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Veröffentlichung Umbau-Platine VC1541 auf IEE488

  • Wo hatte denn ausgerechnet eine SFD ein Wärmeproblem? Da laufen auf den Motorplatinen der Laufwerke die Kondensatoren aus. Aber ein Wärmeproblem hatte die nicht.

    Gleichwohl kann man die mit Schaltreglern vollständig kalt stellen

    In der SFD-1001 ist auf der linken Seite ein dickes schwarzes Stück Metall, welches unglaublich sehr warm sogar heiß werden kann und für die Wärmeaufnahme bzw. Kühlung wahrscheinlich gedacht ist, da ich mich mit Schaltreglern bzw. deren Implementierung nicht auskenne, hab ich intern einen Lüfter unter den Gehäuseschltzen verbaut der die überschüssige Wärme rauszieht und mein Problem dadurch gelöst. ;)

    Fuffzehn Mann auf des toten Manns Kiste, Ho ho ho und 'ne Buddel mit Rum. :bgdev


    " Der Mensch ist die dümmste Spezies. Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu begreifen daß diese Natur, die er vernichtet dieser unsichtbare Gott ist ."
    -Hubert Reeves, kanadischer Atom- und Astrophysiker. (*1932)

    " Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren ."
    -Benjamin Franklin (* 17. Januar 1706 in Boston - † 17. April 1790 in Philadelphia, Pennsylvania)

  • ...und platzen die Netzteilkondensatoren "Eimer", die unten freistehend montiert sind...


    Zudem hab ich spätabends-weils mal wieder "pressierte", dann auch gleich noch die FPC-Kabelverbindung zw. Motor-PCB und Lichtschranke ruiniert, also noch ne Baustelle mehr...


    Und nur zur Sicherheit: 1Byte : Du beziehst Dich auf meine Aussage zu den QD-Disketten mit 96tpi und nicht etwa darauf, mit SFD-1001 auch 1541 Disks lesen zu können, das wäre mir nämlich neu (aber sehr erfreulich,wenns denn so einfach ginge...)


    Nicht dass das mal einer so überfliegend oder aus dem Zusammenhang gerissen liest und glaubt, mit ner SFD hätte er -ähnlich wie mit 1.2M LW am PC- auch lesenden Zugriff auf die Kleineren (dort 360K)...


    Das geht aber meines Wissens nach aus gleich mehreren Gründen nicht, einer davon ist, dass Commodore für die 8x Laufwerke (und somit auch die SFD1001) 100tpi Laufwerke benutzt hat, die waren Anfangs tatsächlich Standard (also ca. 1975!), aber wurden kurz darauf von den 96tpi abgelöst, da diese zu den 48tpi 40-Spur-Laufwerken halbwegs kompatibel waren (wie wir vom PC wissen, ist das auch eine Krücke, lesen ok, schreiben: vergiss es, wenn Dir Deine Daten was wert sind...) Commodore hat sich also entweder Restposten andrehen lassen, oder gar absichtlich verbaut, um wiederum Kosten zu sparen und -zwei Fliegen mit einer Klappe- Nachbauten zu erschweren... Wäre wieder ein klassischer Tramiel...


    Aber zurück zum Thema:


    ich werds mal lose auf Streifenraster umsetzen und mit 7406/07 anstelle der Transceiver, denn mehr als die Floppy hängt da aktuell eh nicht dran und bei nur zwei Busteilnehmern mit festen Rollen sollte es weder Kollisionen geben noch hohe Ströme brauchen, nur Open-Collector/-Drain natürlich.


    Zudem kann ich dann gleich den zweckentfremdeten Userport-Stecker (natürlich neu kodiert) nehmen anstelle der teuren und unhandlichen GPIB-Teile.


    Gehe ich richtig in der Annahme, dass das originale 2031lp ROM dann rein muss?

  • Und nur zur Sicherheit: 1Byte : Du beziehst Dich auf meine Aussage zu den QD-Disketten mit 96tpi und nicht etwa darauf, mit SFD-1001 auch 1541 Disks lesen zu können, das wäre mir nämlich neu (aber sehr erfreulich,wenns denn so einfach ginge...)

    Nein, die SFD-1001 kann keine mit der 1541-Floppy beschriebene Disketten lesen, aber sie kann sie formatieren und so für sich nutzen. Ich wollte nur sagen, das Du

    keine QD-Disketten mit 96TPI für die SFD-1001 brauchst, welche sehr schwer zu bekommen sind .

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  • Aber nun wieder: :D


    :zzt:

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  • Für "ganz wenig Geld" sprich Wucherpreis bietet zur Zeit jemand grössere Mengen an Commodore Produkten bei ebay an. Unter anderem auch gleich zwei 2031er:

    https://www.ebay.com/itm/2x-CO…db58ba:g:9u8AAOSw1YNgPO7z


    Aber 600 für zwei 2013er im bestenfalls unbekannten Zustand ist auch heftig. Eine würde ich ja sogar nehmen und - falls ein zweiter Interesse hätte - vorfinanzieren. Repariert bekommt man die allemal.

  • sehen ja nicht schlecht aus.


    habe einmal eine 2031 ersteigert. Die wurde erst nach "Intervention" geliefert. Das sind ganz heisse Eisen. Lieber selbst abholen und auch direkt kontrollieren.

    Zuletzt repariert:
    21.2. Logitech M570 Microschalter ausgetauscht - geplante Obsoleszenz durch Billigtaster?
    19.11. Toshiba 3,5" Floppy defekter Elko durch Kerko getauscht auf Motorplatine
    27.11. 1541B Dauerlauf, Elko im Resetschaltkreis defekt, nicht der 7406 wie zuerst verdächtigt!

  • Hmm, hatte mir eine weitere "off topic" verkniffen, aber den gleichen Link schon griffbereit...


    Die Welt ist sowas von klein ...


    Aber ist mir definitiv zu teuer für "1 Stecker und 2 Transceiver", sprich dem Material-Unterschied zu ner 1541...

  • Ja, das 2031 ROM ist natürlich notwendig.

    Da sind ja die angepassten (originalen :-) Routinen drin, die den 6522 zum IEEE Controller anstatt seriellen Bus machen.

    Danke Dir!


    Meine Frage zielte darauf ab, ob ich noch in den Schaltplan schauen muss, ob das wirklich auch so belegt ist, wie in der "echten" 2031 & Co. (und somit nicht mit den 1541-?? Floppies geht, die auf dem einen Port noch ein Bit für die Lichtschranke abzwacken, reps. nur, wenn man diese Beschaltung dann nicht durchschleift, womit man aber dann für ein Dual-Rom auch das der ursprünglichen, sich spanabhebend neu positionierenden 1541 nehmen müsste (immerhin schadet es der "neuen" Mechanik nichtmal, denn die war an der Stelle "doppelt gemoppelt" mit Federzug zur Kraftbegrenzung und Schalter...) oder ob da Jemand es bevorzugt hat, das vielleicht etwas zu vertauschen, was dann ein spezielles Rom erfordern würde...


    Puhh, fast zu atmen vergessen, bei dem Satz....

  • Die 2031 hat wie die 1541 aber keine Lichtschranke. das trifft nur auf eine neuere, kleine 1541 zu.

    Klein in Sachen Platine, dann ja, klein im Sinne des neuen Gehäuses der 1541-II, dann nein, die haben auch keine Lichtschranke, wurde wieder wegrationalisiert...


    Interessanterweise haben genau die Modelle, die für die R/W-Kopfschäden am Anfälligsten zu sein scheinen auch die Lichtschranke, was aber natürlich nix miteinander zu tun hat...


    Commodore wollte wohl die Ausfallrate nicht so stark mindern, wenn schon nicht mehr permanent verstellter Kopf, dann wenigstens permanent defekter Kopf...:pumpkin::X:whistling:

  • Interessanterweise haben genau die Modelle, die für die R/W-Kopfschäden am Anfälligsten zu sein scheinen auch die Lichtschranke, was aber natürlich nix miteinander zu tun hat...

    Hmmm, die Lichtschranke kann ja nicht direkt Einfluss haben auf die Kopf Lebensdauer.


    Aber womöglich ist es ein Software Problem?

    Im DOS ...


    Irgendwo wurde angedeutet, der R/W-Kopf könnte zerstört werden durch Software, - ich finde es nicht mehr.

    Falls das wirklich so ist ...

    ... die Lichtschranke wird ja im Code irgendwelche Verzweigungen auslösen ...

    ... womöglich kommt da eine Situation zustande, die den Kopf stärker belastet als normal.



    Oder es ist einfach Zufall.

    Die Laufwerke die Lichtschranke unterstützen haben schlechtere R/W-Köpfe.

  • Irgendwo wurde angedeutet, der R/W-Kopf könnte zerstört werden durch Software, - ich finde es nicht mehr.

    Falls das wirklich so ist ...

    ... die Lichtschranke wird ja im Code irgendwelche Verzweigungen auslösen ...

    ... womöglich kommt da eine Situation zustande, die den Kopf stärker belastet als normal.

    naja.. glaube ich nicht wirklich...


    ABER: was es damals gab , war "Floppy-Sound" :D

    dadurch hat man den Kopf und den Schrittmotor so angesteuert,.. dass die 1541 ein "Lied" summen konnte...

    sollte man nur wenige Sekunden "mal testen" :D   https://csdb.dk/release/?id=37806


    [External Media: https://youtu.be/5gnMgmlKi_o]


    nicht ganz so wie hier... ;) aber das ist schon richtig cool :D


    [External Media: https://youtu.be/yHJOz_y9rZE]

  • Die Andeutung, eher Vermutung, kam von mir selbst im Hauptthread dazu "1551 R/W Kopf Dilemma".


    Wenn man sich die Verschaltung der diskreten Schreib-Lese-Elektronik in der 1541 ansieht, welche wohl auch Pate für die entspr. Hybridschaltung späterer Ausführungen stand und erst sehr spät dann durch ein "professionelles" IC von Motorola rsp. Sony und Sanyo (verbesserte Ausführung!) ersetzt wurde, dann sieht man, dass es im Falle eines Absturzes oder schlicht "Vergessens" des Rücksetzens nach dem Schreiben, Formatieren etc. zu einem Gleichstromfluss durch den R/W-Kopf kommen kann.


    Das tut dem sicher nicht gut, auch wenn Strombegrenzungswiderstände verbaut (und von C= auch mehrfach verändert) wurden. Nach meinen Berechnungen würde der Reststrom durchaus zu einer ausreichenden Erwärmung für das bislang bekannte Schadensbild reichen, insbesondere sofern es in der Floppy schon entsprechend warm ist (45°C).


    Durch die Zweckentfremdung der Schrittmotore als "Lautsprecher" für die Floppy-Musik Gags könnte es zu Vibrationsschäden durch ungewollte Resonanzen kommen,

    welche ebenso eine schädigende Wirkung auf den/die R/W-Köpfe haben könnten, da dort ein einzelner, sehr dünner Kupferdraht aus dauerelastischer Vergussmasse heraus

    angelötet ist.