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OS 3.1.4 für 68K Amiga

  • die Sourcen von 3.5 sowie 3.9 liegen bei Haage&Partner und vielen Autoren die seinerzeit Verträge mit H&P hatten. Diese Sourcen liegen nicht vor und sind vermutlich zum Teil nicht mehr existent.


    3.1.4 basiert auf 3.1 und ist laut Autoren in vielen Bereichen gleichwertig oder moderner als 3.9 und vor allem nicht so aufgebläht. Läuft wohl mit einem einfachen 68k mit 2MB RAM. Habe das gestern erworben und neben dem ROM-File liegen alle weiteren Teile auf 6 Disketten vor.

  • Wäre interessant, ob auch SSD unterstützt werden... Benutzen kann man sie ja sicherlich schon lange, die Frage ist dann nur nach dem effizienten Schreiben und Löschen...
    Bei Windooofs gabs ja anfangs das Problem mit prefetching und temporären Dateien, weil die Anzahl der Schreibzyklen doch begrenzt ist...


    29,95 sind ja eigentlich ein moderater Preis - wenn ich das allerdings für 8 Rechner haben will... :cry::cry:

    VIC20 / C64 / C128D / C16 / C+4 / Amiga 500(+) / Amiga 2000 / Amiga 1200 / Amiga 4000 / CD32 / PSone / PS2 / PS3 / PS4 / N64 / Wii / WiiU / Switch - hab ich! :D

  • nein, gibt soweit ich weiß, keine trim Unterstützung für SSDs. Im übrigen auch nicht, wenn SSDs per usb an modernen Rechnern angeschlossen sind.
    SSDs am Amiga hat aber eigentlich fast eh schon jeder, in Form von CompactFlash. Auch ohne trim.
    Die Frage ist, wenn so eine CompactFlashkarte mal kaputt geht, waren es dann die Schreibzyklen? In einer Photokamera gibts auch kein trim und dort bist du schnell über dem Volumen an Daten, die ein 7Mhz Amiga in seinem ganzen Leben je erreichen wird. In unserem letzten Urlaub, z. B. haben wir ca. 70GB an Bilder und Videos aufgenommen. Produziere mal 70GB an an Daten an einem Amiga.

  • Es ist ja nicht die Menge an sich - 70 GB Bilder werden 1x auf die Karte geschrieben und 1x wahrscheinlich irgendwann wieder gelöscht... macht 2 Zyklen... Wenn aber am Amiga jede Menge kleine Dateien geschrieben, gelöscht, geschrieben, gelöscht usw. werden, macht das weitaus mehr Zyklen, die möglicherweise immer die gleichen Zellen schreiben, als Du mit der Kamera auf der Karte erreichst...


    Und eigentlich betrifft es alle Flash-Karten, USB-Sticks und SSD, dass die Anzahl der Schreibzyklen begrenzt sind - aber wichtig ist eben, wie oft auf die gleiche Zelle geschrieben wird, oder ob das der jeweilige SSD-Controller komplett selbst organisiert und entsprechend gleichmäßig verteilt, dass das schreibense OS damit gar nicht in Berührung kommt - es liefert die Daten nur beim Controller ab und das wars...

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  • Ja, das Problem betrifft allen Flashspeicher, deswegen haben, soweit ich weiß, fast alle flashspeicher eine Form von wear leveling, welche unabhängig vom Betriebssystem, Dateisystem, Computer, Kamera, Kühlschrank usw. funktioniert. Sons wäre jeder mit fat formatierte usb Stick in null Komma nichts kaputt.
    Edit: hätte sorgfältiger lesen sollen, hast du ja selbst geschrieben.
    Ergo macht es keinen Unterschied ob Amiga oder Photoapparat, wenn beide kein trim machen, hilft nur das wear leveling des Speichers.
    Und trim ist natürlich nur eine Unterstützung, dass der Speicher das wear leveling effektiver handhaben kann.

  • Es ist ja nicht die Menge an sich - 70 GB Bilder werden 1x auf die Karte geschrieben und 1x wahrscheinlich irgendwann wieder gelöscht... macht 2 Zyklen... Wenn aber am Amiga jede Menge kleine Dateien geschrieben, gelöscht, geschrieben, gelöscht usw. werden, macht das weitaus mehr Zyklen, die möglicherweise immer die gleichen Zellen schreiben, als Du mit der Kamera auf der Karte erreichst...

    Klar, beim Amiga muss für jeden Schreibvorgang ein Block auf der SSD geschrieben werden, das erhöht das Volumen etwas im Vergleich zur Photokamera, aber damit dies nicht immer auf die selben Blöcke geht, gibt es wear levelling.
    Gibt es überhaupt die Möglichkeit trim über Pate zu machen? Unterstützt das eine Platte. CompactFlash kann das soweit ich weiss nicht. USB kann es soweit ich weiss nicht. Sata kann das.

  • Habe das gestern erworben und neben dem ROM-File liegen alle weiteren Teile auf 6 Disketten vor.

    Cool, kannst ja bei Gelegenheit mal was dazu schreiben und vielleicht auch mal Bilder zeigen?!?


    ROM-File? Muss man sich das dann brennen? Oder wie muss man sich das vorstellen??

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  • Den Baustein fertig gibt es noch nicht. Davon abgesehen, wenn man genügend ram hat, macht es sehr wohl sinn, auch das sich eventuell schon im Rom befindliche Kickstart wieder ins ram zu laden, weil dann alle kickstart library Aufrufe schneller sind.
    Ich benutze sowas https://retro.7-bit.pl/?lang=en&go=projekty&name=a500flash
    Damit bin ich auch für Kickstart 3.1.4.1 gerüstet.

  • Es ist ja nicht die Menge an sich - 70 GB Bilder werden 1x auf die Karte geschrieben und 1x wahrscheinlich irgendwann wieder gelöscht... macht 2 Zyklen... Wenn aber am Amiga jede Menge kleine Dateien geschrieben, gelöscht, geschrieben, gelöscht usw. werden, macht das weitaus mehr Zyklen, die möglicherweise immer die gleichen Zellen schreiben, als Du mit der Kamera auf der Karte erreichst...

    Das ganze ist ein wenig komplizierter: Die problematische Operation bei Flash ist nicht das Schreiben, sondern das Löschen. Lästig ist dabei zudem, dass die kleinste löschbare Einheit ziemlich gross sein kann, durchaus auch mal 1MB. Wenn der Rechner eine Datei neu schreibt wird deswegen nicht die Stelle gelöscht und neu beschrieben, an der die Datei lag, sondern die neuen Daten landen in irgendeinem freien Bereich (das kann auch ein schon teilweise beschriebener Löschblock sein) und die Tabelle von "externer Festplattenansicht" zu Flashspeicher-Belegung wird aktualisiert. Tatsächlich gelöscht wird erst wenn keiner (bzw. kaum noch) freier Flashspeicher vorhanden ist.


    Da manche Daten auf einer Festplatte lange unverändert bleiben (z.B. das Betriebssystem) und manche sich häufiger ändern wird beim Wear Levelling zusätzlich versucht, unveränderte alte Daten in andere Flashblöcke zu verschieben, damit die möglichen Löschzyklen der dadurch freiwerdenden Flashblöcke auch ausgenutzt werden können. Das ist die Stelle, an der Trim tatsächlich hilft: Ohne Trim kann der Controller nicht zwischen unveränderten Altdaten und gelöschten, aber bisher nicht überschriebenen Dateien unterscheiden. Aber ob das bei den Amiga-üblichen Datenmengen wirklich relevant ist?

  • Eben, das ist meine Frage - ist es relavant für die Lebensdauer so einer Platte? Ich habe hier noch ne kleine 32 GB IDE-SSD - eigentlich müsste die doch ganz prima in nem A1200 laufen?!?!

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