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PrologicDOS IEC / IEEE gesucht

  • Ich habe mein Original Prologic Dos damals von HD/Magicans bekommen. Das Teil war echt der krasse shit. Ich habe es bis fast zum Ende meiner aktiven Zeit eingesetzt. Irgendwann ist es dann verreckt und ich bin auf Dolphin Dos umgestiegen.

  • Ich hatte Prologic DOS als Expansionsport-Version, die diesen IEEE-Anschluss hatte. Nie benutzt, daher auch keine Erfahrung. Ich vermute, dass man IEEE-Geräte der CBM700- oder 4000-Serie dort anschließen konnte.


    Mein Prologic war ein wenig gehackt: Ich hatte noch ein standard-Parallelkabel zum Userport und einen Schalter, der den Löt-Jumper auf der Prologic-Platine schließt. Die Wirkung dieses Jumpers war, dass die Speicherconfig der Hardware so umgestellt wurde, dass die Dolphin DOS Software eingesetzt werden konnte. So konnte ich das ca. 2 Jahre zuvor erworbene Dolphin DOS weiter verwenden, und meine Floppy hatte zwei Parallelkabel. Mann war das verbastelt... aber ich konnte extrem schnell laden, 40 Tracks nutzen und mit einem Schalter auf Dolphin umschalten, wenn etwas nicht mit dem Kernal von Prologic funktioniert hat. Die Story habe ich hier glaube ich schonmal gepostet und auch Kernal-Dumps erstellt.


    Jens

  • Die Floppy von damals habe ich noch, aber sicher 10 Jahre lang nicht mehr eingeschaltet. Der C64 von damals ist auch noch da, aber seit Ewigkeiten defekt und schwer-reparabel, weil total verbastelt (das ist der, den ich hier fotografiert habe: http://c64upgra.de/ ).


    Rein aus nostalgischen Gründen muss ich den reparieren. Solange ich aber noch andere Projekte habe, die meine Mitarbeiter bezahlen, wird das wohl nichts :-). Das Ding ist sicher und trocken gelagert, schimmelt garantiert nicht. Und die Daten sind einfach rett-bar (bzw. schon gerettet; vielleicht bemüht mal jemand die Suchfunktion hier?).


    Jens

  • Die Floppy von damals habe ich noch, aber sicher 10 Jahre lang nicht mehr eingeschaltet. Der C64 von damals ist auch noch da, aber seit Ewigkeiten defekt und schwer-reparabel, weil total verbastelt (das ist der, den ich hier fotografiert habe: http://c64upgra.de/ ).


    Rein aus nostalgischen Gründen muss ich den reparieren. Solange ich aber noch andere Projekte habe, die meine Mitarbeiter bezahlen, wird das wohl nichts :-). Das Ding ist sicher und trocken gelagert, schimmelt garantiert nicht. Und die Daten sind einfach rett-bar (bzw. schon gerettet; vielleicht bemüht mal jemand die Suchfunktion hier?).


    Jens

    Gleich clonen und nachbauen?!


    Gibts da noch mehr Fotos?

  • Gleich clonen und nachbauen?!

    Das wird kaum möglich sein, da der 6821 Port-Chip nicht mehr hergestellt wird. Der ist einmal auf der Prologic-Hauptplatine und einmal auf der Expansionsport-Platine.


    Zusätzlich erfordert die 2MHz-Umschaltung eine 6502-CPU die 2MHz auch schafft. Ich fürchte, dass das auf einen FPGA hinauslaufen würde, und dann ist der Weg zu einer 1541U oder einem Chameleon nicht mehr weit. Da stellt sich die Frage wie sinnvoll das wirklich sein kann: Eine "nackte" Floppy (ohne Parallelspeeder) kann per WarpCopy schneller D64-Images erzeugen, als es ein Parallelspeeder je können wird. Die nutzt man in einem Chameleon komfortabler als mit jedem "echten" C64.


    Hinzu kommt, dass die Einbauten in eine Floppy von der 1541-Version abhängig sind (immerhin lockere drei Versionen in zwei Gehäusen) und bei nicht-gesockelter CPU massiv kompliziert sind. Bei den ganzen defekten 1541-II Platinen und Netzteilen da draußen wäre es schon fast sinnvoller, eine neue 1541-Platine zu entwerfen, die die eine oder andere Verbesserung schon eingebaut hat - den Gedanken habe ich aber schon mehrfach zur Seite geschoben, weil das gleich wieder einen ganzen Rattenschwanz hinterher zieht, nicht zuletzt eine saubere Versorgung, lokale Schaltregler, neues externes Netzteil und so weiter. Kurz: Lohnt nicht, denn es wird kaum jemand 150,- EUR für so eine Platine bezahlen.


    Jens

  • Ich hatte Prologic DOS als Expansionsport-Version, die diesen IEEE-Anschluss hatte. Nie benutzt, daher auch keine Erfahrung. Ich vermute, dass man IEEE-Geräte der CBM700- oder 4000-Serie dort anschließen konnte.

    Wenn Du den Platinen Anschuss hinten an der Platine meinst: Das ist ein Centronics Druckeranschluss! (beim Pologic Dos Kernal)


    Kann man bei genauerem Studium des Handbuchs erfahren.


    Ich habe mal ein funktionierendes IEEE-Kabel für das Prologic Dos gebaut - das braucht Anschlüsse von diesem Platinen Anschuss UND Anschlüsse auf dem 2. Pinheader.

    Mein Kabel funktioniert mit dem IEEE Kernal von Jann Datentechnik und dem WAW Kernal.


    Aber den im Handbuch beschriebenen Prologic Dos Kernal MIT den integrierten IEEE Routinen habe ich leider bis heute nicht gefunden und das Originale Kabel zum IEEE Anschluss erst recht nicht.

    Nicht mal ein Foto davon ...


    IEEE-488 Module von Jann Datentechnik und Rex Datentechnik


    Gruß

    Tom

    Zur Lösung dieses Problems wurden viele Vorschläge gemacht, aber die drehten sich meist um das Hin und Her kleiner bedruckter Papierscheinchen,
    und das ist einfach drollig, weil es im großen und ganzen ja nicht die kleinen bedruckten Papierscheinchen waren, die sich unglücklich fühlten.
    Und so blieb das Problem bestehen. Vielen Leuten ging es schlecht, den meisten sogar miserabel, selbst denen mit Digitaluhren.

  • Dan wird kaum möglich sein, da der 6821 Port-Chip nicht mehr hergestellt wird.

    Der soll laut Datenblatt kompatibel sein: https://www.mouser.de/ProductD…SRUuPiX8JOOK7wq7kYBX3Y%3D (alternativ auch in PLCC)

  • Der soll laut Datenblatt kompatibel sein:

    Western Design Center - mit denen ist kein sinnvolles Geschäft möglich. Egal wie Du verhandelst, welche Abnahmeverpflichtung Du eingehen möchtest, jeder Chip kostet 5 Dollar und ist damit teurer als die FPGA-Implementierung. Gerade das kleine Port-Bausteinchen ist das Geld echt nicht wert - es wäre sogar billiger, den tatsächlich verwendeten Teil mit LVT/LCX-TTLs nachzubauen.


    hast du vielleicht schon mal das RAM DOS Professional gesehen?

    Klingt nach TurboTrans, das war eine 256k-Erweiterung für die Floppy. Einmal Disk einlesen, Rest kam aus dem RAM. Ich glaube, ich habe sogar eine Platine davon da, aber das ist dermaßen brute-force, dass es für mich keinen Reiz hat. Da finde ich Professional DOS mit der ausgeklügelten Hardware wesentlich interessanter: http://www.d81.de/ProfessionalDOS/


    Ansonsten finde ich unter dem Namen nur Deinen Thread aus Lemon64. Ich bin auch echt nicht der Floppyspeeder-Experte - wirklich benutzt habe ich nur SpeedDos (plus), DolphinDOS und Prologic DOS. Alles Andere kenne ich nur aus 64er Artikeln, und mal aus der hohlen Hand heraus: der "schnellste" Floppyspeeder ist durch die Umdrehungsgeschwindigkeit der Diskette begrenzt. Prologic und Professional DOS waren verdammt nah an "eine Umdrehung für den ganzen Track", also am theoretischen Maximum. Wer den Titel "schnellster Speeder" haben möchte, und dabei Aufwand und Nutzen vernünftig abwägen möchte, müsste sich eingestehen, dass man nur noch im einstelligen Prozentbereich schneller sein kann, als das, was schon erreicht wurde.


    Jens

  • ... müsste doch eigentlich dasselbe Kabel sein, wie dieses hier auf dem Bild, oder?

    NEIN, ist es nicht! Die Belegung am Prologic Dos ist komplett anders!

    Glaub mir, ich habe mich damit sehr ausführlich beschäftigt.


    ;)

    Zur Lösung dieses Problems wurden viele Vorschläge gemacht, aber die drehten sich meist um das Hin und Her kleiner bedruckter Papierscheinchen,
    und das ist einfach drollig, weil es im großen und ganzen ja nicht die kleinen bedruckten Papierscheinchen waren, die sich unglücklich fühlten.
    Und so blieb das Problem bestehen. Vielen Leuten ging es schlecht, den meisten sogar miserabel, selbst denen mit Digitaluhren.

  • NEIN, ist es nicht! Die Belegung am Prologic Dos ist komplett anders!

    Glaub mir, ich habe mich damit sehr ausführlich beschäftigt.


    ;)

    Das glaube ich dir ... kann man einfach jedes Signalkabel durchmessen & zuordnen ... quasi die Pin-Belegung auf einem DIN A4-Blatt aufzeichnen ... ein custom-made Kabel dann?


    Oder fehlt es da komplett an technischen Infos?

  • Ich habe mal ein funktionierendes IEEE-Kabel für das Prologic Dos gebaut - das braucht Anschlüsse von diesem Platinen Anschuss UND Anschlüsse auf dem 2. Pinheader.

    Mein Kabel funktioniert mit dem IEEE Kernal von Jann Datentechnik und dem WAW Kernal.


    Das ist die mit Abstand nützlichste Info bisher!!!


    Alles andere ist ja hinlänglich bekannt: Dass der Edge Connector ein Centronics Druckeranschluss nach Userport Manier ist und dadurch zusätzliche Signale benötigt werden.


    Das passende Kernal könnte sich nun jeder mit genügend Zeit und Fleiss selbst basteln. Aber ich glaube dass hier der Sammlertrieb grösser ist als der praktische Nutzen.

    Zuletzt repariert:
    21.2. Logitech M570 Microschalter ausgetauscht - geplante Obsoleszenz durch Billigtaster?
    19.11. Toshiba 3,5" Floppy defekter Elko durch Kerko getauscht auf Motorplatine
    27.11. 1541B Dauerlauf, Elko im Resetschaltkreis defekt, nicht der 7406 wie zuerst verdächtigt!

  • Das passende Kernal könnte sich nun jeder mit genügend Zeit und Fleiss selbst basteln. Aber ich glaube dass hier der Sammlertrieb grösser ist als der praktische Nutzen.

    Den Kernal mit den integrierten Routinen und das Originale Kabel haben ja existiert, nur ist das wahrscheinlich so selten verkauft worden dass entweder kein Exemplar bei einem Sammler gelandet ist oder

    es liegt wahrscheinlich unerkannt in einem Keller mit defektem Licht und defekter Treppe, ganz zuunterst, in einem verschlossenen Aktenschrank, in einem unbenutzten Klo, an dessen Tür steht: "Vorsicht, bissiger Leopard!"


    Ich habe damals die benötigten Signale auf dem WAW-Modul zu den Pins am 6821 verfolgt and dann anders herum geprüft wo diese auf der PrologicDos Platine heraus kommen.

    Drauf gekommen bin ich damals auch durch die Beschreibung im PrologicDos Handbuch ...

    Zur Lösung dieses Problems wurden viele Vorschläge gemacht, aber die drehten sich meist um das Hin und Her kleiner bedruckter Papierscheinchen,
    und das ist einfach drollig, weil es im großen und ganzen ja nicht die kleinen bedruckten Papierscheinchen waren, die sich unglücklich fühlten.
    Und so blieb das Problem bestehen. Vielen Leuten ging es schlecht, den meisten sogar miserabel, selbst denen mit Digitaluhren.