHERT zu versenden.

    Problematischer finde ich da die derzeitige Einschränkung bzgl. Warenpost International

    mit Versand in die USA! Da warten einige seit Wochen(!) darauf das ich endlich was versenden kann.

  • Ich glaube ich hatte die Frage irgendwann schonmal in den Raum geworfen: wie schwer ist es am Ende, z.B. den FPGA-VIC-II um Funktionen zu erweitern? Wenn das Chip-Design quasi 1:1 in FPGA übertragen, dürfte das ja schwierig werden, irgendwelche Änderungen vorzunehmen, oder? Ein VIC-II, bei dem man die Farbpalette frei wählen kann, wäre der absolute Knaller. :smile: Ein Nachbau in FPGA eines 6510 macht ja momentan wenig Sinn, da es dir originalen Chips weitaus günstiger gibt. Aber ein 6510 um neue Befehle erweitert hätte schon was. Der FPGA-Sid hat ja auch einige Zusatzfunkionen. Dass das momentan kein Thema, ist mir klar. Die Frage ist nur, ob es grundsätzlich möglich wäre.

  • Die Frage ist nur, ob es grundsätzlich möglich wäre.

    Die Nachbauten von mir sind darauf ausgelegt, die Original-Schaltung möglichst 1:1 in den FPGA zu bringen.

    Ich denke hier Erweiterungen vorzunehmen ist eher schwierig...


    Ein Nachbau in FPGA eines 6510 macht ja momentan wenig Sinn, da es dir originalen Chips weitaus günstiger gibt.

    Ein 6510 macht in der Tat keinen Sinn - aber folgende 6502-Abkömmlinge sind inzw. teuer:

    6508

    6509

    6510T

    Diese gehen - wenn überhaupt mal - sehr teuer in der Bucht weg.

  • Schön wäre es alle MOS ICs im C64 als FPGA Ersatz zu haben, dann kann sich jeder wirklich mit so einer Replika Platinen und den FPGAs seinen original funktionierenden C64 selbst zusammenbauen.

    Oder es gibt mal wirklich einen kompletten 100% C64 in FPGA als OpenSource.